DE1556796C - Spannvorrichtung zur Flügelherstellung - Google Patents

Spannvorrichtung zur Flügelherstellung

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DE1556796C
DE1556796C DE1556796C DE 1556796 C DE1556796 C DE 1556796C DE 1556796 C DE1556796 C DE 1556796C
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Germany
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pressure
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glued
rotor blades
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Expired
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English (en)
Inventor
Jack L. Traverse City; Brownlee Winston E. Suttons Bay; Steed Stanley Traverse City; Mich. Ritchey (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Parsons Corp
Original Assignee
Parsons Corp
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Description

3 4
untere Profilhäute e und / sind unter und gegen die Druckluftmittel können die Bälge 30 aufgepumpt Innenflächen der Randkantenteile c und d des Trag- werden, um federnd Bindedrücke auf die Klebstoffholmes gesteckt und mit diesen verbunden, wobei die nähte s zwischen der Profilhaut e und den Verstär-Randkantenteile hinter dem zugehörigen Steg d kungsprofüen g, g', g" und dem Hinterkanteneinsatz h liegen. An ihren vorderen Enden sind die Häute e 5 anzuwenden. Vorzugsweise besitzen diese Druckbälge und / nach innen gewendet und bilden Oberflächen, 30 verstärkte Seitenwände und sind von der Bauart, die mit der Rückseite des Verstärkungssteges b des die sich beim Aufpumpen weitet.
Holms verbunden werden können. Drei in Richtung Der untere Lehrenteil 14 besitzt vier erhöhte Abder Spannweite liegende Verstärkungsprofile g, g' sätze 34, die im Abstand voneinander angeordnet und g" sind im Abstand zueinander vorgesehen und io sind, um Auflageflächen 36 in Ausrichtung mit den bilden einen Innenträger für die Rumpfhäute e und /. verschiebbar angeordneten Schienenelementen 26 des Das Profil g ist mit Klebstoff an die Profilhäute kurz oberen Lehrenteiles 12 zu bilden, die ihrerseits auf hinter den Randkanten c und d des Holms α an der die Verstärkungsprofile g, g', g" und die Hinter-Stelle der maximalen Tragflügeldicke gebunden. Die kante h ausgerichtet sind. Die Ansätze 34 verlaufen Profile g' und g" sind in ähnlicher Weise an die 15 über die gesamte Länge der Lehrenanordnung 10, Profilhäute β und / in Sehnenintervallen hinter dem und ihre Auflageflächen 36 sind so profiliert, daß sie Profil g gebunden, und jedes besitzt solche Höhe, der Krümmung der Teile der unteren Rumpfhaut / daß die Häute gegeneinander konvergieren und am entsprechen, gegen die sie während des Bindungsvor-Hinterkanteneinsatz h zusammenlaufen. Zur Befesti- ganges drücken.
gung der Häute e und / an die Hinterkante h wird in 20 Wie weiter unten erläutert werden wird, üben die
ähnlicher Weise eine Klebstoffbindung verwendet. Schienen 26 nach vorne gerichtete Kraftkompo-
Beim Bindevorgang des in F i g. 1 gezeigten Trag- nenten aus. Gewünschtenfalls kann eine zusätzliche flügels sind insgesamt zwölf Klebstoffnähte s vorge- nach vorne gerichtete Kraft durch Druckmittel aufsehen, gegen die Bindedruck gleichzeitig ausgeübt gebracht werden, die in einer Nut 12 angeordnet sind, wird. Um diese Nähte s und die druckaufbringende 25 diese nimmt zusammen eine parallelseitige nach Vorrichtung besser deutlich werden zu lassen, sind vorne verschiebbare Hinterkantendruckschiene 26' übliche Elemente, die zur Erwärmung der Anordnung und dahinter einen Druckbalgen 30' auf.
