DE148612C - - Google Patents

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DE148612C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/15Script supports connected to the typewriter or printer

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die meisten bisher im Gebrauche befindlichen Konzepthalter für Schreibmaschinen entsprechen nicht den notwendig an sie zu stellenden Anforderungen. Denselben liegt meist der Gedanke zugrunde, daß der Zeilenzeiger beim Gebrauche erst jedesmal in umständlicher Weise mit der Hand nach der gewünschten Zeile geschoben werden muß. Neuerdings ist hierin insofern eine Verbesserung eingetreten, als der Zeilenzeiger feststeht, dagegen der Konzepthalter bewegt wird (vergl. die amerikanischen Patentschriften 537952, 560566 und 519762). Die Art der Bewegung dieser Konzepthalter ist verschieden; sie erfolgt nach obigen Schriften durch Schnur-, Ketten- oder Zahnradtrieb. Alle aber haben sie den Mangel gemeinsam, daß — da die Bewegung des Konzeptträgers mittels Hebel- und Schaltradtriebs erfolgt — solche daher nur in ganz genau bestimmten, der Zahnteilung entsprechenden Abständen (und auch nur aufwärts) vor sich gehen und in dieser Beziehung nicht immer von dem Willen des , Schreibers abhängig gemacht werden kann.
Dies aber hat — da bei einer unrichtigen Lage des Zeilenzeigers an der Zeile ein Umstellen bezw. ein geringes Auf- oder Abwärtsbewegen unmöglich ist — den Nachteil, daß der Apparat für die meist mit unregelmäßigen Zeilenabständen verfaßten Konzepte unbenutzbar wird.
Diesen Mängeln soll durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Bewegungsvorrichtung· für Konzeptträger abgeholfen werden.
Dieselbe ist in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnungen dargestellt und besteht aus dem Antriebsrade A mit auf der Umfläche angebrachten .Fingertasten. Dies Rad ist auf einer in der Schwinge D befestigten Achse G angeordnet und wird mit einer zur linken Seite des Rades liegenden Mutter H (Bremsmutter mit darunter befindlicher Gummiplatte behufs Federung) festgehalten (s. Fig. 3). . Die Schwinge D ist an einem Rahmen L auf dem Zapfen F 'nach vor- und rückwärts beweglich angeordnet. In der Mitte dieser Schwinge liegt der Sperrhebel E, welcher durch eine auf ihm ruhende Feder in einer Kerbe M des Rahmens L gehalten wird. Am hinteren Ende des Rahmens L liegt das getriebene Rad B, welches mit der Achse J, auf der in der Mitte die Rolle K befestigt ist, fest verbunden ist. Auf beiden Rädern läuft die.Treibschnur C (Fig. 1 und 2 bezw. 3 und 4)·
Will man den Konzepthalter benutzen, so wird zunächst der Rahmen L mittels Schrauben an der Schreibmaschine befestigt, derart, daß das Antriebrad A mit seinen Tasten in geeignete Höhe der Schreibmaschinentasten kommt. Der Sperrhebel muß fest in der Kerbe M des Rahmens liegen, damit die Treibschnur gespannt ist (Fig. 3 und 4).
Drückt man nun auf die Tasten des Rades A, so wickelt sich die in der Rohre Q. (Fig. 5

Claims (3)

und 6) laufende Schnur auf die Rolle K und hebt den Konzepthalter P in die Höhe (Fig. 5). Dreht man dagegen das Antriebrad nach entgegengesetzter Richtung, also zurück, so erfolgt ein Abwärtsbewegen der Konzepthalteplatte. Man kann auf diese Weise die Konzepthalteplatte bezw. den .Konzeptträger bis auf ein Minimum nach oben bezw. unten bewegen, ohne daß eine Feststellung oder Umstellung des Bewegungsmechanismus erforderlich ist. Der Zeilenzeiger kann daher selbst die engbeschriebensten Zeilen anzeigen. Bei dieser Bewegungsart ist es völlig ausgeschlossen, daß der Zeiger etwa zwischen den Zeilen zu stehen kommt, wie dies bei den bisherigen Konzeptträgern infolge der durch Zahnbegrenzung erfolgten Bewegung meist der Fall ist. Ist die Konzepthalteplatte oben angelangt bezw. hat der Zeilenzeiger die letzte untere Zeile passiert und will man nun die nächste Konzeptseite ablesen — wozu der Konzeptträger wieder unten liegen muß —, so drückt man auf den Griff des Sperrhebels E. Derselbe hebt sich aus der Kerbe M heraus, hebt hierdurch die Spannung des Riemens C auf, und der Konzeptträger fällt infolge des eigenen Schwergewichts hernieder (Fig. 2 und 4). Dann erfaßt man den im oberen Ende der Schwinge befestigten Griff O und zieht an diesem erstere nach hinten, bis die Sperrklinke wieder in die Kerbe M gefallen ist. Die Spannung ist dadurch wieder hergestellt. Die Konzeptträger mit feststehendem Zeilenzeiger sind, wie oben angeführt, bereits bekannt. Der in den Zeichnungen (Fig. 3, 4 und 5) dargestellte Konzeptträger weist nur bauliche Abweichungen auf insofern, als der Konzeptträger P auf einer der Länge nach geschlitzten Röhre. Q. gleitet, welch letztere die zur Auf- und Niederbewegung des Konzeptträgers dienende Schnur aufnimmt. Dagegen ist die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Bewegungsvorrichtung als neu zu bezeichnen. PateNT-A νSprüche:
1. Eine Bewegungsvorrichtung für auf- und abwärtsbewegliche Konzeptträger mit feststehendem Zeilenzeiger an Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Konzeptträger durch Schnur- und Riemenzüge von einem Fingerrade aus derart bewegbar angeordnet ist, daß die Bewegung des Konzeptträgers ohne Umstellung des Bewegungsmechanismus nach Belieben nach oben oder unten stattfinden kann.
2. Eine Bewegungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß beim Loslassen des Fingerrades der Konzeptträger infolge der Spannung und Rollenreibung der Schnur- und Riemenzüge in jeder beliebigen Stellung stehen bleibt.
3. Eine Bewegungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fingerrad in einer Schwinge gelagert und der Riemenlauf desselben für gewöhnlich durch eine Sperrklinke gespannt erhalten wird, beim Lösen derselben jedoch schlaff wird, so daß der Konzeptträger durch Eigengewicht in die tiefste Stellung herunterfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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