DE1553902A1 - Kastenmagazin fuer gegurtete Munition,insbesondere fuer Maschinengewchre u.dgl. - Google Patents
Kastenmagazin fuer gegurtete Munition,insbesondere fuer Maschinengewchre u.dgl.Info
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- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
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Description
Y ^Jrheinmetaixgmbh Düsseldorf, den 21.10.1966
V\ /j 0 0 SS E L DO R F —Βΐ/RÖ —
Akte 398
Kastenmagazin für gegurtete Munition, insbesondere
für Maschinengewehre und dergl.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kastenmagazin für gegurtete Munition, insbesondere für Maschinengewehre und
dgl.
Bei Maschinengewehren ist es allgemein üblich, einen mit Patronengurten gefüllten Munitionskasten so auszubilden,
daß er gleichermaßen als Lager- und Kampfbehälter verwendbar ist. Dabei kann zur Erhöhung der Feuerbereitschaft
der Gurtanfang mit wenigen Handgriffen dem Munitionskasten, entnommen und in die Gurtzuführung an der Waffe eingeführt
werden. Der Gurt wird dann bei jeder Schießserie durch die automatisch arbeitende Patronenzuführung aus dem Kasten in
die Waffe gezogen.
Der Nachteil dieser meist mit einem größeren Munitionsfassungsvermögen ausgestatteten Munitionskästen, das in der
Regel zwischen 300 und 500 Schuß liegt, besteht darin, daß sie nicht nur schwer zu transportieren, sondern auch recht
umständlich zu handhaben sind. So muß der Schütze, um beispielsweise störungsfrei schießen zu können, den Kasten
stets in die für die Zuführung der Munition zur Waffe ge-
GOPY
_2_ 009884/0018 J-
eignete Stellung bringen. Bei Änderung der Schußrichtung
und vor allem bei beweglichem Ziel muß der Kasten stets wieder neu zur Waffe ausgerichtet werden.
Diesen Nachteilen und Übelständen ist bereits durch Schaffung handlicher Gurtmagazine begegnet worden. Derartige
Magazine bestehen meist aus einer Trommel mit einem darin spiralförmig aufgewickelten Patronengurt. Mittels einfacher
Kupplungsmittel läßt sich eine schnell lösbare Verbindung des Magazins zur Waffe herstellen.
Es ist einleuchtend, daß aufgrund der //ickellagen ein
erheblicher Reibungswiderstand beim Abziehen des Patronengurtes entsteht, der durch die Zugkraft des Gurtförderers
überwunden werden muß. Somit beeinflußt die Zugkraft des Gurtförderers die Anzahl der »ickellagen derart, daß diese
mit einem geringen Fassungsvermögen ausgestatteten Gurtmagazine ausschließlich an der Waffe, nicht aber als Munitionslagerbehälter
Verwendung finden. Hinzu kommt, daß das Gurtmagazin in Form einer seitlich oder unter der Waffe befestigten
Trommel als Waffenauflage ungeeignet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kastenmagazin
für gegürtete Munition, insbesondere für Maschinengewehre und dgl., zu schaffen, das sowohl als Lagerbehälter
als auch im Kampf als ein der Waffe zugeordnetes Munitionsmagazin Verwendung finden soll. Zu diesem Zweck soll es
nicht nur handlich, sondern auch besonders griffig sein, damit es auch von einer behandschuhten Hand sicher gefaßt werden
kann. Ferner soll es einfach und billig in der Herstel-
- ' BAD ORIGINAL
_ 3 - 009884/0018 C
sein und den Inhalt vor .:taub und ?euchtigkeit schützen
künnen.. ·
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst,
dui.das Kastenmagazin an einer .Jchmalseite zwecks Bildung
■einer Gurtauslauföffnung mit seiner Oberkante etwas unter
der der übrigen Kastenwände liegt und als Deckel ein wahlweise
von beiden ^chmalseiten her einführbarer Schiebedekkeü
vorgesehen ist, bei dem das eine Znie derart nach unten abgewinkelt ist, dal? die Unterkante unter voller Abdeckung
der Gurtauslauföffnung dicht gegen die niedrigere Oberkante der Schmalseite anliegt. Mit dieser Anordnung
und Ausbildung des Kastens und des Deckels wird erreicht, daß das aus einem rechteckigen Körper bestehende Magazin
ohne vorstehende Teile und aufgrund des dichten Deckelabschlusses ebenso hervorragend als Lagerbehälter wie auch
als ein der Waffe zugeordnetes Kuniticnsmagazin geeignet
ist. Hinzu kommt, daß beide Längswände über die gesamte Länge mit einer griffigen, wellenförmigen Prägung versehen
sind, die sich von der Oberkante senkrecht nach unten bis unter den Schiebedeckel erstreckt, wobei in die Prägung
Führungsnuten für den Schiebedeckel eingearbeitet sind.
