DE185636C - - Google Patents

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DE185636C
DE185636C DENDAT185636D DE185636DA DE185636C DE 185636 C DE185636 C DE 185636C DE NDAT185636 D DENDAT185636 D DE NDAT185636D DE 185636D A DE185636D A DE 185636DA DE 185636 C DE185636 C DE 185636C
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DE
Germany
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saddle
seat
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recess
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DENDAT185636D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/002Saddles having a seating area with a central cavity or depression

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Sattel für Fahrräder und dergl., der den Radfahrern beiderlei Geschlechts ein bequemes Sitzen gestattet, und zwar unter den günstigsten physiologischen Bedingungen. Es ist bekannt, solche Sattel in der Weise auszuführen, daß eine Entlastung der Sitzhöcker und des Steißbeines stattfindet, indem für die Aufnahme des Steißbeines ein tiefer und entsprechend
ίο breiter Ausschnitt, für die Sitzhöcker Tragefedern vorgesehen sind, die bei der Belastung durch den Körper des Fahrers in gewisser Beziehung stoßmildernd wirken können. Solche Sättel hat man auch mit seitlichen Aussparungen versehen, die zur Aufnahme der Beinmuskeln dienen.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß die am hinteren Mittelteil liegende Aussparung zwischen den Sattelflügeln so weit nach vorn gezogen ist, daß außer dem Steißbein auch die Sitzhöcker völlig frei liegen und von den Stößen beim Fahren nicht belästigt werden können. Durch diese Gestaltung der Aussparungen ist bei dem Erfindungsgegenstand die bei der erwähnten ■ Konstruktion zur Erreichung des Zweckes unentbehrliche Tragefeder überflüssig. Dadurch wird eine nicht unwesentliche Vereinfachung der Sattelkonstruktion erzielt. Ferner ist es wichtig, daß ein unmittelbarer Druck auf die Sitzhöcker und das Steißbein vermieden wird. Der Körper ist auf Fleischmassen, Muskeln und Fettgewebe gestützt, die die hervortretenden Knochen umgeben und ihnen gewissermaßen als natürliche Polsterung dienen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen als Herren- und Damensattel dargestellt.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht den Sattel als Herrensattel.
Fig. 2 ist ein Grundriß,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 eine Rückansicht des Sattels.
Fig. 5 zeigt in Seitenansicht den Sattel als Damensattel.
Fig. 6 ist ein Grundriß,
Fig. 7 eine Vorderansicht,
Fig. 8 eine Rückansicht.
Fig. 9 zeigt perspektivisch einen Herrensättel und
Fig. 10 einen Damensattel.
Fig. 11 und 12 veranschaulichen eine Verwendungsart des neuen Sattels.
Der Sattel ist in bekannter Weise mit den Flügeln α versehen, die nach vorn in den Schnabel b übergehen. Von dem Schnabel b geht eine Rinne c nach hinten, die von den seitlichen Rändern e begrenzt ist. Rinne c und die Ränder e sind in bekannter Weise derart gestaltet und angeordnet, daß sie die Weichteile des Fahrers gegen Reibung und dergl. schützen. '
An dem hinteren Mittelteil liegt zwischen den Sattelflügeln α die Aussparung f, die um ein bestimmtes Maß nach vorn in der Richtung gegen den Schnabel b reicht und von bestimmter Breite ist. In Fig. 11 und 12 ist veranschaulicht, wovon der Verlauf und die Gestaltung der Aussparung abhängig sein soll. In jenen Figuren sind mit s die Sitzhöcker bezeichnet, mit t ist die Spitze des
Steißbeines bezeichnet. Es ist ersichtlich, daß die Sitzhöcker s und das Steißbein t innerhalb der Aussparung/" liegen, und daß lediglich die die Sitzhöcker s umgebenden Muskeln und Fleischmassen m auf den Sattelflügeln a aufsitzen.
Die Unterschiede, die der in den Zeichnungen dargestellte Herrensattel gegenüber dem Damensattel aufweist,, kommen für die
ίο Erfindung nicht in Betracht, da jene Unterschiede lediglich durch den verschiedenen anatomischen Bau der Gesäße und durch die verschiedene Beschaffenheit der Weichteile bedingt sind.
Die Einzelteile des Sattels, die Zubehörteile, das Material, die Abmessungen seiner Formen können sehr verschieden sein, ohne daß dadurch an dem Erfindungsgedanken etwas geändert würde. Wesentlich ist in jedem Falle, daß die am hinteren Mittelteil liegende Aussparung f zwischen den Sattelflügeln α so weit nach vorn gezogen ist, daß außer dem Steißbein t auch die Sitzhöcker s völlig frei liegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sattel für Fahrräder und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die am hinteren Mittelteil liegende Aussparung ff) zwischen den Sattelflügeln (a) so weit nach vorn reicht und von solcher Breite ist, daß bei der Benutzung des Sattels außer dem Steißbein ft) auch die Sitzhöcker fs) frei liegen und lediglich die die Sitzhöcker außen umgebenden Muskelmassen fm) auf den Sattelflügeln (a) aufsitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT185636D Active DE185636C (de)

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DE (1) DE185636C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026648B (de) * 1953-07-23 1958-03-20 Dr Med Heinrich Sieber Hygienischer Damenfahrradsattel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026648B (de) * 1953-07-23 1958-03-20 Dr Med Heinrich Sieber Hygienischer Damenfahrradsattel

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