DE190463C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE190463C DE190463C DENDAT190463D DE190463DA DE190463C DE 190463 C DE190463 C DE 190463C DE NDAT190463 D DENDAT190463 D DE NDAT190463D DE 190463D A DE190463D A DE 190463DA DE 190463 C DE190463 C DE 190463C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rake
- sound
- rod
- wheel
- sound tube
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N platinum Chemical compound [Pt] BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052697 platinum Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/64—Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
- H04M1/65—Recording arrangements for recording a message from the calling party
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Toys (AREA)
- Auxiliary Devices For Music (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
dia '.itxJ'iclU'i! äiife
»iiiqefnq I'· bot c&i-mm$w\cj fhMhM
»iiiqefnq I'· bot c&i-mm$w\cj fhMhM
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190463 KLASSE 21«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 190461 vom 10. Februar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1906 ab. Längste Dauer: 9. Februar 1921.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Verbesserung des selbsttätigen Antwortgebers
für Fernsprechstellen nach Patent 190461 und besteht darin, daß der in nachstehendem
näher beschriebene Mechanismus es ermöglicht, statt eines Phonographen die deutlicher sprechende Platten-Sprechmaschine
als antwortgebendes Organ zu benutzen. Das Laufwerk eines Grammophons ist als bekannt
vorausgesetzt und der Deutlichkeit halber in den Zeichnungen nicht mit aufgeführt. In
das Federtriebrad eines Grammophongehwerkes greift ein Rad α ein, welches derart
übersetzt ist, daß seine Umlauf zeit etwa 3/4 Minute beträgt. Dieses Rad ist auf der
oberen Fläche mit einer am Zahnkranz entlang laufenden, hügelartig ansteigenden. Erhöhung
b versehen, die sich über den dritten Teil des Radumfanges erstreckt, am obersten
Punkte etwas abgeflacht ist und nach beiden Seiten gleichmäßig bis zur Radfläche abfallend
ist. Diese Erhöhung bewirkt die Senkung und Hebung des Gestänges g g, welches an
der Querstange k der verminderten Reibung wegen mit einem Röllchen c versehen ist,
das auf der Erhöhung b läuft. Im Ruhezustand liegt das Röllchen c auf dem höchsten
Punkte der Erhöhung b, und das Gestänge g g befindet sich in seiner obersten Stellung.
Sobald das Rad α und damit auch die Sprechplatte P gedreht wird, läuft das
Röllchen c von der Erhöhung b ab, das Gestänge g g senkt sich; nach einer vollen Umdrehung
des Rades α wird das Gestänge g g wieder gehoben. Das Gestänge gg wird an
den beiden Führungsstangen i i geführt. Neben dem Fuße dieser Stangen i i befinden sich
zwei isolierende Stützen ^1 ^2, die als Ruhepunkte
für das Gestänge gg nach der Senkung, die durch das Eigengewicht und durch die
der Sicherheit wegen noch angefügte Feder F bewirkt wird, dienen. Diese Stützen, welche
oben eine Metallhaube mit Platinstückchen tragen, bilden die Kontaktpunkte zum Schluß
des Mikrophon-Stromkreises, welcher durch die Querstange k bewirkt wird; der Strom
nimmt seinen Lauf aus dem Verbindungsdraht in der Stütze ^1 über die Querleiste k
des Gestänges g g zur Stütze ^2. Geschlossen
ist der Mikrophon-Stromkreis also nur, wenn das Gestänge auf den Stützen ^1 und ^2 ruht,
und dieses geschieht nur während der eigentlichen Sprechdauer. Da die Oberfläche der
Stützen ^1 und ^2 etwas höher wie die obere
Radfläche liegt, so schwebt nach Senkung des Gestänges das Röllchen c an der Querstange
k über der Radfläche, jede Reibung vermeidend.
Die obere Querstange R des Gestänges trägt einen Rechen mit beispielsweise acht
Zähnen. Diese acht Zähne entsprechen den acht auf der Sprechplatte enthaltenen Antworten.
