DE159115C - - Google Patents
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- DE159115C DE159115C DENDAT159115D DE159115DA DE159115C DE 159115 C DE159115 C DE 159115C DE NDAT159115 D DENDAT159115 D DE NDAT159115D DE 159115D A DE159115D A DE 159115DA DE 159115 C DE159115 C DE 159115C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C23/00—Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
- G04C23/14—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
- G04C23/16—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekannt ist es, an Uhren eine oder zwei mit Einschnitten versehene Scheiben anzubringen,
die vom Uhrwerke aus gedreht werden, so daß deren Einschnitte zu einer bestimmten
Zeit in einen Querstift einfallen und dadurch diese Scheiben verschoben werden.
Diese bekannte Einrichtung wird nun nach dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung
in der Weise mit nutzbar gemacht, daß durch
ίο zwei solche, alle 24 Stunden einmal gedrehte
Scheiben an ihren Enden mit Stiften versehene Blattfedern hin- und herbewegt werden,
an welche Stifte sich ein von einem . Daumenrade aus bewegter Hebel wechselseitig
anlegt. Dieser Schalthebel führt dadurch zu einer bestimmten Zeit eine Bewegung nach
aufwärts oder nach abwärts aus, so daß er sich zum Ein- und Ausschalten des elektrischen
Lichtes, zum Öffnen und Schließen eines Hahnes usw. verwenden läßt.
Dadurch, daß der sich lose auf seinem Zapfen befindliche Hebel von einem Daumenrade
aus bewegt wird und die an den Blattfedern befindlichen Stifte als Anschläge dienen,
wird die Bewegung des Hebels genau begrenzt, und es ist auch eine Beeinflussung von außen nicht gut möglich. Da das Daumenrad
unabhängig vom Uhrwerke angeordnet werden kann und dasselbe z. B. alle Tage nur eine volle Umdrehung ausführt, so kann
seine Feder ziemlich stark gehalten sein, so daß der Hebel vom Daumenrade aus mit
ziemlich großer Kraft umgelegt wird, was beispielsweise bei Beeinflussung einer Steuerung
durch diesen Hebel von Wichtigkeit ist. Die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellte
Einrichtung soll zum Ein- und Ausschalten des elektrischen Lichtes dienen.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Uhr von vorn gesehen, Fig. 2 das Räderwerk in Seitenansicht, Fig. 3 dasselbe
von vorn gesehen. Fig. 4 bis 6 sind Einzelheiten.
Auf der Achse 1 des großen Zeigers der Uhr sitzt ein Zahnrad 2, welches in das
größere Zahnrad 3 eingreift, auf dessen Achse wieder ein kleineres Zahnrad 4 sitzt, welches
in das Zahnrad 5 eingreift. Letzteres sitzt auf einer Hülse, die auf der Achse 1 lose
drehbar ist. Auf dieser Hülse befindet sich auch noch der kleine Zeiger der Uhr, durch
welche Einrichtung bekanntlich erreicht wird, daß sich der große Zeiger zwölfmal umdreht,
während sich der kleine Zeiger nur einmal dreht.
Vom Uhrwerke werden ferner zwei mit Einschnitten versehene Scheiben derart bewegt,
daß sich dieselben alle 24 Stunden nur einmal umdrehen. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß in das Zahnrad 4 ein
Zahnrad 6 eingreift, auf dessen Achse ein Zahnrad 7 sitzt, welches in das Rad 8 eingreift
und von welchem aus die beiden Räder 9 und 10 gedreht werden.
Jedes Rad ist durch einen Hals 11 mit einer Scheibe 12 verbunden, welche Verbindung
auf der Achse 13 lose drehbar ist. Auf der Achse jedes Rades befindet sich in bekannter
Weise ein Querstift 14 und über einem Zifferblatt ein Zeiger 15. Da sich die
Scheibe 12 alle 24 Stunden nur einmal dreht, ist das Zifferblatt 16 in zweimal zwölf Teile
geteilt, und es entspricht die eine Teilung den zwölf Tages- und die andere Teilung den
zwölf Nachtstunden.
Neu ist die Bewegung des Schalthebels
durch diese beiden Scheiben in Verbindung mit einem Daumenrade.
Gegen einen Ansatz des Halses 11 legt sich eine Blattfeder 17, die an ihrem unteren
Ende mit einem Stift 18 versehen ist.
Der durch das Uhrwerk zu einer bestimmten Zeit in Schwingung versetzte Hebel 19 ist
um einen Zapfen 20 drehbar. Die Schwingung wird durch einen Daumen 21 herbeigeführt,
dessen Achse entweder durch ein Federwerk angetrieben wird, oder aber es wirkt auf die Achse dieses Daumenrades 22
das gesamte Uhrwerk ein.