bestimmt sind, in den Zeichnungen nicht dargestellt. Im Einsatz der Binde-Lehrenkonstruktion werden
Die oberen und unteren Lehrenteile 12 und 14 sind Tragflügelkonstruktionselemente, beispielsweise die in Längsrichtung sich erstreckend dargestellt und 30 Anströmkantenschale a, die Profilhäute e, f, die Verlaufen längs einer horizontalen Ebene zusammen, stärkunsprofile g, g' und g" und der Hinterkanteneindie als Trennebene bezeichnet und durch die strich- satz h mit geeignetem Klebstoffbindemittel längs der punktierte Linie i-i angedeutet ist. Jeder der Lehren- Nähte s versehen. Diese Konstruktionselemente und teile 12, 14 ist hohl ausgebildet und bildet so mit das kontrahierte Dornwerkzeug 16 bei entspanntem dem anderen Lehrenteil einen Hohlraum 20 mit 35 Balgen 40 sowie die kraftübertragenden Innenele-Tragflügelprofil, innerhalb dessen die Tragflügelkon- mente 18, 18' und 18" werden dann im Hohlraum struktionselemente während des Bindevorgangs auf- 20 in den in F i g. 1 dargestellten Lagen zusammengenommen werden. Geeignete Scharniere 22 sind an gesetzt. Der obere Lehrenteil 12 wird dann geschlosder Trennebene i-i vorgesehen, so daß der obere sen und sicher am unteren Lehrenteil 14 befestigt.
Lehrenteil 12 nach oben verschwenkt werden kann, 40 Nachdem nicht dargestellte Heizelemente eingewodurch der Zugang zum Hohlraum 20 mit Trag- schaltet sind, werden die flach ausgebildeten Druckflügelprofil geschaffen wird. balgen 30 und 40 durch Zuführung eines Druck-
Nicht dargestellte Befestigungsmittel sind längs bei mittels, beispielsweise Druckluft, zu dem jeweiligen
der Seiten der Lehrenteile 12, 14, um die Teile an- Druckeinlaßstutzen 32 und 58 der Balgen gebläht,
einander zu befestigen, vorgesehen. 45 Das Aufpumpen der Druckbalgen 30 hinter den
Am oberen Lehrenteil 12 nach F i g. 1 und 2 sind Schienenelementen 26 sorgt dafür, daß diese nach Einrichtungen zur Anwendung eines Druckmittels innen in den Hohlraum 20 getrieben werden, wo sie gezeigt, die federnd Bindedruck auf die Teile der einen Bindedruck längs ihrer gesamten Spannweitenoberen Profilhaut e aufbringen, die mit den Verstär- längen auf die Klebstoffnähte s zwischen der oberen kungsprofilen g, g', g" und dem Hinterkanteneinsatz h 50 Profilhaut e und den Verstärkungsprofilen g, g' und g" fluchten. Solche druckaufbringenden Mittel umfassen und dem Hinterkanteneinsatz h ausüben. Die in Vervier in Längsrichtung verlaufende Nuten 24 mit par- tikalrichtung durch die Schienenelemente 26 ausgeallel verlaufenden Seiten, die in Sehnenrichtung im übten Kräfte rufen Reaktionskräfte an den Auflage-Abstand voneinander an Stellen entsprechend den flächen 36 der Ansätze 34 des unteren Lehrenteiles Orten der Verstärkungsprofile g, g', g" und dem 55 14 hervor. Ein geeigneter Bindedruck wird somit Hinterkanteneinsatz h angeordnet sind. In jede der gleichzeitig an diesen Nähten s direkt oberhalb der Führungsnuten 24 ist ein längs der Nuten 24 ver- Ansätze 34 ausgeübt.
schiebbares Schienenelement 26 eingesetzt. Die Da die Unterseiten 28 der Schienenelemente 26 so Schienenelemente 26 enden mit ihrem unteren Ende profiliert sind, daß sie der Wölbung der Tragflügelin profilierten Oberflächen 28, die der Wölbung der 60 rumpfhäute e und / entsprechen, hat die durch das oberen Rumpfhaut e entsprechen, gegen die sie wäh- Aufpumpen der Druckbalgen 30 hervorgerufenen rend des Verklebens drücken. In einer Aussparung Druckkraft eine nach innen und vorne gerichtete innerhalb der Nuten 24 und oberhalb der Schienen- Komponente. Die Druckreaktionskraft längs der Anelemente 26 sind flach ausgeformte aufblähbare sätze 34 des unteren Lehrenteiles 14 weist ähnliche Druckbälge 30 vorgesehen, die sich über die volle 65 nach vorne gerichtete Komponenten auf. Die Vor-Länge der Schienenelemente 26 erstrecken. An einem wärtskomponenten dieser Bindungsdrücke und die ihrer Enden besitzen die Säcke 30 jeweils einen entsprechenden Reaktionsdrücke würden, falls ein Drucklufteinlaßstutzen 32. Durch nicht dargestellte Widerstand nicht geleistet würde, versuchen, die
Häute e und / und die Innenverstärkungsprofile g, g' und g" nach vorne zu drücken und diese aus ihrer Ausrichtung herauszubringen.
