DE183145C - - Google Patents

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DE183145C
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printing cylinder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/42Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for multicolour printing on sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKS 183145 -KLASSE 15 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, zwei- und mehrfarbige Drucke in ein und demselben Druckvorgang auf einer Einfarbenschnellpresse herzustellen. Zu diesem Zwecke werden der Erfindung gemäß an den ständig umlaufenden Druckzylinder einer sogenannten Eintourenschnellpresse ein, zwei oder mehr besondere Hilfsformzylinder mit den dazu nötigen Farbwerken angeordnet und in zwangläufige Verbindung mit einem Zahnkranz des Druckzylinders gebracht. Damit diese Hilfsformzylinder in ständiger Drehung bleiben können, ist es zweckmäßig, eine Schnellpresse, für den genannten Zweck zu verwenden, bei der der Druckzylinder sich ständig weiterdreht, aber den Raum der doppelten Druck-. fläche der Flachform einnimmt. Da nun aber bei den sogenannten Zweitourenschnellpressen die ganze Umfläche des Zylinders als Druckfläche ausgenutzt wird . und bei jedem Druckvorgang zwei Umdrehungen nötig sind, so wird der Erfindung gemäß ein ständig umlaufender großer Druckzylinder angewendet, bei dem, wie bekannt, hur die eine Hälfte seines Umfanges zum Drucken ausgenutzt wird und bei dem also während je einer Umdrehung ein Bogen bedruckt und ausgeführt werden kann. Bei je einer halben
\ Drehung des Druckzylinders findet daher die gesamte Dfuckausführung statt, während welcher das . Flachfundament mit einmal unter dem Druckzylinder durchgeführt wird, während bei der nächsten halben Drehung, bei der ein Bedrucken nicht stattfindet, das Flachfundament wieder unter dem Druckzylinder durch nach vorn zurückgeführt und der mehrfarbig bedruckte Bogen ausgeführt wird. Demzufolge darf auch jeder der zur Aufnahme der gebogenen Druckformen bestimmten Hilfsformzylinder höchstens den halben Umfang des Druckzylinders besitzen, · um dieselbe Druckfläche bedrucken zu können wie die der Flachform. In diesem Falle machen also die Formzylinder zwei Umdrehungen, während der Druckzylinder nur eine macht; bei der ersten Umdrehung der Formzylinder findet die Berührung mit dem Druckzylinder, also die Druckausführung, statt, während die zweite Umdrehung der Formzylinder für eine nochmalige zweite Auftragung der Farben ausgenutzt wird.
Es können aber auch mehr als zwei, nämlich drei, vier und mehr Formzylinder angegliedert werden. Um sie .anbringen zu können, . muß entweder der Druckzylinder noch um so viel größer hergestellt sein, daß die ganze Druckfläche der Flachform nur den dritten, vierten Teil usw. je nach Erfordernis der Umfläche einnimmt und die anzubringenden Hilfsformzylinder im richtigen Teilverhältnis hierzu angelegt werden, oder aber die Formzylinder müssen einen entsprechend kleineren zu dem des Druckzylinders in einem rationalen Teilverhältnis stehenden Umfang haben; sie können dann nicht die volle Fläche der Flachform bedrucken und machen ihrem Umfang entsprechend auch mehr als zwei Umdrehungen bei jeder Umdrehung des Druckzylinders.
Sind nun die Hilfsformzylinder nicht auf dem ganzen, sondern nur auf einem Teile ihres Umfanges mit Druckformen versehen.
ζ. B. nur mit vereinzelt stehendem, farbig zu druckendem Zierwerk, Buchstaben oder dergl., so würde ein genaues Registerhalten oder Ineinanderpassen der mehrfarbigen Drucke schwer zu erreichen sein, wenn nicht für ein strammes und glattes Anliegen des Papierbogens am Druckzylinder besonders gesorgt würde. Zu diesem Zwecke sind um die Formzylinder herum schmale, außen unscharf kantige Führungsschienen angebracht, die von den Auftragwalzen nicht berührt werden dürfen, damit das Papier an diesen Stellen nicht angeschmutzt wird. Gleichzeitig wird aber auch durchlese Führungsschienen ein
Schmitzen oder eine Faltenbildung im Druck verhütet.
Die Zeichnung gibt ein schematisches Bild des Erfindungsgegenstandes.
In Fig. ι ist I der Papieranlegetisch, 2 der Druckzylinder, Linie 3 bezeichnet die Druckfläche, 9 die Leerfläche, 4 und 5 sind Formzylinder, 6 und 7 die dazugehörigen Farbwerke.
In Fig. 2 und 3 ist ein Formzylinder mit einer Führungsschiene und eine Farbauftragwalze mit einer Rille 10 schematisch dargestellt.
In Fig. 4 und 5 sind die Auftragwalze und Formzylinder mit je drei Führungsschienen und Rillen 10 versehen.. Letztere dienen, wie oben erwähnt, zur Verhütung des Mitfärbens der Führungsschienen 8 des Formzylinders.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schnellpresse zur Herstellung von mehrfarbigem Druck, dadurch gekennzeichnet, daß an den fortwährend rotierenden Druckzylinder einer Eintourenmaschine ein, zwei und mehr Hilfsformzylinder mit den dazu nötigen Farbwerken in der Weise zu gemeinsamem Zusammenwirken in Verbindung mit der Hauptdruckform auf dem Karren vereinigt werden, daß die an den Druckzylinder angelegten, ihn nur auf der einen Hälfte seines Umfanges bedeckenden Druckbogen zunächst von den Hilfsformzylindern und hiernach erst von der Druckform auf dem Karren, also bei jeder Umdrehung des Druckzylinders mit mehreren Farben auf einmal bedruckt werden.
  2. 2. Schnellpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der an dem Druckzylinder angegliederten Formzylinder derart gewählt wird, daß jeder derselben eine der Gesamtzahl der Formzylinder entsprechende Anzahl von Umdrehungen während jeder vollen Umdrehung des Druckzylinders macht.
  3. 3. Schnellpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß um die Formzylinder je nach der Breite der Maschine eine oder mehrere Führungsschienen zu dem Zwecke herumgelegt sind, um auch beim Vorhandensein nur weniger, kleiner, einen geringeren Teil, ihrer Oberfläche bedeckender Druckformen auf den Formzylindern zu erreichen, daß das zu bedruckende Papier ohne Verwendung von Maschinenbändern an den Druckzylinder glatt und stramm angeschmiegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002763B (de) * 1953-03-19 1957-02-21 Schnellpressenfabrik Ag Eintouren-Zylinderschnellpresse mit hin- und hergehender ebener Druckform und einer dieser in Umlaufrichtung des Druck-zylinders vorgeschalteten runden Druckform

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002763B (de) * 1953-03-19 1957-02-21 Schnellpressenfabrik Ag Eintouren-Zylinderschnellpresse mit hin- und hergehender ebener Druckform und einer dieser in Umlaufrichtung des Druck-zylinders vorgeschalteten runden Druckform

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