DE1782811A1 - Vorrichtung zum feststellen von schief aufgesetzten verschlusskappen auf von einer transporteinrichtung befoerderten behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum feststellen von schief aufgesetzten verschlusskappen auf von einer transporteinrichtung befoerderten behaeltern

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DE1782811A1
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Description

Anchor Hocking Glass Corporation
Lancaster/Ohio, V.St.A.
Vorrichtung zum Peststellen von schief aufgesetzten Verschlußkappen auf von einer Transporteinrichtung
beförderten Behältern ( Ausscheidung aus Patentanmeldung P H 82 601.8-23)
■ Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Peststeilen von schief aufgesetzten Verschlußkappen auf von einer Transporteinrichtung beförderten Behältern.
Die Erfindung kann in Verschlußmaschinen verwendet werden, die Behälter mit Deckeln verschließen. Bei diesen Verschlußmaschinen wird der Deckel gewöhnlich erst lose auf den Behälterabschluß gelegt. Ein geeigneter Drehmechanismus bringt die Kappe dann, wenn sie ein Schraubverschluß, wie z.B. ein Drehdeckel ist, leicht mit dem Gewinde des Behälters in Eingriff.
Der Behälter durchläuft nun den Verschlußmechanismus, in dem die Verschlußkappe mit dem jeweiligen Behälterabschluß gut abdichtend verbunden wird.
Manchmal kommt es vor, daß eine Verschlußkappe wegen eines falschen Arbeitens der Verschlußmaschine oder wegen
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eines Fehlers am Behälter oder an der Verschlußkappe nicht richtig auf dem Behälter liegt, so daß sie in Bezug auf den Behälterabschluß ein wenig gekippt ist, d.h. daß sie eine schief aufgesetzte Kappe darstellt. Diese schief aufsitzenden Kappen haben eine schlechte Dichtwirkung, eine Zerstörung der Verschlußvorrichtung oder ein Zerbrechen des Behälters zur Folge. Es ist daher wünschenswert, solche schief aufsitzenden Kappen zu entdecken, damit der Behälter vor oder nach der endgültigen Abdichtung aus der Reihe gestossen wird.
Während die schief aufsitzenden Kappen oft eine schlechte Dichtwirkung und eine Zerstörung der Kappen und Behälter zur Folge haben, werden sie von den verhältnismäßig großen ^0-Kräften, die beim letzten Abdicht Vorgang auf sie angewendet werden, niedergedrückt und in eine horizontale Lage gebracht. Wo also, was bei Geradeausverschlußmaschinen oft der Fall ist, von den Maschinen so große Kräfte angewendet werden, ist es notwendig, die schief aufsitzenden Kappen bereits vor dem letzten Abdichtvorgang zu finden, da ja gerade zerstörte Kappen und Behälter nach dem Abdicht Vorgang horizontale Kappenoberseiten besitzen können. Werden bei der eigentlichen Yerschliessung geringere Kräfte angewendet, wie es manchmal beispielsweise bei rund umlaufenden Maschinen der Fall ist, dann kann es besser sein, die Feststellvorrichtung nach dem Abdicht Vorgang anzubringen, da die in die Ver-Schlußvorrichtung eingegebenen schief aufsitzenden Kappen auch nach dem Abdichtvorgang schief bleiben. Außerdem werden durch diese Lage der Feststellvorrichtung falsch angebrachte Verschlüsse auch da gefunden, wo die Schiefstellung der Kappe erst während des Abdichtvorganges stattgefunden hat, obwohl die Kappe ursprünglich richtig auf den Behälter aufgesetzt worden ist, bevor er zur Endverschlußeinrichtung gelangt ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die bei einfachem Aufbau mit großer Sicherheit schief aufgesetzte Verschlußkappen feststellt.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch ein die Verschlußkappe eines Behälters während seiner Beförderung durch die Transporteinrichtung berührendes Abtastorgan,das abhängig von der Lage der Verschlußkappe auf dem Behälter in Richtung der Behälterachse verschiebbar ist, und eine von einer Verschiebung des Abtastorgans bei Feststellung einer schief aufgesetzten Verschlußkappe zur Abgabe eines Schaltsignals f auslö3bare Einrichtung.
Wenn ein Behälter mit einer schief aufgesetzten Verschluß-■ kappe von der Transporteinrichtung zur erfindungsgemäßen Vorrichtung befördert wird, berührt das Abtastorgan die schief sitzende Verschlußkappe. Die schräg nach oben verlaufende Oberfläche hebt das Abtastorgan bei der weiteren Bewegung des Behälters an, so daß die entsprechende Verschiebung des Abtastorgans nach oben die Abgabe eines entsprechenden Schaltsignals auslöst. Mit diesem Schaltsignal kann dann beispielsweise ein Ausstoßer betätigt werden, der den Behälter mit der schiefen Verschlußkappe von der Trans- g
porteinrichtung stößt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigen:
Pig. 1 einen Aufriß einer Ausführungsform der Erfindungen dem dargestellt ist, wie sie alsGeradeausverschlußmaschine verwendet wird,
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BAD OHiGlNAL
Fig.2 eine Seitenansicht der in Fig.1 abgebildeten Anzeigevorrichtung,
Fig.3 eine Stirnansicht der in Fig.1 abgebildeten Anzeigevorrichtung,
Fig.4 eine Schnittansicht eines Teils eines Speicherndes längs der Linie 4-4 in Fig.2,
Fig.5 eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in Fig. 3,
Fig.6 einen Seitenriß eines Anzeigefingers nach der Erfindung,
Fig.7 eine teilweise perspektivische Ansicht, in der die Wirkungsweise des Speicherrades dargestellt ist,
Fig.8 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Erfindung, in der speziell dargestellt ist, wie sie ala rund umlaufende Verschlußmaschine verwendet werden kann,
Fig.9 eine Schnittansicht der in Fig.8 dargestellten Anzeigevorrichtung,
Fig.10 eine Schnittansicht längs der Linie 10-10 in Fig. 8,
Fig.11 eine Vorderansicht der Anzeigevorrichtung nach Fig.10 mit abgenommener Abdeckplatte, in der die verschiedenen Kontakte dargestellt sind,
Fig.12 eine Schnittansicht der Anzeigevorrichtung nach Fig. 10, wobei die Stellung der Teile dargestellt ist, wenn sie einen nicht schadhaften Behälter abtasten,
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Pig.13 eine Schnittansicht, in der die Teile voneinander getrennt abgebildet sind, die darstellt, wie die Einheit nach Fig.10 arbeitet, wenn sie eine schief aufgesetzte Kappe anzeigt,
Pig.14 eine Schnittansicht längs der Linie 14-14 in Pig. S, in der das Speicherrad dargestellt iat,
Pig.15 eine Vorderansicht des Speicherrades nach Fig. 14 mit abgenommener Deckplatte, in der die Stellung der verschiedenen Schalter dargestellt ist,
Fig.16 eine Schnittansicht durch das Speicherrad längs der Linie"16-16 in Fig.15 und
Fig.17 eine perspektivische Ansicht des in Fig.16 dargestellten Speicherrades.
Wenn man nun näher auf die Zeichnung und besonders auf Fig. bis Fig.7 eingeht, wo die Erfindung in einer Form gezeigt wird, in der sie bei Geradeausverschlußmaschinen verwendet werden kann, erkennt man, daß eine Vorrichtung zur Anzeige schief aufgesetzter Kappen, die allgemein das Bezugszeichen 1 (Fig.3) trägt,.über einem Rahmen 2 befestigt g ist. Der Rahmen 2 ist mit einem Laufband 4 versehen, das von einer Triebwelle 23 durch ein (nicht abgebilätes) Getriebe in den Getriebegehäusen 24 und 25 angetrieben wird. Das Laufband kann viele Behälter 5 unter einem Kappenaufnehmer 15E^ hindurchbewegen, der ein Paar Leisten 151 und einen festpunktlosen, mit mehreren Federn 153 versehenen Schuh 152 enthält. Ein Paar Tastatifte 6 und 11a ragen von der Anzeigevorrichtung 1 nach unten und können auf eine Bewegung des festpunktlosen Schuhs 152 ansprechen.
