DE157100C - - Google Patents
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- DE157100C DE157100C DENDAT157100D DE157100DA DE157100C DE 157100 C DE157100 C DE 157100C DE NDAT157100 D DENDAT157100 D DE NDAT157100D DE 157100D A DE157100D A DE 157100DA DE 157100 C DE157100 C DE 157100C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/04—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L15/16—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code discs
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- Signal Processing (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine nach Art der Schreibmaschinen zu bedienende Vorrichtung
zum selbsttätigen Entsenden der Morsezeichen. Der neue Zeichengeber kennzeichnet
sich gegenüber den bekannten dadurch, daß die von den Tasten bewegten, in
bekannter Weise mit längeren und kürzeren Kontaktstücken versehenen, gelenkig angeordneten
Schieber an einer gemeinsamen
ίο Kontaktschiene anliegen, und daß sie, wenn
sie infolge Drückens der Tasten an der Kontaktschiene hinstreichen, sich allmählich so
um ihren Gelenkpunkt drehen, daß sie beim Rückgange nach dem Freilassen der Tasten
ohne weiteres von der Kontaktschiene zurücktreten, wonach sie vor Beendigung des Rückganges
durch Antreffen an einen Anschlag in bekannter Weise wieder gegen die Kontaktschiene
bewegt werden.
Die Tasten f, von denen auf der Zeichnung nur eine in zwei verschiedenen Stellungen
dargestellt ist, werden nach Art der Schreibmaschinentasten angeordnet. Die Schieber sind an der Stelle, an welcher sie
im Ruhezustande und bei der Bewegung die Schiene berühren, mit nicht leitendem Materiale
α versehen, welches jedoch in bekannter Weise durch metallische Flächen b unterbrochen
wird, die, wie üblich, den Morsezeichen entsprechen. Es stehen nun einerseits die Schieber durch die Achse der Taste
o. dgl. und andererseits die Schiene c mit der Stromleitung in Verbindung, und es bilden
die Kontaktschieber s und die Schiene die Stromschlußstücke. Beim Niederbewegen
einer Taste streicht der mit derselben ver-
bundene Schieber an der Schiene c hin, und die Verbindung wird jedesmal in bekannter
Weise hergestellt, wenn die Metallfläch eh die letztere berühren; es findet dagegen die
Unterbrechung statt, wenn der nicht leitende Teil an der Schiene vorbeigleitet bezw. an
derselben ruht. Statt die leitenden Flächen durch nicht leitendes Material zu unterbrechen,
könnten diese auch durch Aussparungen unterbrochen werden. Jeder der Schieber ί ist an einem besonderen Hebel h
angelenkt, und er wird durch eine schwache Feder f in der jeweiligen Stellung zu demselben
gehalten. Die Feder f ist in einen in dem Hebel h angebrachten Spalt eingesetzt
und durch einige Schläge oder durch Pressung in demselben festgeklemmt. Sie stützt sich
mit dem freien Ende gegen das angelenkte, winkelförmig gestaltete Ende des Schiebers s
und hält denselben nach Art der Taschenmesserfedern das eine Mal in dieser und das
andere Mal in jener Stellung (vergl. Fig. 1 und 2 der Zeichnung). Der Hebel h ist
bei d drehbar und durch ein gelenkiges Glied g mit dem Tastenhebel t verbunden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Taste in gehobener und den Schieber in der niederbewegten Stellung. Es ruht hierbei der
obere nicht leitende Teil des Schiebers an der Schiene c. Wird die Taste nun niedergedrückt,
so wird der Hebel h in die in Fig. 2 dargestellte Stellung bewegt und der
Schieber s gehoben. Hierbei stellt sich der seitlich unter der Kontaktschiene c befindliehe
Gelenkpunkt derselben mehr senkrecht unter diese, und der Schieber s wird ge-
zwungen, eine Drehung gegenüber dem Hebel h zu machen, so daß er mit diesem, mit
welchem er früher einen spitzen Winkel bildete, nun einen stumpfen Winkel bildet
(vergl. Fig. ι und 2 der Zeichnung), und daß nun der bei der Zurückbewegung durch die
Feder f gehaltene Schieber sofort, wie der punktierte Pfeil Fig. 2 zeigt, von der
Schiene c zurücktritt. Durch diese Einrichtung wird ein besonderer, das Abdrücken
beim Rückgange bewirkender, bei anderen Einrichtungen erforderlicher Mechanismus
entbehrlich. Bevor der Schieber ganz niedergegangen ist, trifft derselbe oder eine angebrachte
Nase an einen Anschlag i und wird dadurch wieder in die in Fig. 1 gezeichnete
Stellung zurückgedreht.
Die Maschine hat eine der Anzahl der zu schreibenden Zeichen entsprechende Anzahl
Tasten. Es kann aber auch, wie bei verschiedenen Schreibmaschinenarten, ein Umschalter
angeordnet werden, welcher es ermöglicht, mehrere Zeichen mit derselben Taste zu schreiben. So könnte z. B. die Schiene c
gezahnt und seitlich verschiebbar und jeder Schieber mit für mehrere Zeichen dienenden
Kontaktstücken versehen sein, welche sich nebeneinander befinden, so daß je nach der
Stellung der Schiene das eine Mal diese und das andere Mal jene der zum Geben eines
Zeichens dienenden Kontaktstücke mit dem betreffenden Zahne der Schiene c in Verbindung
treten. Es können aber auch mehrere zum Geben der Zeichen dienende Einrichtungen
an den Schiebern übereinander angeordnet sein, und die Schiene c könnte dann durch
einen Umschalter auf- und abstellbar sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Geben von Morsezeichen, bei welcher die Zeichen in Gestalt von leitenden und nicht leitenden Stellen an beweglichen Schiebern sich befinden, die durch. Niederdrücken von Tasten an einer leitenden Schiene entlang schleifen, dadurch gekennzeichnet, daß die an der gemeinsamen Kontaktschiene (c) anruhenden Schieber (s) derart je an einen Bewegungshebel (h) angelenkt sind, daß sie bei der Arbeitsbewegung, bei weleher sich der Gelenkpunkt mehr senkrecht unter die Schiene (c) stellt, um jenen gedreht werden, so daß sie beim Rückgange ohne weiteres von der Kontaktschiene (c) zurücktreten, worauf sie in bekannter Weise durch Antreffen an einen Anschlag (ij gegen die Schiene (c) zurückgedrückt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE157100T | 1903-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157100C true DE157100C (de) |
Family
ID=5678345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157100D Active DE157100C (de) | 1903-09-16 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157100C (de) |
| FR (1) | FR345222A (de) |
-
0
- DE DENDAT157100D patent/DE157100C/de active Active
-
1904
- 1904-07-29 FR FR345222A patent/FR345222A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR345222A (fr) | 1904-11-24 |
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