Für diese nach vorne gerichteten Kraftkomponenten wird eine Reaktionskraft durch das Dornwerkzeug 16 geschaffen, wenn der Druckbalgen 40 gebläht oder aufgepumpt wird. Das heißt, ein Auf* pumpen des Druckbalgens 40 drückt das Dornelement 38 nach hinten gegen das Profil g und entgegen den nach vorne gerichteten Kräften, die aus dem Aufpumpen der Druckbalgen 30 resultieren. So werden nach hinten gerichtete am Dornwerkzeug 16 ausgeübte Kräfte durch das Profilnetzwerk g und die Innenelemente 18 nach hinten übertragen. Die Verbindung der Konstruktionselemente wird so unter Ausgleich der ausgeübten Druckkräfte vorgenommen, die aus dem Aufpumpen des Druckbalgens 30 und des inneren Druckbalgens 40 hervorgerufen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 flächen der Rotorblätter in gewünschter Weise mit Druck beaufschJagt werden, so daß sich eine gute Patentansprüche: Verklebung ergibt. Es zeigt sich jedoch, daß bei Ver wendung derartiger Druckbeutel die Druckbeauf-
1. Spannvorrichtung zur Herstellung von Kleb- 5 schlagung nur im mittleren Bereich auf einem geverbindungen an Konstruktionselementen, insbe- wünschten, gleichmäßig hohen Wert gehalten werden sondere Rotorblättern von Hubschrauberrotoren, kann, während in den Randbereichen der Druckbestehend aus einer äußeren, in der Regel zwei- beutel die Druckbeaufschlagung langsam abnimmt, teiligen Form für die Aufnahme der zu ver- Demzufolge kann in den Randbereichen der Druckklebenden Konstruktionselemente sowie zumin- to beutel die Güte der Verklebung unter Umständen dest einem, mit einem Druckmittel füllbaren zu wünschen übriglassen.
großflächigen Druckbeutel, mit dessen Hilfe der Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Spannerforderliche Klebedruck erzeugt wird, dadurch vorrichtung zur Herstellung von Klebeverbindungen gekennzeichnet, daß zwischen dem Druck- an Konstruktionselementen, insbesondere Rotorbeutel (30) und der mit Druck zu beaufschlagen- 15 blättern von Hubschrauberrotoren zu schaffen, die den Fläche wenigstens ein Zwischenelement (26) den obengenannten Nachteil nicht aufweist und die eingesetzt ist, dessen dem Werkstück zugekehrte bei Verwendung von Druckbeuteln eine gleichmäßige Oberfläche (28) genau der Wölbung der mit Druckbeaufschlagung von vorgegebenen Oberflächen-Druck zu beaufschlagenden Fläche angepaßt ist. bereichen des Konstruktionselements bis zum Rand
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch 20 hin gewährleistet.
gekennzeichnet, daß die Form (10) mit mehreren Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß
Nuten (24) versehen ist, in welchen jeweils ein zwischen dem Druckbeutel und der mit Druck zu
länglicher Druckbeutel (30) und ein schienen- beaufschlagenden Fläche wenigstens ein Zwischen-
förmiges Zwischenelement (26) angeordnet sind, element eingesetzt ist, dessen dem Werkstück zuge-
dessen dem Werkstück zugekehrte Oberfläche 25 kehrte Oberfläche genau der Wölbung der mit Druck
(28) auf jenen Bereich der Außenhaut (e) drückt, zu beaufschlagenden Fläche angepaßt ist.
