DE1486110C - Vorrichtung zum Umhüllen von Gegen standen mit einer Hullfohe - Google Patents

Vorrichtung zum Umhüllen von Gegen standen mit einer Hullfohe

Info

Publication number
DE1486110C
DE1486110C DE1486110C DE 1486110 C DE1486110 C DE 1486110C DE 1486110 C DE1486110 C DE 1486110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
channel
piece
free
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erhardt 8550 Forchheim Walther
Original Assignee
Maschinenfabrik Loesch Gmbh, 8550 Forchheim
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umhüllen von Gegenständen mit einer Hüllfolie mit einer ersten Falteinrichtung, in der die Folie zunächst U-förmig um den Gegenstand herumgelegt wird, mit einer Vorschubeinrichtung, durch die der Gegenstand anschließend in Richtung der dem U-Steg gegenüberliegenden Ränder der freien, über den Gegenstand überstehenden Folienenden weiterbewegt wird, mit einer zweiten Falteinrichtung, die die freien Folienenden übereinanderfaltet und an die noch freie Seite des Gegenstandes anlegt, und mit einer Einrichtung zum dauerhaften Verbinden der Folienenden miteinander.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 2 994 168 bekannt. Hierbei bestehen die Falteinrichtungen aus starren Faltschächten oder Faltkanälen, und die Vorschubeinrichtungen zum Bewegen des Gegenstands beim U-förmigen Einschlagen und für die anschließende quer dazu gerichtete Bewegung sind durch Schieber gebildet. Mit dieser bekannten Vorrichtung werden quaderförmige Gegenstände vollständig, also allseitig eingewickelt. Zu diesem Zweck stehen die Folienzuschnitte vor ■ dem U-förmigen Einschlagen an allen Kanten der vorauslaufenden Seite des Gegenstandes über. An den zwei einander gegenüberliegenden schmalen Seiten des Gegenstands werden die den Gegenstand seitlich überragenden Folienenden etwa gleichzeitig mit dem U-förmigen Umhüllen der breiten Seiten durch feststehende Faltschlitze angelegt. An die letzte noch freie Seite des Gegenstands werden die überstehenden freien Folienenden dann bei der anschließenden Querbewegung durch Faltbleche angelegt.
Bei der Erfindung sollen demgegenüber Gegen-■ stände nicht allseitig eingewickelt werden, sondern es soll lediglich eine schlauchförmige Umhüllung erzielt werden, die aber sehr straff an den Gegenständen anliegt und die nicht von Hand nach den offenen Seiten hin abgestreift werden kann. Die Folie soll also nur in einer Umfangsrichtung um den Gegenstand herumgelegt werden. Quer zu dieser Umfangsrichtung wird dabei der Gegenstand an seinen Enden, nicht mit eingehüllt. Dabei kann die Umhüllung auch schmaler als der Gegenstand sein (Streifband).
Das Umhüllungsmaterial kann aus allen geeigneten folienartigen Stoffen bestehen, die eine ausreichende Festigkeit zur Verarbeitung haben und die sich beim Umhüllen gut falten lassen und an den Gegenstand anschmiegen. Hierzu werden insbesondere Kunststoff- oder Metallfolien, Papier oder Zellglas verwendet. Geeignet sind z. B. auch bekannte mikrowachskaschierte Folienmaterialien aus Papier oder Aluminium.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Spannen der schlauchförmig um den Gegenstand herumzulegenden Hüllfolie hinter der zweiten Falteinrichtung im Bereich der Verbindungseinrichtung für die Folienenden Spannorgane" vorgesehen sind, die mit den freien Folienenden in Reibschluß bringbar und schräg zur Förderrichtung^bewegbar sind, und zwar mit einer Geschwindigkeitskomponente von Richtung und Größe der Fördergeschwindigkeit und mit einer Geschwindigkeitskomponente, die quer zur Förderrichtung gegen das gegenüberliegende Spannorgan gerichtet ist.
Es werden also besonders ausgebildete bewegbare Spannorgane verwendet, die nach dem Herumlegen der Folie um den Gegenstand, aber vor dem Verbinden der Folienenden miteinander, diese aufeinander 5 zu stramm ziehen oder spannen. Durch die Bewegung der Spannorgane mit einer Geschwindigkeitskomponente von Richtung und Größe der Fördergeschwindigkeit der Gegenstände wird erreicht, daß sich die um den Gegenstand herumgelegte Folie beim Transport nicht zusammenschiebt, zerknittert oder zerreißt. Durch die quer zur Förderrichtung gerichtete Geschwindigkeitskomponente . der Spannorgane wird die Folie um den Gegenstand herum festgezogen. Da die Spannorgane im Bereich der Verbindungseinrichtung für die Folienenden angeordnet sind, wirken 1 diese Organe so lange auf die freien Folienenden ein, bis diese durch die Verbindungseinrichtung fest miteinander verbunden sind, so daß auch nach dem Verbinden die durch die Spannorgane erzeugte Spannung aufrechterhalten bleibt und die gebildete schlauchförmige Umhüllung nicht vom Gegenstand abrutschen kann.
Ein solches straffes," schlauchförmiges Umhüllen von Gegenständen läßt sich mit der oben beschriebenen bekannten Vorrichtung nicht durchführen. Wenn man bei dieser Vorrichtung "eine Einwickelfolie verwenden würde, die nicht breiter ist als der einzuwickelnde Gegenstand, würde sich zwar eine schlauchförmige Umhüllung ergeben. Diese würde aber nicht straff an dem Gegenstand anliegen, sondern sie würde bereits bei dessen Querverschiebung, spätestens aber nach dem Entnehmen aus der Vorrichtung von dem Gegenstand abrutschen.
Aus der USA.-Patentschrift 2 641 095 ist ferner eine Umhüllungsvorrichtung bekannt, die geneigt zur Vorschubrichtung angeordnete Rollen zum Anlegen des Folienmaterials an die Gegenstände aufweist. Diese Rollen sind aber nicht zum Spannen des Folienmaterials bestimmt. Sie können das Folienmaterial auch deswegen nicht spannen, weil die Gegenstände runden Querschnitt haben und die geneigten Rollen die Folie nur punktförmig berühren.
Schließlich zeigt die deutsche Auslegeschrift 1 107 144 schräggestellte Rollen, die auf die Hüllfolie einer bereits fertig verschlossenen Umhüllung einwirken. Hierbei ist die Hüllfolie auch an den Enden der einzelnen umhüllten Gegenstände verschlossen. Die Rollen dienen hierbei nur zum Verhindern eines Zerknüllens oder Zerknitterns der Folie und divergieren in Förderrichtung. Sie können also das Folienmaterial nicht in Richtung auf einander überlappende, noch nicht miteinander verbundene freie Folienränder spannen.
Bei der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die 55. Spannorgane mit Andruckteilen aus rutschfestem Material versehen sind. Auf diese Weise tritt zwischen den Ändruckteilen und dem Folienmaterial kein oder praktisch kein Schlupf auf, so daß ein gutes Spannen möglich ist.
Die Andruckteile der Spannorgane könnten beispielsweise durch Gummiklötze auf einer Kette gebildet sein. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn die Spannorgane durch endlose Riemen gebildet sind. Die Andruckteile liegen dann ohne Unterbrechung über eine große Fläche an dem Folienmaterial an und bewirken ein einwandfreies Spannen. Durch die aufeinander zu konvergierenden endlosen Riemen läßt sich auf einfachste Weise die Forderung verwirklichen, daß
die Andruckteile der Spannorgane eine Geschwindigkeitskomponente in Förderrichtung und eine Geschwindigkeitskomponente quer zur Förderrichtung gegen das gegenüberliegende Spannorgan haben.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Vorschubeinrichtung zum Transport der Gegenstände von der ersten Falteinrichtung zur zweiten Falteinrichtung, zu den Spannorganen und zur Verbindungseinrichtung aus zwei an den Schenkeln des U-förmigen Einschlags federnd angreifenden Förderbändem bestehen. Hierdurch wird die beim U-förmigen Umlegen der Hüllfolie anfänglich bereits erzeugte Spannung während des Vorschubs aufrechterhalten, so daß die Arbeit der im Bereich der Vorschubeinrichtung angeordneten Spannorgane erleichtert wird.
