DE190281C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE190281C DE190281C DENDAT190281D DE190281DC DE190281C DE 190281 C DE190281 C DE 190281C DE NDAT190281 D DENDAT190281 D DE NDAT190281D DE 190281D C DE190281D C DE 190281DC DE 190281 C DE190281 C DE 190281C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- bead
- tube
- sleeve
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 17
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/06—Umbrella runners
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-1 M 190281 KLASSE 33 a. GRUPPE
OTTO SCHUBERT in CHARLOTTENBURG.
Schirmschieber. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schirmschieber, der aus einer in der Schieberhülse angeordneten
geschlitzten Federwulströhre besteht und deren Wulst zwecks Feststellung des Schi'ebers
über Vorsprünge oder Vertiefungen des Schirmstockes eingreift. Gemäß der Erfindung
wird die Federwulströhre aus einem 'längsgeschlitzten Metallblättchen gebildet, das
zusammengerollt in die Schieberhülse eingeschoben wird und in einer Erweiterung derselben
vermöge seiner Umfangsfederung eingesprengt festliegt. Die Längsschlitze der Federwulströhre gehen nicht bis zu den Enden
des die Röhre bildenden Metallblättchens.
Auf der Zeichnung ist nun die neue Schirmschieberausführung veranschulicht. Es zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt des Schirmschiebers in festgestellter Lage,
Fig. 2 das gestanzte Metallblättchen mit eingeprägter Wulst,
Fig. 3 den Schirmschieber in Ansicht.
Der Schieber besteht aus der Hülse α und einer in dieser gelagerten Federwulströhre b (Fig. 1). Die Federwulströhre ist mit Längsschlitzen versehen, die nicht bis zu den Enden des die Röhre bildenden Metallblättchens reichen. Die Wülströhre b (Fig. 1) wird durch Zusammenrollen des gestanzten und in der Mitte mit eingedrückter Wulst versehenen federharten Metallblättchens gebildet und in die Schieberhülse α geschoben. Zur Aufnahme dieser so gebildeten Federwulströhre b ist die Schieberhülse α innen so viel erweitert, daß erstere die durch die Weitung unterbrochene Zylinderform wieder herstellt und nur die Wulst £>2 nach innen oder außen hervortreten läßt. Um nun beim Gebrauch des Schiebers die Wulst des Federwulströhrchens zurücktreten zu lassen, hat die Schirmschieberhülse in der Mitte noch eine zweite Erweiterung erhalten. Diese Erweiterung begrenzt das Zurücktreten der Federwulst und somit ein Erschlaffen derselben durch Überanstrengung.
Der Schieber besteht aus der Hülse α und einer in dieser gelagerten Federwulströhre b (Fig. 1). Die Federwulströhre ist mit Längsschlitzen versehen, die nicht bis zu den Enden des die Röhre bildenden Metallblättchens reichen. Die Wülströhre b (Fig. 1) wird durch Zusammenrollen des gestanzten und in der Mitte mit eingedrückter Wulst versehenen federharten Metallblättchens gebildet und in die Schieberhülse α geschoben. Zur Aufnahme dieser so gebildeten Federwulströhre b ist die Schieberhülse α innen so viel erweitert, daß erstere die durch die Weitung unterbrochene Zylinderform wieder herstellt und nur die Wulst £>2 nach innen oder außen hervortreten läßt. Um nun beim Gebrauch des Schiebers die Wulst des Federwulströhrchens zurücktreten zu lassen, hat die Schirmschieberhülse in der Mitte noch eine zweite Erweiterung erhalten. Diese Erweiterung begrenzt das Zurücktreten der Federwulst und somit ein Erschlaffen derselben durch Überanstrengung.
Durch die nach der Rollung des Blättchens zurückgebliebene Umfangsfederung des gebildeten
Röhrchens wird dasselbe, nachdem dasselbe in die dafür bestimmte Erweiterung der
Schieberhülse geschoben ist, durch Zurückweichen des Rohrmantels als geschlossene
Röhre eingesprengt. Es bildet so erst ein geschlossenes Federwulströhrchen, welches
den einmal eingenommenen Platz nicht mehr verlassen kann. Ein bedeutender Vorteil liegt
bei dieser Anordnung darin, daß das so gebildete Federwulströhrchen im Innern so viel
freie Längsbeweglichkeit besitzt, um bei Verschiebung der Wulst dem Druck in dieser
Richtung etwas nachzugeben, ohne seine Lage im allgemeinen zu verändern.