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Auf jeden Behälter 5 ist eine Verschlußkappe 7 lose aufgesetzt, d.h. sie ist nicht fest mit ihm verbunden. Jede dieser Verschlußkappen 7 besitzt im allgemeinen einen Deckelabschnitt 3 und einen Rand 3a, der vom Deckelabschnitt 3 nach unten ragt. Der Jestpunktlose Schuh 152 kann auf die Stellung der Verschlußkappe reagieren. Daher werden der festpunktlose Schuh 152 und die Stifte £ und 11a nicht betätigt, wenn die Verschlußkappen 7 richtig auf den Behältern sitzen. Wenn jedoch wie bei 7a eine Verschlußkappe schief auffc gesetzt ist, kippt sie oder betätigt sie auf andere Weise
den festpunktlosen Schuh 152. Außerdem hebt sie die Finger 6 und 11a, die einen mit dem Bezugs zeichen 8 versehenen Ausstoßer auslösen, damit er den (in Fig.1 mit gestrichelter Linie dargestellten) fehlerhaften Behälter 5a, der eine schief aufgesetzte Kappe 7a trägt, vom Laufband wegschiebt.
Da der Ausstoße-r 8 von der Anzeigevorrichtung 1 entfernt angebracht ist, wie beispielsweise hinter dem Verschlußkopf, der den Endverschluß ausführt, ist eine Speichereinheit 9 angebracht, die die Tatsache speichert, daß ein spezieller Behälter 5a vom Stift 6 als einer mit einer W schief aufgesetzten Kappe erkannt worden ist und die den
Ausstoßer 8 veranlaßt, in Tätigkeit zu treten, wenn der fehlerhafte Behälter 5a ihn erreicht hat.
' Der Ausstoßer 8 enthält vorzugsweise einen Stößel 19, der von einem Druckluftkolben 32 gesteuert wird und der mit einer geeigneten Druckluftquelle verbunden ist. Wenn der Behälter 5a mit der schief aufgesetzten Kappe vor dem Stößel 19 angelangt ist, veranlaßt die Speichereinheit den Druckluftmotor 32 den Behälter 5a nach vorne und von Laufband 4 weg zu schieben.
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Die Anzeigevorrichtung 1 ist in allen Einzelheiten in Fig.3, 5 und 6 dargestellt. Sie enthält Anzeige finger 6 und 11a, die von einer Schlitzklamtner 10 aus nach unten ragen. Die Schlitzklammer 10 ist an einer vertikal angebrachten Stange 11 befestigt, die sich auf und ab bewegen kann ( und die sich ebensoweit wie der Taststift 11a erstreckt). Am oberen Ende der Stange 11 ist ein Gewicht 12 befestigt, das von einer Flügelmutter 13 oder von einer anderen geeigneten Vorrichtung in seiner Lage gehalten wird. Das Gewicht 12 kann in seiner unteren Stellung einen Hebel 14 niederdrücken, der an einer Welle 15 befestigt ist, wie in Fig.5 gezeigt wird. Die zwei Taststifte 6 und 11a reagieren auf die Stellung des festpunktlosen Schuhs 152 und werden angehoben, ob nun eine Kappe schief von einer Seite zur anderen oder von vorne nach hinten aufsitzt.
Am anderen Ende der-Welle 15 ist ein Schaltdrücker 16 angebracht, der so mit ihr fest verbunden ist, daß er sich bei einer Drehung der Welle 15 nach unten bewegt. In Eormalstellung drückt der Schaltdrücker 16 auf einen Kontakt 18 eines Anzeigeschalters 18a, der normalerweise den Stromkreis zur Speichereinheit 9 offen hält. Der Kontakt 18 steht unter Federdruck, so daß er sich nach oben bewegt und den Stromkreis schließt, wenn die durch das Gewicht 12 verursachte und über den Hebel 14, die Welle 15 und den Arm wirksam werdende Kraft nicht mehr wirkt.
Wenn die Taststifte 6 und 11a eine schief aufgesetzte Kappe 7a gefunden haben, wird die Stange 11 gehoben, wodurch sich das Gewicht 12 vom Haupthebel 14 abhebt. Dadurch wirkt auf den Arm 16 kein Druck mehr, so daß sich der Kontakt 18 in eine obere Stellung bewegen kann, wodurch der Stromkreis zur Speichereinheit 9 geschlossen wird. Dadurch wird ein Elektromagnet 21 erregt, der einen Nocken 20
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BAD
in eine in Pig.4 gezeigte Lage so verschiebt, daß er einen Stift 29a am Speicherrad 22 in eine vorgestreckte Stellung bewegt, wie unten noch genauer erläutert wird.