Schließlich können die an den Gegenständen angreifenden Flächen der Förderbänder waagerecht liegen. Bei dieser Lage der Förderbänder wirkt das Gewicht der Gegenstände nur auf das untenliegende Förderband und kann sich nicht zu dem von den so Spannorganen auf die Gegenstände ausgeübten Druck addieren. Eine unerwünschte Veränderung der Lage der Gegenstände zwischen den Förderbändern durch den auf die Gegenstände wirkenden Druck der Spannorgane ist dadurch leichter' zu vermeiden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können praktisch alle Arten von Gegenständen umhüllt werden, die eine ausreichende Festigkeit zum Einklemmen in der Vorschubeinrichtung haben. Vorzugsweise werden quaderförmige oder quaderähnliche Gegenstände umhüllt, z. B. Verpackungsschachteln oder -kartons. Grundsätzlich können aber alle Gegenstände umhüllt werden, die an den Angriffsflächen 'der Vorschubeinrichtung bzw. den Förderbändern mit Flächen oder Linien anliegen, die sich mindestens teilweise in Förderrichtung erstrecken, also z. B. runde Stangen sowie auch Gegenstände, die die Vorschubeinrichtung oder die Förderbänder nur punktweise berühren. Bei nur einem Berührungspunkt an jedem Förderband sollten diese Punkte in Förderrichtung vor dem Schwerpunkt des Gegenstands liegen, um-'beim Transport ein Kippen des Gegenstands um eine quer zur Förderrichtung senkrecht zu den Förderbandflächen liegende Achse zu verhindem. Bei linienförmiger oder punktförmiger Berührung zwischen den Gegenständen und der Vorschubeinrichtung bzw. den Förderbändern sollten einander entsprechende Linien oder Punkte auf beiden Seiten der Gegenstände in einer Ebene oder auf einer Geraden senkrechten zu den Förderbandflächen liegen, damit eine sichere Halterung der Gegenstände gewährleistet und ein Kippen der Gegenstände um eine sich in Förderrichtung oder quer dazu erstrekkende Achse verhindert ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
F i g. 1 zeigt in Seitenansicht die Vorrichtung zum Umhüllen von Gegenständen mit einer Folie;
Fig. 2 ist ein Schnitt jjach der Linie A-A durch F i g. 1 im Augenblick vor dem Einschieben eines zu umhüllenden Gegenstands jn die Vorrichtung, wobei außerdem eine Vorratsrolle, eine Klemm- und eine Trennvorrichtung für eine Folienbahn dargestellt sind;
F i g. 3 ist ein Schnitt entsprechend F i g. 2 nach dem Einschieben des Gegenstands in die Vorrichtung;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie D-B durch Fig.l;
Fig.5 ist ein Schnitt nach der Linie C-C durch Flg. 1.
Die Vorrichtung weist als Vorschubeinrichtung zwei endlose Bänder 1 und 3 auf, die über Umlenkrollen 2 geführt sind und deren einander zugekehrte Abschnitte oder Trume la und 3a waagerecht und parallel zueinander verlaufen. Diese Trume bilden die obere und die untere Wand eines nach der Seite offenen »Kanals«. Der »Boden« des Kanals ist durch eine lotrecht stehende Rückwand 5 (F i g. 2 bis 5) gebildet, die in F i g. 1 nicht dargestellt ist. Die offene Seite des Kanals liegt der Rückwand 5 gegenüber.
Der Kanal ist zur Aufnahme von im wesentlichen quaderförmigen Gegenständen 7 ausgebildet, die bereits beim Einschieben teilweise von einem Folienmaterialstück 9 umgeben werden. Die einander zugekehrten Trume 1 α und 3 α der Förderbänder 1 und 3 haben einen gegenseitigen Abstand, der im wesentlichen gleich der Höhe des Gegenstands 7 ist, so daß der von dem Folienstück 9 teilweise umgebene Gegenstand zwischen den Trumen 1 α und 3 α eingeklemmt werden kann (F i g. 3).
An der offenen Seite des Kanals sind vor diesem zwei Führungsbleche 11 vorgesehenere sich parallel zu den Trumen la und 3a erstrecken.
Die Führungsbleche 11 sind durch Druckfedern 12 abgestützt, so daß sie beim Einschieben eines Gegenstandes 7 nach oben und unten ausweichen können. An der dem Kanal abgekehrten Seite weisen die Führungsbleche 11 Auflaufkanten 13 auf, die nach außen umgebogen sind und dadurch das Einführen des Gegenstands 7 mit dem Folienstück 9 zwischen die Führungsbleche 11 und in den Kanal erleichtern. Die Förderbänder 1 und 3 sind an ihren, den Gegenständen 7 zugekehrten Vorderkanten abgerundet, um das Einschieben der Gegenstände zwischen die Förderbänder zu erleichtem.
