DE170787C - - Google Patents

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DE170787C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
    • C10J1/02Carburetting air
    • C10J1/06Carburetting air with materials which are liquid at ordinary temperatures
    • C10J1/14Controlling the supply of liquid in accordance with the air supply

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

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KAISER
PATENTAMT.
KLASSE. 26 c.
Bei Explosionsmotoren mit eigener Gaserzeugung pflegt man den Brennstoff einem Behälter zu entnehmen und die zufließende Menge durch ein Ventil zu regeln. Diese Art der Brennstoffzuführung hat jedoch den Übelstand, daß bei ausbleibenden Zündungen der Brennstoff weiterfließt. Mit Rücksicht hierauf trifft die Stellung des Ventiles nur für eine bestimmte Anzahl Zündungen zu
ίο und infolgedessen muß das Ventil bei wechselnder Belastung entsprechend eingestellt werden. Wird diese Einstellung gemäß der jeweiligen Belastung nicht vorgenommen, dann findet eine Brennstoffverschwendung statt. Außerdem wird die Zusammensetzung des Gasgemisches ungünstig, so daß eine unvollkommene Verbrennung erfolgt und die Auspuffgase einen üblen Geruch behalten. Man hat auch schon die Ventile, welche die Brennstoffzufuhr regejn, unter den Einfluß der Saugwirkung des Motors gestellt. Infolge vorkommender Verschmutzungen der Ventilsitze und Klemmungen in', der Ventilführung wird die Regelung der Brennstoffzufuhr dabei aber auf die Dauer ungenau. Der Zweck der Erfindung ist die stetige genaue Regelung der Brennstoffzufuhr durch die Saugwirkung des Motors, wobei Ventile für die Brennstoffzufuhr vollständig vermieden werden. Gemäß der Erfindung wird die Luft oder das fertige Gasgemisch vor dem Eintritt in den Arbeitszylinder durch eine einer Gasuhr ähnliche Vorrichtung hindurchgeführt, deren Welle eine den Brenn stoff in den Vergaser einführende Schöpfvorrichtung in Umdrehung versetzt. Infolge dieser von der Zuführung der Luft oder des Gasgemisches abhängigen Drehbewegung der Schöpfvorrichtung wird stets auf eine bestimmte angesaugte Luftmenge eine abgemessene Menge Brennstoff in den Vergaser eingeführt, so daß das in den Zylinder eintretende Gas stets eine gleichmäßige Zusammensetzung erhält. Setzt der Motor aus, d. h. findet keine Zündung statt, dann dehnt sich das verdichtete Gasgemisch wieder aus, ohne daß Luft angesaugt wird, d. h. innerhalb dieser Periode stehen Luftzuführung und Brennstoffverteiler still.
Die Zeichnung veranschaulicht durch die Fig. ι und 2 zwei Ausführungsbeispiele dieser Vorrichtung in schematischer Darstellung.
Es bezeichnet hierbei α den Motorzylinder, b den Vergaser, c die durch das strömende Medium in Umdrehung versetzte, einer Gasuhr ähnliche Triebvorrichtung und d den Brennstoffverteiler. Vollführt der Kolben e jenen Hub, welcher die Saugperiode einleitet, dann öffnet sich ein an geeigneter Stelle angebrachtes Ventil f, so daß in der Leitung g ein Unterdruck entsteht. Infolgedessen tritt bei h atmosphärische Luft ein und durchströmt gemäß Fig. 1 zunächst die Triebvorrichtung c und dann den Vergaser b, gemäß Fig. 2 hingegen zunächst den Vergaser und dann die Triebvorrichtung, mischt sich im Vergaser b mit den Dämpfen der

Claims (1)

  1. Brennstofffiüssigkeit und tritt durch Rohr g in das Innere des Arbeitszylinders, um dort bei dem nächsten Hubwechsel verdichtet zu werden und hierauf infolge der Explosion Arbeit zu verrichten. Für die Wirkung der Vorrichtung ist es somit gleichgültig, ob der Vergaser b vor der Triebvorrichtung oder zwischen dieser und dem Motor angeordnet ist, denn in allen Fällen wird die Welle des ίο durch ein Becherwerk gebildeten Flüssigkeitsverteilers d von der Welle i der Triebvorrichtung c aus angetrieben.
    Paten τ-Anspruch :
    Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr zum Vergaser entsprechend der von der Explosionskraftmaschine ausgeübten Saugwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß durch die von dem Motor während der Saugperiode angesaugte Luft oder durch das angesaugte Gas ein in die Luft- oder Gasleitung eingeschaltetes Flügelrad und durch dieses ein den flüssigen Brennstoff in den Vergaser führendes Schöpfrad angetrieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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