DE1854634U - Frisch-gruenfutternapf fuer vogelkaefige od. dgl. - Google Patents

Frisch-gruenfutternapf fuer vogelkaefige od. dgl.

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DE1854634U
DE1854634U DE1962H0041171 DEH0041171U DE1854634U DE 1854634 U DE1854634 U DE 1854634U DE 1962H0041171 DE1962H0041171 DE 1962H0041171 DE H0041171 U DEH0041171 U DE H0041171U DE 1854634 U DE1854634 U DE 1854634U
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DE
Germany
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container
fresh green
green fodder
seeds
bowl according
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Expired
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DE1962H0041171
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Inventor
Peter Hamacher
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  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

  • Frisch-GrünfutternapLfür~VoglLcgf
    Die Neuerung betrifft einen Frisch-Grünfutternapf, der insbesondere zur Verwendung an oder in Vogelkäfigen oder Vogelvolieren bestimmt ist.
  • Um die in Vogelkäfigen oder in keine Bepflanzung aufweisenden Vogelvolieren gehaltenen Vögel mit dem für ihre Gesunderhaltung benötigten Grünfutter zu versehen, war man bisher genötigt, jedesmal bei Bedarf neues Grünfutter in den Käfig oder in die Voliere einzubringen.
  • Da das Gründfutter schnell verwelkte, mußte das verhältnismäßig häufig geschehen. Das war lästig und zeitraubend und überdies mit der Gefahr des Entweichens der Vögel beim Öffnen der Käfige oder Volieren verbunden.
  • Die Neuerung hat hier Abhilfe geschaffen. Ihr hat die Aufgabe zugrunde gelegen,'bei Vogelkäfigen oder nicht mit einer Bepflanzung versehenen Vogelvolieren das ständige Neueinbringen von Grünfutter überflüssig zu machen und es zu ermöglichen, daß den Vögeln über längere Zeiträume frisches Grünfutter in den Käfigen oder Volieren zur Verfügung steht, ohne daß hierfür ein Aufwand an Wartung erforderlich wäre.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Neuerung durch einen Frisch-Grünfutternapf gelöst worden, der aus einem Behälter zur Aufnahme von Sämereien und einem Behälter für Wasser, eine Nährlösung od. dgl. Flüssigkeit besteht, und bei dem der Innenraum des Behälters für die Sämereien über eine saugfähige Verbindung mit dem Innenraum des Behälters für die Flüssigkeit verbunden ist.
  • Je nach Wahl kann die saugfähige Verbindung aus mindestens einem Docht, mindestens einem Filtereinsatz oder einer Zwischenwandung bzw. einem Einsatz aus Schaumstoff, beispielsweise Schaumgummi bestehen.
  • Bei einer Ausführungsform eines Frisctinfutternapfes gemäß der Neuerung ist der Behälter für die Sämereien
    ganz oder teilweise innerhalb des Behälters für die Flüssig-
    keit angeordnet. Vorteilhaft ist es, wenn dabei der innere Behälter mittels den Rand des äußeren Behälters übergreifender Randteile an diesem aufgehängt ist. Die saugfähige Verbindung zwischen Innen-und Außenbehälter kann im Boden des Innenbehälters angeordnet sein.
  • Es liegt jedoch auch im Rahmen der Neuerung, den Behälter für die Flüssigkeit im Inneren des Behälters für die Sämereien anzuordnen. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn die Wandungen des Behälters für die Flüssigkeit zumindest teilweise aus porösem Werkstoff bestehen und so eine saugfähige Verbindung zwischen dem Behälter für die Sämereien und dem Behälter für die Flüssigkeit bilden.
  • Der Innenbehälter kann auch auf dem Boden des Außenbehälters aufgesetzt sein.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist der Behälter für die Sämeen durch ein Sieb, Gitter od. dgl. abgedeckt.
  • Ein weiteres Kennzeichen eines Frisch-Grünfutternapfes gemäß der Neuerung besteht in einem Griff zum Befestigen des Napfes zwischen den Stäben eines Vogelkäfigs.
  • Weitere Merkmale und Vorteile eines Frisch-Grünfutternapfes gemäß der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von vier beispielsweisen Ausführungsformen eines Frisch-Grünfutternapfes nach der Neuerung.
  • Fig. 1 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform eines teilweise im senkrechten Schnitt wiedergegebenen Frisch-Grünfutternapfes gemäß der Neuerung, Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Topf gemäß Fig. 1, Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellungsweise einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform eines Frisch-Grünfutternapfes gemäß der Neuerung, Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Napf gemäß Fig. 3, Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform eines Frisch-Grünfutternapfes gemäß der Neuerung.
  • Fig. 6 und 7 sind senkrechte Schnitte durch zwei andere abgewandelte Ausführungsformen eines Frisch-Grünfutternapfes gemäß der Neuerung.
  • Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Futternäpfe bestehen aus einem äußeren Behälter 1 zur Aufnahme der Flüssigkeit F und einem innerhalb des Behälters 1 angeordneten Behälter 2, der zur Aufnahme von Sämereien bestimmt ist. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist der Innenbehälter 2 an seinem oberen Rande mit einem kreisringförmigen, seitlich vorstehenden Randflansch 2a versehen, mit dem der auf dem oberen Rand des Außenbehälters 1 aufliegt. Mit einem nach unten herabhängenden Randteil 2b übergreift der Innenbehälter 2 den oberen Rand des Außenbehälters 1. Ein Docht 3 ist durch die Bodenwandung des Behälters 2 hindurchgeführt und liegt mit seiner einen Hälfte verschlungen im unteren Teil des Außenbehälters 1, während seine andere Hälfte sich zwischen den Sämereien im Behälter 2 nach oben erstreckt.
  • Der Behälter 2 ist durch ein Sieb 4 abgedeckt.
  • Ein außen am Behälter 1 angebrachter Griff 5 ermöglicht das Aufhängen des Futternapfes zwischen den Stäben eines Vogelkäfigs.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 liegt der Innenbehälter 2 mit einem seitlich vorspringenden oberen Randteil 2c in einer entsprechend geformten Ausnehmung 1a am oberen Rand des Behälters 1 auf. Das Sieb 4 hat einen den nach außen hin wulstartig verdickten Randteil des Behälters 1 umfassenden Randteil 4a, der wie ein Klemmverschluß wirkt, indem er den oberen Rand des Behälters 1 gegen den Randteil 2c des Behälters 2 drückt.
  • Durch den Behälter 2 sind bei der Ausführungsform, nach den Fig. 3 und 4 mehrere Dochte 3 hindurchgeführt, die mit einem Teil sich durch die Sämereien nach oben erstrecken, während ihr anderer Teil in der Flüssigkeit innerhalb des Behälters 1 liegt.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 entspricht bezüglich der Teile 1, 2,2a, 2b, 4 und 5 der Ausführungsform nach Fig. 1. Es ist bei ihr lediglich als saugfähige Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter 1 und dem Sämereienbehälter 2 kein Docht vorgesehen, sondern ein in den Boden des Behälters 2 eingesetzter Filtereinsatz oder Schaumstoff-Zwischenwandungsteil 6.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist der Behälter 1' für die Flüssigkeit im Inneren des Behälters 2' für die Sämereien angeordnet, und zwar-unmittelbar auf den Boden des Behälters 2'aufgesetzt. Die Wandungen des Behälters 1'sind aus porösem Material hergestellt, so daß die Flüssigkeit F durch sie hindurchdiffundieren und in die im Behälter 2'befindlichen Sämereien gelangen kann. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Behälter 2'oben durch ein Sieb 4 abgedeckt.
  • Die Behälter 1' und 2' können jede beliebige, geeignete Form haben, beispielsweise zylindrisch oder rechteckig sein.
  • Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der der obere Teil 2c" des Behälters 2"für die Sämereien den oberen Rand des Flüssigkeitsbehälters 1"zur Bildung einer möglichst großen Grünfutterfläche relativ weit überragt. Der Behälter 2"für die Sämereien ist einfach auf den Flüssigkeitsbehälter 1 augesetzt. Das Sieb 411 ist über seinen leicht federnden, nach unten und innen abgebogenen Rand 4a", der einen am oberen Rand des Behälters 2"angeformten Wulst umgreift, am Behälter für die Sämereien befestigt.
  • Bei dem Frisch-Grünfutternapf gemäß der Neuerung kann das Wasser und die Nährlösung durch die saugfähige Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter 1 bzw. 1'und dem Sämereienbehälter 2 bzw. 2'an die Samenfüllung gelangen und diese zum Keimen bringen. Die Sämereimischung wird derart gewählt, daß die Keimdauer der Samenkörner zwischen 4 und 30 Tagen liegt.
  • Die Sämereien sind mit Torf oder Bambusmark vermischt. Die Keimlinge sprießen durch das Sieb 4, so daß den Vögeln mit einem Einsatz bis zu 30 Tagen Frisch-Grünfutter zur Verfügung steht.
  • Das Sieb 4 verhindert, daß die Vögel unmittelbar an die Samenkörner gelangen.
  • Mittels Mittels des Griffes 5, der unmittelbar am Flüssigkeitsbehälter 1 angeformt ist, oder mittels des Griffes 5", der wie Fig. 7 zeigt, an einem den Flüssigkeitsbehälter 1"umgreifenden Spannband 8 befestigt ist, kann das Gerät zwischen den Stäben eines Vogelkäfigs aufgehängt werden.
  • Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr sind mannigfache Abwandlungen derselben möglich, ohne den Grundgedanken der Neuerung zu verlassen.

Claims (1)

  1. Schutzanspruche : 1.) Frisch-Grünfutternapf für Vogelkäfige, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Behälter (2,2t) zur Aufnahme von Sämereien und einem Behälter (1,1') für Wasser, eine Nährlösung od. dgl. Flüssigkeit besteht und daß der Innenraum des Behälters (2,2') für die Sämereien über eine saugfähige Verbindung (3,6) mit dem Innenraum des Behälters (1,1') für die Flüssigkeit verbunden ist.
    2.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß die saugfähige Verbindung aus mindestens'einem Docht (3) besteht.
    3.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die saugfähige Verbindung aus mindestens einem Filtereinsatz (6) besteht.
    4.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die saugfähige Verbindung aus einer Zwischenwandung oder einem Einsatz (6) aus Schaumstoff, beispielsweise Schaumgummi besteht.
    5.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) für die Sämereien ganz oder teilweise innerhalb des Behälters (1) für die Flüssigkeit angeordnet ist.
    6.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Behälter mittels den Rand des äußeren Behälters übergreifender Randteile (2a, 2b) an diesem aufgehängt ist.
    7.) Frisch-Grünfutternapf nach den'Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die saugfähige Verbindung zwischen Innen-und Außenbehälter im Boden des Innenbehälters angeordnet ist.
    8.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1') für die Flüssigkeit im Innern des Behälters (2') für die Sämereien angeordnet ist.
    9.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer saugfähigen Verbindung zwischen dem Behälter (2') für die Sämereien und dem Behälter (1') für die Flüssigkeit die Wandungen des letzteren zumindest teilweise aus porösem Werkstoff bestehen.
    10.) Frisch-Grünfutternapf nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (1') auf den Boden (2') des Außenbehälters aufgesetzt ist.
    11.) Frisch-Grünfutternapf nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2, 2') für die Sämereien durch ein Sieb, Gitter od. dgl. abgedeckt ist. 12.) Hisch-Grtinfutternapf nach mindestens einem der vor- hergehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch einen
    Griff (5) zum Befestigen des Napfes zwischen den Stäben eines Vogelkäfigs.
    13.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (1,1',2,2') und/oder das Sieb (4) aus Kunststoff bestehen.
    14.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Behälter (2) mit einem seitlichen vorspringenden Randteil (2c) in eine Ausnehmung am oberen Rand des Außenbehälters (1) aufliegt und daß der wulstartig nach außen verdickte obere Rand des Außenbehälters (1) von einem nach unten und innen abgebogenen Rand (4a) des Siebes (4) umgriffen wird.
    15.) Frisch-Grünfutternapf nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der obere Teil (2cit) des Behälters (2tut) für die Sämereien den oberen Rand des Behälters (ltl) für die Flüssigkeit zur Bildung einer großen Grünfutterfläche überragt.
    16.) Frisch-Grünfutternapf nach Anspruch 15, dadurch g ek e n n z e i c h n e t, daß der Behälter (2") für die Sämereien mit dem oberen Teil (2cd) auf den oberen Rand des Flüssigkeitsbehälters (1") aufgelegt ist und daß der wulstartig nach außen verdickte obere Rand des Behälters (2") für die Sämereien von einem nach unten und innen abgebogenen Rand (4a") des Siebes (4") umgriffen wird.
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