Vor der offenen Seite des Kanals und vor den Auflaufkanten 13 der Führungsbleche 11 wird das zum Umhüllen eines Gegenstands benötigte Folienstück 9 zugeführt, was im einzelnen unten beschrieben ist und nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört. Auf der dem Kanal abgekehrten Seite der Folienbahn befindet sich ein Auflagetisch 15, dessen Oberfläche mit den Oberflächen des unteren Führungsblechs 11 und des Trums 3 α fluchtet.
Die Trume la und 3a der Förderbänder 1 und 3 sind auf ihrer Rückseite jeweils durch eine Schiene 17 geführt, die über Druckfedern 16 an einem Sehenkel einer Winkelschiene 18 abgestützt ist, die mit ihrem zweiten Schenkel an der Kanalrückwand befestigt, beispielsweise angeschraubt ist. Wenn die an der Rückwand 5 anliegenden Schenkel der Winkelschienen 18 oder die Rückwand 5 selbst lotrecht verlaufende Langlöcher aufweisen, kann nach Lösen der Befestigungsschrauben der gegenseitige Abstand der Schienen 18 und damit der Abstand der Trume la und 3 a voneinander verändert werden. Außerdem können die Umlenkrollen 2 höhenverstellbar gelagert sein. Damit kann die Vorrichtung auf verschiedene Gegenstandsgrößen eingestellt werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Breite der Förderbänder 1 und 3 kleiner als die Breite des Gegenstands 7 in Einschubrichtung. Die schmalen Förderbänder reichen zum Erfassen des Gegenstandes 7 aus. Durch das Vorstehen der Vor-
deiseite des Gegenstandes 7 aus dem Kanal werden die nachfolgenden, unten beschriebenen Arbeitsschntte erleichtert. Der Gegenstand? kann in Einschubrichtung auch schmaler sein als die Bänder 1 und 3. Hr wird dann vorteilhaflerweise nicht bis an die Rückwand 5 in den Kanal hineingeschoben, sondern nur so weit, daß seine Vorderseite noch aus dem Kanal herausragt. Ils können also Gegenstände verschiedener Breite mit den gleichen Bändern umhüllt werden.
Die Kanalrückwand 5 weist in ihrem der Einschubstelle für die Gegenstände 7 gegenüberliegenden Bereich eine Ausnehmung 19 (F i g. 2) auf, durch die eine Stange 21 hindurchgreift, an deren vorderem linde- sich eine Platte 23 befindet. Zwischen der Rückseite der Platte 23 und einer hinter der Kanalrückwand 5 liegenden Fläche 25 ist eine Druckfeder
27 angeordnet, die die Platte 23 von der Kanalrückwand 5 in den Kanal hinein vorschiebt. Gegen die Kraft der Feder 27 ist die parallel zur Kanalrückwand 5 angeordnete Platte 23 quer zur Förderrichtung der Trume la und 3« und parallel zu diesen beweglich. Die Bewegungsmöglichkeit wird durch einen einstellbaren Anschlag 26 begrenzt, durch dessen Einstellung die Tiefe des Einschubs der Gegenstände 7 in den Kanal bestimmt wird.
Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, ist oberhalb des Kanals eine Vorratsrolle 29 für das Folienmaterial angeordnet. Von dieser Rolle wird die Folienbahn 28 durch Abzugswalzen 30 abgezogen und in lotrechter Richtung vor die seitliche Öffnung des Kanals geführt. Zwischen den Walzen 30 und dem Kanal ist eine Klemmplatte 31 vorgesehen, an der die Folienbahn entlangläuft. Auf der der Klemmplatte 31 abgekehrten Seite der Folienbahn 28 befindet sich ein Klemmstempel 33, der in waagerechter Richtung cjuer zur Folienbahn beweglich ist. Unterhalb der Klemmvorrichtung 31, 33 ist ein Trennmesser 35 angeordnet, das zum Abtrennen der einzelnen, zum Umhüllen jeweils eines Gegenstands 7 benötigten Folienstücks 9 von der Folienbahn 28 dient.
