DE183214C - - Google Patents

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DE183214C
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speed
stop lug
lug
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safety device
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/12Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

ΰ
fi'vt O
a>'i/nqetiicA be-z.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183214 KLASSE 35 α. GRUPPE
OTTO KAMMERER in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1906 ab.
Seit langem sind Sicherheitsvorrichtungen für elektrisch betriebene Förderhaspeln nach Fig. ι bekannt, bei denen die hochsteigende Spindelmutter α gegen Ende des Hubes eine Anschlagnase b mitnimmt und dadurch die Anlasserwelle c in die Nullstellung zurückholt.
Diese Einrichtung gibt aber einen sehr unzweckmäßigen Verlauf der Geschwindigkeit
ίο in der Endlaufperiode. Denn in dem Maße, wie die Geschwindigkeit der Maschinen und infolgedessen auch die der Spindelmutter sich verringert, wird der Anlasserhebel immer langsamer zurückgeholt. Die Geschwindigkeit fällt anfangs ungünstig rasch und wird dann mehr und mehr eine schleichende, so daß die Endlaufzeit tc sehr in die Länge gezogen wird, wodurch die Leistung der Födermaschine sehr heruntergezogen wird (siehe Diagramm).
Man hat daher diese Anordnung verlassen und ist allgemein dazu übergegangen, an der Spindelmutter α nach Fig. 2 ein Kurvenstück zu befestigen, das die Anlasserwelle mit zunehmender Geschwindigkeit in die Null-.
stellung zurückholt, so daß wenigstens eine gleichförmig verzögerte Bewegung entsteht.
Diese Anordnung hat aber konstruktive
Nachteile: Bei langem Endlaufweg wird das Kurvenstück sehr schwerfällig; der Widerstand des Anlasserhebels wirkt quer zur Schraubenspindel, ruft daher beträchtlichen Führungsdruck hervor; das letzte Stück der Kurve muß sehr steil gestaltet werden und ruft infolgedessen großen Reibungswiderstand hervor.
Alle diese Nachteile lassen sich beseitigen, wenn man zu der alten Anordnung Fig. ι zurückkehrt, aber den Anlasserhebel nicht mehr unmittelbar mit der Anschlagnase kuppelt, sondern eine Kurbelschleife nach Fig. 3 einschaltet. Die Kurbelschleife, bestehend aus Kurbel d und Schleife e, muß dabei so angeordnet sein, daß im ersten Augenblick der Bewegung die Übersetzung zwischen Anschlagnase b und Anlasserwelle c eine sehr geringe ist und um so größer wird, je mehr der Anlasser in die Nullstellung zurückgeholt wird. Es entsteht dann eine Geschwindigkeitskurve, die erst langsam und dann rascher sinkt, um schließlich allmählich in die Nullinie überzugehen. Man wird hierbei den Teufenzeiger so einstellen, daß der allmähliche Übergang in dem Augenblick stattfindet, in dem das Fördergerippe die Hängebank überschreitet, so daß der völlige Stillstand erst einige Meter über der Hängebank eintritt.
Bei dieser Einrichtung sind schwerfällige Kurvenstücke nicht erforderlich, die Spindelmutter wird nie in der Querrichtung, sondern immer nur achsial beansprucht; die Kurbelschleife empfängt den größten Widerstand zu Ende des Hubes senkrecht zu der Auflagefläche des Gleitsteins, also in der günstigsten Richtung. Es wird also die theoretisch günstigste Geschwindigkeitskurve und die konstruktiv vorteilhafteste Gestaltung gleichzeitig erreicht.
Da die Kurbelschleife immer nur in einer Richtung beansprucht wird, so kann sie nach Fig. 3 a auch einseitig ausgeführt werden.
55
Die gleiche Anordnung kann auch benutzt werden, um eine gesetzmäßige Beschränkung der Anlaufgeschwindigkeit zu erzwingen. Es ist zu diesem Zwecke nur notwendig, nach Fig. 4 eine zweite Anschlagnase bl anzubringen, die so mit der Kurbel d gekuppelt wird, daß sie sich gegenläufig zur Nase b bewegt. Wird dann die Nase b1 so eingestellt, daß bei Nullstellung des Anlassers ein
ίο Totgang f zwischen der Spindejmutter α und der Nase b1 vorhanden' ist, so kann der Steuermann den Anlasser zunächst nur auf die dem Totgang entsprechende Geschwindigkeit einstellen. In dem Maße, wie die Spindelmutter herabgeht, kann der Steuermann dann allmählich den Anlasser mehr und mehr auf zunehmende Geschwindigkeit einstellen. Infolge der Wirkung der Kurbelschleife steigt die Geschwindigkeit erst rasch und dann immer langsamer, so daß eine annähernd parabolische Geschwindigkeitskurve und ein allmählicher Übergang in die Beharrungsgeschwindigkeit entsteht, der für die Belastung des Elektromotors besonders günstig ist.
In der Regel wird es erwünscht sein, die
■ Anlaufzeit größer zu halten als die Endlaufzeit, weil beim Anlauf Massenwiderstände und Reibungswiderstände eine zusätzliche Belastung ergeben, beim Endlauf aber abzüglich wirken. Diese Forderung ist ohne weiteres dadurch erreichbar, daß man den Hebelarm g·1 (Fig. 4) länger als den Hebelarm g ausführt, so daß die Anschlagnase b' einen größeren Hub macht als die. Nase b.

Claims (2)

Patent-An sprüci-ie:
1. Sicherheitsvorrichtung für elektrisch betriebene Förderhaspel, bei welcher die Anlasserwelle durch eine vom Teufenzeiger bewegte Anschlagnase beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Anschlagnase (b) und die Anlasserwelle (c) eine Kurbelschleife .(d, e) mit zunehmender Übersetzung in solcher Art eingeschaltet ist, daß während des erzwungenen Endlaufes die Lastgeschwindigkeit erst langsam und dann immer rascher sich vermindert, bis schließlich die Geschwindigkeitslinie mit sanftem Übergang in die Nullinie übergeht.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an die Kurbelschleife eine zweite Anschlagnase (b1) mit gegenläufiger Bewegung zur Nase (b) angeschlossen ist, zu dem Zwecke, die Anlaufgeschwindigkeit so zu begrenzen, daß sie erst rasch ansteigt und dann allmählich in die Beharrungsgeschwindigkeit übergeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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