DE1502995C - Von Hand zu fuhrende Schiebevorrichtung - Google Patents
Von Hand zu fuhrende SchiebevorrichtungInfo
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- 210000000707 wrist Anatomy 0.000 claims 1
Description
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Die Erfindung betrifft eine von Hand zu führende lieh die Fertigungskosten sowie auch die Störanfällig-
Schabevorrichtung, bei der das von einem Motor an- keit im Vergleich mit den bestehenden Lösungen
getriebene hin- und hergehende Schabewerkzeug eine herabsetzt bei einem günstigeren Gewicht der erfin-
bogenförmige Bewegung ausführt. dungsgemäßen Vorrichtung.
Bekannte mechanische Handschaber werden mit 5 Zweckmäßig ist es, wenn die Länge des Hubes
elektrischem, pneumatischem oder Hochfrequenz- des Schabewerkzeugs durch Änderung der Exzen-
antrieb ausgestattet und weisen eine konstante Hub- trizität des Exzenters einstellbar ist.
zahl, ungefähr 1200, auf. Die Länge des Hubes, die Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist an
sich im Bereich von 20 mm bewegt, kann für ver- Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestell-
schiedene Phasen des Einschabens und für verschie- io ten Ausführungsbeispiels näher erläutert,
dene Materialien mit Hilfe einer Drehhebelwelle und Am Gehäuse 1 des mechanischen Schabers ist der
einer Regelschraube eingestellt werden. Das Ein- Handgriff 2 mit einem Anlaßschieber 8 und einem
schabewerkzeug verrichtet bei den bekannten Schabe- Reduktionsventil 7 angebracht. Im Gehäuse 1 ist der
typen eine geradlinige Arbeitsbewegung. Das stellt Motor 3 mit einem Exzenterantrieb 4, der mittels
bei der Abhängigkeit des Endresultats vom Einhalten 15 eines Pendellagers 10 mit dem Viergelenkmechanis-
des richtigen Schnittwinkels für verschiedene Mate- mus 5, 9, 13 verbunden ist, untergebracht, auf des-
rialien — was bei einem Handwerkzeug schwierig sen Schwinge 9 der Schaber 6 mit einem Plättchen
ist — an die Geschicklichkeit des Arbeiters -hohe aus Sinterhartmetall oder einem anderen Werkzeug
Ansprüche. Leicht ist dabei ein Hacken in die Ober- aufgeschraubt ist.
fläche und dadurch deren Beschädigung verursacht. 20 Durch den Handgriff 2, den Anlaßschieber 8 und
Die angeführten bekannten Schaber sind kompli- das Reduktionsventil 7 wird Druckluft in den Mo-
ziert und kostspielig. tor 3 geführt, dessen Rotationsbewegung mittels eines
Die Schwierigkeit der Handhabung dieses Hand- j,^?Exzenterantriebs 4 in eine Pendelbewegung des Vierschabers
wird bei einem anderen bekannten Hand- gelenkmechanismus 5 übersetzt und weiter über die
schaber (britische Patentschrift 793 816) vermieden,-35» eine bogenförmige Bewegung ausführende Schwinge 9
welcher ein Werkzeug aufweist, das sich bogenförmig auf das Schabewerkzeug übertragen. Im Gehäuse 1
bewegt. Bei der Handhabung dieser Vorrichtung sind ist der Viergelenkmechanismus bei 11, 12 gelagert,
kleinere Ansprüche an die Geschicklichkeit des_ Der Viergelenkmechanismus besteht aus einem im
Arbeiters gestellt, weil bei dieser Vorrichtung dent··' Lager 11 gelagerten Lenker 13, einem in der Nähe
Eingriff des Werkzeugs in den Werkstoff allmähliclTaio seines Scheitelpunkts im Lager 12 gelagerten Winvor
sich geht. Bei dieser Vorrichtung ist das Werk- ? kelhebel 5 und einer den Lenker 13 und das eine
