DE1618445A1 - Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfamoyl-aryl-harnstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfamoyl-aryl-harnstoffen

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DE1618445A1 DE19671618445 DE1618445A DE1618445A1 DE 1618445 A1 DE1618445 A1 DE 1618445A1 DE 19671618445 DE19671618445 DE 19671618445 DE 1618445 A DE1618445 A DE 1618445A DE 1618445 A1 DE1618445 A1 DE 1618445A1
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/30Sulfonamides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by singly-bound nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/45Sulfonamides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by singly-bound nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups at least one of the singly-bound nitrogen atoms being part of any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom, e.g. N-acylaminosulfonamides
    • C07C311/47Y being a hetero atom

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfamoyl-aryl-harnstoffen (Zusatz zu Patentanmeldung P 15 68 554.8 (Fw 5133)) Gegenstand des Patentes ......... (Patentanmeldung P 15 68 554.8 @ Fw 5133) ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfamoylarylharnstoffen der Formel worin R1 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1-4 C-Atomen, R2 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C - Atomen oder den Dimethylaminorest, R1 und R2 zusammen einen cyclischen Alkylen-, Oxaalkylen rest mit 2 - 5 C-Atomen, R3 Wasserstoff oder einen Methyl- oder Äthylrest und R4 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 2 C-Atomen bedeuten, welches dadurch gekennzeichnet ist, daB man A) n-Aryl-N'-alkyl- oder N-Aryl-N'-alkoxy-harnstoffe bzw.
  • N-Aryl-N', N'-dialkyl oder N-Aryl-N', N'-alkyl-alkoxy harnstoffe mit Chlorsulfonsäure zur Umsetzung bringt und das so erhaltene Produkt mit primären oder sekundären Aminen zur Reaktion bringt oder B) N-mono- oder N.N-disWnstituierte Sulfamoylaryl-isocyanate mit All oder Dialkylamin bzw. mit O-Alkyl- oder O, N-Dialkyl-hydroxylamin zur Umsetzung bringt, oder C) N-mono- oder N.N-disubstituierte Sulfamoylarylisocyanate und O-Alkylhydroxylamin zur Reaktion bringt und das Produkt alkyliert; oder D) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-isoeyanate mit N-Alkylhydroxylamin umsetzt und das Produkt alkyliert; oder E) N-mono-oder N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-isocyanate mit Hydroxylamin umsetzt und das Produkt dialkyliert; oder F) N-mono- oder N, N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-amine mit Alkylisocyanat oder Dialkylcarbaminsäurechlorid umsetzt@ oder G) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylarylcarbaminsäurehalogenide mit Alkyl- oder Dialkylamin bzw. mit 0-Alkyl oder O,N-Dialkylhydroxylamin zur Reaktion bringt.
  • Ein weiterer Gegenstand des obigen Patentes sind die neuen Verbindungen ddr wie oben definierten Formel.
  • In weiterer Ausgestaltung dieses Gegenstandes wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Harnstoffderivaten der allgemeinen Formel gefunden, worin R1 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 - 4 C@Atomen, -R2 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C-Atomen oder den Dimethylaminorest R1 und R2 zusammen einen cyclischen Alkylen-, Oxaalkylenrest mit 2 - 5 C-Atomen, R3 Wasserstoff oder einen kIethyl-oder Äthylrest, R4 einen Alkyl oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 2 C-Atomen bedeutet, und einen gegebenenfalls halogensubstituierten Alkyl oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C-Atomen oder Halogen bedeutet und n für 1 bis 2 steht, das dadurch gekennzeichnet ist, daB man entsprechend substituierte Arylisocyanate, Arylcarb- -aminsäurechlorider oder Arylamine analog den oben aufgeführten Methoden des Hauptpatentes (Patentanmeldung P 15 68 554.8 (= Fw 5133)) umsetzt.
