DE160614C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE160614C DE160614C DENDAT160614D DE160614DA DE160614C DE 160614 C DE160614 C DE 160614C DE NDAT160614 D DENDAT160614 D DE NDAT160614D DE 160614D A DE160614D A DE 160614DA DE 160614 C DE160614 C DE 160614C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boiler
- valve
- container
- tap
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H19/00—Model railways
- A63H19/02—Locomotives; Motor coaches
- A63H19/06—Steam-driven locomotives; Engines therefor
- A63H19/08—Boilers for locomotives
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Wassereinfüllvorrichtung an Spielzeugdampfkesseln.
Bisher war es üblich, das Wasser bei Spielzeugdampfkesseln einfach durch eine durch
Verschrauben zu schließende Öffnung am Kessel zweckmäßig unter Anwendung eines Trichters einzufüllen. Da nun an Spielzeugdampfkesseln
meist keine besonderen Wasserstandzeiger angebracht sind, so mußte es
ίο dem Gefühle überlassen bleiben, wieviel Wasser
man in den Kessel einfüllte, wobei leicht zu viel oder zu wenig Wasser eingefüllt wurde,
so daß der Kessel schlecht arbeitete.
Bei der vorliegenden, in Fig. ι bis 8 in mehreren Ausführungsformen beispielsweise
dargestellten Erfindung ist diesen Mängeln in zweckdienlicher Weise abgeholfen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß neben einem Kessel α beliebiger
Bauart, beispielsweise an einem stehenden Kessel, ein Behälter b angeordnet ist, der
durch ein Verbindungsrohr, das zweckmäßig als Ventilhahn ausgebildet sein kann, an den
Kessel angeschlossen ist. Der Behälter b kann durch eine abnehmbare Haube d geschlossen
werden. Die obere Kante des Behälters b ist so hoch angeordnet, daß sie dem
geeignetsten Wasserstande im Kessel entspricht.
Öffnet man daher gemäß Fig. 1 den Ventilhahn c und füllt den Behälter b mit Wasser,
so wird dieses durch den Ventilhahn in den Kessel α eintreten, sobald die Luft aus dem
oberen Teile des Kessels entweichen kann.
Man kann nun fortfahren, so lange Wasser in den Behälter b zu schütten, bis er zum
Überlaufen
laufen des
Gewißheit,
der oberen
laufen des
Gewißheit,
der oberen
gefüllt
ist. Durch das ÜberBehälters b hat man dann die daß das Wasser im Kessel mit
Kante des Behälters b in gleicher
Höhe steht. Nun kann man den Ventilhahn c schließen und im Feuerraume e mit
dem Heizen beginnen, so daß das Wasser im Kessel α sich in Dampf verwandelt und durch
zweckentsprechende Leitungen den bekannten Spielzeugmaschinen zug'eleitet wird.
Beim Abstellen der Feuerung wird man außerdem in der Lage sein, schnell feststellen
zu können, wieviel Wasser noch im Kessel a ist, indem man den etwa vorhandenen Dampf
durch geeignete Ventile, etwa durch die Dampfpfeife/ entweichen läßt und den A^entilhahn
c öffnet. Alsdann wird sich das Wasser im Behälter b und im Kessel a in gleicher
Höhe einstellen, so daß man auch ohne Wasserstandsglas durch diese Füllvorrichtung
leicht den Wasserstand erkennen, also einem Durchbrennen des Kessels zuvorkommen
kann. Durch den Behälter b kann man auch sehr leicht die ganze Wasserfüllung des
Kessels α entleeren.
Voraussetzung für das Füllen des Kessels a ist natürlich, daß gleichzeitig irgend ein
Ventil im oberen Teile des Kessels geöffnet wird, damit dem Zutritt des Wassers entsprechend
Luft entweichen kann. Um etwaige Versehen hierbei unmöglich zu machen, kann man gemäß Fig. 2 den Ventilhahn c mit einem
an beliebiger Stelle des Kesseloberteils angeordneten Ventilhahne g durch ein zweckentsprechend
angeordnetes Gestänge η so verbinden, daß sich das ins Freie mündende
40
45
55
60
70
Ventil g beim Öffnen des Ventilhahns c gleichzeitig öffnet und beim Schließen des Ventils c
sich schließt.
Eine andere Einrichtung, die Luft aus dem oberen Teile des Kessels entweichen zu
lassen, ist in Fig. 5 bis 8 dargestellt.
Es hat hier, wie insbesondere Fig. 6 zeigt, der Ventilhahn c eine zweite Durchbohrung h,
die entweder quer durch den Ventilkörper verlaufen kann, wie punktiert angedeutet,
oder auch seitlich im Sinne der eingezeichneten Pfeile am Hahnküken ausmünden kann.
In diese zweite Bohrung mündet nun ein Rohr i mit einem Ende ein, während sein
anderes Ende k an einem der höchsten Punkte in den Kessel führt.
Öffnet man hier, wie Fig. 4 und 6 andeuten, das Ventil c durch Drehen des
Hebels /, so wird der Behälter b mit dem Kessel α und dadurch gleichzeitig auch der
obere Teil des Kessels mit der Außenluft verbunden, so daß die Luft bei k durch
Rohr i bei h frei ausströmen und das Wasser aus dem Behälter b ohne Widerstand in den
Kessel α eintreten kann.
Der durch Feuerung e im Kessel erzeugte Dampf wird durch zweckentsprechende Rohrleitung
m zur Spielzeugmaschine geleitet.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:I. Wassereinfüllvorrichtung für Spielzeugdampfkessel, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Dampfkessel (a) ein durch Ventilhahn (c) mit ihm verbundener Behälter (b) angeordnet ist, dessen Oberkante der Höhe der zweckdienlichen Wasserfüllung des Kessels entspricht, so daß der in seinem oberen Teile mit einem Luftventil versehene Kessel (a) durch den Behälter (b) nach Öffnung des Ventils (c) so lange gespeist werden kann, bis das Wasser aus dem Behälter (b) überläuft, zum Zwecke, ein Überfüllen des Kessels zu verhindern, und außerdem den jeweiligen Wasserstand im Kessel nach Ablassen des Dampfes durch Öffnen des Ventilhahns (c) feststellen, zu können.
- 2. Wassereinfüllvorrichtung für Spielzeugdampfkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein im oberen Teile des Kessels angeordnetes Ventil (g) durch ein Gestänge (n) zwangläufig beim Verstellen des unteren Ventilhahns (c) geöffnet und geschlossen wird.
- 3. Wasserfüllvorrichtung für Spielzeugdampfkessel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilhahn (c) eine zweite Durchbohrung (h) hat, die einerseits ins Freie mündet und andererseits beim Verstellen des Ventils (c) durch Rohrleitung (i) mit dem Oberteile des Kessels verbunden werden kann, so daß beim öffnen des Ventils (c) gleichzeitig auch die zweite Durchbohrung (h) dieses Hahns geöffnet wird1 und die Luft aus dem Oberteile des Kessels durch den Kanal (h) entweichen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE160614C true DE160614C (de) |
Family
ID=426565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT160614D Active DE160614C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE160614C (de) |
-
0
- DE DENDAT160614D patent/DE160614C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE160614C (de) | ||
| EP0011290A1 (de) | Espressokaffeemaschine | |
| DE196744C (de) | ||
| DE279556C (de) | ||
| DE197787C (de) | ||
| DE132864C (de) | ||
| DE227348C (de) | ||
| DE138530C (de) | ||
| DE241670C (de) | ||
| DE180088C (de) | ||
| DE37445C (de) | Dampfwasserableiter mit gefülltem offenem Schwimmer und Gegengewicht | |
| DE396652C (de) | Vorrichtung zur Regelung des Wasserstandes von Dampfkesseln | |
| DE258606C (de) | ||
| DE162713C (de) | ||
| DE169541C (de) | ||
| DE605069C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abstellen der Heizmittelzufuhr an Kochern | |
| DE313357C (de) | ||
| DE715222C (de) | Kleindurchlauferhitzer mit Wassermangelsicherung fuer Heiss- und Kochendwasserbereitung | |
| DE525991C (de) | Wasserabmessvorrichtung, insbesondere fuer Betonmischmaschinen | |
| DE164951C (de) | ||
| DE428379C (de) | Dampfwasserableiter | |
| DE243376C (de) | ||
| DE71660C (de) | Selbstthätiger Flüssigkeitsmesser | |
| DE324447C (de) | Dampfwasserableiter | |
| DE573466C (de) | Selbsttaetige Eierkochvorrichtung mit einem durch eine Feder heraushebbaren Eierkorb und mit einem die Kochdauer regelnden Wassertropfgefaess |