DE1532995B1 - Vorrichtung zum Verbinden von Stielen mit Holzteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von Stielen mit HolzteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Stielen mit Holzteilen, insbesondere Besen,
Schrubbern od. dgl. mit einer in dem Besen, dem
Schrubber od. dgl. befestigten Einsatzbuchse aus Mesatzbuchse (8) und der Kunststoffhülse (2) durch 15 tall und einer am unteren Ende des Stiels befestigten,
nach unten schwach konisch verjüngten Kunststoffhülse mit Außengewinde, das in ein entsprechendes,
schwach konisches Innengewinde der Einsatzbuchse eingreift.
Die Verbindung von Stielen mit Holzteilen, insbesondere Besen od. dgl., ist ein altes Problem, das in
den verschiedensten Formen gelöst ist. Trotz der Vielfalt der bekannten Befestigungsvorrichtungen
treten immer wieder Schwierigkeiten beim Zusammen-
schraubenwendelförmige Flächenstreifen voneinander getrennt sind, die bei der Einsatzbuchse
den konischen Gewindegrund und bei der Kunststoffhülse den umhüllenden Konus bilden, wobei
deren Breite ein Mehrfaches der Breite eines ein- 20
zelnen Gewindeganges beträgt; und daß am unteren Ende der Einsatzbuchse (8) ein sich weiter
verjüngender, stark konischer Abschnitt (14) vorgesehen ist, der die eingeschraubte Kunststoffhülse (2) entgegen der Einschraubrichtung axial 25 setzen der Teile, beim Auswechseln eines verbrauchbeaufschlagt, ten Besens durch einen neuen, hauptsächlich jedoch
den konischen Gewindegrund und bei der Kunststoffhülse den umhüllenden Konus bilden, wobei
deren Breite ein Mehrfaches der Breite eines ein- 20
zelnen Gewindeganges beträgt; und daß am unteren Ende der Einsatzbuchse (8) ein sich weiter
verjüngender, stark konischer Abschnitt (14) vorgesehen ist, der die eingeschraubte Kunststoffhülse (2) entgegen der Einschraubrichtung axial 25 setzen der Teile, beim Auswechseln eines verbrauchbeaufschlagt, ten Besens durch einen neuen, hauptsächlich jedoch
hinsichtlich der Haltbarkeit der Befestigung auf. Das bedeutet, daß bislang keine Befestigung bekanntgeworden
ist, die alle an sie zu stellenden Anforderungen voll befriedigt.
Eine bekannte Vorrichtung der eingangs genannten Art verwendet für das Holzteil Einsatzbuchsen aus
Metall und für den Stiel konische Hülsen aus Metall oder Kunststoff. Buchsen und Hülsen tragen ein
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35 Feingewinde. Sofern beide Teile aus Metall bestehen,
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) an führt diese Paarung dazu, daß die Gewindegänge
ihrer Innenwand axial verlaufende flache Rippen nicht voll ausgefüllt sind, wodurch eine große Flä-(5)
aufweist. chenpressung in den tragenden Gewindebereichen
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- entsteht, mit der Konsequenz einer erhöhten Zerstökennzeichnet,
daß die Rippen (5) gleichmäßig am 40 rungsgefahr. Diese Materialpaarung führt außerdem
Umfang der Innenwand der Hülse (2) verteilt an· zu einer verhältnismäßig leichten Lösbarkeit der Verbindung,
wobei zu berücksichtigen ist, daß durch das Anstoßen des Besens an Möbel oder Wände erhebliche
Drehmomentstöße auftreten. Wenn die Hülse
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) aus Polyäthylen
von einer Kugeldruckhärte zwischen 650 und 390 kg/cm2 besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) etwa zur
Hälfte ihrer Länge mit dem Außengewinde (3) versehen ist.
geordnet sind und dreieckigen Querschnitt auf weisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) 45 dagegen aus Kunststoff besteht, muß bei dieser be
kannten Vorrichtung wegen des Feingewindes und der geringen Gewindetiefe sogar mit einer besonders
schnellen Zerstörung der Hülse und damit der Befestigung gerechnet werden.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist zwischen Stiel und Holzteil ein Zwischenstück vorgesehen,
das aus Kunststoff besteht, über seine halbe Länge den Stiel aufnimmt und im restlichen Bereich
mit einem Innengewinde versehen ist, das auf ein am
mindestens eine Radial-Bohrung (6) zur Auf nähme eines Nagels (7) od. dgl. aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) eine konstante Wandstärke hat.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzbuchse (8) einen Längsschlitz (10) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatz- 55 Holzteil befindliches Außengewinde aufgeschraubt
buchse (8) am unteren Ende mehrere Längs- wird. Dieses Zwischenstück entspricht der bei diesen
schlitze (11) aufweist. Verbindungen üblichen Hülse. Auf Grund seines In-
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 nengewindes weicht das das Innengewinde tragende
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatz- Material bei Kipp-Beanspruchungen der Verbindung
buchse (8) außen ein Sägezahnprofil (9) auf- 60 seitlich aus und wird dadurch bei größeren Kippkräfweist.
