DE161707C - - Google Patents

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DE161707C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
Riemenrücker, bei denen die Gabelstange außer ihrer Verschiebung noch eine Drehung um ihre eigene Achse erfährt, zum Zweck, die Gabel mit dem Riemen in oder außer Berührung bringen zu können, sind bekannt. Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen noch dadurch, daß bei ihm die Gabelstange nicht um ihre eigene, sondern
ίο um eine mit dieser gleichgerichtete Achse drehbar angeordnet ist, so daß sie eine Zylinderfläche beschreibt und schon bei Drehung um einen verhältnismäßig kleinen Winkel die Gabel mit dem Riemen in oder außer Eingriff gebracht werden kann. Ob als Drehachse die Riemscheibenwelle oder eine besonders angeordnete, zur Gabelstange gleichgerichtete Achse benutzt wird, ist für die Erfindung ohne Belang. Zur Verwendung des neuen Riemenrücker bei Stufenscheiben sind auf der Gabelstange so viel Gabeln nebeneinander vorgesehen, als Stufen vorhanden sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι und 2 sind Seiten- und Endansicht einer Ausführungsform.
Fig. 3 ist die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist auf der Welle α der Stufenscheibe b, durch einen Stellring c in bekannter Weise gegen Verschiebung gesichert, der gegabelte Arm d pendelnd aufgehängt. An diesem ist mittels des Zapfens e die Stange / zum Handhaben des Rückers drehbar befestigt. Der Arm d trägt das Gleitlager g für die Rückerstange h, die gegenüber der Stufenscheibe die Gabelarme i trägt und mit der Stange / durch die an h und / angelenkte Schubstange k verbunden ist. Durch die Gabelarme i geht eine Querstange/
Soll bei der Vorrichtung nach Fig. 1 der Riemen / auf die nächst kleinere Stufe gerückt werden, so wird zunächst die Stange/ in der Ebene senkrecht zur Wellenachse geschwungen (Pfeil ι in Fig. 2), bis der Riemen / zwischen den Gabelarmen i an der Querstange j liegt, und dann wird die Stange / seitlich geschwungen (Pfeil 2 in Fig. 1), so daß der Riemen auf die nächst kleinere Stufe gerückt wird, worauf die Stange wieder in der Ebene senkrecht zur Wellenachse (Pfeil 3 in Fig. 2) zurückgeschwungen wird, bis die Gabelarme i ganz an dem Riemen vorbeitreten; darauf wird die Rückerstange auch seitlich wieder mittels der Stange/ zurückgeschoben (Pfeil 4 in Fig. 1) und diese losgelassen. Der Rücker hängt dann wieder senkrecht frei herab, der Riemen aber liegt auf der nächst kleineren Stufe zwischen dem nächsten Gabelarmpaar. Die Bewegung des Handhebels in zwei zueinander senkrechten Ebenen ist bei Riemenrückern an sich bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
Soll der Riemen I auf die nächst größere Stufe gerückt werden, so wird umgekehrt verfahren. Es wird zunächst die Stange/ so geschwungen, daß die Gabelarme am Riemen vorbeitreten können (Pfeil 3 in Fig. 2), dann wird die Rückerstange h durch seitliches Schwingen der Stange/ (Pfeil 2 in Fig. i)
mit dem letzten Gabelarmpaar i, i dem Riemen gegenübergestellt und durch Schwingen von f in der zur Wellenachse senkrechten Ebene (Pfeil ι in Fig. 2) angehoben, so daß der Riemen zwischen diesen Gabelarmen liegt. Nach dem Abwerfen des Riemens auf die kleinere Stufe der anderen nicht dargestellten Stufenscheibe der Werkzeugmaschine wird die Rückerstange h durch seitliches Zurückbewegen der Stange f (Pfeil 4 in Fig. 1) zurückgestellt und dabei der Riemen auf die nächst größere Stufe geschoben und die Stufe f losgelassen.
Die schwingbare Aufhängung des ganzen Rückers gestattet, wie Fig. 2 erkennen läßt, die Benutzung des Rückers sowohl bei unten auflaufendem Riemen / als auch bei oben auflaufendem (Z1, Fig. 2 punktiert).
Bei der Ausführungsform Fig. 3 schwingt der Arm d nicht um die Welle a, sondern um eine zu dieser gleichlaufende, getrennt in einem Deckenlager, Wandlager u. dgl. m gelagerte kurze Achse n. Im übrigen ist Bauart und Wirkungsweise die gleiche wie bei der Ausführungsform in Fig. 1 und 2.

Claims (2)

Patent-Anspküche:
1. Riemenrücker mit verschiebbarer und drehbarer Gabelstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelstange um eine mit ihr gleichgerichtete Achse (z. B. die Riemscheibenwelle) drehbar aufgehängt ist, derart, daß die Stange sich bei ihrer Drehung auf einer Zylinderfläche bewegt, zum Zweck, durch Drehung um einen verhältnismäßig geringen Winkel die Gabel in und außer Eingriff mit dem Riemen bringen zu können.
2. Riemenrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelstange zwecks ihrer Verwendung bei Stufenscheiben mit einer der Anzahl der Stufen entsprechenden Anzahl von Gabeln versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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