DE552720C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen

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DE552720C
DE552720C DED60713D DED0060713D DE552720C DE 552720 C DE552720 C DE 552720C DE D60713 D DED60713 D DE D60713D DE D0060713 D DED0060713 D DE D0060713D DE 552720 C DE552720 C DE 552720C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/005Feeding stoppers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen, bei welchen die von der Flaschenbewegung selbst freigegebenen Korken aus der Zuführungsleitung auf die Oberfläche der bewegten, mit Hohlräumen versehenen Korkpressenplatte frei hindurchfallen und von ihr mitgenommen werden. Bei diesen bekannten Vorrichtungen muß der unterste Korken der Säule in seinenHohlraum in derKorkpressenplatte unmittelbar beim genau übereinstimmenden Durchgang dieses Hohlraumes unterhalb der Austrittsöffnung der Zuführungsleitung hineintreten, wodurch es erforderlich wird, daß entweder die Korkpressenplatte in diesem Zeitpunkt angehalten wird oder eine sehr geringe Geschwindigkeit annimmt. Wird diesen beiden Bedingungen nicht entsprochen, so wird der Korken nicht genügend Zeit zur Verfügung haben, um seinen vollständigen Fall während der sehr kurzen Zeit der Übereinstimmung der Achse der Zuführungsleitung mit der Achse des Hohlraumes zu vollziehen, und da dieser Korken zum Teil in die Zuführungsleitung und zum Teil in dtti Hohlraurn eingreift, so muß er bei der fortgesetzten Drehung der Platte abgeschnitten oder wenigstens beschädigt werden, so daß das Verkorken, abgesehen von anderen Betriebsstörungen, nicht mehr sicher vor sich gehen kann.
  • Das Wesen der Erfindung, welche selbst bei sehr großen Drehgeschwindigkeiten eine sichere Arbeitsweise gestattet und somit eine sehr wesentliche Leistung in der Zeiteinheit ermöglicht, besteht darin, daß der betreffende Korken unmittelbar durch die zugehörige Presse bei ihrem Durchgang unterhalb der Leitung entnommen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß der unterste Teil der Zuführungsleitung mit zwei in der Bewegungsrichtung der Platte verlaufenden diametralen Ausschnitten oder Fenstern versehen ist und an der Korkpressenplatte in einer lotrechten Linie mit der im Sinne der Plattenbewegung hinteren Fläche eines jeden zur Aufnahme des Korkens dienenden Hohlraumes je ein Austreiber vorgesehen ist, der während der Bewegung der Platte die beiden Fenster durchschreitet, wobei vor dem Austrittsfenster federnde Halteteile vorgesehen sind, welche den Korken bis zu dessen Durchfall in den Hohlraum vorübergehend festhalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt, und zwar sind Abb. i ein Teilgrundriß auf eine Korkpressenplatte, Abb. 2 ein teilweise geschnittener Aufriß in größerem Maßstabe einer Einzelheit der Zuführungsleitung, Abb.3 ein ähnlicher Aufriß in einer anderen Arbeitslage, Abb.4 und 5 Grundrißschnitte, die den Abb. z und 3 entsprechen, Abb. 6 ein Aufriß einer Anordnung für die Steuerung der Freigabebewegung des Korkens durch die gefüllt ankommende Flasche.
  • i ist die Korkpressenplatte einer rotierenden Flaschenkorkmaschine mit ununterbrochener Bewegung. Im Ausführungsbeispiel sind dreieckförmige Einschnitte oder Hohlräume 2 am Umfang der Platte i vorgesehen, in welche die Korken 3 herunterfallen und dann durch eine nicht dargestellte, den Kork umschließende Backe oder ein sonstiges Druckglied gegen die Grundfläche der Einschnitte festgehalten werden, bis der bzw. einer der ebenfalls nicht dargestellten Treib-oder Verschlußkolben den Korken 3 in den Hals 4 der Flaschen 4' eintreibt, die unter den Korkpressen angeordnet sind und- von dem üblichen rotierenden Flaschenteller 5 getragen werden, der in bekannter Weise eine der Bewegung der Korkpressenplatte i entsprechende Bewegung ausführt.
  • Die Zuführungsleitung besteht aus einem lotrechten Rohr 6, das von einem an einem ortsfesten Teil der Maschine angebrachten Halter getragen wird. Das Rohr 6, in welches die aus dem Fülltrichter kommenden Korken herunterfallen, mündet mit seinem unteren Ende (Abb.2 und 3) oberhalb der Korkpressenplatte i, gegenüber den sich darunter bewegenden Korkpressen.
