DE1545708A1 - Neue heterocyclische Verbindungen - Google Patents
Neue heterocyclische VerbindungenInfo
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- DE1545708A1 DE1545708A1 DE19651545708 DE1545708A DE1545708A1 DE 1545708 A1 DE1545708 A1 DE 1545708A1 DE 19651545708 DE19651545708 DE 19651545708 DE 1545708 A DE1545708 A DE 1545708A DE 1545708 A1 DE1545708 A1 DE 1545708A1
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- Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
Description
Neue für den Druck der öifenlcgun^üscbrift bestimmte Anmeldimgatriterlagen
- Aktenzeichen: P 15 45 J08,6 uns.
Zeichen: 20 813-BR/ro
CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Case 5560/E
Deutschland
Neue heterocyclische Verbindungen
Gegenstand der Erfindung sind neue Amidine, Es ist bekannt, dass Verbindungen vom Typ
=0—He t—SH,
ORIGINAL INSPECTED
009812/1833
worin Het ein heterocyclischer Rest und FL Wasserstoff; öder1
ein niederer Alkylrest ist, eine antibakterielle und antiparasitäre Wirkung besitzen (vgl. z.B. die belgischen Patentschriften
Nr. 638'22O und- 638*221; ferner die französische
Patentschrift Nr. 1'359'503, die belgischen Patentschriften
630*163 und 639*955, die japanischen Patentpublikationen Nr.
13 740/64, 19 452/64, 19 643/64, 19 653/64, 19 654/64 und 21 527/64, sowie J.pharm.soc.Japan. 8l, 1357 (196I); 8^ 771,
778 und II29 (1963)).
Es wurde nun gefunden, dass die Ersetzung der Aminogruppe
in den genannten Verbindungen durch eine Amidingruppierung ebenfalls antiparasitär, und antibakteriell wirksame
Verbindungen ergibt, die zudem in Form ihrer Salze besser wasserlöslich sind als die Salze der entsprechenden Amine,
Ferner sind die wässrigen Lösungen der Salze der ;
erfindungsgemässen Amidine weniger sauer als diejenigen der Salze der bekannten, oben erwähnten heterocyclischen Amine.
Die vorliegende Erfindung betrifft deshalb Verbindungen
der Formel
I4 I3
k >-CH=O—Het—N==<5—R
O
009812/183
worin Het einen gegebenenfalls substituierten, mindestens ein
Ringstickstoffatom aufweisenden heterocyclischen Rest aromatischen Charakters bedeutet., in dem die Amidingruppierung der
Formel -N=C-R mit sinern Ringkohlenstoffatom und der Nitrofurfurylidenmethylrest
mit einem andern Ringkohlenstoffatom in einer einen Methylrest aktivierenden Stellung verknüpft ist,
R eine gegebenenfalls durch aliphatische Kohlenwasserstoffreste,
die auch durch Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome unterbrochen sein können, substituierte Aminogruppe bedeutet,
R^ für einen aliphatischen Rest oder ein Wasserstoffatom
und R^ für Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest
steht.
In den neuen Verbindungen ist der heterocyclische Rest Het ein ein- oder mehrkerniger Rest aromatischen Charakters,
der mindestens einen mindestens ein Ringstickstoffatom aufweisenden heterocyclischen Ring aromatischen Charakters
als Bestandteil enthält. Solche Reste sind beispielsweise aus 6-gliedrigen Ringen bestehende Reste, die ein Stickstoffatom
aufweisen, wie Pyridin- oder Chinolinreste, aus sechs- und/oder fünfgliedrigen Ringen bestehende Reste, die
zwei Stickstoffatome aufweisen, z.B. Diazinreste, wie Pyridazin-, Pyrimidin- oder Pyrazin-reste oder auch Diazolreste,
wie Pyrazol-, Imidazol- oder Benzimidazolreste, aus fünf-
und gegebenenfalls sechsgliedrigen Ringen bestehende Reste, die ein Stickstoffatom und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom
009812/1833
aufweisen, wie Oxazol-, Thiazol-, Benzoxazol- oder Benzthiazolreste,
aus fünfgliedrigen Ringen bestehende Reste, die zwei Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom
aufweisen, wie Thiadiazol- oder Oxadiazolreste, oder aus fünf- oder sechsgliedrigen Ringen bestehende Reste mit drei
Stickstoffatomen, wie Triazin- oder Triazol-reste.