Im Ruhezustand des Antwortgebers, also bei gehobenem Rechen, ruht die von
der Schalldose D kommende Schallröhre Sch mit dem sie stützenden Stahlstift ο in einem
der Zahneinschnitte, wobei der Stahlstift genau in die tiefste Stelle der Zahnung paßt, so
daß für jede Antwort eine bestimmte Anfangslage der Schallröhre sich ergibt. Die Einstellung
auf eine beliebige Antwort erfolgt mittels eines in Fig. ι mit ν bezeichneten
Hebels, welcher an dem um seine Vertikalachse drehbaren Tragbügel T der Schallröhre
Sch beweglich befestigt ist. Dieser Hebel ν umfaßt den Tonarm t, wie in Fig. ι
dargestellt, und da die Schallröhre Sch außer in vertikaler Richtung auch um die Achse des
Tragbügels T drehbar ist, so läßt sich nach der an der Vorderseite des Hebels ν angebrachten
Skala w (Fig. 1 und 4), die genau mit den Einschnitten des Rechens und daher
auch mit den Antworten auf der Platte P übereinstimmt, jede Antwort augenblicklich
nach einer Pfeilmarke auf dem Tonarm t einstellen. Die Zahnung des Rechens dient
jedoch nicht allein zur Einstellung der Antwort, sondern auch zur Rückführung der
Schalldose D auf ihren Anfangspunkt. Wenn die Antwort beendet ist, so befindet sich der
der Schallröhre parallele Stützstift o, welcher sich, während des Sprechens nur von dem
Sprechstift 11 geführt, frei über dem gesenkten
Rechen nach rechts bewegt, in der Nähe der Spitze des nächsten Zahnes über dem schrägen
Zahnrücken. Würde jetzt das Gestänge g g durch Auflaufen der Rolle c auf die Erhöhung
b des Rades α gehoben, so würde die schiefe Ebene der Zähne des Rechens
nicht von hebender, sondern nur von seitwärtstreibender Wirkung auf den Stützstift 0
sein, und demgemäß die Nadel der Schalldose (u in Fig. 1) nicht sofort von der Platte
abgehoben, sondern seitwärts über die Tonrillen geschoben werden, was Tonrillen und
Nadel verderben würde. Um dieses zu vermeiden, ist dem Rechen bezw. den Zähnen eine Trageleiste L vorgelagert, deren Enden
zapfenartig abgedreht sind. Gehalten wird die Trageleiste L durch die beiden Arme m1 m2,
die auf die Führungsstangen i i geschraubt sind. Das Profil der Trageleiste L ist kommaförmig;
sie ist nicht wie der Rechen auf- und abbeweglich, sondern kann nur teilweise
um ihre Achse gedreht werden. Dieses wird bewirkt durch die Nase s, welche an dem
Rechen befestigt ist. Beim Sprechen des Antwortgebers, also bei gesenktem Rechen,
ruht die Trageleiste L auf der Oberkante der Nase 5 (Fig. 3), und die Zähne des Rechens R
■ sowie die Trageleiste L liegen ein wenig unter dem Stahlstift 0 der Schallröhre Sch, damit
diese nur mit dem Sprechstift 11 ' auf der Platte P ruht. Sobald jedoch nach beendetem
Gespräch das Gestänge g g gehoben wird und damit auch die Nase s, so bewirkt, ehe
noch der Stützstift 0 mit dem schrägen Zahnrücken in Berührung kommt, die durch den
Hub der Nase 5 aufgerichtete Trageleiste L die sofortige Hebung der Schallröhre Sch und
damit auch die Entfernung der Nadel u von der Sprechplatte P. Die schiefe Zahnebene
drängt dann im Weiterheben den Stahlstift 0 und damit die Schallröhre mit dem Sprechwerkzeug,
dabei immer auf der Trageleiste L ruhend, welche nun an der senkrechten
Seite der Nase s (Fig. 3) schleift, und nicht höher gehoben wird, nach dem tiefsten Punkt
der Zahnung, der erreicht ist, wenn der höchste Punkt der Erhöhung b des Rades a
unter der Rolle c angelangt ist, in welchem Augenblicke das Laufwerk arretiert wird.