Die Bewegungen des Klemmstempels 33 und des Trennmessers 35 sind durch eine nicht dargestellte Steuervorrichtung steuerbar, die jeweils nach dem Ablaufen eines Teilstücks der Folienbahn 28, dessen Länge der Länge eines zum Umhüllen eines Gegenstands 7 benötigten Folienjstücks 9 entspricht, den Klemmstempel 33 und das Trennmesser 35 wirksam werden läßt.
Die bisher beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Die Abzugswalzen 30 für die Folienbahn 28 werden kontinuierlich angetrieben. Das freie Ende der Folienbahn läuft zwischen der Klemmplatte 31 und dem Klemmstempel 33 sowie zwischen der in der Stellung gemäß F i g. 2 befindlichen Platte 23 und dem Auflagetisch 15 hindurch nach unten, bis das nach unten hängende freie Ende die für ein Folienstück 9 erforderliche Länge erreicht.
In diesem Augenblick betätigt die Steuervorrichtung die Klemmvorrichtung derart, daß der Stempel 33 nach rechts geschoben wird und die Folienbahn
28 gegen die Klemmplatte 31 festklemmt. Danach wird, ebenfalls durch dicTiicht dargestellte Steuervorrichtung, das Trennmesser 35 betätigt, wodurch ein Folienstück 9 von der Folienbahn 28 abgetrennt wird. Danach kehrt das Trennmesser 35 in seine Ausgangslage zurück.
Im Augenblick des Stillstands des unteren Teils der Folienbahn 28 infolge der Klemmung wird noch vor dem Abtrennen des Folienstücks 9 ein auf den Auflagetisch 15 aufgesetzter zu umhüllender Gegenstand 7 gegen das durch den Klemmstempel 33 noch festgeklemmte untere Ende der Folienbahn 28, das später das Folienstück 9 bildet, und gegen die Platte 23 vorgeschoben. Sobald der Gegenstand 7 mit dem Folienstück 9 an die Platte 23 angedrückt wird, wird
ίο dieses von der Bahn 28 getrennt und zwischen Gegenstand 7 und Platte 23 gehalten. Nach dem Abtrennen des Folienstücks 9 wird der Klemmstempel 33 von der Klemmplatte 31 zurückgezogen und kehrt in die in F i g. 3 dargestellte Ausgangsstellung zurück.
Wenn nun die Bewegung des Gegenstands 7 und der Platte 23 in den Kanal hinein beginnt, wird das Folienstück 9 mit dem Gegenstand 7 zwischen die Trume la und 3a der Förderbänder 1 und 3 eingeschoben. Dabei wird der Gegenstand 7 an seiner in Einschubrichtung vorn liegenden Seite sowie an seiner den Trumen la und 3a benachbarten Ober- und Unterseite von dem Folienstück 9 umhüllt.
Die Klemmvorrichtung befindet sich kurze Zeit vor und nach dem Abtrennen des Folienstücks 9 in der Klemmstellung und hält währenddessen das neue freie Ende der Folienbahn 28 fest. Die von den kontinuierlich angetriebenen Walzen 30 weiter abgezogene Folienbahn bildet daher oberhalb der Klemmstempels 33 eine Schleife.
Ist zu befürchten, daß diese Schleife zu groß wird, so daß sie sich umlegt und dann nach Aufheben der Klemmung verhindert, daß die Folienbahn von seihst nach unten weiter durchfällt, so kann man wie folgt vorgehen: Kurz nach dem Abschneiden hebt man die Klemmung wieder auf und läßt die Folie durch die wieder geöffneten Messer nach unten, durchlaufen, so daß das untere Folienende bis kurz oberhalb des oberen Führungsbleches 11 gelangt. Erst dann wird die Folienbahn wieder festgeklemmt, bis der Gegenstand 7 mit seinem Folienstück 39 gemeinsam von den Förderbändern 1 und 3 genügend weit fortbewegt ist, um die Folienbahn nicht mehr zu behindern.
Das Einschieben des Gegenstands 7 in den Kanal kann von Hand erfolgen. Es kann aber auch eine besondere Einschiebevorrichtung vorgesehen sein, deren Bewegungsablauf mit den Bewegungen des Klemmstempels 33 und des Trennmessers 35 derart gekuppelt ist, daß vor dem Abschneiden des Folien-. 50 Stücks 9 von der Folienbahn 28 der Gegenstand 7 gegen die Platte 23 geschoben wird und dadurch das abzutrennende Folienstück 9 festhält.
Beim Einschieben des Gegenstands 7 in den Kanal wird die Platte 23 gegen die Kraft der Feder 27 so weit zurückgeschoben, bis sie an den Anschlag 26 anstößt. Die Stirnfläche des Gegenstands 7 und die freien Enden 39 des Folienstücks 9 ragen dann aus dem Kanal hervor, wie es in F i g. 3 dargestellt ist, wobei das obere freie Folienende 39 über die obere, außerhalb des Kanals befindliche Kante des Gegenstands 7 herabhängt und das untere freie Folienendc 39 über das untere Führungsblech 11 und dessen Auflaufkante 13 herabhängt. In diesem Zustand wird der Gegenstand 7 mit dem ihn teilweise umhüllenden Folienstück 9 zwischen den Trumen la und 3a der Förderbänder 1 und 3 eingeklemmt. Die Förderbänder 1 und 3 werden in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, wodurch der

Claims (5)

  1. Gegenstand 7 zusammen mit dem Folienstück 9 in Kanallängsnchtung mitgenommen wird. Auch bei laufenden Bändern 1 und 3 ist ein einwandfreies Einschieben der Gegenstände 7 in den Kanal möglich, so daß die Bänder kontinuierlich angetrieben werden können.
    Vor dem Umhüllungskanal sind in einem in Förderrichtung auf die Einschubstelle für die Gegenstände 7 folgenden Bereich zwei Faltbleche 41 und
    derartige Beschädigung des Folienstücks würde bei ungleichen Geschwindigkeiten in Kanallängsnchtung der Förderbänder 1 und 3 einerseits und der Riementriebe 49 und 51 andererseits eintreten.
    Zusätzlich zu der Geschwindigkeitskomponente V1 weisen die Trume 49 a und 51a eine Geschwindigkeitskomponente v2 auf, die quer zu der Richtung der Geschwindigkeit V1 jeweils auf den gegenüberliegenden Riemen 49 und 51 zu nach oben oder nach unten
    43 vorgesehen. Diese Faltbleche dienen dazu, die aus io gerichtet ist. Da sich die Trume 49a und 51a an die dem Kanal vorragenden freien Folienenden 39 über- freien Folienenden 39 anschmiegen, nehmen sie diese an die
    cinandcrzulcgen und an die Gegenstände 7 anzudrücken. Die Faltblechc 41 und 43 decken die vordere offene Seite des Kanals teilweise ab. Sie sind im
    quer zur Förderrichtung mit, wodurch das Folienstück 9 an der Vorderseite des Gegenstands 7 festgezogen wird. Damit liegt das Folienstück 9 dicht
    anschließend miteinander
    wesentlichen dreieckförmig ausgebildet, und ihre 15 und glatt ringsum am Gegenstand 7 an, und die freien Höhe nimmt in Förderrichtung jeweils von einem
    Kanalrand zum gegenüberliegenden Kanalrand hin
    zu. Die schrägen Kanten der Faltbleche41 und 43
    sind in Wirklichkeit schwächer geneigt, als in der
    die Faltbleche 41 und 43 leicht nach außen vom Kanal weg gewölbt, damit die verhältnismäßig steifen freien Enden 39 des Folienstücks 9, vor allem das
    Folienenden 39 können
    verbunden werden.
    Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist vorgesehen, daß Zeichnung dargestellt. An ihren den Kanalrändern 20 zum Umhüllen der Gegenstände 7 ein Folienmaterial benachbarten Bereichen mit geringerer Höhe sind verwendet wird, von dem mindestens eine Oberfläche
    aus schweißfähigem Werkstoff besteht. Hierfür kommen Kunststoffolien oder mit Kunststoff beschichtete oder mikrowachskaschierte Folienmaterialien in untere Folienende 39, schonend aus der vom Gegen- 25 Frage. Zum Verbinden der aus einem derartigen stand 7 vorragenden Stellung gemäß F i g. 3 an den Material bestehenden, sich . überlappenden freien Gegenstand 7 heran in die Stellung nach F i g. 4 Foh'enenden 39 ist -eine Schweißvorrichtung vorgegebogen oder gefaltet werden können, ohne dabei sehen, die ein Schweißrad 53 aufweist, daß an das über scharfe Kanten der Faltbleche 41 und 43 zu außenliegende untere Folienende 39 (F i g. 5) angeglciten, wobei die Folienenden 39 zerrissen werden 30 drückt wird. Zum Aufheizen des Schweißrades 53
    ist dieses zu einem großen Teil mit geringem Abstand von einem haubenförmigen Heizkörper 55 umgeben, der z. B. elektrisch beheizt wird und durch den das Schweißrad 53 mittelbar heizbar ist. Durch Andrücken des heißen Schweißrades 53 werden die einander überlappenden freien Folienenden 39 an der aus dem Kanal herausragenden Vorderseite des Gegenstands 7 miteinander verschweißt. Dadurch hält die um den Gegenstand 7 herum straff gezogene
    könnten.
