DE1655829U - Zwischenventil. - Google Patents
Zwischenventil.Info
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- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 3
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Landscapes
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
?/L19779>8.4£3
Düsseldorf, den 7« Oktober 1952.
A b s
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Julius Pintsch West-Ε, S,, Hamburg 1, Surlittstr,. 27* ·
^ischenventil.
Beim Jnschließen von zwei oder mehr Druekgasflasehen oder —behältern
gleichzeitig an eine gemeinsame Verbrauehsleitung ergibt' sich die
Schwierigkeit., daß der Betrieb auch anläuft* wenn nur eine flasche
gebiinet wird, €ann aber vorzeitig aussetzt, weil die «ine flasche
T«rbraueht ist und weitere !^Laschen nicht geiJifnet sind* Is iet^feso
der Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals überlassen,, alle yiasehen
oder Behälter su ö££nen9 um eine auBreiehend* ¥«reorgang über die vorgesehene
letzäaefeszeit sieherjsiastslleEa· " , .
^eygenstasd. der Gründung ist ein iSwisehenvöstil, ä.aB die vorstehend
«2wähnte Schwierigkeit beseitigt und cLas ^Lazu bestimmt ist, aa»ischen
xwei «inzelaeh flaschen oder llaschengrarppen und eine gemeinsame Lei—
tsag «ingeseizt zu werden. Dieses Swischenventil ist in erster ünie
dadiirch gekennseiehnet, daß im Strömnngsiyeg von jedem toe zwei Gas—
einlassen sum gemeinsamen Gasauslaß «in durch Gasdruck am anderen Gas—
einlaß im Öffmmgssinnefeeeinfliißtes Tentil vorgesehen ist. Hierbei eriolgt
die Tentilsteuerung vorzugsweise durch Behnungskammern, deren bewegliches
Abschlußglied in ?orm eines Xo'lb ens ©der einer Membrane das
betreffende Tehtü betätigt*
Im äaUg-emeinaien Sail ist ^edeir Saseinlaß bzw», ^edsm Strb'ffiongsweg eine
besiaadere JSembrane (iJder ein besonderer Solben} sowie -ein besonderes
Yentil zugeordnet; fioeh können auch beide Membranen in einer einzigen
Membran» nmd/©äer beid« Tentüe zu einem einzigen fentü bzw, Doppelventil
vereinigt werden, wi« maehstehenc1 gezeigt ist*
Anstelle einer Hasche kann auch eine Grufpe von KLasehen an einen
..■-■ - ■ ■ ■ .--'■ - 2 - ,■■'■ . - . ■ ■ -'
Einlaß oder an beide Einlasse des Zwiselienventils angeseblossen werden« Dm bei gleichzeitiger Entnahme aus mehr als zwei Flaschen die
gleiche Zwangsläufigkeit für das Öffnen der "Flaschen wie bei zwei JIaschen
au erreichen, kann einem oder jedem Einlaß des Swisehenventils
«in weiteres Zwisehenventil vorgeschaltet werden und so fort. Auf diese Weise werden drei, Tier und mehr AnsehluSmöglichkeiten gewonnen und
erreicht, daß erst nach öffnen sämtlicher flaschen die gemeinsame Verbrauchtleitung
gespeist -wird»
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung und den anhängenden Zeichnungen,, in denen
drei Ausführungsbeispiele des 2wischenventils nach der Erfindung dargestellt sind- Eb »eigts .
« 1 ein« erste Aasführungsform mit zwei Membranen und zwei
*il
Abb. 2 «ine «weite Ausführungsform mit einer Mepbr&n und sswei
Ventilen und
Abb. 3 ein drittes Ausführungsb^ispiel mit zwei Membranen und
einem Doppelventil*
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, "w.eist das Zwischenventil zwei gleichartig
ausgebildete Sammern A und B, awei Gaseingänge C und D und einen Gasauslaß
E auf * Jede Kammer ist nach außen durch eine Membran *Γ und einer
Deckel K abges©hlossen. An der Membran sitzt die Ventilspindel., deren
Ventilkopf durch die zwischen Membran und Deckel angeordnete Feder Έ
auf seinen Sitz gepreßt wird, so daß das Ventil'la Suheisustand geschlossen ist*
Jede der Xamaern A und jB ist in einen Ventilraum W und «inen Membranraum
G-unterteilt^ die durch #inen Wellrchrkörper H gasdicht voneinander getrennt sind. Der Ventilraum der Sammer B ist mit dem Gaseinlaß D
und durch einen Zweigkanal -mit dem Membranraum der Kammer A verbunden.
Entsprechend steht der Ventilraum der Kammer A .mit dem Gaseinlaß G und
mit dem J&embranraum der Kammer B in Ver
Das beschriebene Äwischerventil arbeitet wie folgt2
Wird beispielsweise die bei 35 angeschlossene Saef lasche als erste geöffnet»,
so tritt Gas in den Tentilrsum von B und gleichzeitig in den
Sebenraum το η A ein. Dadurch wird die Membran der Easaaer nach außen
durchgebogen und das zugeordnete Ventil geiJffnet* ohne daß zunächst
Druckgas in die bei E angeschlossene leitung gelangen kann, Erst wenn
auch die bei G angeschlossene Gasflasche geöffnet wird, wird durch den in die lammer A eindringenden Druck auch das zweite Ventil abgehoben
und kann das ß&s durch die beiden offenen Ventile mach M gel an gen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb* 2 sind die Xammern A und B durch
eine Membran «Γ getrennt· An dieser ist «ine durchgehende Ventilspindel
Ii angebracht, die die beiden Ventilköpfe M und Έ trägt, die in der neutralen
mittellage der llefflbxan nieht aof ihres Silases aufliegen,
beiden Ventile also ©ffen halten.
nur, beispielsweise die bei S angeschlossene Gasflasche als erste
geöffnet, so tritt Sas- i^. die Zasmer A und biegt die Membran $ bis sun
Abschluß des Ventils H durch, so daß ein Ausströmen des Gases zum gemeinsamen
Sasauslaß 32 hin unterbunden wiri- ¥ird jetzt au.ch die bei D
angeschlGssene Hasche geöffnet, so tritt aus dieser das Gas in die
Xammej? 3 ein und driicirt -die Hejabrän in ihre neutrale Stellung zurück:,
da jetzt in den beiden Xammern druckausgleich hergestellt ist* Das Gas
kann somit aus beiden !Waschen zum Gasauslaß E gelangen»
Besteht die Mbglichk^it, daß cei einseitigem schwachem Gasdruck, etwa
infolge unrol ] kemmenen SehlieBens eines !"laBChenrrntils, ein allmah—
lißher Durckausgleich, zwischen d«aa "Eammern. A und Έ jstattfindet, s©
kann dies durdh Anordnung τοη je einem Sückschla-gventil V hinter jedem
der Ventile M und H-verhindert werden»
Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform werden die beiden Str-δ-mungswege
τοη den Saseinlässen S I und S XI sram Gasauälaß A durch ein
als Membranventil ausgebildetes Doppelventil geschlossen gehalten,
■dessen Stempel S 2 in der Schließriehtung unter der Wirkung einer Feder
steht* Jeden C-aseinlaS ist dine DehnungBkajnjner E 1 bzw* Έ 2 zugeordnet»
die durch eine Membrane K 1 abgeschlossen ist, die ebenfalls unter der
Wirkung eines federbelasteten Stempels S 1 bew* S 3 stent- Diese beiden
Stempel sind gelenkig mit einem Querbalken verbunden^ der in einem solchen
Abstand von einem Anschlag B am Yentilstempel S 2 verläuft, daB er
den Stempel S 2 gegen die !Federkraft anhebt, wenn beide Stempel S 1
und S 5 durch Gasdruck in den Karanern Έ. 1 und K 2 gehoben werden.
Iritt also zunächst nur Gas bei E 1 ein, so wird in der Eanaaer X I die
Membran M 1 ad* dem Stempel S 1 gegen die Peder Ϊ 1 gehoben. Die «ntsprechende
Bewegung d«s Querbalkens Q hat -vorerst aaoen keinen üinfluß
auf den Stempel S 2· Dieser hall; nach wi« -vor das Boppelveirtil Y .geschlossen und verhindert damit, daB das Ses irom Einlaß Έ T in den
üanal A gelangen kann. 2ret wenn die bei U II angeschlossene "Flasche ge
öffnet wird und Gas in die Zammer X II eintritt * wird auch der Stempel
S 3 gehoben und der Querbalken Q hebt nun am Anschlag B den Stempel
S 2, der damit das Doppelventil freigibt» Das Gas kann nun auB beiden
Haschen bzw. IPlasöhengruppen zum Auslaß gelangen.
Claims (6)
- ans. pr.iieJb.-e1* Zwisshenventil für den Anschluß von zwei Gasflaschen oder naaschengrüppen an eine gemeinsame TerbraueJ^leitimg, dadurch gekennzeichnet, daß im Strömiangsweg von jedem von zwei Gaseinlässen siam gemeinsames Gasauslaß ein durch Gasdruck am anderen Gaseinlaß im Öffnungssinii beeinflußtes Yentil vor gesehen ibt.
- 2. Tentil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gas-einlaß mit einer DeJinungskammer in TsrbiüdOngsteilte deren be^veglisnes Glied (Membran, Kolben) das-im Strczsungsweg vom anderen Gaseinlaß zum Bas— . aiaslaß liegende Tentil steuert-
- 3· 3wi.scnenvei3.til naen den Änspraciieii 1 und 2* sLadirrciL gekennzeicniiel;^ 4 daß jeder ßaaeinlaS in «ine von jswei durcn «in« lieaibran getrenntenifiJirt, 4.eren —äiasgänge xbh gemeinsamenJiin je duren «in von der Membrane betätigtes Ventil M>eTW&sh% werden, das in der neutralsn Mittellage der Membranen offen ist und bei Üarer Duröiibiegong zur anderen Sanaaer hin schließt.
- 4* JZwischenventil nach Insprueii 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem jaembrangesteuerten Yentil ein oberhalb eines gewissen iiindeBtdracteB öffnendes Hücksehlagventil nachgeordnet ist^
- 5· Syischenvantil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet» «L d-*aß die beweglichen Glieder aer beiden DehuuagsicaiBBiern auf ein beide Ströurangswege gleichseitig öffnendes und schließendes Boppelventil beispielsweise aiitt eis eines ^Querbalkens derart wirken, daß das Bop— peliTsntil nur darm Öffnet-, wenn »eide Einlasse unter Gasdritck stehen.
- 6. Swisehenventil nach Änsprueh 2, dadureh gekennzeichnet,, daß die Ausführung der ait dem Dehnungsglied verbundenen Ventilspindel aus der DehnungskSTumer durch ein Wellrohr abgedichtet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951P0002367 DE1655829U (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Zwischenventil. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951P0002367 DE1655829U (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Zwischenventil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1655829U true DE1655829U (de) | 1953-05-21 |
Family
ID=30462488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951P0002367 Expired DE1655829U (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Zwischenventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1655829U (de) |
-
1951
- 1951-08-24 DE DE1951P0002367 patent/DE1655829U/de not_active Expired
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