Dieses geschieht durch den Hebel h, dessen Anker r von dem Elektromagneten e angezogen
werden kann. Das Vorderende dieses Hebels schleift mit einer nach unten stehenden
Spitze, durch das auf Hebel h verstellbare Gewicht χ und die Feder f angedrückt, leicht
auf der Oberfläche des Rades a. Die Hebelspitze fällt, wenn die Rolle c auf der Erhöhungi»
angelangt ist, in eine Durchbohrung des Rades a, infolgedessen das andere hakenförmige
Hebelende sich hebt und durch Erfassen eines Stiftes d am Windfang A des
Laufwerkes dieses aufhält; beim Anruf wird durch den Anker r der Hebel von dem Stift d
weggezogen, dadurch das Laufwerk für die Sprechplatte und das Rad α freigegeben, und
das mit Gewicht beschwerte Ende des Hebels schleift wieder auf dem Rade a, bis es an
dessen Durchbohrung wieder sinken kann, um das Laufwerk anzuhalten.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι. Selbsttätiger Antwortgeber für Fernsprechstellen nach Patent 190461, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehwerk eines Grammophons in bekannterWeise durch den Weckstrom elektromagnetisch ausgelöst, vermittels eines eine hügelartige Erhöhung (b) tragenden Rades (a) oder einer anderen Vorrichtung ein einen Rechen (R) tragendes Gestänge (g g) abwärtsbewegt, mit der Wirkung, daß die auf dem Rechen (R) und auf der diesem vorgelagerten Trageleiste (L) ruhende Schallröhre (Sch) mit der Schalldose (D) auf die Sprechplatte (P) niedergelassen wird, um die nach einör Skala (n>) einzustellende Antwort ertönen zu lassen, nachdem gleichzeitig durch die auf zwei Stützen fo1 ^) sich niedersenkende Querleiste (k)' des Gestänges (g g) der Mikrophon-Stromkreis geschlossen ist.
- 2. Antwortgeber nach Anspruch 1, da- 12p durch gekennzeichnet, daß das Geh werk nach beendeter Antwort durch Hebendes Gestänges (g g) und der auf der Oberkante einer Nase (s) ruhenden Trageleiste (L) für die Schallröhre (Sch) unter gleichzeitiger öffnung des Mikrophon-Stromkreises durch das Abheben der Querleiste (k) von den Stützen (\l ^) die Schallröhre mit der Schalldose von der Sprechplatte (P) abhebt und auf der schiefen Ebene der Zahnrücken des Rechens (R), auf der Trageleiste (L) entlanggleitend, wieder auf den Anfang der Antwort zurückführt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE190463T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190463C true DE190463C (de) |
Family
ID=5723827
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190465D Active DE190465C (de) | |||
| DENDAT190463D Active DE190463C (de) | |||
| DENDAT190461D Active DE190461C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190465D Active DE190465C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190461D Active DE190461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE190461C (de) |
-
0
- DE DENDAT190465D patent/DE190465C/de active Active
- DE DENDAT190463D patent/DE190463C/de active Active
- DE DENDAT190461D patent/DE190461C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE190461C (de) | |
| DE190465C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE190463C (de) | ||
| DE645430C (de) | Aufzeichnende Waage | |
| DE715030C (de) | Hebelmechanik fuer Briefordner | |
| DE711917C (de) | Papierwagenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen o. dgl. | |
| DE174664C (de) | ||
| DE58894C (de) | Kreuzung für Seilbahnen | |
| DE232239C (de) | ||
| DE85336C (de) | ||
| DE73745C (de) | Elektrische Bogenlampe mit Klemmvorschub für die Kohlenstifte | |
| DE428915C (de) | Drahtheftmaschine | |
| DE264490C (de) | ||
| DE68705C (de) | Bogenlampe mit einem als Klemmvorrichtung dienenden, mit Kugeln gefüllten Gehäuse | |
| DE13648C (de) | Neuerungen an Eisenbahn Signalen | |
| DE959168C (de) | Federschwungbrett fuer Turnzwecke | |
| DE243532C (de) | ||
| DE204307C (de) | ||
| DE159644C (de) | ||
| DE12007C (de) | Neuerungen an Vorrichtungen zur Reinigungskontrole von Bierröhren | |
| DE18743C (de) | Neuerungen an Maschinen zum Verkorken und Entkorken von Flaschen. | |
| DE237932C (de) | ||
| DE269689C (de) | ||
| DE280765C (de) | ||
| DE340796C (de) | Elektrischer Stufenschnellregler | |
| DE195842C (de) | ||
| DE246100C (de) |