Ferner sind die Kastenwände sowie der Schiebedeckel durch entsprechende geprägte Profilierungen versteift und
außerdem sind Sicherungen des Schiebedeckels in beiden Schließstellungen vorgesehen.
Die Konstruktion des Kastenmagazins gestattet die Verwendung eines beliebigen Materials; so kann der Kasten eben-
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so aus Stahlblech wie auch aus Leichtmetall hergestellt sein. Andererseits bietet sich auch ein formbeständiger,
keii-zäher und schlagfester Kunststoff als Material Hn, wobei
sogar die Möglichkeit besteht, die Kästen bei entsprechenden Stückzahlen so billig herzustellen, daß sie als
äinwegmagazine nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden
können.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 ein Kastenmagazin in perspektivischer Darstellung mit einer Anschlußverbindung an die
Patronenzuführung eines Maschinengewehres;
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Kastenmagazins, teilweise im bchnitt;
Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2, jedoch bei abgezogenem
Deckel;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Deckels, teilweise im Schnitt und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Deckel.
Das Kastenmagazin besteht aus einem Gehäuse 1, das .an
seiner Ccerseite durch einen von beiden Schmalseiten 1a und
"b ies Gehäuses ' her aufschiebbaren Deckel 2 verschließbar
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ist. An der einen Schmalseite 1a besitzt das Gehäuse 1 zwei
Krallen 3 und 4 für die Befestigung des Kastenmagazins an zwei Gegenkrallen 5 und 6 an der Patronenzuführung 7 eines
in der Zeichnung nicht dargestellten Maschinengewehres. Die beiden Krallen 3 und 4 befinden sieh an der Schmalseite la
des Gehäuses 1, und zwar an einem gegenüber dem vorspringenden
fandteil 21 zurückspringenden Randteil 23« Im gekuppelten
Zustand kann sich die Patronenzuführung 7 an der Anlagefläche 22, die den vorspringenden Wandteil 21 mit dem
Wandteil 23 verbindet, abstützen. Beide Wandteile 21 und sind mit einem solchen Abstand zueinander angeordnet, daß
die Krallen 3 und 4 noch innerhalb der Flucht des unteren iiVandteiles 21 liegen. Dies kommt vor allem der Haumausnutzung
beim Stapeln dieser Kastenmagazine zugute.
Die obere Kante des Wandteils 23 ist oberhalb der Krallen 3 und 4 zur Bildung einer Auslauföffnung 8 für den Patronengurt
etwas niedriger gehalten als die der übrigen Kastenwandungen,
In die Gurtauslauföffnung 8 ragt eine sich über den größten Teil der Schmalseite 1a erstreckende, an der Innenwand
befestigte, zum Regeln der Gurtspannung dienende federnde
Zunge 9 hinein.
Der Deckel 2 ist an seinem einen Ende 2a derart nach unten umgebogen, daß er im verschlossenen Zustand auch die
Auslauföffnung 8 für den Patronengurt verschließt. Sowohl
der Deckel 2 als auch das Gehäuse 1 sind durch geeignete sickenartige Profilierungen 10, 11 versteift. Die Profilie-
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rung des Deckels 2 ist dabei zugleich um die Biegekante 2b
des abgebogenen Deckelendes 2a so herumgeführt, daß auch
diese Abbiegung dadurch wesentlich versteift wird. Am entgegengesetzten Deckelende 2c bildet die auslaufende Deckelprofilierung
10 zugleich einen nach unten abgerundeten Dekkelrand (Fig. 4 und 5), wodurch sich der Deckel 2 beim öffnen
leichter von der hinteren Schmalseite 1b wegschieben läßt. Um das öffnen des Deckels 2 noch weiter zu erleichtern,
besitzt.die Schmalseite 1b an ihrer Oberkante eine et was zum Gehäuseinneren hin gebogene Vertiefung 12, und zwar
einen sogenannten Daumeneingriff, so daß dem Daumen beim öffnen des Gehäusedeckels 2 nicht gleich ein fliderstand
durch die Schmalwand 1b entgegengesetzt wird.