  • Auch die Durchfährung des Verfahrens erfolgt unter den dort genannten Bedingungen Die neuen Produkte entstehen in guten Ausbeuten und sind fa. st ausnahmslos kristalline Verbindungen. Sie können meistens so wie sie anfallen verwendet werden, lassen sich aber auch durch Umkristallisation aus den üblichen organischen Lösungsmitteln weiter reinigen. Sie haben einc ausgezeichnete Wirkung gegen Unkräuter und sind in ihren schonenden Eigenschaften gegenüber einer Reihe von wichtigen Kulturpflanzen wic Rüben, Kartoffeln, Mais, Baumwolle und Getreide bekannten Herbiciden aiif Basis von Harnstoffderivaten überlegen.
  • Beispiel 1 In 290 g Chlorsulfonsäure werden bei einer Temperatur von 12 - 15°C unter Rühren 0,5 Mol = 89 g N-(3-Methylphenyl)-N',N'-dimethylharnstoff eingetragen. Anschlie#end wird das Reaktionsgemisch 2 Stunden auf 60°C erwärmt. Nach dem Abkühlen Wird das Reaktionsgemisch in ein Gemisch aus Eis und Wasser eingetragen, der ausgefallene N-(3-Methyl-4-chlorsulfonylphenyl)-N',N'-cimethylharnstoff abgesaugt und mit Wasser 2 mal gewaschen. Das Rohprodukt wird nach dem Absaugen ohne weitere Trocknung bei Raumtemperatur in 170 ml 40 %ige wä#rige Dimethylaminlösung eingetragen.
  • Zur Nachreaktion wird 30 Minuten auf 60°C erwärmt, anschlie#end wird abgekühlt, das Reaktionsprodukt abgcsaugt, mit Wasser Chlorionen-frei gewaschen und getrocknet, Nach dem Unkristallisieren aus Methanol: 100 g; Fp: 156 - 158°C Analyse Ber. 74,7 % N 11,2 % Gef. 74,5 % N 11,2 % C12H19N3O3S; MG 285 B e i s p i e l 2 Analog Beispiel @ erhält man aus 0,5 Mol = 89 g N-(3-Methylphenyl)-N',N'-dimethyl-harnstoff den N-(3-Methyl-4-chlorsulfonyl-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff. Diese wird in eine Lösung aus 1,5 Mol = 110 g Diäthylamin in 100 ml Wasser eingetragen. ZurNachreaktion wird 30 Minuten auf. 60°C erwärmt und anschlie#end abgekählt, wobei sich das Gemisch in zwei Phasen trennt. Die organische Phase wird in Methylenchlorid aufgenommen, mit Na2SO4 getrocknet und das Lösungsmittel abdestilliert. Das zurückbleibende Öl wird aus Essigester umkristallisiert: 65 g; Fp; 88 - 80°C.
  • Analyse Ber. : 13,4 % N 10,2 % Gef. : 13,5 % N 10,2 % C14H23N3O3S; MG 313 B e i s p i e l 3 Analog Beispiel 1 erhält man aus 290 g Chlorsulfonsäure und 0,5 Mol = 89 g N-(3-Methyl-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff den N-(3-Methyl-4-chlorsulfonyl-phenyl)-N',N'-dimethyl-harnstoff. Dieser wird in eine Lösung aus 1,5 Mol = 106 g Pyrrolidin in 130 ml Wasser eingetragen.
  • Die Aufarbeitung des Umsetzungsproduktes erfo lgt analog Beispiel 1 Nach dem Umkristallisieren aus Methanol: 65 G; Ep: 148 - 150°C.
  • Analyse Ber. 13,5 % N 10,3 % S' Gef. 13,7 % N 10,4 % S C14H21N3O3S; MG 311.
  • B eis p i e l 4 Analog Beispiel 1 erhält man aus 290 g Chlorsulfonsäure und 0,5 Mol = 96 g N-(3,5-Dimethylphenyl)-N', N'-dimethylharnsteff den N-(3,5-Dimethyl-4-chlorsulfonyl-phenyl)-N',H'-dimethyl-harnstoff, der als Rohprodukt mit 1,5 Hol = 170 ml 40 % wä#riger Dimethylaminlösung weiter umgesetzt und analog Beispiel 1 aufgearbeitet wird.