unter welchem ein Verstärkungsprofil (g, g', g") Da die eingelegten Zwischenelemente in Längs-
an diese zum Anliegen gelangt. richtung eine gewisse Elastizität aufweisen, erfolgt
in gewünschter Weise eine gleichmäßige Druckbeauf-
30 schlagung der zu verklebenden Teile. Da jedoch
durch das Einfügen dieser Zwischenelemente die
Druckbeutel nicht direkt mit dem zu verklebenden Konstruktionselement in Berührung gelangen, treten die gewünschten Klebedrücke entlang genau vorge-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrich- 35 gebener Flächen auf, so daß selbst in den Rand-
tung zur Herstellung von Klebverbindungen an Kon- bereichen eine hohe Güte der Verklebung gewähr-
struktionselementen, insbesondere Rotorblättern von leistet ist.
Hubschrauberrotoren, bestehend aus einer äußeren, Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung in der Regel zweiteiligen Form für die Aufnahme der ist dadurch gekennzeichnet, daß die Form mit mehrezu verklebenden Konstruktionselemente sowie zu- 40 ren Nuten versehen ist, in welchen jeweils ein längmindest einem mit einem Druckmittel füllbaren, licher Druckbeutel und ein schienenförmiges Zwigroßflächigen Druckbeutel, mit dessen Hilfe der er- schenelement angeordnet sind, dessen dem Werkforderliche Klebedruck erzeugt wird. stück zugekehrte Oberfläche auf jenen Bereich der Rotorblätter von Hubschrauberrotoren werden Außenhaut drückt, unter welchem ein Verstärkungsheutzutage praktisch durchwegs verklebt. Um die 45 profil an diese zum Anliegen gelangt,
zum Verkleben notwendigen Klebedrücke aufzu- Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung bringen, wurden bisher dem Profil des zu verkleben- sollen nun an Hand der Zeichnung näher erläutert den Rotorblattes angepaßte Formen verwendet, werden, in dieser zeigt
welche mit geeigneten Spanneinrichtungen entweder F i g. 1 eine perspektivische Teilansicht der im
hydraulisch, pneumatisch oder mit Schraubeneinrich- 50 Schnitt dargestellten Spannvorrichtung, wobei
tungen zusammengedrückt wurden. Da es sich jedoch typische Flügelkonstruktionselemente wie ein Holm,
nicht vermeiden läßt, daß derartige Rotorblätter bzw. Verstärkungsprofile und Profilhäute innerhalb der
die dazu verwendeten Elemente von Rotorblättern Anordnung gezeigt sind,
gewisse Fertigungstoleranzen aufweisen und derartige F i g. 2 in vergrößerter Darstellung eine teilweise
Rotorblätter darüber hinaus noch relativ große Ab- 55 Stirnansicht eines der oberen Schienenelemente und
messungen. aufweisen, ergab es sich, daß mit Hilfe dessen Druckbalg an seinem Ort innerhalb des obe-
derartiger Spannvorrichtungen ein gleichmäßiger ren Lehrenteiles der Anordnung nach Fig. 1.
Druck auf den zu verklebenden Stellen von Rotor- In der Zeichnung ist in F i g. 1 eine Binde-Zu-
blättern nicht oder nur mit sehr großem Aufwand sammenbaulehre allgemein mit 10 bezeichnet, wie
gewährleistet werden konnte. 60 sie zur Montage hohler in Richtung der Spannweite
Es ist demzufolge bereits bekannt (s. USA.-Patent- verstärkter Tragflügel zu verwenden ist. Die Lehre 10
Schriften 2 965 530, 3 285 794 und 3 305 420), zum besteht aus oberen und unteren Teilen 12 und 14,
Verkleben von Rotorblättern von Hubschrauber- einem aufpumpbaren Dornwerkzeug 16 und einer
rotoren Formen zu verwenden, in welchen an dem Vielzahl kraftübertragender Innenelemente 18, 18'
zu verklebenden Rotorblatt ein Raum für das Ein- 65 und 18".
legen von einem oder mehreren Druckbeuteln vorge- Nach F i g. 1 weist die herzustellende Tragflügelsehen ist. Beim Aufblasen derartiger Druckbeutel konstruktion eine hohle relativ steife Anströmkantenkann erreicht werden, daß die zu verklebenden Ober- schale α mit einem Verstärkungssteg b auf. Obere und

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