DE178096C - - Google Patents

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DE178096C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/06Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
    • E01C23/12Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for taking-up, tearing-up, or full-depth breaking-up paving, e.g. sett extractor
    • E01C23/121Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for taking-up, tearing-up, or full-depth breaking-up paving, e.g. sett extractor with non-powered tools, e.g. rippers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, die an den Reißstählen eines Straßenaufreißers beim Aufreißen fester Straßendecken auftretenden, auf das Triebwerk der Zugmaschine schädlich wirkenden Stöße so zu mildern, daß die Zugmaschine dieser nachteiligen Wirkung nicht mehr ausgesetzt, die zum Arbeiten erforderliche Zugkraft verringert und die Abnutzung -der Reißstahlspitzen vermindert wird.
Erreicht wird dieses dadurch, daß die Reißstahlhalter auf einer gemeinsamen Achse beweglich zueinander und getrennt für sich abgefedert angeordnet sind. Die sich hieraus ergebende Wirkungsweise des Straßenaufreißers ist die folgende:
Da der Widerstand an den einzelnen Reißstählen beim Arbeiten verschieden ist und stets wechselt, so werden die Reißstähle beim Arbeiten infolge ihrer getrennten Beweglichkeit und Abfederung jeder für sich eine zitternde Bewegung ausführen, indem eine auf einen Widerstand stoßende Reißstahlspitze durch diesen Widerstand bei der fort- schreitenden Bewegung des Geräts so lange aufgehalten wird, bis der Widerstand durch die wachsende Federspannung überwunden ist, worauf die Reißstahlspitze durch die zusammengepreßte Feder vorgeschnellt wird.
Reicht die Federspannung des aufgelaufenen Reißstahls zur Überwindung des Hindernisses nicht aus, so bleibt die Spitze bei Anwachsen der Federspannung zunächst zurück, während die benachbarten Spitzen ihre Umgebung lockern und, ehe ein Aufsetzen der Feder des aufgelaufenen Reißstahls eintritt, das Hindernis heraushebeln helfen, worauf der aufgelaufene, nunmehr freigewordene Reißstahl vorschnellt.
Es wird, also durch die getrennte Beweglichkeit und Abfederung jedes'Reißstahlhalters erreicht, daß sich die benachbarten Reißstahlspitzen beim Arbeiten gegenseitig unterstützen. Aus der Verteilung der Angriffs- · kraft auf mehrere Reißstähle folgt eine Verminderung der von jedem einzelnen Reißstahl zu leistenden Arbeit und eine Verminderung der erforderlichen Zugkraft der Vorspannmaschinen, ferner infolge geringerer Beanspruchung eine geringere Abnutzung und daher längere Haltbarkeit der Reißstahlspitzen.
In der Zeichnung zeigen
Fig. ι und 2 einen an dem Tender einer Dampfwalze oder Straßenlokomotive befestigten Aufreißer,, welcher mit der Einrichtung nach vorliegender Erfindung versehen ist; - .
Fig. 3 zeigt die Reißstähle außer Arbeit;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
In dem hufeisenförmigen Rahmen α aus X- Eisen sind auf der die beiden Lauf räder a1 tragenden Achse b, deren Lager am Rahmen α befestigt sind, mehrere Reißstahlhalter c nebeneinander in bekannter Weise so angeordnet, daß die Spitzen der Reißstähle treppenartig voreinander stehen. Die Reißstahlhalter c tragen in ebenfalls bekannter · Weise die Reißstähle d mit Ver-
Stärkungsunterlagen e und außerdem die Vorrichtung zum Feststellen und Lösen des Haltekeils /. .
Jeder Reißstahlhalter c hat ein Gelenk mit Bolzen und Kopfstück n. Von diesem Kopfstück η gehen zwei am anderen Ende durch eine Platte ρ verbundene Rundeisenstangen q aus, die sich in Nuten eines Blocks ο führen. Die Blöcke ο aller Reißstahlhalter sitzen fest
ίο auf einer Welle g, die mit den Kurbeln h und den am Rahmen α gelagerten Wellenstümpfen i eine gekröpfte Achse bildet. Zwischen jedem Führungsblock ο und dem zugehörigen Kopfstück η einerseits und der zugehörigen Platte ρ andererseits sind Rundstahlfedern r eingesetzt. Durch Stellen der die Platten ρ haltenden Muttern s werden die Rundstahlfedern r entsprechend der gewünschten Federung angespannt oder entspannt, wobei sich die Entfernung zwischen dem Verbindungsgelenk des Kopfstücks η und dem Führungsblock 0 entsprechend' verkleinert oder vergrößert. Die Reißstahlhalter werden daher jeder für sich um ihre Achse b entsprechend
dem verkürzten oder verlängerten Abstände des Gelenks vom Führungsblock 0 gedreht, wodurch sie eine flachere oder steilere Neigung zur Straßenoberfläche erhalten. Mit Hilfe der Muttern s kann also, soweit es zum Regeln der Neigung der Reißstahlspitzen untereinander notwendig ist, die Schrägstellung jedes einzelnen Reißstahls in den erforderlichen Grenzen verändert werden, wobei eine flachere Neigung des Reißstahls einer schärferen Anspannung der Federn r entspricht.
Die grobe Einstellung der Reißstähle für den Betrieb und ihr Abheben vom Boden erfolgt in bekannter Weise mittels eines Schneckengetriebes k, I (Fig. 3). Um ein selbsttätiges Zurückdrehen der Schnecke / zu verhindern, ist das Windeeisen m durch eine Kette mit dem Aufreißerrahmen α verbunden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Straßenaufreißer, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Arbeiten dauernd mit der Straßendecke in Eingriff stehenden Reißstähle gegen die Stöße in der Bewegungsrichtung des Geräts getrennt für sich abgefedert sind, so daß sich die benachbarten Reißstahlspitzen beim Arbeiten gegenseitig unterstützen, wodurch die auf die Zugmaschine wirkenden schädliehen Stöße abgeschwächt werden und die Abnutzung der Reißstahlspitzen verringert wird.
2. Ausführungsform eines Straßenaufreißers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die grobe Einstellung der Reißstahlhalter (c) vermittelnden Achse (g). für jeden Reißstahlhalter ein Führungsblock (0) mit einem darin geführten, mit dem Reißstahlhalter gelenkig verbundenen Rahmen (p, q) und zwei Federn (r) zu beiden Seiten des Führungsblocks fest angeordnet ist, so daß durch Verstellung der Rahmenplatte (p) die Federspannung und der Eingriffswinkel jedes Reißstahls genau geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
6ERLIN. Gedrückt in öer reichsdruckerei.
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