zeug in Kugeln geführt, welche in bogenförmigen- '' Schenkelende des Winkelhebels 5 miteinander verBahnen
einer Halterung laufen. Diese langgestreckten bindenden Schwinge 9. Diese Schwinge 9 trägt das
bogenförmigen Bahnen sind aber in der Herstellung'" Werkzeug 6. Der Kraftangriff am Viergelenkmecharecht
teuer, weil sie nur schwierig herzustellen sind. 35 nismus erfolgt über einen Lenker 14, an dessen
Darüber hinaus sind sie der Gefahr einer erhöhten einem Ende das Ende des zweiten Schenkels des
Verschmutzung ausgesetzt und gerade eine Ver- . Winkelhebels 5 angelenkt ist, während am anderen
schmutzung dieser Bahnen führt zu einem stark Ende dieses Lenkers 14 das Pendellager 10 eingesetzt
erhöhten Verschleiß, der die Lebensdauer der Vor- ist. Der Viergelenk-Bewegungsmechanismus ruft auf
richtung stark herabsetzt. 40 solche Weise die Translationsschwingungsbewegung
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und des Schabers 6 entlang eines Kreisbogens hervor,
schafft eine sehr einfach aufgebaute Schabevorrich- dessen Länge (Hub) durch die Änderung der Exzen-
tung von langer Lebensdauer, bei der mit sehr viel trizität des Exzenterantriebs 4 mittels einer Befesti-
einfacheren Mitteln das Werkzeug auf einer bogen- gungsschraube und zwei Regelschrauben geregelt
förmigen Bahn geführt wird. 45 werden kann (nicht eingezeichnet).
Die Erfindung besteht darin, daß das Schabewerk- .
zeug an der Schwinge eines aus dieser Schwinge und Patentansprüche:
zwei Parallellenkern, von denen der eine gelenkig 1. Von Hand zu führende Schabevorrichtung,
mit einem vom Motor angetriebenen Exzenter ver- bei der das von einem Motor angetriebene hin-
bunden ist, bestehenden Viergelenkmechanismus be- 50 und hergehende Schabewerkzeug eine bogenför-
festigt ist. mige Bewegung ausführt, dadurch gekenn-
Infolge der Arbeitsbewegung des Werkzeugs ist zeichnet, daß das Schabewerkzeug (6) an der
der Eingriff in den Werkstoff sowie auch der Auslauf Schwinge (9) eines aus dieser Schwinge (9) und
allmählich, wobei einesteils die Gefahr der Beschä- zwei Parallellenkern (5, 13), von denen der eine
digung der Oberfläche beim Nichteinhalten des 55 gelenkig mit einem vom Motor (3) angetriebenen
Schnittwinkels bzw. bei Bestimmung der gegensei- Exzenter (4) verbunden ist, bestehenden Viertigen
Lage der Maschine und der bearbeiteten Fläche gelenkmechanismus befestigt ist.
wesentlich herabgesetzt wird, anderenteils die Quali- 2. Schabevorrichtung nach Anspruch 1, datät der Oberfläche verbessert wird, bei kleineren durch gekennzeichnet, daß die Länge des Hubes Ansprüchen an die Geschicklichkeit des Arbeiters. 60 des Schabewerkzeuges (6) durch Änderung der Die ganze Einrichtung ist sehr einfach, was wesent- Exzentrizität des Exzenters (4) einstellbar ist.
wesentlich herabgesetzt wird, anderenteils die Quali- 2. Schabevorrichtung nach Anspruch 1, datät der Oberfläche verbessert wird, bei kleineren durch gekennzeichnet, daß die Länge des Hubes Ansprüchen an die Geschicklichkeit des Arbeiters. 60 des Schabewerkzeuges (6) durch Änderung der Die ganze Einrichtung ist sehr einfach, was wesent- Exzentrizität des Exzenters (4) einstellbar ist.
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