DE183127C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE183127C DE183127C DENDAT183127D DE183127DA DE183127C DE 183127 C DE183127 C DE 183127C DE NDAT183127 D DENDAT183127 D DE NDAT183127D DE 183127D A DE183127D A DE 183127DA DE 183127 C DE183127 C DE 183127C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- starting
- cylinder
- pressure medium
- moved
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 6
- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims description 2
- 230000037452 priming Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N7/00—Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus
- F02N7/02—Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus the apparatus being of single-stroke piston type, e.g. pistons acting on racks or pull-cords
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
| i P" - ψ" ..&· 's „ C. |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE.46c. GRUPPE
EMILE BATISSE und PAUL DREVET in LYON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1906 ab.
Vorrichtungen zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen sind bekannt, bei denen
der von Druckluft bewegte, die Anlaßbewegung übertragende Anlaßkolben mittels eines
zweiten Kolbens in Anfangsstellung zurückgebracht wird, und zwar in der Weise, daß
aus einem Behälter entnommene frische Druckluft, d. h. solche, die zur Arbeitsleistung unmittelbar
noch nicht herangezogen wurde, auf
ίο den zweiten Kolben einwirkt. Zweck der Erfindung
ist, die Expansionskraft des Druckmittels mehr auszunutzen. Zu diesem Zweck wird das Druckmittel, nachdem es mitttels
des einen Kolbens die Anlaßbewegung bewirkt hat, also im expandierten Zustande sich
befindet, auf den zweiten Kolben gelassen, um nach Umstellen eines Hahns, bei dem der
eigentliche Anlaßkolben Verbindung mit der freien Luft erhält, dem zweiten Kolben bei
ao weiterer Ausnutzung der Expansionskraft des Druckmittels die Überführung des Anlaßkolbens
in Anfangsstellung zu ermöglichen. Die Anordnung ist auf der Zeichnung im Längsschnitt durch den Zylinder und andere
Teile dargestellt.
Mittels des Hahns A kann das Einlassen von Treibmittel in den Zylinder F der Anlaßvorrichtung
bewirkt und unterbrochen werden. Der Vierweghahn B dient dazu, die Rohre T1 und T2 miteinander oder das
Rohr T1 oder Rohr T2 allein mit der freien Luft in Verbindung zu setzen.
In dem Zylinder F ist der Anlaßkolben p1
und der Rückführungskolben j?2 verschiebbar,
die durch eine Zahnstange D verbunden sind.
Die Zahnstange D greift in den auf die Welle der anzulassenden Maschine einwirkenden
Trieb E ein. Die Durchgangsöffnungen im Vierweghahngehäuse sind mit 1, 2,
3 und 4 bezeichnet. Bei der der Ruhelage entsprechenden gezeichneten Stellung der
Teile ist Öffnung 1 in Verbindung mit Rohr T1, das an eine öffnung im Boden cl
des Zylinders anschließt und an dem der Hahn A angebracht ist. Die öffnung 2 ist
in Verbindung mit dem Rohr T2, das an
eine öffnung im anderen Boden c2 des Zylinders angeschlossen ist, größere Weite hat
als das Rohr T1 und in gewissem Maße einen Behälter bildet.
Stellt man den Hahn JB so ein, daß öffnung
4 mit Öffnung 2 verbunden ist, so hat der vom Rückführungskolben p2 links liegende
Teil G2 des Zylinders und das Rohr T2 Verbindung mit der freien Luft, öffnet man
alsdann den Hahn A, so tritt das Druckmittel durch das Rohr T1 hinter den Anlaßkolben pl
und verschiebt die Zahnstange D in Richtung des Pfeils/1, wodurch der Trieb E gedreht
und die Maschine angelassen wird.
Nach dem Ingangbringen der Maschine schließt man den Hahn A und stellt den
Hahn B, wie gezeichnet, ein, alsdann ist zwischen dem links vom Rückführungskolben p2
und dem rechts vom Anlaßkolben pl liegenden
Teile des Zylinders Verbindung hergestellt und der Treibmitteldruck ist der gleiche
auf beide Kolben.
Um die Zahnstange D in eine Stellung zurückzuführen, bei der ein erneutes Anlassen
möglich ist, stellt man den Hahn B so ein, daß das Rohr T1 mit der freien Luft Verbindung
erhält (Verbindung durch Öffnungen ι und 3). Das Treibmittel, das sich im Rohr T1
und rechts vom Anlaßkolben ρι befindet, tritt
dann aus, und durch den Treibmitteldruck im Zylinderteil G2 wird die Zahnstange mit den
Kolbenpl p'2 in Richtung des Pfeils/2 gegen
den Zylinderboden c1 hin verschoben. Das Rohr 7"2 muß einen größeren Fassungsraum
besitzen, damit trotz der im Zylinderteil G2 stattfindenden Expansion die Spannung des
Treibmittels hoch genug bleibt, um die Kolben pl und p2 an das Hubende schieben zu
können.
Ist dies erreicht, so stellt man den Hahn B so ein, daß das Rohr T2 Verbindung mit der
freien Luft hat (Verbindung durch Öffnungen 2 und 4). Alsdann ist die Vorrichtung
für erneutes Anlassen bereit.
Das Druckmittel, das mittels des Hahns A zugelassen und das Anlassen der Maschine
bewirkt, kann verschiedener Art sein und einem passend angebrachten Behälter entnonimen
werden. Es kann auch einfach aus einem Gase bestehen, das mittels einer passenden
Einrichtung in den Zylindern der Maschine auf geeignete Spannung gebracht ist.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι. Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen, bei welcher der mittels eines Druckmittels (z. B. Druckluft) bewegte, die Anlaßbewegung übertragende Kolben mittels eines zweiten durch Druckmittel bewegten Kolbens in Anfangsstellung zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittel, nachdem es den Anlaßkolben bewegt hat, also in expandiertem Zustande, auf den zweiten Kolben wirkt, um nach Herstellung einer Verbindung des Anlaßzylinders mit der freien Luft den zweiten Kolben mit dem Anlaßkolben in die Anfangsstellung zurückzuführen.
- 2. Vorrichtung zum Anlassen nach Anspruch I, gekennzeichnet durch zwei an einer auf die Welle der Maschine einwirkenden Zahnstange (D) angeordnete Kolben (plp-), durch einen Hahn (A) für Einlaß und Absperrung des Treibmittels vom Zylinder (F), sowie durch einen Vierweghahn (B), welcher die beiden in die Böden des Zylinders (F) mündenden Rohre unter sich oder das eine oder andere dieser Rohre mit der freien Luft verbindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183127C true DE183127C (de) |
Family
ID=447161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183127D Active DE183127C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183127C (de) |
-
0
- DE DENDAT183127D patent/DE183127C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE183127C (de) | ||
| DE299978C (de) | ||
| DE244430C (de) | ||
| DE99454C (de) | ||
| DE267642C (de) | ||
| DE243512C (de) | ||
| DE250286C (de) | ||
| DE334577C (de) | Einspritzvorrichtung fuer Dieselmotoren | |
| DE175155C (de) | ||
| DE188158C (de) | ||
| DE265354C (de) | ||
| DE53316C (de) | Druckregler für Gas- und Prefsluftbehälter bei Gasmaschinen | |
| DE187262C (de) | ||
| DE162767C (de) | ||
| DE614085C (de) | Zweitaktflugmotor mit Spuelung und Nachladung | |
| DE271661C (de) | ||
| DE274801C (de) | ||
| DE247744C (de) | ||
| DE323511C (de) | Explosionspumpe ohne Schwungrad mit hin und her gehendem starren Kolben, insbesondere zum Antrieb von Wasserfahrzeugen | |
| DE180813C (de) | ||
| DE166133C (de) | ||
| DE27834C (de) | Verfahren und Apparat zur Rückführung des Maschinenabdampfes in den Kessel | |
| DE185187C (de) | ||
| DE53906C (de) | Vom Druck im Arbeitscylinder beeinflufste Steuerung für den Auspuff von Gasmaschinen | |
| DE281531C (de) |