Als Substituenten an Kohlenstoffatomen des genannten heterocyclischen Restes kommen insbesondere niedere
Alkylreste, wie Methyl-, Aethyl-, Propyl- oder Isopropylreste, gerade oder verzweigte, in beliebiger Stellung verbundene
Butyl-, Pentyl- oder Hexylreste, niedere Alkoxygruppen, wie Methoxy-, Aethoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppen,
Halogenatome, wie Chlor-, Brom- oder Jodatome, Trifluoromethylgruppen oder Nitrogruppen in Betracht.
In heterocyclischen Resten, die an einem Ringstickstoffatom
ein Wasserstoffatom tragen, kann dieses auch durch niedere Alkylreste oder Acylreste, insbesondere Benzoylreste
oder vor allem niedere Alkanoylreste, z.B. Acetylreste ersetzt sein. Der 5-Nitrofurfurylidenmethylrest steht insbe- ·
sondere in σ-Stellung oder gegebenenfalls in.γ-Stellung zu
einem Ringstickstoffatonu
In der Aminogruppe R kommen als aliphatisch^ Kohlenwasserstoffreste,
die auch durch Schwefel-, Stickstoff- oder Sauerstoffatome unterbrochen sein können, beispielsweise
Alkylreste, z.B. die oben genannten, Alkenylreste, wie niedere Alkenylreste, wie Allyl- oder Methallylreste,
009812/1833
Alkylenreste, Oxa-, Aza- oder Thia-alkylenreste, wie z.B..
gegebenenfalls durch die genannten Heteroatome unterbrochene niedere Älkylenreste, wie Butylen-(l,4)-, Pentylen-{1,5)-,
Hexylen-(l,5)-, Hexylen-(l,6)~, Hexylen-(2,5)-., Heptylen-(l,7)-,~
Heptylen-(2,7)-> Heptylen-(2,6)-, 3-Oxa- oder Azapentylen-(1*5)-*
3-Oxa- oder Azahexylen-(l,6)-reste in Betracht.
Der Rest R7, ist ausser einem Wasserstoffatom vorzugsweise
ein niederer Alkylrest, z.B. einer der oben genannten.
Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma-^
kologische, insbesondere antiparasitäre und antibakterielle Eigenschaften. Sie zeigen vor allem eine Wirkung gegen
Bakterien in vitro und in vivo. So sind sie z.B. am infizierten
Tier, beispielsweise an Mäusen, gegen gram-negative und gram-positive Bakterien, z.B. Salmonella typhi, wie Salmonella
typhi murium, Coil-Bazillen, wie E.coli, Staphylokokken,
wie Staph.aureus, und Pasteurella avicida wirksam. Ferner wirken die neuen Verbindungen, wie sich z.B. bei Versuchen
an Hamstern zeigt, gegen Amoeben sowie, z.B. an Mäusen und Schafen, gegen Schistosomen. Die neuen Verbindungen
können daher als antiparasitäre und antibakterielle Mittel verwendet werden. Insbesondere eignen sie sich zur Behandlung
der durch die genannten Erreger verursachten Erkrankungen. Die neuen Verbindungen sind aber auch wertvolle Zwischenprodukte
für die Herstellung anderer nützlicher Stoffe, insbesondere von pharmakologisch wirksamen Verbindungen.
Besonders hervorzuheben sind die nachstehend auf-BADORIGiNAL 009812/1833
15A5708
geführten heterocyclischen Verbindungen, wobei Nfm jeweils^
für den 5-Nitrofurfurylidenmethylrest der Formel
-CH=C-
steht, worin R^ einen niederen Alkylrest oder insbesondere
ein Wasserstoffatom bedeutet, und A den Rest der Formel
-N=C-N
■R2
darstellt, worin R1 und R für Wasserstoff oder insbesondere niedere Alkylreste stehen oder R, und R- zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidino-, Piperidino-, Piperazino-, Morpholine- oder Thiamorpholinorest bilden, und R_ einen Niederalkylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeuten.
darstellt, worin R1 und R für Wasserstoff oder insbesondere niedere Alkylreste stehen oder R, und R- zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidino-, Piperidino-, Piperazino-, Morpholine- oder Thiamorpholinorest bilden, und R_ einen Niederalkylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeuten.
a) A-4-Nfm-Chinoline, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 2-A-4-Nfm-Chinolinej
b) A-2-Nfm-Chinoline, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
009812/1833 BAD
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, wie entsprechende
4-A-2-Nfm-Chinoline oder entsprechende 8-A-2-Nfm-Chinoline
oder vor allem ents'prechende 5-A-2-Nfm-Chinoline und entsprechende 6-A-2-Nfm~Chlnoline;
c) A-4-Nfm-Pyridine, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 2-A-2I-Nfm-Pyridine;
d) A-2-Nfm-Pyridine, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 5-A.-2-Nfm-Pyridine oder entsprechende 6-A-2-Nfm-Pyridine;
e) A-3-Nfm-Pyridazine, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste oder vorzugsweise durch niedere Alkoxygruppen oder insbesondere durch Halogenatome und/oder
Trifluoromethylgruppen substituiert sein können, vorzugsweise,
aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 6-A-3-Nfm-Pyridazine;
f) A-4-Nfm-Pyridazine, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste oder vorzugsweise durch niedere Alkoxygruppen oder insbesondere durch Halogenatome und/oder
Trifluoromethylgruppen substituiert sein können, Vorzugs-
009812/1833
BAD ORIGINAL
weise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende
3TA-4-Nfm-Pyridazine oder entsprechende 6-A-4-Nfm-Pyridazine;
g) A-2-Nfm-Pyrimidine, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 4-A-2-Nfm-Pyrimidine;
h) A-4-Nfm-Pyrimidine, die an Ringkohlenstoffätomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 2-A-4-Nfm-Pyrimidine;
i) A-2-Nfm-Pyrazine, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 5-A-2-Nfm-Pyrazine oder entsprechende 6-A-2-Nfra-Pyrazinej
k) A-2-Nfm-Imidazole, die durch niedere Alkylreste, nie
dere Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluoromethylgruppen Ring-O-substifcuiert sein können, vorzugsweise
aber unsubstituiert sind und die an den Ringstickstoff atomen unsubstituiert sind oder in zweiter Linie an
009812/T833 bad original
einem Ringstickstoffatom durch einen niederen Alkylrest
substituiert sein können, vor allem entsprechende 4-A-2-Nfm-Imidazole;
1) A-3-Nfm-Pyrazole, die durch niedere Alkylreste, niedere
Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluoromethylgruppen
Ring-C—substituiert sein können, vorzugsweise aber
unsubstituiert sind und die an den Ringstickstoffatomen
unsubstituiert sind oder in zweiter Linie an einem Ringstickstoffatom
durch einen niederen Alkylrest substituiert sein können, vor allem entsprechende 5~A-3~Nfm-Pyrazole;
m) A-2-Nfm-Benzimidazole, die an Ringkohlenstoffatomen
durehr.niedere Alkylreste, niedere Alkoxygruppen, Halogenatome
und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können, vorzugsweise aber unsubstituiert sind.und die an
den Ringstickstoffatomen unsubstituiert sind oder in zweiter Linie an einem Ringstickstoffatom durch einen niede-r
ren Alkylrest oder einen Niederalkanoyl- oder Benzoylrest substituiert sein können, vor allem entsprechende 5-A-Q-Nfm-Benzimidazole;
n) A-2-Nfm-Oxazole, die durch niedere Alkylreste, niedere
Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluoromethylgruppen Ring-C—substituiert sein können, vorzugsweise
aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende k-k-2-
009812/1833
Nfm-Oxazole;
ο) A-2-Nfm-Thiazole, die durch niedere Alkylreste, niedere
Alkoxygruppen, Halegenatome oder Trifluoromethylgruppen"
Ring-C—substituiert sein können, vorzugsweise aber junsubstituiert sind, vor allem entsprechende 4-A-2-Nfjji-Thiazole;
.
p) A-2-Nfm-Benzoxazole, die an Ringkohlenstoffatomen durch
niedere Alkylreste, niedere Alkpxygrüppen, Halogenatome
und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können,
vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 5-A-2-Nfm-Benzoxazole;
q) A-2-Nfm-Benzthiazole, die an Ringkohlenstoffatomen
durch niedere Alkylreste, ^niedere Alkoxygruppen, Halogenatome"'
und/oder Trifluoromethylgruppen substituiert sein können, vorzugsweise aber unsubstituiert sind, vor allem
entsprechende 5-A-2-Nfm-Benzthiazole; ■
r) 5-A-2-Nfm-l,3,4-Oxadiazole;
s) 5-A-2-Nfm-l,3,4-Thiadiazole;
s) 5-A-2-Nfm-l,3,4-Thiadiazole;
t) A-6-Nfm-l,2,4-Triazine, die durch niedere Alkylreste,
niedere Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluoromethyl— gruppen Ring-C—substituiert sein können, vorzugsweise
aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 3-A-6-Nfm-1,2,4-triazine;
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u) A-3-Nfm-l,2,4-Triazine, die durch niedere Alkylreste,
niedere Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluoromethylgruppen Ring-C-substituiert sein können, vorzugsweise
aber unsubstituiert sind, vor allem entsprechende 6-A-3-Nfm-l,
2,4-Triazine;
v) 4-A-2-Nfm-l,3,5-Triazine, die durch niedere Alkylreste,
niedere Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluoromethy1-gruppen
Ring-C-substituiert sein können, vorzugsweise aber unsubstituiert sind;
w) 5-A-3-Nfm-l,2,4-Triazole.
Besonders wertvoll sind die 6-A-2-Nfm-Chinoline, z.B. das N-[2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-chinolyl]-N',N1-dimethyl-formamidin
und vor allem die 6-A-3-Nfm-Pyridazine und insbesondere das N-[3-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-pyridazinyl]-N',N1-dimethyl-formamidin.
·
Die neuen Verbindungen werden erhalten, wenn man in an sich bekannter Weise entweder
a) eine Verbindung der Formel
j4 ,3 CH =C-Het -N=C-X
worin Het, R, und R^ die angegebenen Bedeutungen besitzen
und X eine verätherte oder veresterte Hydroxygruppe oder eine freie oder verätherte Mercaptogruppe bedeutet, mit
009812/1833
Ammoniak oder einem mindestens ein Wasserstoffatom aufweisenden Amin umsetzt oder
b) eine Verbindung der Formel
-CH = C - Het -
worin Het und R^ die angegebenen Bedeutungen haben, oder ein
Salz davon mit einem Nitril, einem Thioamid oder einem ThIoiminoäther
oder mit einem Enoläther (iminoäther), Enolester
(iminoester) oder Acetal eines aliphatischen Carbonsäureamids
oder einem Salz davon oder mit einem Additionsprodukt einer Lewis-Säure mit einem aliphatischen Carbonsäureamid
umsetzt, oder
c) eine Verbindung der Formel
ra ' R*
4 3
4 3
H2C - Het - N = C - R ,
worin R^, Het, R und R, die angegebenen Bedeutungen haben,
mit 5-Nitrofurfural oder einem reaktionsfähigen Derivat davon
umsetzt oder
d) eine Verbindung der Formel
-CH =C- Het -N=C-R
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worin Het, R, R.. und R2, die angegebenen Bedeutungen haben,
in Stellung 5 des Furfurylidenrests nitriert, und, wenn erwünscht, erhaltene Verbindungen, in denen die Aminogruppe R
mindestens ein Wasserstoffatom aufweist, alkyliert oder erhaltene Verbindungen, in denen die Aminogruppe R disubstituiert
ist, mit Ammoniak oder einem primären Amin umsetzt und/oder erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze oder erhaltene
Salze in die freien Verbindungen überführt.
Bei:der Verfahrensweise a) ist eine verätherte
Hydroxygruppe insbesondere eine durch einen aliphatischen oder araliphatischen Kohlenwasserstoffrest substituierte
Hydroxygruppe, wie eine Alkoxygruppe, z.B. eine niedere Alkoxygruppe, wie eine Aethoxygruppe oder Methoxygruppe,
oder eine gegebenenfalls substituierte Aralkoxygruppe, wie
eine Benzyloxygruppe. Eine verätherte Mercaptogruppe ist z.B. eine der oben genannten verätherten Hydroxygruppen entsprechende
verätherte Mercaptogruppe.
Veresterte Hydroxygruppen sind z.B. mit einer Carbonsäure, z.B. einer aliphatischen Carbonsäure, wie Chlorameisensäure
oder Chlorcarbony!ameisensäure, oder einer aromatischen
Carbonsäure, wie einer Benzoesäure, veresterte Hydroxygruppen oder vorzugsweise mit einer starken anorganischen oder organischen Säure veresterte Hydroxygruppen, wie
mit einer Halogenwasserstoffsäure, z.B. Chlor- oder Bromwasserstoff
säure, einer Sulfonsäure, z.B. einer Arylsulfonsäure, wie Benzol- oder Toluolsulfonsäure, Chlorsulfonsäure
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oder Chlorsulfinsäure, oder einer halogenieren Säure des Phosphors,
wie dichlorphosphoriger Säure, Dichlorphosphorsäure oder Tetrachlorphosphorsäure, oder gegebenenfalls entsprechenden
Bromverbindungen veresterte Hydroxylgruppen.
Bei der Verfahrensweise b) kommen als Enoläther insbesondere solche in Frage, die, wie oben für X beschrieben,
aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffreste enthalten. Als Enolester kommen insbesondere solche in Frage,
die einen Säurerest einer der oben für X beschriebenen Säuren enthalten, wie z.B. Imidchloride oder Amidchloride. Als.
Acetale kommen insbesondere solche in Frage, in denen die Alkoholkomponente ein niederes Alkanöl oder Alkandiol ist,
wie z.B. Dimethylformamidrdlmethylacetal und als Lewis-Säure ist vor allem Bortrifluorid zu nennen.
Bei der Verfahrensweise c) kommen als reaktionsfähige Derivate von 5-Nitrofurfural vor allem Acetale, Thio- ,
acetale oder Acylate oder Bisulfitverbindungen in Betracht.
Geht man von einem Acylat aus, so verwendet man vorzugsweise das Di-acetat.
Die Reaktion wird in üblicher Weise, gegebenenfalls in Gegenwart von vorzugsweise sauren Kondensationsmitteln
oder Katalysatoren, z.B. je nach der Natur der Carbonylkomponente in Anwesenheit von Wasser-, Alkohol- oder Säureabspaltenden
Mitteln, bei gewöhnlicher oder vorteilhafterweise
erhöhter Temperatur durchgeführt, wobei z.B. die nicht
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gewünschten Reaktionsprodukte, wie Wasser oder Alkohole,
dem Reaktionsgemisch kontinuierlich entzogen werden können.
Bei der Verfahrensweise d) erfolgt die Nitrierung in an sich bekannter Weise, selbstverständlich unter Bedingungen,
bei denen die Amidingruppierung nicht angegriffen
wird, wie durch Umsetzung mit dem gemischten Anhydrid von Salpetersäure und einer Carbonsäure, wie Essigsäure.
Erhaltene Verbindungen, in denen das N'-Stickstoff·
atom mindestens ein Wasserstoffatom trägt, kann man alkylieren.
Die Alkylierung erfolgt in an sich bekannter Weise, z.B. durch Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern von
Alkoholen, wie Niederalkanolen oder Aralkanolen, wie Niederalkyl-
oder Aralkylhalogeniden, -sulfaten, oder entsprechenden Estern von Sulfonsäuren, wie z.B. Methyl-, Aethyl-,
n- oder i-Propyl- oder Benzylchlorid, -bromid oder -jodid.
Dimethyl- oder Diäthylsulfat, Methan-, Aethan- oder p-Toluolsulfonsäuremethyl-
oder -äthylester.
In erhaltenen Verbindungen, in denen das N1-Stickstoffatom
disubstituiert ist, kann man die N',N1-disubstituierte
Aminogruppe in eine N1-mono- oder unsubstituierte Aminogfuppe
umwandeln. Diese Umwandlung erfolgt in üblicher
009812/1833
Weise, z.B. durch Umsetzen mit Ammoniak oder einem primären
Amin.
Die genannten Reaktionen werden in üblicher Weise
durchgeführt.
Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in der
ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Salze·. So können beispielsweise basische, neutrale, saure oder gemischte
Salze, gegebenenfalls auch Hemi-, Mono-, Sesqui- oder Polyhydrate davon erhalten werden. Die Salze der Endstoffe
können in an sich bekannter Weise, z.B. mit Alkalien oder Ionenaustauschern in die freien Basen übergeführt werden. Von den letzteren lassen sich durch Umsetzung mit organischen
oder anorganischen Säuren, insbesondere solchen, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind,
Salze gewinnen. Als solche Säuren seien beispielsweise ge- nannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren,
Salpetersäure, Perchlorsäure;.aliphatische, alicyc-Iisehe,
aromatische oder heterocyclische Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol·-,
Milch-, Aepfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxymalein-
oder Brenztraubensäure; Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxy-benzoe-, Salicyl- oder
p-Aminosalicylsäure, Embonsäure, Methansulfori-, Aethansulfon-,
Hydroxyäthansulfon-, Aethylensulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-,
Toluolsulfon-, Naphthalinsulfonsäuren oder SuI-
009812/1833
1545/
fanileHure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.
Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie z.B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem man die Basen In Salze Überführt,
diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den Basen in
freier Form und in Form ihrer Salze sind im Vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien Basen sinn- und zweckgemäss, gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen.
Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen des Verfahrens, nach denen man von einer auf
irgendeiner Stufe des Verfahrens als Zwischenprodukt erhältlichen Verbindung, z.B. einer Verbindung der Formel
0„H-
BL I3
-CH - CH - Het - ff s C - R
Y
worin Het, R, R, und
die angegebenen Bedeutungen haben
und Y einen unter Bildung einer Doppelbindung abspaltbaren Rest, wie z.B. eine Hydroxylgruppe bedeutet, ausgeht und
die fehlenden Verfahrensschritte, wie z.B. Einführung der Doppelbindung unter Abspaltung des Restes Y, z.B. im
angegebenen Fall unter Wasserabspaltung, vornimmt, oder
009012/1831
das Verfahren auf irgendeiner Stufe abbricht, oder bei denen die Ausgangsstoffe gegebenenfalls in Form von Salzen
verwendet und/oder unter den Reaktionsbedingungen gebildet werden.
So kann man beispielsweise insbesondere bei den beiden erstgenannten Verfahrensweisen die Enoläther und
Enolester der Carbonsäureamide, bzw. die Kondensationsprodukte mit Lewis-Säuren unter den Reaktionsbedingungen
bilden. Man kann z.B. das betr. Säureamid mit dem entsprechenden
Amin in Gegenwart eines Säurehaiogenids der angegebenen Säuren, oder einer Lewis-Säure umsetzen.
Für die erfindungsgeraässen Reaktionen werden vornehmlich solche Ausgangsstoffe verwendet, die die oben erwähnten
bevorzugten Verbindungen ergeben·
Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.
Die neuen Verbindungen können als Heilmittel in Form von pharmazeutischen Präparaten verwendet werden,
welche die neuen Verbindungen in freier Form oder in Form ihrer Salze zusammen mit pharmazeutischen, organischen
oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägerstoffen, die für enterale, z.B. orale, parenterale oder topieale
Anwendung geeignet sind, enthalten. Für die Bildung derselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit der neuen
Verbindung nicht reagieren, wie z.B. Wasser, Gelatine,
009812/1833
Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche
OeIe, Benzylalkohol, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline,
Cholesterin oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate können z.B. als Tabletten,
Dragees, Kapseln, Cremen, Salben oder in flüssiger Form
als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Die Cremen oder Salben können z.B. von 0,1 - 2 % des Wirkstoffes,
vorzugsweise 0,25 - 1 % davon enthalten. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten
Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netzoder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen
Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. Die Verbindung kann
aber auch in üblicher Weise, z.B. zusammen mit den usuellen Trägerstoffen, als Desinfiziens Verwendung finden.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden
angegeben.
0 0 9812/1833
- 20 - · ' 15Λ5708
6,0 g 3-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-aminopyridazin,
6,0 g Dimethylfomamid-diäthylacetal und 10,0 ml Dimethylfarmamld werden zusammen während 2 Stunden auf 100
erhitzt. Beim Abkühlen scheidet sich ein Niederschlag aus, den man aus Dimethylformamid-Alkohol umkristallisiert. Man erhält
das N-C3-(5-Nitrofürfuryliden-methyl)-6-pyridazinyl]-Nf,N1-dimethylformamidin
der Formel '. ■ . .
y v/n—uii \Λ j *»«* vü—« \ να- j
■ ■ Ό
in gelben Kristallen vom F. 212 - 215°.
Die Base wird in heissem Dimethylformamid gelöst, Auf Zugabe von Salzsäure in Alkohol fällt das Hydrochloric
aus, das bei 246° schmilzt.
4,0 g 2-(5-Nitrofurfuryiiden-methyl)-6-amino-chinolin,
5,0g Dimethylformamid-diäthylacetal und 4,0 ml Dimethylformamid
werden während 2 Stunden auf 100° erwärmt. Beim
Abkühlen fällt ein Niederschlag aus, den man aus Dimethylforma-
mamid-Methanol umkristallisiert. Man erhält so das N-[2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-chinolyl]-N',N'-dimethylforraamidin
der Formel
I ^l Y~N:=CH"li( 01
in Kristallen vom Ρ» 190 . . .
Das Methansulfonat wird erhalten, indem man die Base in Dimethylformamid löst und mit einem Aequivalent
Methansulfonsäure versetzt* Auf Zugabe von Alkohol fällt das
Methattsulfonat vojn P. 265°" aus.
Das als Ausgangsmaterial verwendete 2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-amino-chinolin
kann wie folgt erhalten werdeni
Eine Lösung vorr7,4 g 2-Methyl-6*-amino-chinolin
und β g 5-Hitro-furfural in 75 ml Acetanhydrid erhitzt man
2 Stunden auf I3O0. Der ausgeschiedene Niederschlag wird abgenutscht
und aus Dimethylformamid-Alkohol umkristallisiert.
Man erhält das 2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-acetamidochinolin in Kristallen vom P. 284 - 2860.
12 g 2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-acetamidochinolin
werden mit 120 ml 2-n. Salzsäure in 120 ml Methanol während 3 Stunden gekocht. Den ausgefallenen Niederschlag
filtriert man ab, kocht denselben mit 50 ml Dimethylformamid
aus und nutscht das schwer lö&liche 2-(5-Nitrofurfuryliden-
-0098 1271833 *
methyl)-6-araino-chinolin-hydrochlorid ab. Die Verbindung
schmilzt oberhalb 300°.
Die freie Base schmilzt bei 197 - 200°.
Beispiel 3 ι
7,0 g N-(2-Methyl-6-chinolyl)-Nl JNf-dimethyl-formamldin
werden mit 7>0 g 5-Nitrofurfural in 75 ml Acetanhydrid
während 2 Stunden auf 10Ö erwärmt* Der ausgefallene Niederschlag
wird abgenütseht und das Filtrat im Vakuum eingedampft·
Den Rückstand verseift man mit Alkohol und kristallisiert den ungelösten Anteil aus Dimethylformamid-Methanol um. Man er*»
hält das N-[2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-chinolyl3-NSN'-dlmethylformamidin,
welches mit dem in Beispiel 2 beschriebenen Produkt identisch ist.
Das als Ausgangsmaterial verwendete N-(2-Methyl-6-chinolyl}-N',N1-dimethylformamidin
kann durch Kondensation von 20 g Dimethylformamid-diäthylaeetal mit 10 g 2-Methyl-6-amino-chinolin
in 20 ml Dimethylformamid bei 100° hergestellt werden. Die Verbindung schmilzt nach Umkristallisieren aus
Isopropanol bei 114 - 115°.
009812/1833
10,0 g 2-(5-Nltrofurfuryliden-methyl)-6-acetamldochinolin werden mit einer Lösung von 10 g Triäthyloxoniumfluoborat in 100 ml Methylenchlorid unter Rühren während
Stunden auf 50° erwärmt. Der unlösliche Anteil wird filtriert und das Filtrat dampft man im Vakuum ein« Den so erhaltenen rohen Imino-äther versetzt man langsam unter Kühlung mit einer Lösung von 5,0g n-Butylarain in 100 ml Aethanol. Nach 2 Stunden wird im Vakuum eingedampft. Den Rückstand versetzt man mit Methanol, filtriert und kristallisiert
aus Dimethylformamid-Methanol um. Man erhält das N-[2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-ChInOIyI]-N*-butyl-acetamldin
der Formel
f=C-NH-CH2-CH2-CH2-CH
-CH=
in Kristallen vom F. 215 - 220°.
Das als Ausgangsmaterial verwendete 2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl )-6-acetamido-chinolin kann wie folgt
erhalten werden:
Eine Lösung von 7,4 g 2-Methyl-6-amino-chinolin und 6 g 5-Nitrο-furfural in 75 ml Acetanhydrid erhitzt man
009 812/1833
2 Stunden auf I30 . Der ausgeschiedene Niederschlag wird abgenutscht
und aus Dimethylformamid-Alkohol umkristallisiert. Man erhält das 2-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-acetamidochinolin
in Kristallen vom F. 284 - 286°. I
In üblicher Weise stellt man eine Creme folgen der Zusammensetzung her:
N-[3-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-pyridazinyl]-
N',Nf-dimethylformamid^ 1
Vaselinöl 2
Vaseline 97
009812/1833
Claims (1)
- Patentansprüche jFormelVerfahren zur Herstellung von Verbindungen derR.I4-OH = C - Hetσ -worin Het einen gegebenenfalls substituierten» mindestens ein Ringstickstoffatom aufweisenden heterocyclischen Rest aromatischen Charakters bedeutet, in dem die Amidingruppie-' Jl·5
rung der Formel -N=C-R mit einem Ringkohlenstoffatom und der Nitrofurfurylidenmethylrest mit einem andern Ringkohlenstoffatom in einer einen Methylrest aktivierenden Stellung verknüpft ist, R eine gegebenenfalls durch aliphatische Kohlenwasserstoffreste, die auch durch Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome unterbrochen seih können, substituierte Amino* gruppe bedeutet, R, für einen aliphatischen Rest oder ein Wasserstoffatom und R^ für Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest steht, dadurch gekennzeichnet, dass man in an sich bekannter Weise entwedera) eine Verbindung der Formel-GH = G - Het - N = C - X009812/18 33Bile Unterlagen (Art. 7 i I »ds. ^ «r. l Salz S aes Äncterunsiegie. ν. 4.9.1worin Het, R- und R2, die angegebenen Bedeutungen besitzen und X eine verätherte oder veresterte Hydroxygruppe oder eine freie oder verätherte Mercaptogruppe bedeutet, mit Ammoniak oder einem mindestens ein Wasserstoffatom aufweisenden Amin umsetzt oderb) eine Verbindung der Formel-CH = C - Het - NH2worin Het und R. die angegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon mit einem Nitril, einem Thioaraid oder einem Thioiminoäther oder mit einem Enoläther (iminoäther), Enolester (Iminoester) oder Acetal eines aliphatischen Carbonsäureamide oder einem Salz davon oder mit einem Additionsprodukt einer Lewis-Säure mit einem aliphatischen Carbonsäureamid umsetzt oderc) eine Verbindung der Formel,4 ,3C - Het - N = C - Rworin Ru* Het, R und R die angegebenen Bedeutungen haben, mit 5-Nitrofurfural oder einem reaktionsfähigen Derivat da von umsetzt oder009812/1833d) eine Verbindung der Formel-CH = C - Het - N = C - Rworin Het, R, R, und R. die angegebenen Bedeutungen haben, in Stellung 5 des Furfurylidenrests nitriert, und, wenn erwünscht, erhaltene Verbindungen, in denen die Aminogruppe R mindestens ein Wasserstoffatom aufweist, alkyliert oder erhaltene Verbindungen, in denen die Aminogruppe R disubstituiert ist, mit Ammoniak oder einem primären Amin umsetzt und/oder erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze oder erhaltene Salze in die freien Verbindungen überführt.Verbindungen der FormelR,
I4R.-CH = C - Het - N =· C - Rworin Het einen gegebenenfalls substituierten, mindestens ein Ringstickstoffatom aufweisenden heterocyclischen Rest aromatischen Charakters bedeutet, in dem die Amidingruppierung der Formel -N=C-R mit einem Ringkohlenstoffatom und der Nitrofurfurylidenmethylrest mit einem andern Ringkohlenstoffatom in einer einen Methylrest aktivierenden Stellung verknüpft ist, R eine gegebenenfalls durch aliphatische Kohlenwasserstoff-009812/1833reste, die auch durch Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome unterbrochen sein können, substituierte Aminogruppe bedeutet, R, für einen aliphatischen Rest oder ein Wasserstoffatom und Rj, für Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest steht und ihre Salze.3. β-Α-2-Nfm-Chinoline, worin A den Rest -N=C-N^ ]bedeutet, in dem R, und R2 für Wasserstoff oder insbesondere niedere Alkylreste stehen oder R1 und R zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidino-, Piperidino-, Piperazino-, Morpholino- oder Thiamorpholinorest bilden, und R, einen Niederalkylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeuten und Nfm für den 5-Nitrofurfurylidenmethylrest der FormelOJtiCH=C-steht, worin R^, einen niederen Alkylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeutet, und ihre Salze.6-A-3-Nfm-Pyridazine, worin A den Rest -Ν=0-Γ' bedeutet, in dem R. und Rg für Wasserstoff oder insbesondere niedere Alkylreste stehen o.Jler R1 und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidino-, Piperidino-, Piperazino-, Morpholino- oder Thiamorpholinorest bilden, und R einen Nieideralkylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeuten009812/1833und Nfm für den 5-Nitrofurfurylidenmethylrest der FormelI4
-GH=C-steht, worin R^ einen niederen Alkylrest oder insbesondere ein Wasserstoffatom bedeutet, und ihre Salze.5. N-[3-(5-Nitrofurfuryliden-methyl)-6-pyridazinyl]· Ν',Ν'-dimethyl-formamldin und seine Salze.6. N-[2-(5-Nitrofurfurylidenmethyl)-6-chinolyl]-NjN*-dimethylformamidin und seine Salze.7· Pharmazeutische Präparate gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer der in einem der Ansprüche 2-6 genannten- Verbindungen.ORIGINAL INSPECTED009812/1833
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| CH1372164 | 1964-10-22 | ||
| CH1372164A CH471810A (de) | 1964-10-22 | 1964-10-22 | Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Verbindungen |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1545708C DE1545708C (de) | 1973-01-25 |
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ID=
Also Published As
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|---|---|
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| BE671215A (de) | 1966-04-21 |
| ES318690A1 (es) | 1966-07-01 |
| SE330027B (de) | 1970-11-02 |
| NL6513643A (de) | 1966-04-25 |
| AT256822B (de) | 1967-09-11 |
| CH471810A (de) | 1969-04-30 |
| AT260227B (de) | 1968-02-12 |
| BR6574272D0 (pt) | 1973-08-28 |
| GB1103745A (en) | 1968-02-21 |
| AT259549B (de) | 1968-01-25 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |