DE1775475A1 - Membranventil fuer aggressive Medien - Google Patents

Membranventil fuer aggressive Medien

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DE1775475A1
DE1775475A1 DE19681775475 DE1775475A DE1775475A1 DE 1775475 A1 DE1775475 A1 DE 1775475A1 DE 19681775475 DE19681775475 DE 19681775475 DE 1775475 A DE1775475 A DE 1775475A DE 1775475 A1 DE1775475 A1 DE 1775475A1
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DE
Germany
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housing
diaphragm valve
flange
spindle housing
valve housing
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681775475
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English (en)
Inventor
Conrad Seubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dueker GmbH
Original Assignee
Eisenwerke Fried Wilh Dueker GmbH and Co KGaA
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/12Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm
    • F16K7/123Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm the seat being formed on the bottom of the fluid line
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/02Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
    • F16K27/0236Diaphragm cut-off apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

  • Membranventil für aggressive Medien Die Erfindung bezieht sich auf ein Membranventil für aggressive Medien, mit einem einen Durchlaßkanal aufweisenden Ventilgehäuse sowie einem quer zur Achse des Durchlaßkanals in Schließstellung überführbaren Verschlußstück, das mit einer Membran aus hochresistentem Kunststoff verbunden ist, die ein die Betätigungsorgane des Verschlußstücks enthaltendes Spindelgehäuse vor dem Gutritt der aggressiven Medien schützt.
  • Bei bekannten Membranventilen dieser Art (DBP 1134 560) ist das Ventilgehäuse ein Gußkörper relativ verwickelter Ausbildung, dessen Herstellung dementsprechend aufwendig und kostspielig ist. Es hat sich ferner gezeigt daß beim Herstellen der Emaillierung für den Schutz des Gehäuses im Bereich der mit den aggressiven Medien in Berührung gelangenden Oberflächen, d. h. also insbesondere im Durchlaßkanalbereich, Schwierigkeiten aufgrund der-geringen Reinheit des Gußmaterials auftreten, so daß die Ausschußquote relativ groß ist. Besonders nachteilig ist ferner die Tatsache, daß zwischen dem Zulauf- und dem Auslaufende im Durchlaßkanal des Ventilgehäuses eine dammartige Erhebung vorgesehen ist, die zur Sicherstellung einer einwandfreien Abdichtung für notwendig erachtet wird. Diese dammartige Erhebung verhindert in geöffnetem Zustand des Membranventils ein völliges Leerlaufen der an das Ventil angeschlossenen Rohrleitungen. Es sammeln sich folglich Rückstände, die .- falls sie erstarren bzw. aushärten können - besondere Reinigungsprobleme aufwerfen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Membranventil der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine einfachere, preisgünstigere Herstellung erlaubt und aufgrund seiner Formgebung dennoch die genannten Nachteile herkömmlicher Membranventile vermeidet.
  • Das erfindungsgemäße Membranventil ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse aus einem Stahlrohr gebildet ist, dessen als Anschlußbereich für das Spindelgehäuse dienende obere Rohrseite auf die gegenüberliegende untere Rohrseite zu kaltverformt ist, die an ihrer tiefsten Stelle im wesentlichen unverformt bleibt. Diese Herstellung des Ventilgehäuses aus einem kaltverformten Stahlrohr vereinfacht die Ventilfertigung ganz beträchtlich, da ein sehr aufwendiger Gießprozeß entfällt. Besonders bemerkenswert ist darüberhinaus die Tatsache, daß sich das kaltverformte Stahlrohr aufgrund seines höheren Heinheitgrades innenseitig leichter emaillieren läßt, so daß nicht mehr mit den bei Emaillierung von Gußkörpern üblichen hohen AusschuBquoten gerechnet werden muß. Hervorzuheben ist ferner die Tatsache, daß die einfache Verformung des Stahlrohrs zur Bildung des Anschlußbereiches für das Spindelgehäuse mit dem Fortfall einer dammartigen Erhöhung innerhalb des Durchlaßkanals verbunden ist, so daß es nicht mehr zu einer Ansammlung eines Teils der aggressi -ven Medien innerhalb der an das Membranventil angeschlossenen hohrleitungen selbst bei geöffnetem Membranventil kommt.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des ei.ndungsgemäßen I4embranventils ist gekennzeichnet d=h eine im Anschlußbereich für das Spindelgehäuse vorgesehene Verschlußöffnung, die in Kanalachsrichtung von zwei zu Flanschzonen ausgebildeten flachen Rändern begrenzt ist, an die sich quer zur Kanalachsrichtung die Verschlußstücköffnung begrenzende, angeschweißte Flanschstücke anschließen. Handelt es sich um ein Membranventil mit zwischen Dichtflächen des Ventilgehäuses und eines Flansches des Ventilgehäuses dicht eingeklemmter Membran, so weisen dabei zweckmäßigerweise lediglich die zusammen mit den flachen Rändern beiderseits der Verschlußstücköffnung den Flansch des Ventilgehäuses bildenden Flanschstücke Gewinde-Bohrungen für die Aufnahme von das Spindelgehäuse in Bezug auf das Ventilgehäuse festlegenden Spannbolzen auf.
  • Weitere wesentliche Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Membranventil, Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch das Spindelgehäuse des Membranventils nach Fig. 1 entsprechend der Linie II-II der Fig. 1, und Fig. 3 einen Querschnitt durch das Membranventil nach Fig. 1 entsprechend der Linie III-III der Fig. 1.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfaßt das Membranventil ein Spindelgehäuse 1 und ein Ventilgehäuse 2. Das Ventilgehäuse 2 enthält einen Durchlaßkanal 3. Durch eine Verschlu3stücköffnung 4 hindurch ist quer zur Achse des Durchlaßkanals 3 ein Verschlußstück 5 in Schließstellung überführbar, das mit einer Membran 6 aus hochresistentem Kunststoff, vorzugsweise "Teflon", verbunden ist, und zwar über eine Schraube 7, deren Kopf in das Material der Membran 6 eingelagert ist und deren Schaft in ein Gewindeloch des Verschlußstücks 5 eingreift.
  • Das Ventilgehäuse 2 besteht aus einem Stahlrohr 8, dessen der Bildung des Anschlußbereichs für das Spindelgehäuse 1 dienende obere Rohrseite 8' auf die gegenüberliegende untere hohrseite 8" zu kaltverformt ist. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, bleibt die untere Rohrseite 8" dabei an ihrer tiefsten Stelle im wesentlichen unverformt. Die Erzeugende des ursprünglich zylindrischen Rohres ist somit auch nach Veäormung des Rohres an der tiefsten Stelle eine Gerade. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die im Anschlußbereich für das Spindelgehäuse 1 vorgesehene Verschlußstücköffnung 4 in Kanalachsrichtung von zwei zu Flanschzonen ausgebildeten flachen Rändern 9 begrenzt ist. An diese Ränder 9 schließen sich quer zur Kanalachsrichtung die Verschlußstücköffnung 4 grenzende, angeschweißte Flanschstücke 10 an. Die flachen Ränder 9 bilden zusammen mit den beiderseits der Verschlußstücköffnung 4 befindlichen Flanschstücken 10 einen Flansch des Ventilgehäuses 2. Über diesen Flansch ist das Ventilgehäuse 2 mit einem Flansch 11 des Spindelgehäuses 1 verbindbar. Da die Flanschstücke 10 stärker als die Wandung des Ventilgehäuses 2 gehalten werden können, sind zweckmäßiger weise lediglich diese Flanschstücke 10, wie aus dem teilweise freigelegten Bereich gemäß Fig. 2 ersichtlich, mit Gewindebohrungen 12 für die Aufnahme von das Spindelgehäuse 1 in bezug auf das Ventilgehäuse 2 festlegenden und dabei den Rand der Membran 6 einklemmenden Spannbolzen 13 versehen.
  • Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist das Verschlußstück 5 im horizontalen Querschnitt eine etwa ovale Form auf. Die Längsachse des Verschlußstücks 5 erstreckt sich dabei quer zur Achse des Durchlaßkanals 3.
  • Aus Fig. 3 ist ferner ersichtlich, daß die Sitzfläche 14 an der unteren Rohrseite 8" im Vergleich zur normalen Krümmung des unverformten Rohres wesentlich schwächer gelirü"Tlmt ist. Dementsprechend ist das Verschlußstück 5, das die Membran 6 gegen die Sitzfläche 14 drückt, mit einer entsprechend schwach gekrümmten freßfläche 15 versehen.
  • Die äußeren Nasen 16 des ovalen Verschlußstücks 5 sinn in entsprechend geformten Ausnehmungen 17 des Spindelgell--iuses 1 geführt. Diese verlaufen parallel zur Achse einer Spindel 8, welche im Spindelgehäuse 1 drehbar, jedoch geen axiale Verschiebung gesichert gelagert ist. Zu diesem Zweck ist die Spindel 18 mit einem Kranz 19 versehen, der einerseits an einem Flansch 20 des Spindelgehäuses 1 und andererseits an einem Hing 21 anliegt, der durch einen in bezu,; auf das Spindelgehäuse 1 festgelegten Sprengring 22 an Ort und Stelle gehalten wird.
