DE189571C - - Google Patents

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DE189571C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/08Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for fluid conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Rohrverbindung für die Luft- oder Dampfleitung an Eisenbahnwagen und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Rohrkupplung mittels eines Zylinders an einem kugelsegmentartig ausgebildeten Zapfen eines am Untergestell der Wagen befestigten, längsverschiebbaren Rahmens hängt, so daß sie sich in jeder Richtung bewegen kann.
ίο Der Zylinder kann sich auf dem Zapfen verschieben, wird jedoch gewöhnlich von einer im Zylinder gelagerten Feder mit seinem Bund gegen eine der ebenen Flächen des Zapfens gedrückt. An dem der Feder gegenüber liegenden Ende ist über den Zylinder der Kupplungskopf, in dem die Rohrleitungen liegen, geschraubt.
Auf den Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι eine Seitenansicht eines Teils eines Wagens mit daran angebrachter Kupplungsvorrichtung, Fig. 2 eine Aufsicht auf die letztere nach Linie 2-2 der Fig. i. Fig. 3 zeigt die beiden Kupplungseinrichtungen zweier Wagen in ihrer Arbeitsstellung. Fig. 4 ist eine Endansicht einer Kupplungseinrichtung. Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch ein Kupplungsglied im vergrößerten Maßstabe, Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine Einzelheit.
Der Eisenbahnwagen A ist mit einer gebräuchlichen Kupplungseinrichtung B zum Zusammenhalten der Wagen ausgestattet. Von dem mittleren Träger oder einem anderen Teil des Wagenuntergestells hängen Träger a, b, c herab, in deren Öffnungen die Seitenschienen eines Rahmens C liegen und hierin eine begrenzte Längsverschiebung ausführen können. Dieser Rahmen bildet einen Träger für die selbsttätige Kupplungseinrichtung und wird unabhängig von der für die Wagen bestimmten Kupplung so getragen, daß in der Normalstellung das eine Ende der für die Luftdruckleitung bestimmten Kupplung ungefähr in derselben senkrechten Ebene liegt wie das Ende des Wagens. Der Rahmen C ist mit der Kupplungsvorrichtung B durch ein Glied d verbunden, welches einerseits gelenkig an Augen dieses Rahmens angebracht ist, während das Glied andererseits in der Breite verringert ist und hier einen Absatz bildet. Eine Klammer d1 .'ührt mit einem mit Schraubengewinde versehenen Ende durch eine seitliche Öffnung des Gliedes d1, und zwar in der Nähe des Absatzes desselben und umfaßt mit ihrem hakenartigen Ende das Unterende eines Zapfens f, der an der Kupplung B angebracht ist. Durch Anziehen der auf die Klammer d1 geschraubten Mutter f1 hält dieselbe den Zapfen/ so fest, daß eine unbeabsichtigte Lösung der beiden Teile nicht möglich ist. Das Glied d kann auch, wie Fig. 7 zeigt, aus zwei Teilen zusammengesetzt sein, welche untereinander durch eine Schraubenfeder E verbunden sind, und hierdurch dem Glied eine gewisse Federung geben, so daß starke Stöße o. dgl. an der Kupplung der Wagen nicht auf den Rahmen C übertragen werden. Von dem Vorderende des Rahmens C hängt ein U-förmiger Träger 2 hinab, welcher ungefähr in seiner Mitte einen Zapfen 3 (Fig. 6) trägt. Dieser ist bei 4 nach Art eines Kugelsegmentes ausgebildet und ragt durch einen Schlitz 6 an der Unterseite eines Zylinders 5 hindurch, welcher sich unterhalb des Rahmens C befindet. Der Schlitz 6 erstreckt sich vom
Vorderende dieses Zylinders bis ungefähr zur Mitte desselben. Der Innendurchmesser des Zylinders ist nur um ein geringes größer als der Durchmesser der Kugel 4 des Zapfens 3. Wenn die Kupplung nicht in Betrieb ist, so wird der Zylinder 5 mit seiner Schulter 7 durch die Feder 8 gegen eine der ebenen Flächen des Zapfens 3, 4 gedrückt. Die Feder 8 sitzt zwischen der Schulter 7 und der Kappe 9, die durch eine Stange 10 mit den Augen 12 des Zapfens 3, 4 verbunden ist.
An das Vorderende des Zylinders 5 ist der Kupplungskopf 13 angeschlossen, dessen Vorderfläche 14 flach ist und rechtwinklig ausgebildet sein kann. Dieser Kupplungskopf besitzt zwei Vorsprünge 15, von denen der eine von der einen Seite des Kopfes aus nach der oberen Hälfte desselben vorsteht, während der andere von der anderen Seite des Kopfes aus von der unteren Hälfte desselben hervorragt. Die Vorsprünge dieser Führungen sind mit abgeschrägten oder kurvenförmig verlaufenden Flächen versehen und endigen einerseits oberhalb, andererseits unterhalb der Mittellinie des Kopfes. Ungefähr in der Mitte der Fläche 14 ist eine Bohrung 16 vorgesehen, die zweckmäßig rechtwinklig ausgestattet ist und an ihrem Ende versenkt ist, um hier bequem eine entspiechende Kappe 17 aus geeignetem Material anbringen zu können. Diese Kappe steht etwas über die Fläche 14 vor. Die Bohrung 16 erstreckt sich ein gewisses Stück in den Kupplungskopf 13 und bildet einen Luftkanal, der in einer Querbohrung endet.
An dieser Stelle ist ein Zweiwegehahn ig angeordnet, dessen Spindel aus dem Kupplungskopf herausragt und einen Handgriff 20 trägt. Dreht man den Hahn 19 in der einen Richtung, so kommt die Bohrung 16 mit demjenigen Teil der Querbohrung, welcher rechts von der Bohrung 16 liegt, in Verbindung, während bei Drehung des Ventils in der entgegengesetzten Richtung eine Verbindung mit der Hilfskupplung 22 hergestellt wird, die an dem anderen Ende der Querbohrung angebracht ist. Diese an sich bekannte Hilfskupplung ermöglicht es, daß die Luftdruckleitungen eines Zuges selbst dann miteinander verbunden werden, wenn eine der beschriebenen Kupplungsvorrichtungen beschädigt sein sollte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Selbsttätige Rohrverbindung für Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrkupplung mittels eines Zylinders (5) an einem kugelsegmentartig ausgebildeten Zapfen (4) eines am Untergestell der Wagen befestigten längsverschiebbaren Rahfnens hängt, so daß sie sich in jeder Richtung bewegen kann.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der den Kupplungskopf mit den Rohrleitungen tragende, mit einem Schlitz (6) für den Fuß (3) des Zapfens versehene Zylinder (5) auf dem Zapfen verschieben läßt, jedoch gewöhnlich durch eine in einer Verlängerung des Zylin-
■ ders gelegene Feder (8) mit seinem Bund (7) gegen eine der ebenen Flächen des Zapfens gedrückt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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