Der Nocken 20 ist an einer, auf einer Stange 38 drehbar gelagerten Buches 37 befestigt und besitzt unten eine Erweiterung 39, die mit dem Anker des Magneten 21 verbunden ist. Wenn der Stromkreis zum Elektromagneten 21 durch den Schalter 18a geschlossen wird, wird der Magnet erregt und . sein Anker zieht die Drehbüchse 37 ein und bewegt den Nocken 20 gegen das Speicherrad 22 nach innen. Der Nocken wird durch eine Feder 40 in seine ursprüngliche Stellung gebracht, wenn der Elektromagnet 21 nicht mehr erregt ist.
Die Speichereinheit 9 wird in Fig.2, 4 und 7 genauer gezeigt. Sie enthält ein Speicherrad 22, das sich durch die Einschaltung einer Welle 28, eines (nicht abgebildeten) Getriebes im Getriebegehäuse 27, einer Kette und eines Zahnrades 26 synchron mit der Bewegung des laufbandes 4 dreht.
Das Speicherrad 22 ist an seinem Randbereich mit vielen Stiften 29 versehen, die durch das Rad 22 führen und an beiden Seiten aus ihm herausragen. Jeder dieser Stifte kann von einer zurückgezogenen Normalstellung (Fig. 7) durch den Nocken 20 in eine Lage gebracht werden, in der er weiter nach vorne ragt (Fig.4), (wobei sich der Nocken gegen das Speicherrad bewegt, wenn der Elektromagnet 21, gesteuert vom Taststift 6, wie oben beschrieben wurde, infolge eines Schliessens des Anzeigeschalters 18 erregt wird ).
Der Nocken 20 stößt dabei an einen Stift 29a und schiebt ihn in seine vorstehende Lage. Eine unter Federdruck stehende
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Kugelarretierung 35 kann in eine Nut 36 im Stift 29a eingreifen, wodurch dieser in seiner vorstehenden Lage gehalten wird.
Wenn sich das Speicherrad 22 dreht, streift der vorstehende Stift 29a einen Kontakthebel 30 eines Ausstoß3chalters 31$ der in den Stromkreis des Druckluftmotors 32 des Ausstossers 8 eingeschaltet ist. Der Luftmotor 32 bewegt dabei den Stöasel 29 nach außen, wodurch der Behälter 5a aus der Reihe geschoben wird.
Das Laufband 4 und das Speicherrad 22 bewegen sich so synchron zueinander, daß die Zeit, die der Behälter benötigt, um von der Anzeigeeinrichtung 1 in eine Lage vor dem Stössel 19 zu gelangen, gleich der Zeit ist, die der vorstehende 'Stift 29a braucht, um von einer, dem Uocken 20 benachbarten Stellung in eine zu gelangen, in der er den Kontakthebel 30 streift. Auf diese Weise befindet sich der Behälter genau dann vor dem Stößel 19, wenn det Druckluftmotor 32 durch den Schalter 31 so betätigt wird, daß sich der Stößel 19 nach vorne bewegt und den fehlerhaften Behälter aus der Reihe schiebt.
Das Speicherrad 22 ist mit einer genügenden Anzahl von
Stiften 29 versehen, so daß ohne Rücksicht auf die zeitliche i
Beziehung zwischen dem Speicherrad 22 und dem Behälter 5 auf dem Laufband 4 mindestens ein S-fcift 29 dem kleinstmöglichen Platz entspricht, den ein Behälter 5 einnehmen kann. Wenn beispielsweise Behälter mit 5,08 cm (2 inch) Durchmesser geprüft werden, entspricht ein Minimum von 7 Stiften 29 jedem Abschnitt des Laufbandes 4 von 30,48 cm ( 1 foot) Länge zwischen dem Anzeige- und Ausstoßpunkt, so daß jedem Behälter mindestens ein Stift entspricht, ohne Rücksicht darauf, wo er gerade auf dem Laufband steht.
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Stiftbetatigunganocken 20 ist so ausgelegt, daß er sogar dann, wenn er zwischen den Stiften 29 betätigt wird, mindestens einen Stift verschiebt und zwar den, der am nächsten der Stellung des Behälters auf dem Laufband entspricht.
Am Speicherrad 22 angrenzend ist ein geeigneter Anschlag 33 angebracht, der an die hervorstehenden Stifte 29a anstößt, wodurch sie wieder in ihre ursprüngliche,zurückgezogene Stellung zurückkehren.
Die Wirkungsweise der in Fig.1 bis Fig.7 gezeigten Ausführung b geht aus der obigen Beschreibung hervor. Unterhalb des fest-
punktlosen Schuhs 152, der die Taststifte 6 und 11a betätigt, werden Behälter 5 hindurchbewegt. Wenn die Kappen 7 richtig auf den Behältern sitzen, tritt keine Störung der Ta3tstife 6 • und 11a ein.
Sitzt jedoch auf einem Behälter 5a eine Kappe 7a schief auf, so werden die Taststifte 6 und 11a vom Schuh 152, der sich geneigt hat, angeh-oben,worauf der Anzeigeschalter 18a den Stromkreis zum Elektromagneten 21 schließt und diesen erregt.Der Nocken 20 bewegt sich gegen das sich drehende Speieherrad 22, wenn der Elektromagnet 21 erregt wird und stößt an einem Stift -29a , wodurch er in eine vorstehende Lage bewegt " wird. Das Speicherrad dreht sich nun soweit, bis der
Stift 29a eine Stellung erreicht hat, in der er den Kontakthebel 30 des Ausstoßschalters 31 streift, damit dieser den Stromkreis zum Luftmotor 32 schließt und den Stößel 19 veranlaßt, sich nach vorne zu bewegen. Gleichzeitig hat sich der Behälter in eine Lage direkt vor dem Stößel 19 bewegt, so daß dieser den Behälter 5a aus der Reihe schiebt.
Die in Fig.8 bis Fig.17 dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt ihre Verwendung in einer rund umlaufenden
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Verschlußmaschine, die allgemein da3 Bezugszeichen 50 trägt. Die rund umlaufende Maschine 50 enthält ein Sternrad 51, das mit vielen Taschen 52 versehen ist, von denen jede einen Behälter 5 aufnehmen kann. Die Behälter 5 werden von dem Sternrad 51 unter einer Anzeigevorrichtung 54 hindurch bewegt, die anzeigt, ob dieVerschlußkappen 7 falsch auf den Behältern 5 sitzen. Wenn die Anzeigevorrichtung 54 einen Behälter 5a mit einer schräg aufsitzenden Kappe 7a findet, wird eine Speicherei nheit 100 in Tätigkeit gesetzt, die diese Tatsache festhält. Die Speichereinheit 100 veranlaßt einen Luftstrahl, aus einer Luftdüse 91 auszutreten, wenn sich ein fehlerhafter Behälter. 5a vor einer Luftausstoßdüse 91 befindet, wodurch dieser Behälter 5a aus dem Sternrad 50 herausbewegt wird.
Die Anzeigevorrichtung 54 ist in Fig. 10 bis Fig. 13 im einzelnen näher dargestellt. Sie enthält eine Hohlspindel 55, die in fluchtenden Bohrungen 56 und 56a im unteren Rahmenteil 57 des Gehäuses der Anzeigevorrichtung bzw. im Arra 57a verschieblich gelagert ist. Eine zwischen dem Arm 57a und einem an der Spindel 55 fest angebrachten Haltering 59 liegende Feder 58 zwingt die Hohlspindel 55 in ihre tiefstmögliche Stellung.
Die Spindel 55 ist an ihrem oberen Ende 53 mit einem Gewinde versehen und trägt mit Hilfe eines unten nach außen gerichteten Flansches 62 und mit Haltemuttern 64 eine Schalterplatte 61. In der Hohlspindel 55 ist eine Welle 70 angebracht, ä die darin von einer Feder 71 und von Halteringen 72 und 73 gestützt wird, damit sie eine Relativverschiebung zwischen der Welle 70 und der Spindel 55 in axialer Richtung ermöglichen. Die Innenwelle 70 ist mit einem angeflanschten £opf 74 abgeschlossen und trägt eine daran befestigte Anzeigeplatte 60.
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Die Anzeigeplatte 60 besitzt einen Schalenkörper mit zwei konzentrischen Zylindern 67 und 68, die von ihm aus nach oben ragen. Der innere Zylinder 67 nimmt den Kopf 74 der Welle 70 auf und hält ihn mit den Halteringen 67a und 67b fest. Der untere Abschnitt 59a der Spindel 55 ist mit einem nach außen gerichteten Flansch 59a versehen, der in den äußeren Zylinder 68 eingepaßt ist und der von einem Haltering 68a festgehalten wird.
Dieser Aufbau verursacht bei jeder Kippbewegung der Anzeigeplatte 60 eine Relativverschiebung zwischen der Welle 70 und■ der Spindel 55 in axialer Richtung. Wie aus Fig.13 hervorgeht, zieht ein Kippen der Anzeigeplatte 60 die Innenwelle 70 nach unten.
Über der Innenwelle 70 ist ein Kontakthebel 81 eines Anzeigeschalters 80 an der Schalterplatte 61 befestigt. Der Anzeigeschalter 80 ist am Arm 81 mit einem Kontakt 84 versehen, der einem Ruhekontakt 85 benachbart ist. Der Arm 81 besitzt einen nach unten gerichteten Finger 82, der auf der Oberseite der Welle 70 aufsitzt. Wenn die Anzeigeplatte 60 gekippt wird (wie durch eine schief aufsitzende Kappe), bewegt sich die Welle 70 relativ zur Spindel 55 nach unten, wodurch sich der Arm 81 absenkt, die Kontakte 84 und 85 schließt und so die F peichereinheit 100 erregt.
Die Schalterplatte 61 besitzt einen nach innen gerichteten Arm 65, der einen Kontakt 66 eines Leerschalters 66a überdeckt. Wenn sich beide Wellen 70 und 55 gemeinsam nach unten bewegen (wie wenn ein Behälter gebrochen ist), dann senkt sich die ganze Schalterplatte ab, und der Arm 65 drückt den Kontakt 66 nieder, wodurch der Leermikroschalter 66a geschlossen wird.
Im Betrieb kommt die Anzeigeplatte 60 mit der Kappe 7 eines Behälters 5 in Berührung, wenn er sich unter ihr hindurchbewegt.
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Die Behälter 5 sind genügend nahe beisammen, so daß die Anzeigeplatte im Normalbetrieb von einer Verschlußkappe zur anderen gleitet und ihre gewöhnlich gleiche Lage beibehält.
Sollte sich ein Behälter 5a mit einer schief aufsitzenden Kappe 7a unter der Anzeigevorrichtung hindurchbewegen, so wird die Anzeigeplatte gekippt (Fig.13), wodurch sie ein Absenken der Welle 70 relativ zur Spindel 55 verursacht, so daß sich die Kontakte 84 und 85 schließen. Das setzt die Speichereinheit in Tätigkeit, wie unten noch genauer beschrieben wird.
Die Kontakte 84-85 werden von der Anzeigevorrichtung durch eine reine Vertikalverschiebung nicht geschlossen, wenn keine Relativverschiebung zwischen der Welle 70 und der Hohlspindel 55 stattfindet. Auf diese Weise arbeitet die Anzeigevorrichtung unabhängig von unterschiedlichen Behälterhchen und reagiert nur auf ein Kippen der Platte 60 durch schief aufsitzende Kappen 7a.
Wenn sich unter der Anzeigevorrichtung 54 kein Gefäß hindurchbewegt, senken sich die Anzeigeplatte 60, die Spindel 55, die Schalterplatte 61 und die Welle 70 gemeinsam so ab, daß der Kontakt 66 niedergedrückt wird, wodurch der Leerschalter 66a geschlossen wird, der die Maschine anhält.
Die Speichereinheit 100 ist in Fig.14 bis Fig.17 dargestellt. Sie kann die Tatsache speichern, daß die Anzeigevorrichtung einen fehlerhaften Behälter gefunden hat, und sie kann den Ausstoßer erregen, wenn fehlerhafte Behälter vor der Luftdüse 91 angelangt sind.
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Die Speichereinheit 100 besitzt ein Speicherrad 101, das durch die Einschaltung einer drehbaren Büchse 90, durch Kegelradgetriebe 92 und 93 und durch eine Welle 94 synchron mit dem Sternrad 51 (Fig.9 und Fig.14) angetrieben wird.
Im Ra nabe reich des Speicherndes 101 sind mehrere Stifte 102 angebracht, die an beiden Seiten des Rades herausstehen. Wenn ein fehlerhafter Behälter vor der Anzeigevorrichtung gefunden worden ist, kann jeder Stift 102 von einem Nocken 104 aus einer • zurückgezogenen Stellung in eine bewegt werden, in der er weiter heraus steht.
Der Nocken 104 geht von einer Büchse 110 aus, die auf einer Welle 111 drehbar gelagert ist. Die Büchse 110 ist mit einem von ihr wegragenden Arm 112 versehen, der durch Verbindungsglieder 114 mit dem Anker 113 eines Elektromagneten 107 verbunden ist. Ein unter Pederdruck stehender Kolben 145 drückt den Anker 113 in eine Außenstellung, so daß sich der Nocken 104 normalerweise in einer zurückgezogenen Lage befindet.
Wenn die Anzeigevorrichtung 54 durch das Betasten eines Behälters mit einer schief aufsitzenden Kappe den Elektromagneten 107 erregt, wird der Anker 113 eingezogen, wodurch er die Büchse 110 dreht und den Nocken 104 in seine vorstehende Stellung bewegt, in der er einen Stift 102a anstößt, und ihn in seine vorstehende Stellung bringt.
An einer Tragplatte 130 ist ein Einstellschalter 103 angebracht, der Ruhekontakte 115 und einen Arbeitskontakt 116 enthält ,-!er an einem Hebel 117 befestigt ist, der seinerseits ganz nahe am Speicherrad 101 auf der, dem Nocken 104 gegenüberliegenden Seite angebracht ist. Der Hebel 117 ist mit einem nach
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unten ragenden Pinger 118 versehen, an äera die Stifte 102 anstoßen können, wenn sie sich in zurückgezogener Stellung befinden, wodurch die Kontakte 115 und 116 geöffnet werden. Der Einstellschalter 103 ist 30 in den Stromkreis des Anzeigeachalte rs 80, der Anzeigevorrichtung 54 eingeschaltet, daß der Anzeigeschaltar ©nicht wirksam wird, außer wenn die Kontakte 115 und 116 des lins teIls ehalters 103 öffnen.
Das Speicherrad 100 und das Sternrad 51 laufen so synchron, miteinander, daß jeder Stift 102 zeitlich so betätigt wird, daß er nur dann den Finger 118 des Hebels 117 berührt, und · den Einstellschalter 103 schließt, wenn sich ein Behälter 5 in der Mitte der Anzeigeplatte 60 befindet. Wenn also eine schief sitzende Kappe 7a vom Anzeigeschalter 80 in Fig.12 gefunden worden ist, befindet sich die Anzeige platte 60 genau über dem Behälter, wobei gleichzeitig die Kontakte 115 und 116 des Einstellschalters 103 durch den, vom Stift 102a angestossenen Finger 118 geöffnet werden. Der Elektromagnet 107 wird nun erregt, wodurch sich der Speicher nocken 104 nach vorne bewegt, so daß er an dem Stift 102a anstoßt und ihn in seine vorgestreckte Lage bringt.
Man erkennt also, daß wegen des oben beschriebenen Einstellschalters nicht jedes Kippen der Anzeigeplatte 60, wenn sie auf die Verschlußkappe eines Behälters oder von ihr heruntergleitet, den Stiftverstellnocken 104 in Tätigkeit setzt, da der Stromkreis ja nur dann geschlossen ist, wenn der Einstellschalter 103 geöffnet ist, d.h. dann, wenn sich die Anzeigeplatte 60 genau in der Mitteüber dem Behälter befindet.
Der vorstehende Stift 102a wird nunvom Speicherrad 101 weiterbewegt, bis er einen ebenfalls auf der Tragplatte 130 befestigten Ausstoßschalter 105 öffnet, der aber in einem größeren Abstand zum Speicherrad 101 als der Einstellschal-
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ter 103 angebracht ist. Der A us stoßschalter 105 ist mit einem Ruhekontakt 120 und einem Arbeitskontakt 121 auf einem Hebel 122 mit einem nach unten ragenden Finger 123 versehen. Die Kontakte 120 und 121 des Ausstoßschalters 105 werden durch den, am Pinger 123 äes Hebels 122 anstoßenden vorgestreckten Stift 102a geöffnet.
Inzwischen hat sich der Behälter 5a mit der schief aufsitzenden Kappe 7a durch das Sternrad 51 zum Ausstoßort 99 (Fig.8) vor die Luftdüse 91 bewegt. Die Bewegungen des Sternrades 51 und des Speicherrades 101 laufen so synchron fc m.t einander, daß der Behälter 5a genau dann vor der Düse 91
angelangt ist, wenn der vorstehende Stift 102a am Pinger 123 des Hebels 122 anstößt. Wenn die Kontakte 120 und 121 des Ausstoßschalters 105 durch den vorstehenden Stift 102a geöffnet werden, öffnet sich ein Luftventil 98, und der Düse 91 entströmt ein Druckluftstrahl, durch den der fehlerhafte Behälter aus der Tasche des Sternrades 51 bewegt wird.
Ein Anschlag 106 bringt den vorstehenden Stift 102a dann wieder in seine zurückgezogene Stellung.
Die Wirkungsweise der in Pig. 8 bis Pig. 17 gezeigten Ausführung geht aus der obigen Beschreibung hervor. Unter der Platte 60 " der Anzeigevorrichtung 54 werden vom Sternrad 51 Behälter
hindurchbewegt. Wenn auf einem Behälter 5a eine Kappe 7a schief aufsitzt, wird die Platte 60 so gekippt, daß die Innenwelle relativ zur Spindel 55 nach unten gezogen wird, wodurch die Kontakte 84 und 85 des Anzeigeschalters 80 geschbssen werden. Gleichzeitig werden die Kontakte 115 und 116 des Einstellschalters 103, der dem Speicherrad 101 benachbart angebracht ist, durch den, am Pinger 118 des Hebels 117 anstoßenden Stift 102a geöffnet. Dadurch wird der Elektromagnet 107 erregt, der
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den Nocken 104 in seine vorgestreckte Lage bewegt. So ist das Erkennen einer schief aufsitzenden Kappe im Speicherrad in Form eines vorstehenden Stiftes 102a festgehalten.
Der Behälter wird nun vom Sternrad 51 vor die Luftdüse 91 bewegt. Gleichzeitig bewegt das Speicherrad 101 den vorstehenden Stift 102a in eine Lage, in der er an den Pinger 123 des Ausstoßschalters 105 anstößt. In diesem Augenblick öffnet der Stift 102a die Kontakte 120 und 121 des Ausstoßschalters 105, so daß ein Luftstrahl aus, der Düse 91 tritt, durch den der Behälter aus der Reihe bewegt wird.
Wenn dies eintritt, befindet sich kein Behälter mehr unter der Anzeigevorrichtung. Der Schalter 66a wird also geschlossen und hält die Maschine an.
'Während die Erfindung in Bezug auf eine Anzeigevorrichtung zum Auffinden schief aufsitzender Verschlußkappen beschrieben wurde, kann man erkennen, daß sie auch verwendet werden kann, an Gegenständen andere Fehler aufzufinden.
Man erkennt, daß durch die Erfindung eine verbesserte Anzeige vorrichtung zum Auffinden schief aufsitzender Kappen geschaffen wird, die mit verbesserten Merkeinrichtungen für fehlerhafte Behälter versehen ist und -die mit großen Geschwindigkeiten arbeiten kann.
Da ohne eine Abweichung von der Idee und vom Rahmen öer Erfindung und da ohne Aufgabe eines Vorteils der Erfindung die verschiedensten Änderungen in der Form, der Konstruktion und der Anordnung der Teile vorgenommen werden können, erkennt man, daß alles nur beispielshaft und nicht in begrenztem Sinn ausgelegt werden darf.
Patentansprüche 309847/0012

Claims (4)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Feststellen von schief aufgesetzten Verschlußkappen auf von einer Transporteinrichtung beförderten Behältern, gekennzeichnet durch ein die Verschlußkappe (7) eines Behälters (3, 5) während seiner Beförderung durch die Transporteinrichtung (4, 51) berührendes Abtastorgan (6, 10, 11a; 60; 152) , das abhängig von der Lage der Verschluß-"kappe (7) auf dem Behälter (3, 5) in Richtung der Behälterachse verschiebbar ist, und eine von einer Verschiebung des Abtastorgans (6, 10, 11a; 60; 152) bei Feststellung einer schief aufgesetzten Verschlußkappe (7) zur Abgabe eines Schaltsignals auslösbare Einrichtung (18a, 80).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastorgan (6, 10, 11a) aus zwei von einer Klammer (10) gehaltenen Abtastfingern (6, 11a) besteht und daß einer der Abtastfinger (11a) vom unteren Ende einer in Richtung der Achse des abzutastenden Behälters (5) verschiebbaren Stange (11) gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastorgan aus einer Platte (60) besteht, die an ihrer Mitte verkippbar mit dem unteren Ende eiier in Richtung der Achse des abzutastenden Behälters (5) verschiebbaren Stange (70) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (70) von einer hohlen Spindel (55) umgeben ist, die in Richtung der Achse des abzutastenden Behälters (5) verschiebbar ist, und daß die zur Abgabe eines Schaltsignals auslösbare Einrichtung (80) derart angeordnet ist, daß sie nur bei einer Rplativverschiebung zwischen der Stange (70) und der Spindel (55) ein Schaltsignal abgibt.
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