DE1896183U - Ueberspannungsableiter. - Google Patents
Ueberspannungsableiter.Info
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- DE1896183U DE1896183U DE1963S0046529 DES0046529U DE1896183U DE 1896183 U DE1896183 U DE 1896183U DE 1963S0046529 DE1963S0046529 DE 1963S0046529 DE S0046529 U DES0046529 U DE S0046529U DE 1896183 U DE1896183 U DE 1896183U
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T1/00—Details of spark gaps
- H01T1/15—Details of spark gaps for protection against excessive pressure
Landscapes
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
ί
-§■ Ι1Α.-Β10Η40-2Ζ9.63
SIEMENS
Berlin und Erlangen Patent- und Lizenzabteilung
© BE^L1N*SIEMENSSTADT „
27 SER W3
^ _^ Me leaerußg■ ^e^rl^Eft eisen OlberepannWogsalaXeX^er für
spannuijg iii FrelXxifijaiasÄhyuttg. Solche
■besitzen als (JeMuse» das die ÄTileitereleöieiite, «ie Βο
r fuafcenatrecke uni spaztntiiigsa'bhäiigige Ma er stunde, eutlailt,
ein laolieratoffiTolar>
tas an äen iti3?i58eiten mit metallx&eh&m
*" Arnta türen ver-seiilosaea ist. Das Is ο Ii er st of fr ohT "bestellt
Tragen des Ableitergehäuses hat man Befestigungsachellen
vorgesehen, die an dem Isolierstoffrohr angreifen. Die Schellen
3/830/42.08 ■ ■
weisen Irdpatential auf. Sie sind io der M%e der letallarmatur
angebracht> an der der eraseitige Abschluß: des Ableiters erfolgt,
Dieser Aiisohluß ist vielfach Ätreniiljar. Er kann z.B. mit Hilfe
V eines Lotes oder mit Brüchnieten bfestigt söift und unter der
Wirkung einer leder stehen, lird der Ableiter Äerlastet, so
f schmilzt das Lot■-torn', die Jruchnietaii reißen/bei einemJllaerdruck
uM die leder drückt die Anschluß leitung vom Gehäuse weg:«
Dadurch entateht eine frennatrecke, die den Stromkreis über
den Ableiter unterbricht (3?rennsicheru»g).
! ' '■■■■- ■ - ' ■
Is ist "bekannt, das Isolier st off rohr mit ?orsprüngen, ss-.B.-ι
■ - -
\_ Schirmen oder lippen, au versehen, um die tlherschlagsfestigkeit
! zu steiger«. Bisher hat man solche Voraprüage aber nur' zwischen
φ der hochBpannungsseiti^ep Armatur dea Ableiters und: der Be-[
festiguögeachelle mit Irdpotential vorgesehen, Ber andere !Teil
* des Isolierstoffrohres zwischen der Schelle und der erdseitigen
Metallartnatür wurde glatt gelaasen, offenbar in der Ansicht,
daß eine große elektrische festigkeit nicht erforde-rlich ist,
weil sowohl die Armatur als auch die Befestigungsschelle
normalerweise Srdpotential aufweisen.
Nach der !feuerung ist dagegen das Isolierstoffrohr auch in ■
k. dem Bereich zwischen der Befestigungsschelle und der aM-seitigejQ
Armatur mit Torsprüngen zur Srhöhuflg der elektrischen:
Festigkeit versehen. Pies ist deshalb vorteilhaft, weil nach dem Ansprechen der vorgenannten 3!rennsicherung,
die dm Ableiterstromkreis unterbricht, am erdseitigen Ende
_ 2 ~ ■ ■
>k 9/830/4208
Isolierstoffrohr es KGöhspannutogöpotential vorliegen
Mö Torsjsriinge sorgen- darm für eine ausreichende Isolierung
Mischen diesem Bude und dwr geerdeten Befestigungssehelle.
Dadurch werden fbersehläge von dem normalerweise Srdpotenti&l
führenden Ende 2Wr Sciiaelle hin Teraiiedeii, die für dasEetz
einen BräeGtilwiS "bedeuten würden. ■
Die BefestigungBsciaelle ist feel einer bevorzugten
form der !feuerung ao angebracht, daß sie die länge des Isolierst
of fr olir es etwa im Terhältnis 1 i 2,5 teilt. Wie gefunden
wurde, ist dann bei den üblisfeen Abmessungen der Isolierstoffgehäuse
einerseits eine ausreichende %ängß jswiscjien der üäocn«
spannungsseitige» Metallarmatur vrnü der Befestlgungssöheile
•vorlianden, um äauernd, also auch bei der im Betrieb umr ermeidiiöiien
Versobtautzung, den mcSgliciien Spannungen gegen Urde stand-2Uhalten.
Andererseits ergibt sicla eine bisher unlrreiGiite
elektrisch festiglEeit zwischen der Befestigungssc&elle und
der erdaeitigen letallarmatur> die für die kurze Zeit Ewiscben
dem Ansprechen der frennsioherung und dem Ausmeclisseln des Ibleiters
allen. Beanspruchungen gewachsen ist.
An der Befestigungssehelle können eine oder mehrere stabförmige
Lichtbogenelektroden angeordnet sein, die auf die hochspannungsseitige
letallarmatur gerichtet sind. Äan kann dadurch erreiehen,
daß ein lichtbogen» der .bei einem Versagen des Überspannungsabletters
außerhalb des Gehäuses entsteht, nioht ständig über
— 3 —
Vi-V--
9/850/Φ2Ο8. :
die ganae länge des Gehäuses brennt, sondern nur längs des
Teiles zwischen dem Befestigungsflansch und der hochspannungsseitigen
Metallarmatur stehenbleibt. Die Isolierstoffstrecke
zwischen der Befestigungsschelle und der erdseitigen Metallarmatür
wird deshalb durch den Lichtbogen^ kaum beansprucht.
Sie besitzt dann nach dem Erlömohen des Mehtboiens, das beispielsweise durch Ab schält en eier Leitung erreicht wird, trotz
ihrer verhiltnismäMg geringen Mnge eine scl^große elektriache
Festigkeit, daß der Betrieb der Leitung weitergeführt werden
kann. - : ,-■-"'"■
Zur Steigerung der elektrischen Festigkeit gegenüber bekannten
Ableitern kann ferner eine Isolierstoffschicht auf der der erdseitigen
Armatur zugekehrten Seite der Befestigungsschelle bor
tragen. * - -
Weitere Einzelheiten und Tort ei Ie der !Teuerung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
anhand der Zeichnung.
Der in dar figur dargestellte Blittelspannungsableiter in freiluftsius
führung besteht aus den üblichen Ab le it ere lementen, wie
Iiöschfunke-nstrecken 1 und Widerstandsscheiben 2 mit spannurigsabhängiger
Kennlinie. Die Elemente sind in einesi Hartpapierrohr 3 angeordnet. Sie werden durch·eine leder 4 gegeneinander
gepreßt, damit ein guter Stromübergang mo'glioh ist. ·
. . - 4 - " v- .■■■'■
9/6^0/4208
Das Hartpapierrohr ist von einem Porzellanrohr 7 umgeben, das,
wie die Zeichnung zeigt, über seine ganze Länge mit Hippen 8
zur Erhöhung der elektrischen Festigkeit versehen ist» Es ist lediglich ein etwa zwei Bippenteilungen "breiter Bereich bei 10
ausgespart, in dem eine Befestigungsschelle 11 angreift, die
mit einer Schraube 12 auf das Bohr 7 geklemmt Wird.
Die Stirnseiten des Ableitergehäuses sind durch zwei Metallarmaturen
verschlossen. Zu der hochspannungsseitigen Metallarmatur gehört ein mit Zement 15 aufgekitteter Flansch 16.
Der flansch ist dturtBereich des Hohrinneren mit Ausnehmungen 17
versehen, so daß sternförmige Arme entstehen. Gegen die Arme stützt sich die leder 4 ab,
lit dem flansch 16 ist ein Metalldeckel 18 durch Hieten 19
einer vorgegebenen mechanischen Festigkeit verbunden, so daß
mit Hilfe von zmei Mohtuiigsringen 20 und 21 ein gasdichter
Abschluß des Ableitergehäuses erreicht wird, ferner ist am
flansch 16 bei 24 ein sogenannter.umlenkteiler 23 angebracht,
der an seiner Außenseite ein Anschlußblech 25 trägt.
Die untere Armatur» die als Ganzes mit 29 bezeichnet ist, ist
im wesentIichen ebenso aufgebaut wie die obere Armaturν Statt
eines Ansehlußblechea ist .jedoch ein !»eiter 30 an einer Platte
31 befestigt, öle AaMeten 32'ieiialteniwii^V Der Öasumlenkteller
33 besitzt eine Aussparung 34° "®®T Durchmesser der Aus-'
sparung 34 ist größer als der Durchmesser der Blatte 31·
Mit äeta ümlenkte/ller 23 und der Befestigungssöhelle 11 sind
stabförmige Mchtbogenelektroden 36 und 37 verbunden, tie unter
einem Winkel von etwa 30° gegenüber der ftehäuseachse verlaufend
aufeinander zugerichtet sind.
Wird der Ableiter, der bei 25 an eine Hochspannungsleitung angeschlossen ist, während die Leitung 30 «ach Erde führt, ia.
Betrieb Jib er la stet, so entstellt im Ibleit erinneren ein tber—
druck dürcn Yerdaiapfen waä Vergasen der Ab leiter elemente. Meser
tJberdruGk löst die Platten 18 und 31, da die Ii et en 20 und, 32
bei eiaießi vorgegebenen Druck gerbrochen werde**. Durch die frei-■yierdenden
Öffnungen können die Gase und Dämpfe entweichen. Sie
werden durch die Seiler 23 bzw. 33 umgelenkt, so daß sie längs
des AbleiteTgehäusea gegeneinander strömen·. Ba sie sehr hei&
sind, bilden sie einen ionisierten: Pfad, auf den der über den
Ableiter fließende Strom tibergeht, so daß sich ein Bichtbogen
außerhalb UeB Gehäuses bildet. Auf (Jrund der Xichtbogenelektroden
36 und 37 bleibt der !»iehtbogen, der längs des ganzen:
Ableitergehäuses entstanden ist, nur zwischen der Befestigungsschelle 11 und der hochspannungsseitigen Armatur stehen. Das
G-ehäuse zwischen äos: Schelle und der erd seit igen Armatur wird
somit nur kurziseitig; beansprucht.
lit dem liösen der Platte 31 trennt sich die Brdleitung 30
-vom unteren Ableiterende» Ss ist somit eine ^rennstrecke gegen
Brde vorhanden, sobald der 'Lichtbogen z.B. durch das Ansprechen
eines vorgeschalteten Hochspannungsschalters gum Irlösehen kommt.
9/850/420β
lach dem Irlöachen des Mchtbogens kann die Eochspannurigsleitung;
wieder eingeschaltet werden. Wenn dabei auch durch beschädigte; Äbleiterelemente; oder leitende Ablagerungen, z.B. .
Ruß, im Gehäuseinneren Hocnspannungspotential bis an die erdseitige
Armatur getragen wird, so sorgen dooh *?" α iu;ir o^ier-^-
M*%:■"i^v1 die neuerungsgemEßen Rippen 8 im Bereich zwischen aer
Befestigungsschelle 11 und der unteren Armatur für eine ausreiöhende
elektrische Festigkeit gegen Überschläge nach Irde.
Der Betrieb der leitung kann deshalb weitergeführt werden, bis
der Ableiter ausgewechselt werden kann.
1 Figur . ■
4 Ansprüche
— 7 mm.
Claims (4)
1. Überspannungsableiter für Mittelspannung in Ireiluftausführung
mit einem durch me ta llisehe Armaturen an den Stirnseiteil
ν er schlo sperren isolierstoffrohr, das- öle Ableiterelemente, wie :
MscMunkemtreokeund Wideretlnde, enthält, uM mit einer an
dein Isolieret off röhr angreifende» Befestigungsscheile, mit BrS-.
potential, wobei der an der einen -Armatur angebräunte erdseitige
Anschluß ablösbar ist, um den Ableiterstroffikreis bei einer tiberlastung
aufzutrennen, und auf der Außenseite des Isolierstoffrohrss
zwischen der hochspannungsseitigen Armatur und der Be- .
festigungsschelle Toraprünge zur Vergrößerung der ele&trisciien
festigkeit vorgesehen sind, dadurch, geltennzeichnet, .daß das
Isolierst off rohr auch in dem Bereich, wischen der Sefestiguügsschelle
und äar erdseitigen Armatur mit Torspriingen aur-Vergrößerung der elektrischen festigkeit versehen ist.
2. fberspannungsableiter naeh Anspruch T, dadurch
daß die Befestigungsschelle die Mnge des Isolierstoffrohres
etwa im ferMltnis 1 : 2,5 teilt.
3'. ilberspaßnungsabieiter nach Anspruch 1, dadurch: gekennzieich.net,
daß an der Befeatigungsscnelle eine oder mehrere stabförmige
Mchtbogenelektroden angeordnet siM, die auf die hochspannu«ge~
seit ige Armatur gerieMet sind. .
4. Hberspannungaableiter nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sefeatigungssckelle a»f ihrer der erdseitigen Armatur .
sugekelirten Seite eine Isolierstoff schicht trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0046529 DE1896183U (de) | 1963-09-27 | 1963-09-27 | Ueberspannungsableiter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0046529 DE1896183U (de) | 1963-09-27 | 1963-09-27 | Ueberspannungsableiter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1896183U true DE1896183U (de) | 1964-07-09 |
Family
ID=33182407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963S0046529 Expired DE1896183U (de) | 1963-09-27 | 1963-09-27 | Ueberspannungsableiter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1896183U (de) |
-
1963
- 1963-09-27 DE DE1963S0046529 patent/DE1896183U/de not_active Expired
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