DE1815687A1 - Haengedecke fuer Industrieoefen und Feuerungsanlagen - Google Patents
Haengedecke fuer Industrieoefen und FeuerungsanlagenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Hängedecke für Industrieöfen und i?euerungsanlagen.
- Bei den bekannten Hängedecken für Industrieöfen und Feuerungsanlagen werden die Deckensteine, im Gegensatz zu selbsttragenden Deckengewölben, an Stahl-Deckenträgern aufgehängt, die auf den Stahlstützen des Ofengerüstes aufliegen und mit diesen eine Reihe von rortalen bilden, die in entsörechenden Abständen den Ofen- bzw. Feuerraum einfassen.
- irvit den ebenfalls aus Stahl bestehenden, in den Deckentragern befestigten zahlreichen und manni-laltigen Aufhängekonstruktionen für die befestigung der Deckensteine bilden diese bekannteíl Hängedeckenkonstruktionen beachtliche Gewichte, die in schweren Senkrechtstützen und massiven Fundamenten aufgefangen werden müssen. Die Gewichte der Deckentragekonstruktion sind auch deshalb hoch, weil die eisernen Halterun der Steine besonders dickwandig ausgeführt werden.
- Das hat seinen Grund darin, daß diese Halterungen oft sehr ei werden, zumal wen die Steine absplittern, und sie dann oft stark verzundern. ufln nicht verzunderte eiserne Halterungen häufig zu ersetzen, was kostspielige Betriebsstillstande bedeutet, werden sie von vorneherein überdimensional ausgeführt; und das wiederum bedeutet hohes Gewicht und hohe Kosten. Die Hängedecken herkömmlicher Bauweise sind also recht teuer und die Montage kann nur von erfahrenen Wachleuten durchgeführt werden.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile, eine Hängedecke aufzuzeigen, deren Trägerkonstruktionen nur einen Bruchteil des Gewichtes herkömmlicher Deckentragkonstruktionen besitzen und die als vorgefertigte Teile auch von Nichtfachleuten ggf. unter Aufsicht eines Facharbeiters in einfacher Bauweise montiert werden können.
- Zur lösung dieser Aufgabe dienen Hängedecken für Industrieöfen und Feuerungsanlagen, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet sind, daß die Deckenträger aus feuerfestem, nicht metallischem therkstoff bestehen, an welchen die feuerfesten oder feuerleichten Deckensteine unmittelbar aufgehängt sind.
- Gemäß der erfindung besitzt der kerari.ische ueclrenträger je nach Stützweite ein Steg-, T- oder Kreuzprofil, welches nach unten einen konisch verbreiterten Sockel aufweist, auf dem die beiderseits am Träger durch entsprechende Profilgebung flächenschlüssig anschließenden Deckensteine aufliegen und durch Hängedeckenkeilsteine oder Zwischensteine zu einem Deckenverband gehalten sind.
- Um die beiderseits am Sockel des Deckenträgers aufliegenden, noch nicht durch Keilsteine stabilisierten Deckensteine bei der Deckenmontage zu halten, diene erfindun-sgemäß in den Trägersteg einschiebbare, über die Stegbreite hinausragende eiserne Haltebolzen, die auf den Deckensteinen beiderseits des Deckenträgers aufliegen und das Abkippen der Deckensteine verhindern. Die Haltebolzen sind auch beim Auswechseln von Deckensteinen unentbehrliclil. Sie beschleunigen und verbilligen solche Reparaturen. Anstelle der bekannten Hängedeckenisolierung mit Isoliersteinen oder mit Isolierstampfmasse läßt sich die erfindungsgemäße Hängedecke mit Kreuzprofil-Deckenträgern unter Bildung eines Abstandes zur Hängedecke mit einer auf die Kreuzstege der Deckenträger aufliegenden Isolierplattendecke belegen. Das hat den Vorteil, daß der auf diese Weise gebildete Zwischenraum zwischen Hängedecke und Isolierdecke zur Durchleitung und Vorwärmung von Verbrennungsluft unter gleichzeitiger Kühlung der Hängedecke benutzbar ist. Ein Zwischenraum zwischen Hängedecke und Isolierdecke ist erfindungsgemäß auch erzielbar, wenn man Stegprofil-Deckenträger mit an beiden Stegprofilseiten anliegenden Winkelstützen aus Stahl ausrüstet, auf deren vorstehenden Schenkeln die Isolierplattendecke aufliegt.
- Bei Hängedecken, die besonders hohe Temperaturen ausgesetzt sind oder die besonders große Spannweiten besitzen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, die keramischen Deckenträger dreiteilig zu gestalten und den mittleren Trägerteil keilartig zwischen die Trägerendteile einzulassen, wobei sich die nur in den oberen Träerhälften schrägen uerschnittsflächen ohne zusätzliche Verbindungsorgane gegeneinander pressen und dabei die Trägerteile fest miteinander verbinden.
- Zweckmäßig bilden die gegenüberlieenden Sockelendflächen der Deckenträger Dehnungsfugen, die über ihrer ganze 3reite mit halbkreisformigen Rillen ausgerst-t sind, welche zur Abdichtung der Dehnungsfugen feuerteste, Keranisc:¢e Rundstäbe aufnehmen.
- Bei besonders -ro -: Spannweiter der Deckenträger ist es ratsam, die Biegebeanspruchung der keramischen Deckenträger durch über diese angeordnete, auf den Wandstützen aufliegende Stahlträger, an welchen die keramischen Deckenträger an mehreren Stellen mittels Schraublaschen aufgehängt sind, zu entlasten.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulichen die Zeichnungen, es zeigen: Fig.1 einen auf den Stützen der Ofen- oder Feuerungswandung aufliegenden keramischen Deckenträger mit an diesem unmittelbar aufgehängten und durch Keilsteine gehaltenen Deckensteinen, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie A-A von Fig.1, vig.3 eine Draufsicht von Fig.1 ohne Deckenisolierung, Fig.4 den Querschnitt eines keramischen Deckenträgers mit T-förmigem Stegprofil, Fig.5 den Querschnitt eines keramischen Deckenträgers mit den Sockel ganz umschließenden Deckensteinen für Öfen mit hohen Temperaturen, vi.6 cuerscr.nitte von keramischen Deckenträgern mit Kreuzstegprofil, auf dessen Kreuzstegen die Isolierplattendecke uflie-t, Fig.7 Querschnitte vor kerpjiiiscen eckerträgern mit Stegprofil mit Winkelstützen aus Stahlblech zur Auflage der IsolierplattedecJe, Fig.8 einen Schnitt nach der Linie B-3 von Fig.7, Fig.9 den Querschnitt eines mehrteiligen keramischen Deckenträgers mit Keilprofilsteg, Fig.10 einen Schnitt nach der Linie C-C von Fig.9, Fig.11 den Querschnitt eines keramischen Deckenträgers für große Spannweiten, der an einem Stahlhilfsträger aufgehängt ist und Fig.12 einen Schnitt nach der Linie D-D von Fig.11.
- Der keramische Deckenträger 1 mit dem bogenförmigen Stegprofil gemäß Fig. 1-3 liegt auf den iiandstützen 2 auf und bildet mit diesen ein Portal. Die feuerfesten Deckensteine 3 hängen mit ihren Nasen 3a am Trägersockel 1a und werden während der ontage von Haltebolzen 4 und schließlich durch Keilsteine 5 fixiert. Für Öfen und Feuerungsanlagen mit hohen Temperaturen verwendet man Deciensteine 6, welche den Trägersockel ganz umschlie3en und diesen vor der Weuerstrahlung scnfitzen (Fig.5). Die keramischen Deckenträger nach Fig.6 haben Kreuzstege 7, auf welchen mit Abstand zur Ofendecke eine Isolierplattendecke aufliegt, deren Platten 8 wieder mit Keilsteinen 9 gehalten sind. Anstelle der keramischen Kreuzstege kann man auch Stahlblechwinkelstützen 10 zur Auflagerung der Isolierplattendecke verwenden (Fig. 7 und 8). Der keramische Deckenträger nach Fig. 9 und 10 besteht aus den Seitenteilen 11 und 12, die durch das keilförmige mittelteil 13 stabilisiert sind. Der Steg dieses Deckenträgertyps ist keilförmig gestaltet. Die Sockel der keramischen Trägerteile haben dort, wo sie dem benachbarten Trägerteil gegenüberliegen und von ihm durch eine Fuge 14 getrennt sind, halbkreisförmige Rillen 15 über Sockelbreite, alle in gleicher Höhe, in die zwecks Fugenabdichtung ein feuerfester keramischer Rundstab 16 von Trägersockelbreite eingelegt wird. In Fig. 11 und 12 ist der keramische Träger 17 zu seiner statischen Entlastung an einem Stahlträger 18 mittels F-Laschen 19 und Bolzenschrauben 20 aufgehängt.
