DE186829C - - Google Patents

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DE186829C
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DE
Germany
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belt
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support arms
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DENDAT186829D
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/37—Restraining devices for the body or for body parts; Restraining shirts
    • A61F5/3769—Restraining devices for the body or for body parts; Restraining shirts for attaching the body to beds, wheel-chairs or the like
    • A61F5/3776—Restraining devices for the body or for body parts; Restraining shirts for attaching the body to beds, wheel-chairs or the like by means of a blanket or belts
    • A61F5/3784—Restraining devices for the body or for body parts; Restraining shirts for attaching the body to beds, wheel-chairs or the like by means of a blanket or belts directly connected to the trunk, e.g. with jacket

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 186829 -KLASSE 3Oe. GRUPPE
ANDREW BRESLIN und JOSEPH LEES in SUMMIT HILL (Penns, V. St. A.).
in einer bestimmten Lage.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine einem Kranken oder Schläfer anzulegende Vorrichtung, die bezweckt, jeden Versuch zu vereiteln, sich während des Schlafes in eine unerwünschte und dem Körper schädliche Lage zu bringen, und eine selbsttätige Rückführung des Körpers in eine nicht gesundheitschädliche, vorgeschriebene Lage ermöglicht, ohne daß der Kranke belästigt oder der Schläfer aufgeweckt wird. Eine ähnliche Vorrichtung ist bereits bekannt. Diese besteht im wesentlichen aus einem Gürtel, der mit abstehenden Stützarmen versehen ist. Hierbei besteht jedoch der Übelstand, daß die Arme mit dem Gürtel unlösbar und unverstellbar verbunden sind, so daß, wenn die Stellung der Stützarme geändert werden soll, erst jedesmal die ganze Vorrichtung gelöst werden muß. Dies verursacht naturgemäß Unbequemlichkeiten und namentlich für Kranke schädliche Störungen. Um diesen Nachteil zu verhüten, sind bei dem Gegenstande der Erfindung die Stützarme oder deren Tragplatten, ohne daß eine Lockerung des einmal angelegten Gürtels erforderlich wäre, am Gürtel verstellbar angeordnet, so daß in jeder Körperlage eine Lagenänderung der Stützarme ohne wesentliche Belästigung des Trägers vorgenommen werden kann. Die Anordnung kann ferner so getroffen sein, daß auch der gegenseitige Abstand der Arme verändert werden kann, z. B. dadurch, daß jeder Stützarm auf einer besonderen Tragplatte angeordnet wird, die an dem Riemen verschiebbar ist, oder durch Anordnung von verstellbaren Stützteilen an den Armenden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Stirnansicht der Vorrichtung in der einen Ausführungsform mit dem um den Körper zu schnallenden Riemen.
Fig. 2 ist der zugehörige Grundriß.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 ist die schaubildliche Ansicht des einen Endes eines starren Armes.
Fig. 4a zeigt die Anordnung der Metallplatten und -arme am Riemen sowie die Einrichtungen, die beim Gebrauch eine Ver-Schiebung der Platten und Arme auf dem Riemen verhindern.
Fig. 4b ist ein Längsschnitt durch einen der Arme.
Fig. 5 zeigt im Grundriß einen Teil des Doppelriemens.
Fig. 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung im Grundriß.
Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der zu der Vorrichtung nach Fig. 6 gehörigen Arme von vorn gesehen.
Fig. 8 ist ein vergrößerter Schnitt nach 8-8 der Fig. 7.
Fig. 9 zeigt einen federnden Winkelarm für einen einfachen Riemen.
Fig. 10 ist eine teilweise Ansicht der Teile nach Fig. 9 im Schnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5
bezeichnet A den aus zwei Teilen α und a1 bestehenden Körperriemen, der vorteilhaft aus Baumwoll- oder Drahtgewebe besteht. Jeder Teil ist doppelt um den Körper gelegt; beide Teile sind auf der einen Seite durch eine öse α2 und auf der andern Seite durch eine Verschnürung α3 (Fig. 5) miteinander verbunden. Diese wird durch eine elastische Schnur oder ein Band B gebildet, das durch entsprechende Schnürlöcher gezogen die einen Enden der Riementeile miteinander verbindet, während sich an den anderen Enden Streifen α4 befinden, die durch Schnallen as in beliebiger Lage festgehalten werden können.