    Da das obere freie Ende 39 des Folienstücks 9 sich bereits in der Stellung nach F i g. 3 weitgehend von selbst vor den Gegenstand 7 legt, während das untere freie Folienende 39 vom Gegenstand weg nach 'unten hängt, ist, das obere Faltblech 41 in Förderrichtung vor dem unteren Faltblech 43 angeordnet. Auf diese Weise wird zuerst das obere Folienende 39 bei der Förderung des Gegenstands 7 im Kanal
    gemäß F i g. 4 an den Gegenstand angedrückt, wäh- 40 Umhüllung an dem Gegenstand fest, auch nachdem rcnd das untere Folienende 39 erst allmählich aus dieser aus dem Bereich der Riementriebe 49 und 51 seiner herabhängenden Lage durch das untere FaIt- herausgetreten ist, in dem die Schweißvorrichtung blech 43 angehoben und danach, das obere Folien- angeordnet ist.
    ende 39 überlappend, an den Gegenstand? ange- Statt einer Schweißvorrichtung kann bei Verwendrückt wird. 45 dung von nicht schweißfähigen Folienmaterialien eine
    Klebevorrichtung vorgesehen sein, durch die ein • Leimstreifen zwischen die einander überlappenden freien Folienenden 39 eingebracht wird und durch die diese Folienenden anschließend zusammengedrückt und miteinander verklebt werden.
    Wenn das Folienstück 9 in Kanallängsrichtung nicht über den Gegenstand 7 herausragt, ist damit der Gegenstand fertig umhüllt. Falls jedoch das
    Wie F i g. 4 zeigt, befindet sich zwischen den Faltblechen 41 und 43 und der. Vorderseite des Gegenstands 7 ein Spalt, damit dasTolienstück 9 durch die Faltbleche nicht entgegen der Förderrichtung zurückgezogen werden kann.
    Zum Festziehen der freien Enden 39 des Folienstücks 9 an der Vorderseite des Gegenstands 7 sind im nachfolgenden Bereich des Förderkanals an dessen offener Seite zwei Keilriementriebe 49 und 51
    Folienstück 9 in Kanallängsnchtung länger ist als der
    angeordnet, deren dem Kanal benachbarte Trume 55 Gegenstand?, kann im Anschluß an den Umhül-49 a und 51a sich an die überlappenden Folienenden lungskanal zum Bilden eines Endeinschlags aus den 39 an der Vorderseite des Gegenstandes 7 anlegen
    und konvergierend aufeinander zu laufen. Die Trume
    49a und 51a der Riementriebe 49 und 51 haben je-
    in Kanallängsrichtung über den Gegenstand 7 hinausragenden Folienrändern ein an sich bekannter, nicht dargestellter Faltschacht vorgesehen sein, der sich
    weils eine Geschwindigkeitskomponente V1 in Längs- 60 quer zur Kanallängsnchtung erstreckt. Damit ist es richtung des Kanals, die gleich der Geschwindig- möglich, einen Gegenstand allseitig mit Folienkeit v, der Trume la uricl 3a der Förderbänder! material zu umhüllen, und 3 ist. Da im Bereich der Riementriebe 49 und 51
    die Gegenstände 7 mit dem um sie herumliegenden Patentansprüche:
    Folienstück 9 zwischen den Bändern 1 und 3 noch
    mit der Geschwindigkeit V1 gefördert werden, wird 1. Vorrichtung zum Umhüllen von Gegenstän-
    auf diese Weise ein Zusammenschieben, Zerknittern · den mit einer Hüllfolie mit einer ersten Falteinoder Zerreißen des Folienstücks 9 verhindert. Eine richtung, in der die Folie zunächst U-förmig um
    109 633/68
    den Gegenstand herumgelegt wird, mit einer Vorschubeinrichtung, durch die der Gegenstand anschließend in Richtung der dem U-Steg gegenüberliegenden Ränder der freien, über den Gegenstand überstehenden Folienenden weiterbewegt wird, mit einer zweiten Falteinrichtung, die die freien Folienenden übereinanderfaltet und an die noch freie Seite des Gegenstands anlegt, und mit einer Einrichtung zum dauerhaften Verbinden der Folienenden miteinander, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen der schlauchförmig um den Gegenstand (7) herumzulegenden Hüllfolie (9) hinter der zweiten Falteinrichtung (41, 43) im Bereich der Verbindungseinrichtung (53) für die Folienenden (39) Spann- organe (49, 51) vorgesehen sind, die mit den freien Folienenden in Reibschluß bringbar und schräg zur Förderrichtung bewegbar sind, un3 zwar mit einer Geschwindigkeitskomponente (v,) von Richtung und Größe der Fördergeschwindigkeit und mit einer Geschwindigkeitskomponente (v„), die quer zur Förderrichtung gegen das gegenüberliegende Spannorgan gerichtet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannorgane (49, 51) mit Andruckteilen (49 a, 51a) aus rutschfestem Material versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannorgane endlose Riemen (49, 51) sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung zum Transport der Gegenstände von der ersten FaIteinrichtung zur zweiten Falteinrichtung, zu den Spannorganen und zur Verbindungseinrichtung aus zwei an den Schenkeln des U-förmigen Einschlags federnd angreifenden Förderbändern (1, 3) besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Gegenständen angreifenden Förderbandflächen waagerecht liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0120251B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umwickeln von vorzugsweise quaderförmigen Gegenständen mit einem bahnförmigen Umwickelmaterial
DE69700734T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren und Öffnen von Beuteln eines Bandes von zusammenhängenden Beuteln
DE68923066T2 (de) Vorrichtung zur Bogenweiterverarbeitung und Vorrichtung zur Bilderzeugung.
DE69600796T2 (de) Maschine zum Verpacken von Gegenständen in einem, zu einem Schlauch umgeformten, Band
DE2322878A1 (de) Vorrichtung zum verpacken zusammendrueckbarer waren
DE2022194A1 (de) Verfahren und Maschine zur Verpackung von Packstuecken in dehnbaren Folien aus Weichkunststoff
EP0968919B1 (de) Vorrichtung zum Umwickeln von quaderförmigen Gegenständen mit einem Bahnförmigen Umwickelmaterial
DE3918311A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von stueckgut, insbesondere stueckgutstapeln, mit einer stretchfolienhaube
DE69800750T2 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen in Beuteln aus flexiblem Material
DE2211020A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbst tatigen Zusammenpressen und Bandagieren eines Stapels zusammenpreßbarer Gegen stände
DE2141045B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von zu einem Block gestapelter und durch Schweißung im Kantenbereich miteinander verbundener Beutel oddgl. Verpackungen
DE2425517A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verpacken von paketen aus zusammengefalteten schachtelzuschnitten
DE1953969A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenstaenden
DE102022112633A1 (de) Verpackungsmaschine und Verfahren zum Verpacken von Gegenständen in einer Papierverpackung
DE2339903A1 (de) Einwickelmaschine
DE1561473B1 (de) Vorrichtung zum Aufziehen und Flachlegen von Kreuzboeden an quergefoerderten Kunststoff-Schlauchabschnitten
DE1586334B1 (de) Faltvorrichtung zum Umformen einer ebenen Folienbahn in einen Huellschlauch
DE1486110C (de) Vorrichtung zum Umhüllen von Gegen standen mit einer Hullfohe
DE1806918A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Beuteln
DE1299548B (de) Maschine zum Umhuellen von Gegenstaenden mit Kunststoff-Folie
DE1486110B (de) Vorrichtung zum Umhüllen von Gegenstanden mit einer Hullfohe
CH435096A (de) Leitvorrichtung für zwischen laufenden Folienbahnen zu verpackendes Gut
EP0563649B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bildung einer geschlossenen Umhüllung um einen Gegenstand
DE102024106754B4 (de) Längstrennschweißeinrichtung mit Austreibvorrichtung
DE2420970A1 (de) Verfahren zur herstellung von beuteln und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens