DE907563C - Verfahren zur Herstellung von Stegkreuzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stegkreuzen

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DE907563C
DE907563C DEW4189D DEW0004189D DE907563C DE 907563 C DE907563 C DE 907563C DE W4189 D DEW4189 D DE W4189D DE W0004189 D DEW0004189 D DE W0004189D DE 907563 C DE907563 C DE 907563C
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welding
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DEW4189D
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Alfred Woegerbauer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/008Manufacturing of metallic grids or mats by spot welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Stegkreuzen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Kreuzungen von Stegblechen durch elektrische Widerstandsschweißung. Solche Stegkreuzungen werden insbesondere im Schalen.- und Netzbau gebraucht, bei dem ein Gitter von, sich kreuzenden Stegen durch Gurtbleche überdeckt ist.
  • Es ist bekannt, Stegkreuzungen so herzustellen, daß das eine Stegblech von seiner Oberkante und das andere von seiner Unterkante bis zur Stegmitte eingeschlitzt wird und die beiden Stege dann ineinandergesteckt werden. Dabei muß jedoch noch eine Verbindung zwischen den beiden Stegen und die Sicherung ihrer Winkellage geschaffen werden. Dies ist z. B. so vorgenommen worden, daß -die Schlitze .durch Auspressen von Lappen erzeugt wurden, die seitlich aus der Stegfläche vorstehen und an dem kreuzenden Steg anliegen, an dem sie z. B. angelötet werden. Die Verbindung kann jedoch auch durch Winkel hergestellt werden.
  • Die Herstellung dieser bekannten Stegkreuzungen ist recht umständlich und bietet insbesondere dann Schwierigkeiten, wenn die Stege verhältnismäßig niedrig sind und der gegenseitige Abstand der zu einem Gitter zu vereinigenden Stege gering sein muß; denn dann reicht der Platz für das Arbeiten mit Werkzeugen kaum aus. Hinzu kommt, daß die Kanten der sich kreuzenden Stege mit Rücksicht darauf, daß sie durch Gurtbleche überdeckt werden sollen, auf genau gleicher Höhe stehen. müssen, was meist eine Nacharbeit erforderlieh macht.
  • Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten und ermöglicht eine sehr einfache, rasche und sichere Herstellung der Stegkreuzungen durch elektrische Widerstandsschweißung. Dies geschieht im wesentlichen dadurch, daß die Stegbleche zunächst hochkant unter dem Winkel, unter dem sie sich kreuzen sollen, aufeinandergestellt und durch den Druck -der beiden einander entgegenwirkenden Elektroden unter Schweißstrom ineinandergepreßt «-erden. Das neue Verfahren bedient sich der Erkenntnis, daß das Metall an der Berührungsstelle der beiden Stege, auf Schweißhitze gebracht, unter dem Elektrodendruck ohne weiteres verdrängt werden kann, wenn die entsprechenden Schweißbedingungen gewählt werden. Es findet also eine Art von Schneidevorgang statt, bei dem sich die beiden Stege gegenseitig unter Einwirkung von Druck und Söhweißstrom schlitzen. Beim Verfahren gemäß der Erfindung brauchen also die Stegbleche nicht durch Einschlitzen vorgearbeitet zu werden, wie auch der gewünschte Winkel, unter dem sie sich schneiden sollen, keine Rolle spielt. Der richtige Verlauf der Kanten beider Stegbleche in einer Ebene ist gewissermaßen selbsttätig dadurch gesichert, daß die Sch-,veißw irkung der Elektrode, die z. B. auf der Oberkante des einen Stegbleches aufsitzt, in dem Augenblick aufhört, in welchem sie die Oberkante des anderen Stegbleches berührt, weil dann die Stromfäden gleichzeitig durch beide Stege gehen, also keine Verengung bilden können.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der an Hand .der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele erläutert sind. In der Zeichnung zeigt Abb. i zwei der zu kreuzenden Stegbleche; Abb. 2 eine gemäß der Erfindung erzeugte Stegkreuzung, Abb. 3 bis 6 verschiedene Schnitte durch Stegkreuzungen während der Schweißung, Abb. 7 und 8 besondere Ausführungsbeispiele, Abb. 9 die schematische Darstellung einer Vorrichtung für das Verfahren gemäß der Erfindung, Abb. io zwei vorbereitete Stegbleche, Abb. i i eine besondere Elektrode.
  • In der Abb. i ist ein Längssteg i und ein Quersteg 2 perspektivisch gezeigt, wie sie zu Beginn des Verfahrens aufeinandergestellt werden. Die Pfeile deuten die Druckrichtung der Elektroden an, von denen die eine auf die Oberkante des Bleches @i und die andere auf die Unterkante des Bleches 2 aufgesetzt wird. Abb. 2 zeigt die fertige Verbindung, wobei zur Verbesserung der Deutlichkeit der von der Oberkante des Bleches 2 bis zu seiner Mitte eingeschnittene Schlitz vergrößert dargestellt ist. Ein entsprechender Schlitz geht von der Unterkante des Bleches i in dessen Mitte. Am Boden der Schlitze sind die beiden Bleche bei 4 miteinander verschweißt. In den Abb. 3 bis 6 ist der Schweiß-und Schneidevorgang in seiner letzten Phase verdeutlicht, während. der die Stege nur noch um das Maß e ineinandiergepreßt werden. 3 sind: die Elektroden, die eine große ebene Grundfläche aufweisen. Mit 5 sind die Stromfäden angedeutet, die bei der Stellung,der Stege nach den Abb. 3 und 4 sich im Schlitzboden verengen, so daß dort die Stelle der größten Erhitzung entsteht, die das Metall der beiden Stege mindestens so plastisch macht, daß unter dem Schweißdruck eine Verdrängung, d. h. ein Schneiden, stattfindet. In dem Augenblick, in welclicm eine oder beide Elektroden auf den Kanten beider Stege aufsitzen, haben, wie Abb. 6 zeigt, die Stromfäden die Möglichkeit, sich auszuweiten, wodurch der Schweiß- und Schneidevorgang beendet ist. Am Boden der in die beiden Stege eingeschnittenen Schlitze verbleibt bei 4 eine Schweißverbindung, die in Abb. 5 im waagerechten Schnitt gezeigt Ist.
  • Beim Verfahren gemäß der Erfindung ist man nun nicht daran gebunden, daß die Stege gleiche Höhe haben, wenngleich es zweckmäßig ist, wenn ihre Dicke gleich ist, Abb. 7 zeigt den Fall eines hohen Längssteges 8 und eines niedrigen Quersteges 9. Dieser Fall ist von besonderer Bedeutung, wenn es sich darum handelt, den Obergurt, der mit dem Untergurt durch den Steg 8 verbunden ist, durch eine Reihe von Hilfsstegen g zu versteifen. Es ist jedoch auch möglich, Stege gemäß dem Verfahrender Erfindung miteinander zum Kreuzen zu bringen und zu verbinden, deren Kanten nicht in einer Ebene verlaufen. Einen solchen Fall zeigt die Abb. 8, bei der der Hauptsteg io die Form eines Ringes aufweist, während der Hilfssteg i i eine gerade Leiste darstellt.
  • Im Betrieb ist das Verfahren gemäß der Erfindung vorteilhaft so durchzuführen, daß jeweils ein Quersteg 2 in eine Reihe von Längsstegen i eingedrückt wird. Abb. 9 zeigt schematisch eine Vorrichtung, die diesem Verfahren dient. Die Längsstege i sind. zunächst in dem gewünschten Abstand voneinander .awfgestellt, und ruhen an. den. Stellen, an denen sie sich mit dem Quersteg :2 kreuzen sollen, auf den unteren Elektroden 3. Die Oberkante des Quersteges 2 wird von einer entsprechenden Anzahl Elektroden berührt. Wenn nun das gleichzeitige Schneiden und Schweißen erfolgen soll, dann ist es notwendig, daß in allen Kreuzungspunkten gleiche Strom- und Druckverhältnisse herrschen. Es ist daher zweckmäßig; jedem Elektrodenpaar einen besonderen Druckantrieb zu geben und die Stromversorgung aller Elektroden über gemeinsame Stromschienen 12 durchzuführen. Handelt es sich um die Erzeugung von breiten Gittern, -bei denen also der Abstand des äußersten linken Längssteges i vom äußersten rechten Längssteg i groß ist, dann ist es zweckmäßig, für die Belieferung der Stromschienen, zwei Transformatoren 13 anzuwenden.
  • Handelt es sich jedoch darum, ständig Steggitter gleicher Art und Größe herzustellen, dann kann man statt einer größeren Zahl von Elektrodenpaaren einfach zweileistenförmige Elektroden verwenden. Auf diese Weise sind schön 14 Stegkreuzungen in einem-einzigen Arbeitsgang hergestellt worden.
  • In manchen Fällen kann. es zweckmäßig sein, das Steggitter vor der Schweißung, die die endgültige Verbindung schaffen soll, schon weitgehend vorzubereiten. Dies wird erreicht durch die Anbringung von Schlitzen, wie dies in Abb. io dargestellt ist. Dabei ist jedoch darauf zu achten, daß das in den Abb. 3 und q. gezeigte Maß e noch vorhanden bleibt, damit unter dem Schweißdruck eine Stauchung und damit ein Verschweißen stattfinden kann. Wenn die Tiefe der Schlitze mit a bzw. b bezeichnet ist, dann muß also die Summe a -I- b geringer sein als die Höhe h der Stege, oder, in anderer Ausdrucksweise, die Summe a -I- b -I- c muß gleich h sein.
  • Zur Erleichterung der Aufstellung der Stege können Elektroden angewendet werden, die bereits mit Schlitzen versehen sind, wie dies in Abb. i i gezeigt ist. Der Querschlite 18 dient zur Aufnahme des Steges, den diese Elektrode in den Gegensteg eindrücken soll. Während des Eindrückens gelangt dann der Gegensteg in den Schlitz i9, dessen Seitenwände jedoch mit isolierenden Backen 2o versehen sein müssen, damit die in den Abb. 3 bis 6 gezeigten Wirkungen eintreten können. Der Boden des Schlitzes i9 muß natürlich metallisch leitend sein.
  • Die Größe der Auflagefläche der Elektrode beeinflußt natürlich die Schweißverhältnisse. Es hat sich herausgestellt, daß die Länge dieser Fläche zweckmäßig ein Vielfaches der Stegstärke, vorzugsweisedas zwanzig- bis dreißigfache dieses Wertes betragen soll.
  • Die für die Herstellung einer Stegkreuzung gemäß der Erfindung zu benutzenden Einstellgrößen, insbesondere Schweißstrom, -zeit und -druck sind natürlich von der Dicke der Bleche und der Art, des Werkstoffes abhängig, können jedoch durch einige Vorversuche rasch festgestellt werden. Dabei sind .die einzelnen Größen in verhältnismäßig weiten Grenzen veränderbar, aber auch voneinander abhängig. Zum Beispiel muß bei geringer Stromstärke eine längere Schweißzeit angewendet werden und umgekehrt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel, bei dem Stegbleche aus unlegiertem weichem Flußstahl mit 0,I'/0 C, o,q."/o Mn und o,i°/o Si von einer Steghöhe von 15 mm und einer Dicke von 1,25 mm verwendet wurden, hat sich eine Stromstärke von 26oo Amp. bei einer Spannung von i V und ein Druck von ioo kg als besonders zweckmäßig erwiesen. Die Schweißzeit betrug o,2 Sekunden;.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Stegrkreuzungen durch elektrische Widerstandsschweißung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegbleche unter dem Winkel, unter dem sie sich 'kreuzen sollen, aufeinandergestellt und durch dien Druck ,der beiden einander entgegenwirken-,den Elektroden unter Schweißstrom ineinand:ergepreßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Längsstegen (i) hochkant indem gewünschten Abstand voneinander aufgestellt und ein Quersteg (2) durch Elektrodenpaare in die Längsstege gepreßt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stege, die sich kreuzen sollen, mit senkrecht von ihrer Ober-bzw. Unterkante aus verlaufenden Schlitzen versehen werden, die jedoch nur so tief sind, daß die Summe der Schlitztiefen (a -I- b) geringer als die Höhe der Stege ist. q.. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Stege verschiedene Höhe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Schlitztiefere ,geringer als die Höhe des niedrigen Steges ist. 5. Elektrode für die Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein sich kreuzendes, für die Aufnahme der Stege geeignetes Schlitzpaar (18, i9) aufweist, dessen einer Schlitz (i9) mit einer nichtleitenden Bekleidung (2o) versehen ist. 6. Elektrode für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der zur Auflage kommenden Fläche ein Vielfaches der Stegstärke, vorzugsweise das zwanzig- bis dreißigfache dieses Wertes beträgt.
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