ten brechen, weil die Härte des Materials wegen der
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde
(13) der Einsatzbuchse (8) kürzer als das Außengewinde (3) der Hülse (2) ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzbuchse
(8) mindestens eine Längsrippe (12) aufFestigkeit der Verbindung ein gewisses Maß nicht unterschreiten
darf.
Schließlich sind Verbinder bekannt, die aus Kunststoff bestehen, deren Einsatzbuchse nach Art einer
Spreizmutter ausgebildet ist, deren am Stiel befestigte Hülse einen Ansatz trägt, der beim Einschrauben
zum Auseinanderspreizen eines Teils der Einsatz-
buchse dient, die aber im übrigen einen zylindrischen Gewindebereich mit eng aufeinanderfolgenden Gewindegängen
besitzen. Bei dieser Ausbildung werden alle Kräfte über die dicht aufeinanderfolgenden Gewindegänge
übertragen und wirken in rein radialer Richtung, wobei die am Ende der Hülse befindlichen
Gewindeabschnitte überlastet, die am Anfang der Hülse, d. h. im Stielbereich liegenden Gewindeabschnitte
dagegen unterbelastet werden, so daß die die Vorrichtung bildenden Teile keine lange Lebensdauer
haben können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Vorrichtungen der eingangs genannten Art
so weiterzubilden, daß sie trotz Preisgünstigkeit der Herstellung eine lange Lebensdauer haben, mechanisch
stabil sind, sich zerstörungsfrei trennen und wiederverwenden lassen und auch den hohen Drehmoment-Spitzen
widerstehen können, die beim Arbeiten insbesondere mit Besen oder Schrubbern regelmäßig
auftreten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Gänge des Innengewindes und
des Außengewindes der Einsatzbuchse und der Kunststoffhülse durch schraubenwendelförmige Flächenstreifen
voneinander getrennt sind, die bei der Einsatzbuchse den konischen Gewindegrund und bei
der Kunststoffhülse den umhüllenden Konus bilden, wobei deren Breite ein Mehrfaches der Breite eines
einzelnen Gewindeganges beträgt; und daß am unteren Ende der Einsatzbuchse ein sich .weiter verjüngender,
stark konischer Abschnitt vorgesehen ist, der die eingeschraubte Kunststoffhülse entgegen der Einschraubrichtung
axial beaufschlagt.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat sich als Werkstoff für die Hülse Polyäthylen
von einer Kugeldruckhärte zwischen 650 und 390 kg/cm2 besonders bewährt. Außerdem ist vorgesehen,
daß die Hülse etwa zur Hälfte ihrer Länge mit dem Außengewinde versehen ist. Dennoch durchsetzt
der Stiel die gesamte Hülse und bildet dadurch eine Unterstützung für das das Gewinde tragende Material.
Bevorzugt wird weiterhin, daß die Einsatzbuchse einen Längsschlitz und insbesondere am unteren
Ende mehrere Längsschlitze aufweist und dadurch aufspreizbar ist. Als besonders günstig hat sich
schließlich eine Ausführungsform herausgestellt, bei der das Innengewinde der Einsatzbuchse und das
Außengewinde der Hülse jeweils mindestens fünf Gewindegänge aufweisen.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines mit der erfindungsgemäßen
Hülse versehenen Stielendes,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung,
F i g. 3 einen Querschnitt durch die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung,
F i g. 4 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Einsatzbuchse,
F i g. 5 einen Querschnitt durch die in F i g. 4 dargestellte Einsatzbuchse längs der Linie A-B,
F i g. 6 einen Querschnitt durch die in F i g. 4 dargestellte Einsatzbuchse längs der Linie C-D,
F i g. 7 eine Seitenansicht der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung mit aufgeschraubter Einsatzbuchse,
und
F i g. 8 eine der F i g. 7 entsprechende Seitenansicht mit einer anderen Ausführungsform der aufgesteckten
Einsatzbuchse.
Auf dem Stiel 1 (F i g. 1 bis 3) ist eine Hülse 2 befestigt, in die außen ein Gewinde 3 eingedrückt ist,
und die in ihrer Innenbohrung 4 axial verlaufende, gleichmäßig verteilte Rippen 5 von dreieckigem
Querschnitt aufweist, die den Stiel 1 vor Verdrehen der Hülse 2 schützen. Das Außengewinde 3 erstreckt
sich etwa über die untere Hälfte der Hülse 2. Im oberen Teil der Hülse ist eine Radialbohrung 6 zur Aufnahme
eines Nagels 7 vorgesehen, der zur Befestigung des Stiels 1 beiträgt.
Die Einsatzbuchse 8 (F i g. 4 bis 8) hat außen ein Sägezahnprofil 9, dessen Zähne einen festen Sitz der
Einsatzbuchse 8 in der Bohrung eines Besens ermöglichen. Ein durchlaufender Längsschlitz 10 und mehrere
Längsschlitze 11 im unteren Ende der Einsatzbuchse 8 gestatten ein Aufweiten beim Einschrauben
der Hülse 2 im Stiel 1, um einen strammen Sitz im Besen zu erzielen. In den F i g. 5 und 7 sind Ausführungsformen
der Einsatzbuchse 8 mit einer bzw. zwei über das Sägezahnprofil 9 in radialer Richtung hinausragenden
Längsrippen 12 dargestellt, die die Einsatzbuchse 8 vor Verdrehen in der Besenbohrung
schützt. In der Bohrung der Einsatzbuchse 8 ist ein Gewinde 13 vorgesehen, das zur Aufnahme des
Außengewindes 3 der Hülse 2 dient. Am unteren Ende der Einsatzbuchse 8 ist ein Abschnitt 14 vorgesehen,
der eine größere Steigung aufweist als der übrige Konus mit sehr schwacher Steigung. Die dadurch
gebildete kleinere untere Öffnung der Einsatzbuchse 8 wird durch die eingeschraubte Hülse 2, deren
Außengewinde 3 sich über einen größeren Bereich erstreckt als das Innengewinde 13 der Einsatzbuchse
8, aufgeweitet, wodurch ein strammer Sitz der Einsatzbuchse 8 in der Besenbohrung gewährleistet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen copy
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Vorrichtung zum Verbinden von Stielen mit Holzteilen, insbesondere Besen, Schrubbern od. dgl. mit einer in dem Besen, dem Schrubber od. dgl. befestigten Einsatzbuchse aus Metall und einer am unteren Ende des Stiels befestigten, nach unten schwach konisch verjüngten Kunststoffhülse mit Außengewinde, das in ein entsprechendes, schwach konisches Innengewinde der Einsatzbuchse eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Gänge des Innengewindes (13) und des Außengewindes (3) der Einweist, die das Sägezahnprofil (9) in radialer Richtung überragt.13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde (13) der Einsatzbuchse (8) und das Außengewinde (3) der Hülse (2) jeweils mindestens fünf Gewindegänge aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE723920D BE723920A (de) | 1967-11-15 | 1968-11-14 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0051629 | 1967-11-15 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1532995B1 true DE1532995B1 (de) | 1972-05-25 |
| DE1532995C2 DE1532995C2 (de) | 1973-01-04 |
Family
ID=7129856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671532995 Expired DE1532995C2 (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Vorrichtung zum Verbinden von Stielen mit Holzteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1532995C2 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH151258A (de) * | 1931-04-04 | 1931-12-15 | Kaltschmied Albert | Stielhalter für Bürsten und dergleichen. |
| DE1826625U (de) * | 1960-09-12 | 1961-02-16 | Hans Schell | Besenstielhalter. |
| FR1327199A (fr) * | 1962-04-04 | 1963-05-17 | Dispositif de fixation pour manche de balai ou autre outil, ustensile ou objet | |
| FR1448733A (fr) * | 1964-02-05 | 1966-08-12 | Balai avec manche indépendant et manchon universel de raccordement | |
| FR1465899A (fr) * | 1966-01-26 | 1967-01-13 | H Carrat Et Cie Sa Ets | Dispositif permettant la fixation d'un manche sur la semelle d'un balai |
-
1967
- 1967-11-15 DE DE19671532995 patent/DE1532995C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| FR1327199A (fr) * | 1962-04-04 | 1963-05-17 | Dispositif de fixation pour manche de balai ou autre outil, ustensile ou objet | |
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| FR1465899A (fr) * | 1966-01-26 | 1967-01-13 | H Carrat Et Cie Sa Ets | Dispositif permettant la fixation d'un manche sur la semelle d'un balai |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1532995C2 (de) | 1973-01-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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