Claims (8)
1) Hängedecke für Industrieöfen und Feuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckenträger (1,7, 11,12,13,17) aus feuerfestem, nicht metallischem Werkstoff
bestehen, an-welchen die feuerfesten oder feuerleichten Deckensteine (3,6) unmittelbar
aufgehängt sind.
2) Hängedecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keramischen
Deckenträger (1) je nach Stützweite ein Steg-, T- oder Kreuzprofil besitzen, welches
unten in einen konisch verbreiterten Sockel (1a) endet, auf dem die beiderseits
am Träger durch entsprechende Profilgebung flächenschlüssig anschließenden Deckensteine
(3,3a,6) aufliegen und durch Deckenkeilsteine (5) zu einem Deckenverband gehalten
sind.
3) Hängedecke nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckensteine (3,6) durch in den Trägersteg einschiebbare, über die Stegbreite
hinausragende eiserne Haltebolzen (4) fixiert sind, die auf den Nasen (3a) der Deckensteine
aufliegen und deren Abkippen bei der Montage und Demontage verhindern.
4) Hängedecke mit Kreuzprofil-Deckenträgern nach den Ansprüchen 1
- 3, dadurch zesenn7eichnet, daß die Kreuzstege (7) der Deckenträger als Auflage
für eine mit Abstand zur aänsedecLe verlaufende Isolierplattendecke (S,9) die:ien.
5) Hängedecke mit Stegprofil-Deckenträgern nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß als Trägerorgane für die Isolierplattendecke Winkelstützen (10)
aus Stahlblech Verwendung finden, auf deren vorstehenden schenkeln die Isolierplattendecke
aufliegt.
6) Hängedecke für hohe Temperaturen bzw. große Spannweiten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Deckenträger (11,12,13) mehrteilig, z.B. dreiteilig, gestaltet
sind und der mittlere Trägerteil (13) keilartig zwischen die Trägerendteile (11,12)
eingelassen ist, wobei sich die nur in den oberen Trägerhälften schrägen Querschnittsflächen
gegeneinander pressen und die Trägerteile fest miteinander verbinden.
7) Hängedecken nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden
Sockelendflächen der Deckenträger Dehnungsfugen (14) bilden und über ihrer ganzen
Breite halbkreisförmige Rillen (15) aufweisen, die zur Abdichtung der Dehnungsfugen
feuerfeste keramische Rundstäbe (16) aufnehmen.
8) Hängedecken nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der keramische Träger (17) durch einen über diesem angeordneten, auf den Wandstützan
aufliegenden Stahlträger (18) entlastet ist, an welchem der keramische Träger mittels
Laschen (19) und Schrauben (20) aufgehängt ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681815687 DE1815687A1 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Haengedecke fuer Industrieoefen und Feuerungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19681815687 DE1815687A1 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Haengedecke fuer Industrieoefen und Feuerungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815687A1 true DE1815687A1 (de) | 1970-08-13 |
Family
ID=5716733
Family Applications (1)
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| DE19681815687 Pending DE1815687A1 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Haengedecke fuer Industrieoefen und Feuerungsanlagen |
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|---|---|
| DE (1) | DE1815687A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3430470A1 (de) * | 1984-08-18 | 1986-02-27 | Ludwig Riedhammer GmbH, 8500 Nürnberg | Feuerfestes profilteil, decke fuer einen industrieofen aus feuerfesten profilteilen sowie industrieofen mit einer solchen decke |
-
1968
- 1968-12-19 DE DE19681815687 patent/DE1815687A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3430470A1 (de) * | 1984-08-18 | 1986-02-27 | Ludwig Riedhammer GmbH, 8500 Nürnberg | Feuerfestes profilteil, decke fuer einen industrieofen aus feuerfesten profilteilen sowie industrieofen mit einer solchen decke |
| US4753179A (en) * | 1984-08-18 | 1988-06-28 | Riedhammer Gmbh Und Co. Kg. | Fire-resistant ceiling element for an industrial furnace, ceiling for an industrial furnace made of fire-resistant ceiling elements, and industrial furnace with such a ceiling |
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