Es ist klar, daß der Riemen bei dieser Anordnung je nach Bedarf beliebig weit zusammen- oder auseinander gezogen werden kann.
Auf den Außenteilen der Riemen a, a1 sind Arme C angeordnet, und zwar nicht unmittelbar auf den Riemen, sondern auf dünnen Metallplatten D, die auf dem Riemen einstellbar sind. Die Platten D bestehen zweckmäßig aus dünnem Stahl und verbinden mit der nötigen Festigkeit eine gewisse Elastizität. Sie sind in der Längsrichtung entsprechend der Körperform etwas gekrümmt. An den Enden sind die Platten etwas breiter gehalten und derart mit den Außenkanten abgebogen, daß diese nicht mit dem Riemen in Berührung kommen und dem Kranken hinderlich sein können. Die verbreiterten Plattenenden sind mit je zwei parallelen Schlitzen d versehen, durch die die Außenteile der Riemen hindurchgeführt sind. Hierdurch werden die Platten D fest und doch verschiebbar am Riemen gehalten.
Das Verschieben der Platten ist erforderlich, um die Lage der Arme C der Körperlage, dem Bett oder sonstigen Unterlage des Kranken entsprechend verändern zu können. Diese Einstellung ergibt sich durch einfaches Ziehen des Riemens durch die Schlitze d. Nach dem Straffziehen wird schon durch die gegenseitige Reibung eine zufällige oder unerwünschte Bewegung der Platten verhütet. Doch sind der größeren Sicherheit halber an den nach außen gebogenen Armenden c Zacken cl vorgesehen (Fig. 3 und 4), die nach Einstellung des Riemens in diesen eingreifen. Die Zacken cl sind zweckmäßig durch Einritzen der Außenenden c und durch Um- oder Einbiegen der ausgeschnittenen Teile hergestellt.
Die Arme C bestehen aus schmalen Metallstreifen, die die aus Fig. 1 und 4b ersichtliche Gestalt haben. Die Arme C sind an den Metallplatten D durch Schraubenbolzen E und Muttern F befestigt. Hierbei sind die BoI-zen E durch die Platten D hindurgeführt oder fest mit ihnen verbunden, wobei auf den Außenenden die gegen die abgebogenen Armteile c geschraubten Muttern F sitzen. Die letzteren sind zwecks besserer Handhabung mit größeren und geriffelten Köpfen versehen. Nach Entfernung der Muttern F können die Arme C schnell von dem Bolzen E und den Platten D abgenommen werden. Diese Abnahme bezw. die Lösung der Muttern F ist notwendig, um die Zinken c1 außer Eingriff mit dem Riemen A zu bringen.
An Stelle des Doppelriemens kann auch ein einfacher Riemen A2 nach Fig. 9 verwendet werden. In diesem Fall erfolgt die An-Ordnung der Arme C und der Platten D in derselben Weise wie vorher.
Die in Fig. 6 bis 8 dargestellte Ausführungsform besteht aus einem einfachen Riemen A1 und einer einzigen Platte Z)1, die Parallelschlitze wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform und einen starren Arm C1 oder C2 (Fig. 6 bezw. 7) mit Köpfen c2 oder c3 besitzt. Nach Fig. 6 ist auf der Platte D1 ein Arm C1 angeordnet, der zweimal stumpfwinklig gebogen und mit kegeligen festen Köpfen c2 versehen ist Nach Fig. 7 ist ein Arm C2 mit verstellbaren Köpfen c3 versehen, die mit ihren Schenkeln c4 durch Schlitze der Armenden hindurchgehen und durch Schrauben c5 festgeklemmt werden können, wobei die Schraubenspitze in Vertiefungen der Schenkel c4 eintritt. Durch einfaches Lösen und Wiederfeststellen der Schrauben cB können demnach die Köpfe c3 in die gewünschte Lage gebracht werden.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist der Riemen A1 mit Streifen a6 versehen, die nach aufwärts geführt mit Schulterbändern in Verbindung stehen. Dadurch, daß diese über die Schultern des Kranken gelegt werden, ergibt sich eine weitere Sicherung der Vorrichtung am Körper.