  • Das Ende dieses Rohres 6, das kurz über der Oberfläche der Korkpressenplatte i aufhört, ist in einer größeren Bemessung, als der größten Höhe eines Korkens entspricht, nach zwei in der Richtung, in welcher die Korken mitgenommen werden, diametral entgegengesetzten Teilen 7 und 8 ausgeschnitten, die zwei Fenster, und zwar ein vorderes 7 für den Eintritt und ein hinteres 8 für den Austritt eines Korkenaustreibers 9 bilden. Die Breite dieser Fenster ist genügend groß, um den Durchgang des Korkaustreibegliedes 9 zu gestatten. Der Austreiber 9 befindet sich in einer lotrechten Linie mit der im Sinne der Plattenbewegung hinteren Fläche des Hohlraumes 2. Die beiden vollen, durch die Wand des Rohres 6 zwischen den Fenstern 7 und 8 gebildeten, seitlichen Teile 6' dienen dazu, den von der Zuleitung 6 freigegebenen, auf der Oberfläche der sich darunter bewegenden Korkpressenplatte i aufliegenden Korken in Verbindung mit beweglichen Haltegliedern zu halten, die aus zwei lotrechten Zylindern io bestehen, die gegenüber den Rändern der Teile 6' angeordnet sind, durch welche das Fenster 8 begrenzt wird. Der Abstand dieser Zylinder voneinander ist geringer als der kleinste Durchmesser eines Korkens, um den freigegebenen Korken, der bestrebt ist, der Bewegung der Korkpressenplatte i zu folgen, auf welcher er aufliegt, so lange zurückzuhalten, bis dieser Korken auf die Korkpressenplatte durchfällt und durch den Austreiber 9 aus der Zuführungsleitung herausgetrieben wird.
  • Zu diesem Zweck sind die Zylinder io über der Korkpressenplatte i an waagerechten, drehbar gelagerten Hebeln i i angehängt, die. an einem Ende bei 12 an einem Ring 13 angelenkt sind, der das Rohr 6 umgibt. An den freien Enden der genannten Hebel ist das eine Ende je einer Schraubenfeder 14 befestigt, die das Auseinandergehen der Zylinder io und deren Rückkehr in die normale Lage gegen die Ränder der Teile 6' ermöglicht.
  • Es versteht sich von selbst, daß das Halten des Korkens bis zum Austreiben desselben durch den Austreiber 9 ebenfalls durch die Teile 6' bewirkt werden ' könnte, deren Ränder, die das Austrittsfenster 8 begrenzen, sich in einem geringeren Abstand als dem kleinsten Korkdurchmesser befinden würden; in diesem Fall würden die Teile 6' beweglich angeordnet, und zwar beispielsweise um ihre das vordere Fenster 7 begrenzenden Ränder angelenkt sein, wobei die Feder 14, deren Enden mit den das Austrittsfenster 8 begrenzenden Rändern verbunden sind, es ermöglicht, daß die Teile 6' auseinandergehen, um den durch den Austreiber 9 vorgeschobenen Korken hindurchgehen zu lassen, und sich dann wieder selbsttätig schließen.
  • Die Steuerung für die Bewegung zur Freigabe der Korken von der Zuleitung 6 und das Halten der Korksäule in genannter Zuleitung erfolgt, wie üblich, durch Finger, die durch die gefüllt ankommenden Flaschen gesteuert werden, nur daß die Vorrichtung so vorgesehen ist, daß die Steuerung durch die Flasche vor dem Augenblick erfolgt, in dem die Flasche unter die Zuführungsleitung gelangt. Hierdurch ist es möglich, die Korken von der Zuführungsleitung 6 vor dem Durchgang der Korkpresse und der Flasche 3 unter der Zuleitung freizugeben.
  • Zu diesem Zweck ist ein an einem ortsfesten Teil der Maschine angebrachter Halter i 5 mit einer lotrechten Schwenkachse 16 versehen, auf welcher ein Steuerhebel 17 fest ist, der durch den Durchgang einer Flasche vor deren Ankunft unter der Zuführungsleitung verschwenkt wird. Außerdem ist an dem Halter ein schwenkbarer Haltefinger 18 vorgesehen, dessen Ende durch eine Öffnung i9 in die Zuleitung 6 eingreift, um die Korksäule ztt halten (Abb. 3). Der Finger 18 tritt aus der Zuleitung heraus, wenn der Steuerliebel 17 (Abb. i) durch den Durchgang einer Flasche verschwenkt wird. Hierdurch wird der erste Korken der Säule freigegeben. Beide Hebel werden dann durch eine Rückzugfeder 2o in ihre normale Lage zurückgebracht.
  • Um ein Herunterfallen der Korksäule in der Zuleitung 6 bei der Freigabe des ersten Korkens zu vermeiden, wird der nächstfolgende Korken (dessen Durchmesser und Höhe vom Durchmesser und von der Höhe des freigegebenen Korkens verschieden sein können) im Augenblick, wo der Finger 18 aus der Zuleitung V heraustritt, durch den Druck eines schwenkbaren Sperrfingers 2i festgehalten, der durch eine Öffnung 22 in die Zuleitung 6 eingreift und unter dem Einfluß einer Rückstellfeder 23 steht, die wie die Feder 2o an dem Halter 15 befestigt ist. Der Sperrfinger 2i ist um eine lotrechte Achse 24 ver, schwenkbar, die ebenfalls am Träger der Achse 16 angebracht ist, und bewegt sich zwangsläufig mit dem Haltefinger 18, gegen welchen er sich durch einen Vorsprung 25 stützt, so daß die Bewegungen der beiden Finger entgegengesetzt sind.