Soll der Hebel 19 zum Ein- und Ausschalten des elektrischen Lichtes dienen, so
befindet sich an diesem Hebel mittels eines isolierten Verbindungsbogens 23 (Fig. 1 und 2)
ein U-förmig gestalteter Bügel 24, dessen beide Enden 25 und 26, wenn der bei 27
und 28 eingeschaltete Strom geschlossen sein soll, in die Näpfe 29 und 30 eintauchen.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der elektrische Strom
unterbrochen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Angenommen ist, daß der elektrische Strom früh um 6 Uhr eingeschaltet und abends
nach 8 Uhr ausgeschaltet werden soll. Zu diesem Zweck wird der Zeiger 15 auf dem
Zifferblatt etwas hinter der Zahl »8« über der Bezeichnung «Nacht« eingestellt. Dies
wird dadurch erreicht, daß die in den Lagern schwer drehbare Achse 13 mittels eines Vierkantes
31 gedreht wird. Mit dem Zeiger 15 wird auch der Stift 14 gedreht.
Den Zeiger 32 wird man auf dem Zifferblatt der »Einschaltung« über die Zahl »6«
stellen. In genau derselben Richtung" wird dann auch der Stift 33 stehen.
An die Scheibe des Zahnrades 9 legt sich eine Feder 34, die mit einem Stift 35 versehen
ist. Die Scheibe des Zahnrades 9 ist mit einem Schlitz 36 und die Scheibe 12 mit
einem Schlitz 37 versehen. Beide Schlitze stehen, da sich beide Zahnräder gleichmäßig
drehen, in einer Richtung, und zwar in der Richtung vormittags fast 4 Uhr, da die obere
Uhr diese Zeit zeigt.
Sobald nun die Uhr vormittags 6 Uhr zeigt, haben sich die beiden Zahnräder 9
und Io bezw. deren damit verbundene Scheiben 38 und 12 so weit gedreht, daß sich die
Schlitze 36 und 37 in horizontaler Lage befinden. In dieser Lage stehen sich der
Schlitz 36 und der Stift 33 gegenüber. Es wird dadurch eine derartige Verschiebung
der Scheibe 38 und der sich dagegen stützenden Feder 34 eintreten, daß der Stift 35 mit
dem Ende des Hebels 19 außer Berührung kommt. Der unter Wirkung eines Federhauses
oder des Uhrwerkes stehende Daumen 21 dreht nun den Hebel 19 so weit nach
aufwärts, bis er mit dem anderen Hebelende, auf das der Stift 21 einen Druck ausübt,
außer Eingriff kommt. Da der Hebel 19 nun an. beiden Enden frei ist, wird er sich nach
dem schwereren Ende, an welchem der Bügel 24 befestigt ist, drehen. Der Bügel wird
in die Quecksilbernäpfe 29 und 30 einfallen und so den Strom schließen. Der Daumen
aber dreht sich in der Pfeilrichtung weiter, bis er auf den Stift 18 der Blattfeder 17 aufschlägt
und dort zur Ruhe kommt.
Beim Weitergang der Uhr drehen sich die Scheiben 12 und 38 mit. Die Feder 34 wird
wieder zurückbewegt, so daß der Stift 35 allmählich wieder in die alte Stellung kommt.
Sobald nun die Uhr sich so weit weiter bewegt hat, daß es abends etwas nach
8 Uhr geworden ist, steht der Schlitz 37 der Scheibe 12 dem Stift 14 so gegenüber, daß
die Blattfeder 17 mit dem Anschlag 18 nach vorn schnellen kann (Fig. 2). Hierdurch
kommt der Stift 18 mit dem Daumen 21 außer Berührung. Der in seiner Weiterbewegung
nicht mehr gehemmte Daumen schlägt auf das sich unten an den Stift 18 angelegte
Hebelende auf und dreht den Hebel nach abwärts, bis das andere Hebelende an den Stift 35 anschlägt. Auf diese Weise ist nun
der elektrische Strom ausgeschaltet und der Daumen wieder gesperrt.
In den Fig. 4 und 5 ist der Hebel 19 in zwei Stellungen zur Darstellung gebracht.
Fig. 6 zeigt die Scheibe 12 in Ansicht und in Draufsicht mit dem Schlitten 37.
Wird die Einrichtung derartig getroffen, daß z. B. für die Ein- und Ausschaltung je
zwei Zeiger vorgesehen sind, so kann man es ermöglichen, daß die Uhr den elektrischen
Strom vielleicht früh um 6 Uhr einschaltet, um 12 Uhr mittags ausschaltet, mittags 2 Uhr
wieder einschaltet und abends 6 Uhr ausschaltet usw.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zeitschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Schalthebel (19) dauernd im Wirkungsbereich eines Daumenrades (21, 22) steht und dessen Wirkung ausgesetzt wird, je nachdem die eine oder andere zweier mit Anschlägen (18, 35) versehenen Blattfedern (17,34) durch seitlich verschiebbare, in bekannter Weise mit Einschnitten (36, 37) versehene und mit Querstiften (14, 33) zusammenwirkende Räder (12, 38) zur Seite geschoben werden und den Schalthebel bezw. das Daumenrad frei geben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159115C true DE159115C (de) |
Family
ID=425225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159115D Active DE159115C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159115C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299748B (de) * | 1965-03-01 | 1969-07-24 | Licentia Gmbh | Schaltuhr fuer groessere Schaltleistung |
-
0
- DE DENDAT159115D patent/DE159115C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299748B (de) * | 1965-03-01 | 1969-07-24 | Licentia Gmbh | Schaltuhr fuer groessere Schaltleistung |
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