  • Nach dem Umkristallisieren aus Essigester : 50 g; Fp; 157 - 158°C.
  • Analyse Ber 14,1 % N 10,7 % S Gef. 14,5 ß N 11,0 % S C13H21,N3O3S; MG 299 B e i s p i e l 5 Analog Beispiel 1 erhält ran aus 290 g Chlorsulfonsäure und 0,5 Mol = 99 g N-(3-Chlor-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff den N-(3-Chlor-4-chlorsulfonyl-phenyl)-N',N'-dimethyl-harnstoff, der als Rohprodu@t mit 1,5 Mol = .170 ml 40 % wä#riger dimethylaminlösung weiter umgesetzt und analog Beispiel 1 aufgearbeitet wird.
  • Nach dem Umkristallisieren aus i-Propanol: 72 g; Fp: 142 - 143°C.
  • Analyse Ber. 11,6 % Cl 13,7 % N Gef. 11,6 % Cl 13,6 % N C11II16CIN3O3S MG 305, 5 B e i s p i e l l 6 Analog Beispiel 1 erhält man aus 290 g Chlorsulfonsäure und 0,5 Hol = 122 g N-(3-Brom-phenyl)-N',N'-dimethyl-harnstoff den N-(3-Brom-4-chlorsulfonyl-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff, der als Rohprodukt mit 1 1,5 Mol = 170 ml 4Q % wä#riger Dimethylaminlösung weiter umgesetzt und analog Beispiel 1 aufgearbeitet wird.
  • Nach dem Umkristallisieren aus Methanol: 69 g;. Fp 14 - 156°C.
  • Annlyse Ber. 22,8 % Br 9.2 % S Gef. 22,6 % Br 9,2 % S G11H16BrN3O3S; MG 350 Beispiel 7 Analog Beispiel 1 erhält man aus 175 g Chlorsulfonsäure und 0,3 Hol = 94 g N-# 3-(2' ,2'-Dichlor-1 , 1 '-difluoräthoxy)-phenyl~7-N',N'-dimethyl-harnstoff den N-#3-(2',2'-Dichlor-1',1'-difluor-äthoxy)-4-chlorsulfonylphenyl~7-N',N'-dimethyl-hrnstoff, der als Rohprodukt mit 100 g 40 % wä#riger Dimethylaminlösung weiter umgesetzt und analog Beispiel 1 aufgearbeitet wird.
  • Nach des Umkristallisieren aus Acetonitril : 45 g; Fp: 182 - 185°C.
  • Analyse Ber 16,9 % Cl 10,0 % N 7,6 % S Gef. 16,1 % Cl 10,. % I1 7,9 % S Cl 3H17CL2F2N3O4S; @G 420 B o 1 s'p i e 1 8 Analog Beispiel 1 erhält man aus 290 g Chlorsulfonsäure - und 0 5 ll = 9? g- l-(34ethyl-pYll)yl)-N"-Iuct4yl-iT'-mcthoxy-harnstoff den N-(3-Methyl-4-chlorsulfonyl-phenyl)-N'-methyl-N' -methoxy-harnsto ff, der als Rohprodukt mit 1,5 Mol = 170 ml 40 % wä#rig@ Dimethylaminlösung umgesetzt und analog Beispiel 1 aufgearbeitet wird Nach dem Umkristallisieren aus Methanol : 70 G; Fp: 95 - 98°C.
