DE183349C - - Google Patents

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DE183349C
DE183349C DENDAT183349D DE183349DA DE183349C DE 183349 C DE183349 C DE 183349C DE NDAT183349 D DENDAT183349 D DE NDAT183349D DE 183349D A DE183349D A DE 183349DA DE 183349 C DE183349 C DE 183349C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/42Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus being characterised by means for conveying or carrying containers therethrough
    • B08B9/44Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus being characterised by means for conveying or carrying containers therethrough the means being for loading or unloading the apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 183349 KLASSE 64 b. GRUPPE
SCHRAMM & SIEBENKAESS in NÜRNBERG.
Vorrichtung zum Einweichen von Flaschen in vollwandigen Kästen, die über eine Förderbahn hinweggeführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1906 ab.
Bekanntlich werden Bier- und Weinflaschen^ Mineralwasserkrüge, überhaupt Behälter, welche zur Aufnahme von Flüssigkeiten dienen sollen, vor dem eigentlichen Reinigen in heißem oder kaltem Wasser eingeweicht. Insbesondere bei Wein- und Bierflaschen, welche wiederholtem Gebrauche zugänglich gemacht werden, ist das Einweichen zur beständigen Übung geworden.
ίο Vorliegende Erfindung betrifft eine solche mehr oder minder selbsttätig wirkende Einweichvorrichtung, bei welcher Zeit und Arbeitskraft gespart werden, und welche für jede Einweichdauer ohne weiteres bequem eingerichtet werden kann.
Die Erfindung ist in Fig. 1 bis 3 zur Darstellung gebracht.
Zur Anwendung kommen Flaschenwagen, aus Eisenzinkblech oder sonstigem geeigneten Material gefertigt, welche je eine bestimmte Anzahl Flaschen aufzunehmen imstande sind. In der Zeichnung sind der besseren Übersicht halber nur zwei Wagen eingezeichnet, jedoch können für den Betrieb der Vorrichtung eine beliebig große Anzahl in Frage kommen.
Die Wagen laufen auf Schienen, und zwar in sogenannten endlosen Geleisen. Die Geleise können entweder in Kreisform liegen oder auch so verlegt sein, daß zwei Parallelstränge an je einem Ende eine kleine Schiebebühne oder Drehscheibe besitzen, mittels deren der Wagen aus dem einen Strang in den anderen übergeführt werden kann.
Die Wagen besitzen im Boden einen Hahn d, durch welchen das Einweichwasser auslaufen kann. Dieser Hahn wird selbsttätig geöffnet und geschlossen. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß im Geleise an entsprechenden Stellen Anschlagstifte e, e^ angeordnet sind, an welche ein mit dem Hahnküken verbundener, zweckmäßig U-förmiger Hebel c anschlagen muß, infolgedessen das Hahnküken geöffnet bezw. geschlossen wird. Ebenfalls erfolgt das Füllen der Wagen mit warmem bezw. kaltem Wasser durch eine Leitung, deren Endhahn selbsttätig bei entsprechenden Stellungen der Wagen durch Anschlagstifte geschlossen bezw. geöffnet wird.
Die Vorrichtung wird nun wie folgt gehandhabt: .
Bei B steht eine Person, welche die einzuweichenden Flaschen in den Wagen f einlegt und den gefüllten Wagen alsdann im Sinne des Pfeiles weiterschiebt. Der Wagen wird sich hierbei mit Wasser selbsttätig füllen.
Der Schienenstrang C und D kann natürlieh beliebig lang und mit beliebig vielen j Wagen besetzt sein. Bei A steht nun eine j zweite Person, welche die Flaschen wieder aus dem jeweils ankommenden Wagen herausnimmt. Hierbei stößt der Hahn d mit Hebel c an den Anschlagstift ey an, wodurch der Hahn d sich öffnet und das schmutzige Wasser ausläuft. Der Wagen wird dann von der den Wagen ausleerenden Person unter Benutzung der Schiebebühne E in den
Geleisestrang D befördert. Hier besorgt der Anschlag e wieder bei dem jeweilig anfahrenden Wagen das Schließen des Hahnes d, so daß das einzufüllende Frischwasser auf dem ganzen Wege, welchen jeder Wagen im Sinne der Pfeilrichtung von B nach A macht, im Wagen verbleibt.
Es ist nun ohne weiteres klar, daß die Person bei B nur Flaschen in den jeweils
ίο anfahrenden Wagen einfüllt und die Person bei A die Flaschen wieder aus dem jeweils anfahrenden Wagen herausnimmt, wobei jeder Wagen aus dem Geleisestrang D über Schiebebühne F nach C laufen muß. Nimmt man
z. B. auf Geleisestrang D und C je sechs Wagen an und würde das Einfüllen und Ausleeren eines Wagens bei A und B zehn Minuten betragen, so würden die Flaschen in jedem Wagen vom Zeitpunkte des Einfüllens bis zum Ausleeren 12 χ ίο..= 2 Stunden in der Weiche stehen.
Je nach Länge der Schienenstränge und je nach Anzahl der zur Verwendung kommenden Wagen kann man natürlich die Zeit für das Einweichen der Flaschen beliebig kürzen oder verlängern, ohne den Betrieb zu unterbrechen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einweichen von Flaschen in vollwandigen Kästen, die über eine Förderbahn hinweggeführt werden , dadurch gekennzeichnet, daß auf einem endlosen Geleise (C, D, E, F) eine beliebige Anzahl Wagen (f) (Flaschenkästen) laufen, die jeweils an ein und demselben bestimmten Standorte ohne Unterbrechung mit Flaschen und Wasser gefüllt bezw. geleert werden, so daß je nach Anzahl und Größe der Wagen die Flaschen in ihren Wagen ' auf dem Geleisering eine entsprechend bestimmte Zeit in der Weiche bleiben.
  2. 2. Vorrichtung zum Einweichen von Flaschen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen am Boden einen Ablaufhahn besitzen, der in entsprechenden Stellungen der Wagen durch am Geleise angeordnete Anschläge (e bezw.
    C1) selbsttätig geschlossen bezw. geöffnet wird, um das gebrauchte Wasser selbsttätig abzulassen, während der Wasserzufluß dadurch selbsttätig erfolgt, daß an bestimmten Stellen der Wagen durch Anschlag den Wasserzuleitungshahn öffnet bezw. schließt.
  3. 3. Vorrichtung zum Einweichen von Flaschen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Geleise sowohl als endloser Ring oder auch durch An-Ordnung einer Schiebebühne (E, F) zu einem endlosen Ring ausgebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT183349D Active DE183349C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2997048A (en) * 1958-09-29 1961-08-22 Frank J Gertken Cleaning device for grocery carts

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2997048A (en) * 1958-09-29 1961-08-22 Frank J Gertken Cleaning device for grocery carts

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