Der so hergerichtete Schirmschieber wird auf den Schirmstock d geschoben, auf welchem
in bekannter Weise zwei kleine Ringe oder Vertiefungen angebracht sind. Die Ringe
können mit oder ohne Rille versehen sein. Diese Ringe sind in ihrer Wandung so dünn,
daß der Schieber den Schirmstock fast anschließend umfassen kann.
Zur Bewegung des Schiebers behufs Feststellung des Schirmes in geöffneter oder geschlossener
Lage hat man nur nötig, ersteren durch kleinen Stoß oder Zug in seiner Längs-
richtung über den einen oder andern Ring zu drängen; die Federwulst wird den geöffneten
oder geschlossenen Schirm in seiner ihm gegebenen Lage erhalten.
5
5
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Schirmschieber, bestehend aus einer in der Schieberhülse angeordneten geschlitzten Federwulströhre, deren Wulst zwecks Feststellung des Schiebers über Vorsprünge oder in Vertiefungen des Schirmstockes eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die FederwulstrÖhre aus einem längsgeschlitzten Metallblättchen besteht, das zusammengerollt in die Schieberhülse eingeschoben wird, so daß es in einer Erweiterung· derselben vermöge seiner Umfangsfederung eingesprengt festliegt und dessen Längsschlitze nicht bis zu den Enden des Metallblättchens reichen.
- 2. Schirmschieber nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schieberhülse selbst durch nicht bis zu den Hülsenenden reichende Längsschlitze zu einer federnden Wulströhre (b, V1) ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE190281T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190281C true DE190281C (de) |
Family
ID=5722956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190281D Active DE190281C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190281C (de) |
| FR (1) | FR378880A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006056581A1 (de) * | 2006-11-29 | 2008-06-05 | Eberhard Göbel GmbH + Co. | Schirm |
-
0
- DE DENDAT190281D patent/DE190281C/de active Active
-
1907
- 1907-06-15 FR FR378880A patent/FR378880A/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006056581A1 (de) * | 2006-11-29 | 2008-06-05 | Eberhard Göbel GmbH + Co. | Schirm |
| US7806130B2 (en) | 2006-11-29 | 2010-10-05 | Erberhard Gobel Gmbh & Co | Umbrella |
| DE102006056581B4 (de) * | 2006-11-29 | 2012-02-09 | Eberhard Göbel GmbH + Co. | Schirm |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR378880A (fr) | 1907-10-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2316143A1 (de) | Reifenaufbaumaschine | |
| EP0554764A1 (de) | Schmuckband | |
| DE7635587U1 (de) | Pneumatische oder hydraulische Kolbenzylinder-Einheit | |
| DE429609C (de) | Zusammenlegbarer Hohlkoerper, Stativfuss, Faltbootversteifung o. dgl. | |
| DE2520369A1 (de) | Vorrichtung zum verengen und bzw. aufweiten von fingerringen | |
| DE652024C (de) | Wechselbleistift mit durch Schieber aus der Ruhestellung in eine Rast fuer die Gebrauchsstellung verschiebbaren Minentraegern | |
| DE964571C (de) | Mehrfarbschreibstift, insbesondere Zweifarbkugelschreiber | |
| DE580976C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Spulenkoerpern mit Durchbrechungen | |
| DE494331C (de) | Regelbarer Widerstand | |
| DE1277703B (de) | Kugelschreiber | |
| DE428677C (de) | Verfahren zur Herstellung von am Ende verdickten Hohlstiften fuer Hosenknoepfe | |
| DE445074C (de) | Ziehdorn zur Herstellung von Rohrbogen, Rohrschlagen usw | |
| DE444740C (de) | Steckerstift mit federndem Mantel | |
| DE563653C (de) | Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative | |
| DE614487C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen aus einem hochkant gebogenen Streifen duennen elastischen Metalls, z.B. Stahl | |
| DE268639C (de) | ||
| DE668675C (de) | Zylinderschloss | |
| DE384451C (de) | Mahlkoerper fuer Rohrmuehlen mit in achsialer Richtung gewelltem Mahlmantel | |
| DE261659C (de) | ||
| DE350404C (de) | Spreizbare Bremshuelse fuer Nabeninnenbremsen | |
| AT311856B (de) | Anzeigegerät für die Bewertung von Skisportleistungen | |
| DE294742C (de) | ||
| DE867306C (de) | Landkarte, insbesondere Autokarte, mit zugehoerigem Behaelter | |
| DE1411948B1 (de) | Kugelschreiber mit Druckmechanik | |
| DE178435C (de) |