Wie in der Zeichnung weiterhin zu erkennen, besitzt das Kastenmagazin an der Oberkante der beiden längsseitigen
Wandungen 1c und 1d wellenförmige Prägungen 13, die einerseits der Verbesserung der Griffigkeit des Kastens und andererseits
seiner Kantenyersteifung dienen. Außerdem sind in die wellenförmigen Prägungen 13 die beiden durchgehenden
Führungsnuten 14 für den Gehäusedeckel 2 eingearbeitet. Schließlich sind diese Prägungen 13 so angeordnet, daß die
der GurtauslaufÖffnung 8 am nächsten liegende Prägung 13a
nach außen hin gerichtet ist, also eine sogenannte Ausprägung bildet, die zur Aufnahme zweier an den Deckelseitenkanten
nahe dem abgebogenen Deckelende 2a vorgesehenen Dekkelverriegelungsvorsprünge 15 geeignet sind. Außerdem befindet
sich nahe dem abgebogenen Deckelende 2a eine aus der Deckeloberseite nach unten durch Bildung eines U-förmigen
Einschnittes 16 herausgeformte Feder 17, die beim Aufschie-.
7
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bon ies Deckels d. von der hinteren Schmalseite 1b über deren überkante schnippt und den Deckel so während des j?a-
tranenpurtauslaufes an der Gehäusevorderseite sicher geschlossen
hält.
BÄD ORIGSWAL
00988WOO18
Claims (1)
- ΗΗΕίΝΜΕΤΛίχGMBH - Düsseldorf, den 21.10.1966DOSSEtDOtF r M- -Bi/Bö-Akte 398PatentansprücheKastenmagazin für gegurtete Liunition, insbesondere für Maschinengewehre und dgl., bestehend aus einem im wesentlichen rechteckigen Gehäuse mit einer der Patronenlänge entsprechenden Schmalseite und einem abnehmbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenmagazin an einer Schmalseite (1a) zwecks Bildung einer Gurtauslauföffnung (8) mit seinem oberen li&nc etwas tiefer gehalten ist als die Oberkanten der übrigen Kastenseiten und als Deckel ein wahlweise von beiden Kastencchmalseiten her einführbarer Schiebedeckel {c) vorgesehen ist, bei dem das eine Znde (2a) derart nach unten 'iif rT;7iinkelt ist, daß die Unterkante unter voller Abdeckung ier Gurtauslauföffnung (B) dicht gegen den oberen Kand der Schmalseite (1a) anliegt.Kastenmagazin nach '.nspruch "<, dadurch gekenn ζ e i c L η e t, dai beide Längswände (1c, 1d) des Kastenmsgazins über jie ganze Länge mit griffigen, wellenförmiger. Prägungen {'V) vergehen sind, die sich von der Cberkante senkrecht bis unter -;en .ohiebedeckel (2) erstrecken, wj'tei in die Prägungen 05) Führungsnuten (14) für den ..chi^b-. ic-'->el rc) eingearroitet zirA.BAD CB'iG C ' 9 8 8 LI Q οΊ 63. Kastenmagazin nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennz eichnet, daß der Schiebedeckel (2) und die beiden längswände (1c, 1d) durch sickenartige Profilierungen (10, 11) versteift sind.4. Kastenmagazin nach ilnspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sickenartige Profilierung (10) von der Deckeloberkante bis zum abgewinkelten Deckelende (2a) herumgeführt ist.5. Kastenmagazin nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichne t, daß der vordere Deckelrand (2c) als Teil einer Profilsicke (10) abgerundet ausgebildet ist.6. Kastenmagazin nach Anspruch 1 bis 5r dadurch gekennzeichnet, daß zum leichteren öffnen des Schiebedeckels (2) die der Gurtauslauföffnung (8) gegenüberliegende Schmalseite Cib) an ihrer Oberkante einen als Wandvertiefung (12) ausgebildeten Daumeneingriff aufweist.7. Kastenmagazin nach Anspruch 1 bis 6f dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Schiebedeckels (2) in beiden Schließstellungen zwei seitliche Vorsprünge 05) am Deckelrand und eine Art Verriegelungs-. · feder (17) im Bereich des umgebogenen Deckelrandes (2a) vorgesehen sind.8. Kastenmagazin nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsfeder (17)~ 5 " 009 884/0018von einem mittels eines U-fcrmigen Einschnittes (16) aus dem Deckel (2) selbst geformten Lappen gebildet ist.9. Kastenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Jtahiblech oder aus Leichtmetall herstellbar ist.10. Kastenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es aus formstabilem, kerbzähem und schlagfestem Kunststoff herstellbar ist.EAÜ 009884/001 8
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|---|---|---|---|---|
| RU2820716C1 (ru) * | 2023-06-29 | 2024-06-07 | Андрей Вячеславович Малков | Патронная коробка для автоматического стрелкового оружия |
Families Citing this family (3)
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- 1966-11-21 GB GB5194466A patent/GB1126545A/en not_active Expired
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