  • Aus obigem ist es leicht ersichtlich, daß bei der dargestellten Korkenzuführungsvorrichtung der Korken, der vor dem Durchgang der Korkpresse freigegeben wird und unmittelbar auf der sich darunter bewegenden Korkpressenplatte aufliegt, sofort bei Ankunft der Korkpresse unter die Zuführungsvorrichtung in dieselbe herunterfällt, wodurch die für die Steuerung und das Arbeiten der Freigabevorrichtung sowie für das Herunterfallen des Korkens bis zur Höhe der Korkpressenplatte nötige Zeit wegfällt, wobei die Beendigung der richtigen Einführung des Korkens in die Korkpresse auch nicht während der Zeit zu geschehen hat, während welcher die Korkpresse sich unter der Zuführungsvorrichtung befindet, denn der Austreiber 9, der mit seinem winkelförmigen Fuß 9' an der Platte i befestigt ist, schiebt den Korken unter zwangsläufiger Auseinanderzwängung der Zylinder io vor sich, damit der Korken durch die Öffnung 8 austreten kann.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende: Während der Drehung der Platte i wird das Hebelsystem den untersten Korken der Säule freigeben, so daß dieser fällt und sich mit seiner Grundfläche auf die Korkpressenplatte aufstützt und dabei teilweise in der Zuführungsleitung 6 verbleibt. Der Austreiber 9 wird bei der ununterbrochenen Drehung durch das erste Eintrittsfenster 7 der Leitung eintreten und mit dem Korken in Berührung kommen, während zu gleicher Zeit der Hohlraum, in welchen der Korken einzufallen bestimmt ist, sich gerade unterhalb des Korkens befinden wird. Der Korken wird dabei seinen Fall in den Hohlraum :2 beginnen und durch den Austreiber 9, wobei er sich dauernd oberhalb des Hohlraumes befindet, aus dem Bereich der Zuführungsleitung mittels des zweiten Fensters 8 herausgebracht. Auf diese Weise kann jeder durch das Hebelsystem freigegebene Korken mit vollkommener Sicherheit außerhalb der Zuführungsleitung 6 herausbewegt werden, und es steht ihm die erforderliche Zeit zur Verfügung, um in den zugehörigen Hohlraum der Presse einzufallen, selbst wenn die Korkpressenplatte sich rasch umdreht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen- der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen, bei welcher die von der Flaschenbewegung Selbst freigegebenen Korken aus der Zuführungsleitung auf die Oberfläche der bewegten, mit Hohlräumen versehenen Korkpressenplatte frei hindurchfallen und von ihr mitgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der unterste Teil der Zuführungsleitung (6) mit zwei in der Bewegungsrichtung der Platte verlaufenden diametral gegenüberliegenden Ausschnitten oder Fenstern (7, 8) versehen ist und auf der Korkpressenplatte (i) je ein Austreiber (9) vorgesehen ist, der während der Bewegung der Platte die beiden Fenster (7, 8) durchschreitet, wobei vor dem Austrittsfenster (8) federnde Halteteile vorgesehen sind, welche den Korken bis zu dessen Durchfall in den Hohlraum (2) vorübergehend festhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den Rändern . des Austrittsfensters (8) ein Paar lotrechter Zylinder-(io) angeordnet ist, die an waagerecht schwingenden und durch eine Feder (1q.) in ihre Normalstellung zurückzubringenden Hebeln (i i ) drehbar gelagert sind, wobei der normale Abstand der beiden Zylinder geringer als der kleinste Korkendurchmesser ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unterste Teil der Zuführungsleitung (6) aus zwei an den Rändern des Eintrittsausschnittes (7) verschwenkbar gelagerten und durch Federn beeinflußten Sektoren (6') besteht, deren an dem Austrittsausschnitt (8) befindliche Ränder unter dem Druck des von dem Auswerfer (9) vorgeschobenen Korkens auseinandergehen und den Korken vorübergehend festhalten.
DED60713D 1931-02-27 1931-03-22 Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen Expired DE552720C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2578527A1 (fr) * 1985-03-07 1986-09-12 Nagema Veb K Dispositif pour le bouchage de bouteilles avec des bouchons en liege
US5471813A (en) * 1993-01-26 1995-12-05 Herzog; Kenneth J. Ball placer
CN112777538A (zh) * 2021-01-29 2021-05-11 重庆优久酒业有限公司 酒瓶压塞机

Cited By (4)

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