  • Das Verschlußstück 5 ist spindelseitig mit einer Sackbohrung 23 mit Innengewinde versehen, in das das Außengewinde der Spindel 18 eingreift. Bei Verdrehung der Spindel 18 wird das Verschlußstück 5, das durch die Ausnehmungen 17 des Spindelgelhiuses 1 und die in sie eingreifenden äußeren Nasen 16 gegen Verdrehung gesichert ist, aus der in Fig. 3 veranschaulichten Offenstellung des Membranventils in die in Fig. 1 veranschaulichte Schließstellung übergeführt, und umgekehrt.
  • Innenseitig ist das Ventilgehäuse 2 im Bereich des Durchlaßkanals 3 mit einem gegen aggressive Medien -schützenden Emailüberzug versehen.
  • Die Ausbildung des Ventilgehäuses aus einem Stahlrohr ist mit dem zusätzlichen Vorteil verbunden, daß die Rohrenden durch Kaltverformung jeweils mit einem angepreßten, radial nach außen abstehenden Bund 24 bzw. 25 versehen werden können, deren äußere Stirnflächen ebenfalls emailliert werden. Auf diese Weise entsteht eine plane Anlagefläche für Dichtungseinlagen, die zwischen die Bunde 24 bzw. 25 und entsprechende Bunde von anzuschließenden Verbindungsrohren einschaltbar sind. Mit Hilfe von Überwurfschraubteilen lassen sich die Bunde des,Ventilgeliäuses mit dem jeweils angrenzenden Bund der Verbindungsrohre auf einfache Weise verspannen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Membranventil für aggressive Medien, mit einem einen vurchlasskanal aufweisenden Ventilgehäuse sowie einem quer zur Achse des Durchlasskanals in Schliesstellung überführbaren Verschlusstück, das mit einer Membran aus hochresistenteui Kunststoff verbunden ist, die ein die Betätigungsorgane des Verschlusstücks enthaltendes Spindelgehäuse vor dem Zutritt der aggressiven hfiedien schützt, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse (2) aus einem Stahlrohr (8) gebildet ist, dessen als Anschlussbereich für das Spindelgehäuse (1) äierjende obere Rohrseite(81) auf die gegenüberliegende untere Rohrseite (8") zu kaltverformt ist, die an ihrer tiefsten Stelle im wesentlbhen unverf ormt bleibt.
  2. 2. Membranventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Anschlussbereich für das Spindelgehäuse (1) vorgesehene Verschlussöffnung (4), die in Kanalachsrichtung von zwei zu Flanschzonen ausgebildeten flachen Rändern (9) begrenzt ist, an die sich quer zur Kanalachsrichtung die Verschlusstücköffnung (4) begrenzende, angeschweisste Flanschstücke (10) anschliessen.'
  3. 3. Membranventil nach Anspruch 2, mit zwischen Dichtf lächen des Ventilgehäuses und eines Flansches des Spindelgehäuses dicht eingeklemmter Membran, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich die zusammen mit den flachen Rändern (» beiderseits der Verschlusstücköffnung (4) den Flansch des Ventilgehäuses (2) bildenden Flanschstücke (14) Gewindebohrungen (12) für die Aufnahme von das Spindelgehäuse (1) in bezug auf das Ventilgehäuse (2) festlegenden Spannbolzen (13) aufweisen.
  4. 4. Membranventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das im horizontalen t4uerschnitt etwa oval geformte, sich mit seiner Iängsachse quer zur Achse des Durchlasskanals (3) erstreckende Verschlusstück (5) eine entsprechend der wesentlich schwächeren Krümmung der die Sitzfläche (14) bildenden unteren Rohrseite (8") im Vergleich zur normalen Krümmung des unverformten Rohres geringe Krümmung der die Membran (6) gegen die Sitzfläche (14) drückenden Pressfläche (15) aufweist.
  5. 5. Membranventil nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Nasen (16) des ovalen Verschlusstücks (5) in entsprechend geformten'lusnehmungen (1f) des Spindelgehäuses @1) geführt sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375882A (en) * 1980-10-27 1983-03-08 Schreiber Jr Lloyd J In-line flow control apparatus
DE19504120A1 (de) * 1995-02-08 1996-08-14 Buerkert Werke Gmbh & Co Verfahren zur Herstellung eines Ventilgehäuses
DE19532712A1 (de) * 1995-09-05 1997-03-06 Danfoss As Ventil

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