  • Analyse : Ber. 14O % N 10,6 % S Gef. 14,2 ad N 10,9 % S C12H19N3O4S; MG 301 B e i s p i e l 9 Analog Beispiel 1 erhälat man aus 290 g Chlorsulfonsäure und 0,5 Mol = 97 g N-(3-Methyl-phenyl)-N'-methyl-N'-methoxyharn stoff den N- (3-Methyl-4-chlor sul fonyl-phenyl ) -N' -methyl-N'-methoxy-harnstoff, der als Rohprodukt in ein Lösung aus 0,75 Mol = 46 g O, ,N-Dimethylhydroxyl amin und 0,75 Mol = 75 g Triäthylamin in 400 ml Dioxan eingetragen wird, Zur Nachreaktion wird 30 Minuten auf 60°C erwärmt, @nschlie#end abgekühlt und das Reaktionsgemisch mit einem Überschu# Wasser versetzt, Der ausgefallene honigartige Rückstand wird in Methylenchlorid aufgenomen, mit Na2SO2 getrocknet und das Methylenchlorïd abdestilliert.
  • 55 g Dickes Ö1, nicht destillierbar.
  • Analyse Der. 13,3 96 N 10,1 % S S Gef. 13,3#% lT' 10,2 96 S C12H19N3O5S; MG 317

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. In weiterer Ausgestaltung des # Verfahrens nach # Patent ...... ....
    (Patentanmeldung P 15 68 554.8 (= FW 5133)) ein Verfahren zur Herstellung von Sulfamoylarylharnstoffen der Formel worin R1- Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 - 4 C-Atomen, einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C-Atomen qder den Dimethylaminorest, R1 und R2 zusammen einen cyclischen Alkylen-, Oxaalkylenrest mit 2 - 5 C-Atomen, R3 Wasserstoff oder einen Methyl- oder Äthylrest, R4 einen Alkyl oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 2 C-Atomen bedeuten und R5 einen gegebenenfalls halogensubstituierten Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C-htomen oder Halogen bedeutet und n für 1 bis 2 steht, dadurch gekennzeichnet, daß man die entsprechend substituierten A) N-Aryl-N'-alkyl- oder N-Aryl-N -alkoxy-harnstoffe bzw.
    N N-Aryl-N',N'-dialkyl- oder N-Aryl-N',N'-alkyl-alkoxyharnstoffe mit Chlorsulfonsüure zur Umsetzung bringt und das so erflaltene Produkt mit primären oder sekundären Aminen zur Reaktion bringt, oder B) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-isocyanate mit Alkyl- oder Dialkylamin pzw. mit O-Alkyl- oder O,N-Dialkylhydroxylamin zur Umsetzung bringt, oder C) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylarylisocyanate und O-Alkylhydroxylamin zur Reaktion bringt und das Produkt alkyliert; odor n) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-isocyanate mit N-Alkyl-hydroxylamin umsetzt-und das Produkt alkyliert ; oder- : E) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-isocyanate mit Hydroxylamin umsetzt und das Produkt dialkyliert; oder F) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylaryl-amine mit Alkylisocyanat oder Dialkylcarbaminsäurechlorid umsetzt ; oder G) N-mono- oder N,N-disubstituierte Sulfamoylarylcarbaminsäurehalogenide mit Alkyl-oder Dialkylamin bzw. mit O-hlkyl-oder O,N-Dialkyihydroxylamin zur Reaktion bringt.
  2. 2. Die neuen Verbindungen der Formel: worin R1 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 - 4 C-Atomen, R2 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C-Atomen oder den Dimethylaminorest R1 und R2 zusammen einen acyclischen Alkylen-, Oxaalkylenrest mit 2 - 5 C-Atomen, R3 Wasserstoff oder einen Methyl- oder Äthylrest, R4 einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 2 C-Atomen bedeuten, und R5 einen gegebenenfalls halogensubstituierten Alkyl- oder Alkoxyrest mit jeweils 1 - 4 C-Atomen oder Halogen bedeutet und n für 1 - 2 steht.
DE19671618445 1967-06-24 1967-06-24 Sulfamoyl-phenylharnstoffe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE1618445C3 (de)

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DE1618445B2 DE1618445B2 (de) 1975-08-28
DE1618445C3 DE1618445C3 (de) 1976-04-08

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent