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Geradführung von Schreibhebein an Anzeigevorrichtungen für Prüfmaschinen
o. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Geradführung an Schreibhebeln an Anzeigevorrichtungen
für Prüfmaschinen aller Art.
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Das Wesen der Geradführung an Schreibhebeln besteht darin, daß ein
Kulissenstein des Schreibhebels in einen Kulissenhebel geführt ist, der an einem
Ende eines doppel-_ arinigen Hebels drehbar angelenkt ist. In dem Drehpunkt des
dreh- und feststellbar gelagerten doppelarmigen Hebels ist ein Schwinghebel mit
Ausgleichgewicht angeordnet, der den Kulissenstein für den Kulissenhebel aufnimmt.
Dieser ist mit einem zur Kupplung der Antriebswelle dienenden Kupplungsarm an dem
einen Ende des doppelarmigen Hebels versehen, an dessen anderem Ende ein zweiter
Kulissenstein des Schreibhebels in einer Kulisse geführt ist.
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Durch die doppelte Kulissenführung wird dem Schreibstift eine geradlinige
Bewegung erteilt. Um eine Auslösung der schreibenden Anzeigevorrichtung in einem
gegebenen Augenblick, z. B. nach erfolgter Absenkung des Prüfkörpers, wenn es sich
um die Messung der Zusammendrückbarkeit solcher Körper in der Wärme handelt, zu
erreichen, ist der Kulissenhebel an dem anderen Ende mit einem Arm versehen, welcher
mit einem bewegten Maschinenteil, Schnurrolle o. dgl. in beliebiger Weise lösbar
gekuppelt ist.
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Bei der Verwendung der Anzeigevorrichtung zu der obengenannten Maschine
ist der Arm am Kulissenhebel winklig zu ihm gestellt und zwecks Eingriffes eines
Zapfens an dem bewegten Maschinenteil gabelförmig ausgebildet. Die Gabel trägt einen
langen und einen kurzen Zinken. Bei der Messung der Ausdehnung drückt der Zapfen
der Schnurrolle zunächst gegen den langen Zinken des Kulissenhebels, der den Schreibhebel
in Tätigkeit setzt. Sobald die Erweichung des Prüfkörpers durch die Wärme eintritt,
bewegt sich die Schnurrolle in der entgegengesetztenRichtung, der Zapfen drückt
gegen den kurzen Zinken, und sobald die Absenkung erreicht ist, gleitet der Zapfen
infolge des schrägen Kupplungsarmes über den kurzen Zinken hinweg, wodurch die Anzeigevorrichtung
stillgelegt wird.
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Der Kulissenhebel und der Schreibhebel. sitzen an einem doppelarmigen
Träger, der beispielsweise auf der Welle der bewegten Schnurrolle dreh- und feststellbar
gelagert ist. An seinem kurzen Schenkel ist der Kulissenhebel mit einem Kupplungsarm
schwingbar befestigt, während der lange Schenkel in eine Kulisse ausläuft, in die
der am Ende des Schreibhebels vorgesehene Kulissenstein gleitet. Mit Hilfe dieses
doppelarmigen Trägers wird eine genaue senkrechte Einstellung der ganzen Anzeigevorrichtung
gegen die drehbare Papiertrommel vorgenommen. Auf dem Drehzapfen des doppelarmigen
Trägers ist noch ein anderer Hebel vorgesehen, der
den Kulissenzapfen,
an dem auch der Schreibhebel befestigt ist, aufnimmt. Dieser Schwinghebei dient
außerdem zum Ausbalancieren des Kulissenhebels und des Schreibhebels. Er ist dazu
am Ende mit einem Ausgleichgewicht versehen. Wenn der durch den bewegten Maschinenteil
betätigte Kulissenhebel ausschwingt, so nimmt er den angeschlossenen Schreibhebel
mit, der sich in der festen Kulisse des doppelarmigen Trägers verschiebt. Durch
die doppelte Kulissenführung erfolgt die Geradführung des Schreibstiftes.
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In der Zeichnung ist die Anzeigevorrichtung beispielsweise in einer
Ausführungsform schematisch dargestellt. Als Antriebsglied ist hier eine Schnurrolle
gewählt, welche ihre Bewegung von der Veränderung des Prüfkörpers erhält.
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Abb. i ist eine Seitenansicht.
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Abb. 2 zeigt den Grundriß der Anzeigevorrichtung.
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Die Schnurrolle a dreht sich lose um die Welle b, auf welcher
der doppelarmige, dreh-und feststellbare Träger c zur Aufnahme und senkrechten Einstellung
der schreibenden Anzeigevorrichtung gegen die Papiertrommel s sitzt. An dem Ende
des kurzen Schenkels des Trägers c ist der schwingbare Kulissenhebeld drehbar um
den Bolzend2 befestigt, während der lange Schenkel des Trägers c in eine Kulisse
d,3 ausläuft. Der Kulissenhebeld trägt an dem einen Ende die Kulisse d, und ist
an dem anderen Ende abgebogen und mit einem Arm e versehen, der die Kupplung mit
der Schnurrolle a bewirkt. An dem einen Arm eines lose auf dem Zapfen
b sitzenden Hebels f ist der Kulissenzapfen g angebracht. .Der andere
Arm des Hebels j trägt zwecks Gewichtsausgleichung des Kulissen- und Schreibhebels
ein Ausgleichgewicht t. Der Zapfen g ist durch die Kulisse d, des
Kulissenhebels d hindurchgeführt und trägt den Schreibhebel h. Dieser nimmt
an dem einen Ende den Schreibstift Iz, auf. Das andere Ende des Schreibhebels h
endet in einer Gabel n mit einem Kulissenstein 1, der in der festen Kulisse d" am
Träger c gleitet, wenn der Schreibhebel h durch den Kulissenhebel d
bewegt
wird.
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In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Kulissenhebeld von
einem Zapferik an der Schnurscheibea zum Ausschlagen gebracht. Hierzu ist der Kulissenhebeld
mit einem winklig zu ihm abgebogenen Arm e versehen, der zwecks Kupplung mit dem
Zapfenk am Ende gegabelt ist. Handelt es sich um Prüfmaschinen für Prüfkörper, die
in der Wärme zunächst eine Ausdehnung und dann durch die Gewichtsbelastung eine
Absenkung erfahren,* so erfährt die Schnurrolle zunächst eine Drehung in der Pfeilrichtung.
Der in der Gabel des Armese ruhende Stift k nimmt den Kulissenhebel d mit,
und dieser setzt seinerseits den Schreibhebel-h in Bewegung. Sobald die Absenkung
des Prüfkörpers beginnt, dreht sich die Schnurrollea in der entgegengesetzten Riühtung.
Der Stift liegt gegen die kurze Zinkez an, nimmt den Kulissenhebeld mit und gleitet
schließlich nach erfolgter Absenkung des Prüfkörpers über die Zinke z hinweg> wodurch
die Anzeigevorrichtung ausgerückt wird.