DE1735005C - Helm mit einem auf der Helmschale befestigten Visiergehäuse - Google Patents

Helm mit einem auf der Helmschale befestigten Visiergehäuse

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DE1735005C
DE1735005C DE19671735005 DE1735005A DE1735005C DE 1735005 C DE1735005 C DE 1735005C DE 19671735005 DE19671735005 DE 19671735005 DE 1735005 A DE1735005 A DE 1735005A DE 1735005 C DE1735005 C DE 1735005C
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DE
Germany
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visor
helmet
housing
visors
visor housing
Prior art date
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Expired
Application number
DE19671735005
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DE1735005B1 (de
Inventor
John David Sierra Madre; Stapenhill James Arthur Glendora; Calif. Olt (V-StA.). GOIb 9-02
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Sierra Engineering Co
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Sierra Engineering Co
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Publication date
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Description

30 trennte Visiere so angeordnet weide« können, daß sie unabhängig voneinander auf einfache Weise bedient bzw verschoben werfen können. Außerdem soll jedes Visier in der ausgewählten Stellung arretierbar
Die Erfindung betrifft einen Helm mit einem auf der Hclmschale befestigten Visiergehäuse, welches einen Schlitz aufweist, in den eine mit dem oberen Ende eines Visiers, das im Visiergehäuse auf und ab bewegbar geführt ist, verbundene Feststellschraube eingreift, über welche das Visier in beliebigen Stel« langen arretierbar ist.
Aus den deutschen Gebrauchsmustern 1700 221 und 1691431 sind Schutzhelme mit schwenkbaren Visieren bekannt, bei denen die Visiere an den Helmen angelenkt sind. Hier sollen die Visiere unter anderem von Hand schnell und beliebig weit heruntergezogen und wieder zurückgeschoben werden können. Dort sind jedoch keine Feststelleinrichtungen vorgesehen, um das bzw. die Visiere in einer beliebigen Stellung arretieren zu können. Die Visiere werden hierbei lediglich durch Reibung in ihrer Stellung gehalten. Eine derartige Anordnung ist jedoch beispielsweise für Piloten Uiid Fahrer völlig ungeeignet, deren Helme beträchtlichen Wind- und Druckkräften ausgesetzt sind. Hier besteht nämlich die große Gefahr, daß dann das durch Reibeingriff gehaltene Visier in eine ungewünschte Lage bewegt wird.
Daneben sind aber auch schon Helme der eingangs genannten Art bekannt (USA.-Patentschriften 3 110 034 und 3 237 202), bei denen Visiere mittels einer Feststelleinrichtung, z. B. einer Feststellschraube, in jeder gewünschten Lage arretierbar sind. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß diese Helme jeweils nur mit einem Visier ausgerüstet sind.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, einen Helm mit einem auf der Helmschale befestigten Visiergehäuse der eingangs umrissenen Art so auszubilden, daß an ihm zwei ge-Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Visiergehäuse eine sich nach rückwärts erstreckende kanalförmige Verlängerung mit einem Längsschlitz aufweist, in welchem eine zweite Feststellschrsube eingreift, und daß ein Verbindungsteil vorgesehen ist, welches einerends mit der zweiten Feststellschraube und andererends mit dem oberen Ende eines zweiten Visiers verbunden ist, welches ebenfalls im Visiergehäuse auf und ab bewegbar geführt ist.
Zweckmäßig sind an den beiden Seiten des Visiergehäuses an sich bekannte Führungsteile vorgesehen, von denen jedes zwei Führungsbahnen aufweist, in welchen die Enden der beiden übereinanderliegenden Visiere verschiebbar geführt sind. Mit dieser erfin dungsgemäßen Konstruktion ist es möglich, daß dei Träger des Helmes entweder eines oder beide Visiere vor seinen Augen oder an einer anderen Stelle am Helm arretieren kann, so daß, wie bekannt, mehrere Kombinationen für den Lichtdurchgang zu den Augen des Trägers möglich sind, so daß er beispiels weise für Tag- und/oder Nachtflüge geeignet ist.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Bedienungsknöpfe der Feststelleinrichtung bzw. der Feststellschraube in einem beträchtlichen Abstand voneinander angeordnet sind, so daß sie leicht von dem Helmträger bedient werden können, der beispielsweise auch schwere Fliegerhandschuhe od. dgl. tragen kann und trotzdem in der Lage ist, die einzelnen Visiere getrennt zu betätigen.
Zu der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch einen Helm mit einem auf der Helmschale befestigten Visiergehäuse,
F i g. 2 eine Schnittansicht nach der Linie 2-2 in Fig. 1,
F i g. 3 eine Schnittansicht nach der Linie 3-3 in F i g. 1 und
Fig.4 eine Schnittansicht nach der Linie 4-4 in Fig. 2.
In der Zeichnung ist ein Helm 10 mit einem gewölbten Oberteil 12 und gewölbten Ohrenschützern 14 gezeigt. Die vordere abwärts gerichtete Kante 16 des Oberteils 12 und die vorderen Kanten der Ohrenschützer 14 begrenzen das Gesichtsfeld des Helmes. An dem dargestellten Helm ist weiterhin ein Kinnoder Sturmriemen 18 befestigt.
Es ist eine Visiereinrichtung 20 gezeigt, die am Helm 10 befestigt ist. Diese Visiereinrichtung weist ein Visiergehüuse 22, das sowohl in der waagerechten als auch der senkrechten Ebene gewölbt ist und den vorderen Teil des Oberteils 12 in dem Bereich umfaßt, der direkt über der vorderen Kante 16 liegt, und eine Wand 24 mit einem rückwärts gerichteten Flansch 26 auf. Der Flansch 26 liegt an der äußeren Oberfläche der Helmschale an, um die obere Kante der Wand 24 vom Oberteil 12 in einem Abstand zu halten. Von dem Flansch 26 erstreckt sich eine mittige Verlängerung 28. Diese Verlängerung 28 ist so gewölbt, daß sie der Wölbung des Oberteils 12 entspricht und weist an den Seitenkanten entsprechend gewölbte Flansche 30 auf, die am Oberteil 12 anliegen. Die Flansche 30 sind an dem Helm 10 mit Hilfe von Schrauben 32 befestigt. Wenn die Visiereinrich-
tung 20 richtig an dem Helm 10 befestigt ist, fluchtet die Verlängerung 28 mit der vorderen uad hinteren Mittellinie des Helmes.
Wie am besten in F i g. 4 gezeigt ist, ist die Verlängerung 28 kanalförmig und bildet einen gewölbten S länglichen Kanal 34, der sich zu dem Oberteil 12 des Helmes hin öffnet In der oberen Wand 36 der Verlängerung 2f> befindet sich ein Längsschlitz 38, der sich über die volle Länge der Verlängerung erstreckt In Längsrichtung mit dem Längsschlitz 38 liegt ein Schlitz 40, der in der Vorderwaad 24 des Visiergehäuses 22 angeordnet ist Der Schlitz 40 erstreckt sich von einem Punkt in der Nähe der Unterkania der Vorderwand 24 zu einem Punkt in der Nähe der oberen Kante dieser Wand. Das Visiergehäuse 22 und die Verlängerung 28 können aus verschiedenen Materialien hergestellt sein. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind diese Teile jedoch aus Kunststoff gegossen oder gepreßt. In diesem Fall ist e*> wünschenswert, metallische Schutzstreifen ent- ao lang den Seiten der Längsschlitze 38 und 40 vorzusehen. In F i g. 1 ist ein Paar solcher Schutzstreifen 42 längs des Längsschlitzes 38 und ein zweites Paar Schutzstreifen 42 längs gegenüberliegenden Seiten des Längsschlitzes 40 vorgesehen. Diese Schutzstrei- as fen können durch Schrauben oder Niete 44 in ihrer richtigen Stellung gehalten werden.
In F i g. 2 sind zwei durchsichtige Visiere 46 und 48 gezeigt. Jedes Visier 46 und 48 ist sowohl waagerecht als auch senkrecht gewölbt und der Wölbung des Visiergehäuses 22 angepaßt
Wie in F i g. 2 gezeigt ist, sind die Wand 24 und die Visiere 46 und 48 in jeder senkrechten Ebene parallel zur vorderen und hinteren Symmetrieebene des Helmes 10 um eine gemeinsame Achse gebogen, die sich senkrecht zu den genannten Ebenen erstreckt. Die beiden Endkanten 50 (von denen nur eine gezeigt ist) eines jeden Visiers 46 und 48 sind ebenfalls um die genannte gemeinsame Achse gebogen.
An der inneren Oberfläche eines jeden Endes der Wand 24 befinden sich Führungsbahnen 52 und 54, die der gemeinsamen Wölbungslinie der Wand und der Visiere 46 und 48 angepaßt sind. Die nach außen gerichteten Oberflächen dieser Bahnen sind in der in F i g. 3 gezeigten Art und Weise eingeschnitten, so daß die FUhrungsbahnen eine kreisförmig gewölbte innere Führungsbahn 56 bilden, um das benachbarte gebogene Ende des inneren Visiers 48 aufzunehmen. Die äußere Führungsbahn 5ί und das benachbarte Ende der Wand 24 bilden eine äußere, kreisförmig gebogene Bahn SS, in welcher das benachbarte kreisförmig gebogene Ende des äußeren Visiers 46 aufgenommen ist. Die innere Oberfläche der inneren Führungsbahn 52 liegt an der Oberfläche des Helmes 10. Die Führungsbahnen 52 und 54 haiten daher die Visiere 46 und 48 im Abstand voneinander und zwecks Verschiebens zwischen einer zurückgezogenen Stellung, die in vollen Linien in F i g. 2 gezeigt ist, in welcher das entsprechende Visier innerhalb des Visiergehäuses 22 liegt und einer ausgefahrenen Stellung, die für das Visier 46 in ge-. -i-u._ 1 :„:„„ ;„ pi„ 9 opypiot ist. Dabei ist das · u dem Visier 48 nach hinten durch festigt, das ach 'von °??msmn& Ά erstreckt Am den Kanal 34 «w Verbindui!gsteUes befindet sich ^S 64mU einer ringförmigen Schulter 66 64 ι""J^^ 6 der oberen Wand 36 Schraube 64 weist ferner
eine !
unter der unteren
der Verlängerung '.
einen Ansatz 68 auf, der sich um·-*» — w
38 erstreckt Der mit Gewinde versehene Schaft der Schraube 64 erstreckt sich durch die Wand 36 und trägt eine Rändelradmutter 70. Somit kann das innere Visier 48 zwischen seiner heruntergelassenen und zurückgezogenen Stellung bewegt werden, indem die Randelmutter 70 gelöst und entlang dem Längsschliiz 38 ve schoben wird. Durch Anziehen der Mutter 70 kann das Visier 48 in einer Stellung festgelegt werden. Die Schutzstreifen 42 und die kanalförmige Verlängerung 28 sind vorgesehen, um zu verhüten, daß die Rändelradmuiter 70 die obere Wand 36 abnutzl, wenn der Visieraufbau aus Kunststoff hergestellt ist. Eine zweite Schraube 64 ist in der Mitte der Oberkante des äußeren Visiers 46 befestigt. Ein Gewindeschaft dieser Klemmschraube erstreckt sich durch den Schlitz 40 in dem Visiergehäuse 22 und trägt eine Rändelradmutter 70. Demgemäß kann das Visier 46 ebenso wie das Visier 48 zwischen seiner heruntergelassenen und zurückgezogenen Stellung verschoben werden, indem die Rändelradmutter 70 für das Visier 46 gelöst und letzteres entlang dem Gehäuseschiit? 40 bewegt wird. Das Visier 46 kann durch Anziehen der Mutter 70 arretiert werden. Die beiden Visiere 46 und 48 weisen verschiedene Lichtdurchlässigkeitsmerkmale auf. Beispielsweise kann ein Visier vollständig hell und durchsichtig sein, um lediglich als Windschutz zu dienen, während das andere Visier gefärbt sein kann, um sowohl als Windschutz als auch als Lichtfilter zu dienen. ! η diesem Falle wird das gefärbte Visier heruntergelassen, und das durchsichtige Visier wird zurückgezogen, wenn die limgebungslichtintensität so hoch ist, daß eine Dämpfung des Lichtes erforderlich ist, um die übertragene Lichtintensität auf dem richtigen Niveau zum Schutz der Augen zu halten. Wahlweise können beide Visiere so gefärbt sein, daß sie verschiedene Lichtdurchlässigaufweisen. In diesem Fall können die /anweise einzeln oder gleichzeitig herunterwerden, je nach der Intensität des llmge-
Visiere 46' und 48 sich in ihrer zurückge· befinden, liegen sie innerhalb des i und sind dadurch gegen Beschädieschützt. Dies ist besonders notwendig und ch, wenn die Visiere aus Kunststoff hergestellt um ein Verkratzen der Visiere zu vermeiden, der Helm abgenommen und abgelegt wird.
Visiereinrichtung 20 kann getrennt als <mi,^,.vv.ng für einen bereits vorhandenen hergestellt und verkauft werden. In diesem läßt sich die Visiereinrichtung an dem Helm mit der Schrauben 32 befestigen. Wahlweise kann standteil des Helmes wäh-Helmes hergestellt werden, auch in seiner zurückgezo-
sind
wenn
FaHe
Hilfe
rend
Hierzu i Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Helm mit einem auf der Helmschale befestigten Visiergehäuse, welches einen Schütz aufweist, in den eine mit dem oberen Ende eines Visiers, das im Viesiergehäuse auf und ab bewegbar geführt ist, verbundene Feststellschraube eingreift, über welche das Visier In beliebigen Stellungen arretierbar ist, dad ure j ge kenn- ίο zeichnet, daß das Visiergehäuse (22) eine sich nach rückwärts erstreckende kanalförmige Verlängerung (28) mit einem Längsschliiz (38) aufweist, in welchen eine zweite Feststellschraube (70) eingreift, und daß ein Verbindungsteil (62) vorgesehen ist, welches einerends mit der zweiten Feststellschraube (64, 66, 68, 70) und andererends mit dem oberen Ende eines zweiten Visiers (48) verbunden ist, welches ebenfalls im Visiergehäuse (22) auf und ab bewegbar geführt ist.
2. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Seiten des Visiergehäuses (22) an sich bekannte Führungsteile vorgesehen sind, von denen jedes zwei Führungsbahnen (52, 54) aufweist, in welohen die Enden der »5 beiden übereinanderliegenden Visiere (46, 48) verschiebbar geführt sind.
DE19671735005 1967-03-23 1967-03-23 Helm mit einem auf der Helmschale befestigten Visiergehäuse Expired DE1735005C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0109001 1967-03-23
DES0109001 1967-03-23

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1735005B1 DE1735005B1 (de) 1972-06-29
DE1735005C true DE1735005C (de) 1973-01-18

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8701212B2 (en) 2012-09-26 2014-04-22 3M Innovative Properties Company Elongated guide, and visor removably mountable thereto

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8701212B2 (en) 2012-09-26 2014-04-22 3M Innovative Properties Company Elongated guide, and visor removably mountable thereto

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