DE180985C - - Google Patents

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DE180985C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps
    • A01M23/14Other traps automatically reset

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Tierfallen bekannt, welche in der Weise wirken, daß die Falle nach dem erfolgten Fang des Tieres durch dieses wieder eingestellt wird. Diese Einstellung wird mittels entsprechend angeordneten Gestänges, Hebel u. dgl. erreicht, so daß bei Aufstellen der Falle an ungünstigen Orten unter dem Einfluß der Witterung die Scharniere sich zusetzen und rosten können, wodurch die
ίο Falle nicht mehr in der gewünschten Weise wirkt.
Nach vorliegender Erfindung soll die Falle aus mehreren, unmittelbar ohne Zwischenmechanismen aufeinander wirkenden Einzelteilen zusammengesetzt werden, so daß ein Versagen nicht so leicht eintreten kann.
Auf der Zeichnung ist eine schaubildliche Ansicht der Falle mit abgehobenem Seiten- und Oberdeckel veranschaulicht.
Auf einer Grundplatte α sind zwei Stützen b angeordnet, welche zur Aufnahme zweier wageartig aufgesetzter Balken c dienen. Die letzteren tragen am einen Ende die Eingangsverschlußtür d, am anderen Ende eine um Zapfen e drehbar gelagerte, in einen beliebigen Winkel gebogene Wippe /. Unmittelbar hinter dem Eingang zur Falle liegt eine unter Wirkung einer Feder g stehende, mittels eines Scharniers bewegliche Platte i.
Die Wirkungsweise der Tierfalle ist folgende :
Das Tier gelangt durch die Eingangsöffnung in die Falle, berührt hierbei die Platte i, welch letztere sich senkt und hierdurch die den Wagebalken in wagerechter Richtung haltende Sicherung k, I, welche beliebiger Art sein kann, auslöst, so daß der Wagebalken infolge des Gewichts der Eingangsverschlußtür nach unten sinkt und den Rückweg abschließt. Das Tier gelangt nun durch eine aus Drahtgeflecht m o. dgl. bestehende schräge Ebene auf die Wippe f, welche sich beim Vorwärtslaufen des Tieres nach abwärts senkt und dasselbe in: einen Wasserbehälter o. dgl. fallen läßt. Ein Widerlager η verhindert hier- 4-5 bei einen allzu großen Ausschlag der Wippe f. Durch das Betreten der Wippe / erhält die Wage c an der einen Seite ein Übergewicht, welches ermöglicht, daß die Eingangstür d aufgehoben wird und die Stellvorrichtung /, k unter Wirkung der unter Federdruck stehenden Platte i sich wieder einstellt, d.h. die Falle zu einer neuen Benutzung gerichtet ist. Die Lockspeise kann entweder auf der schiefen Ebene oder noch weiter nach rückwärts an beliebiger Stelle angebracht werden. Durch die Einfachheit der Bauart, durch die Vermeidung umfangreicher Gelenke ist ein Nichtwirken der Falle so gut wie ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sammelfalle mit W'iederaufstellung durch das Tier, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem Ständer (b) beweglich gelagertes wageartiges Gestell an der einen Seite den Eingangsverschluß (d), an der anderen Seite eine zum Absturz des Tieres in den Fangbehälter dienende Wippe ff) besitzt, wobei die wechselseitige Einstellung des Gestelles durch das auf je einer Seite auftretende Übergewicht eintritt und die Auslösung mit Hilfe bekannter Stellvorrichtungen erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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