Die Vorrichtung nach Fig. 9 und 10 besteht aus einer geschlitzten Platte D2, die durch eine Klemmschraube di auf dem einfachen Riemen A2 festgehalten wird. Durch entsprechende Einstellung der Schraube d1 kann die Platte D2 entweder fest auf den Riemen geklemmt oder so gelockert werden, daß sie sich auf dem Riemen verschieben läßt.
Der mit dem einen Ende in den Ansatz d2 geschraubte Arm C3 trägt einen Kugelkopf C4. Der Arm C3 ist federnd gemacht, so daß er etwas nachgibt, wenn auf das Kugelende C4 ein Druck ausgeübt wird. Es sind also entsprechend zwei Armen und Platten auch zwei solcher Federn vorhanden, die gegeneinander geneigt und jede für sich auf dem Rücken des Kranken sich befinden.
Beim Gebrauch der neuen Vorrichtung wird de?r Riemen um den Körper des Kranken geschlungen und mehr oder weniger stark durch eine Öse oder dergj. angezogen. Die Platten, auf denen die Arme befestigt sind, werden nun so eingestellt, daß eine Drehung des Kranken aus der Lage, in der sein Körper gehalten werden soll, verhindert wird.
Die neue Vorrichtung gewährt ein Gefühl
ίο der Ruhe und des Gleichgewichtes infolge der dem Körper dargebotenen Unterstützung. Die Vorrichtung verhindert, entsprechend richtig eingestellt, daß sich der Kranke unbewußt während des Schlafes auf den Rücken dreht. Auf diese Weise lassen sich Pollutionen, Bettnässen, Alpdrücken usw. verhüten. Die Federung der Arme C3 (Fig. 9) läßt es zu, daß der Kranke auf dem Rücken liegend einschlafen kann, wobei die Arme auf die Platten niedergedrückt werden. Bei einer Drehung des Körpers verhindern die inzwischen wieder entgegengesetzt abgefederten Arme eine Rückdrehung in die beim ersten Schlaf eingenommene Lage. Dies ist deshalb wichtig, weil gerade gegen Morgen nach dem ersten Schlaf die oben erwähnten üblen Erscheinungen aufzutreten pflegen. Bei Herzleiden kann die Vorrichtung dazu dienen, eine Drehung des Körpers auf die linke Seite oder den Rücken zu verhüten, weil hierbei Angst- und Drückgefühle infolge unangenehmer Träume sehr gefährlich werden können.
Die neue Vorrichtung vereitelt also , ohne den Schläfer zu erwecken, alle Versuche, sich im Schlaf unbewußt auf den Rücken zu drehen. Die Vorrichtung ist ferner derart einstellbar, daß der Kranke während einer chirurgischen Operation oder nach einer solchen in der gewünschten Lage gehalten wird. Selbstverständlich kann die Vorrichtung auch dazu dienen, gebrochene Gliedmaßen in solcher Lage zu halten, daß eine Drehung derselben nach dem Verbinden verhütet wird.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Mit Stützarmen versehener Gürtel zur Sicherung des menschlichen Körpers in einer bestimmten Lage, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stützarme tragende Platte oder, falls jeder Stützarm an einer besonderen Platte sitzt, die Tragplatten verschiebbar an dem Gürtel angeordnet sind.
2. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (C) an den Befestigungsenden (c) mit Zinken (c1) versehen sind, die beim Befestigen der Stützarme an den Platten mit Hilfe von Bolzen (E) und Muttern (F) in den Gürtel (A) eingedrückt werden und die Stützarme zusammen mit den Platten in ihrer jeweiligen Stellung am Gürtel festhalten.
3. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme an ihrem freien Ende mit verstellbaren Stützteilen (ca, ε4") versehen sind.
4. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme federnd auf ihren Tragplatten angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6334567B1 (en) 1997-10-30 2002-01-01 Daimlerchrysler Ag Component and method for production thereof

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US6334567B1 (en) 1997-10-30 2002-01-01 Daimlerchrysler Ag Component and method for production thereof

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