DE190463C - - Google Patents

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DE190463C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190463 KLASSE 21«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 190461 vom 10. Februar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1906 ab. Längste Dauer: 9. Februar 1921.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Verbesserung des selbsttätigen Antwortgebers für Fernsprechstellen nach Patent 190461 und besteht darin, daß der in nachstehendem näher beschriebene Mechanismus es ermöglicht, statt eines Phonographen die deutlicher sprechende Platten-Sprechmaschine als antwortgebendes Organ zu benutzen. Das Laufwerk eines Grammophons ist als bekannt vorausgesetzt und der Deutlichkeit halber in den Zeichnungen nicht mit aufgeführt. In das Federtriebrad eines Grammophongehwerkes greift ein Rad α ein, welches derart übersetzt ist, daß seine Umlauf zeit etwa 3/4 Minute beträgt. Dieses Rad ist auf der oberen Fläche mit einer am Zahnkranz entlang laufenden, hügelartig ansteigenden. Erhöhung b versehen, die sich über den dritten Teil des Radumfanges erstreckt, am obersten Punkte etwas abgeflacht ist und nach beiden Seiten gleichmäßig bis zur Radfläche abfallend ist. Diese Erhöhung bewirkt die Senkung und Hebung des Gestänges g g, welches an der Querstange k der verminderten Reibung wegen mit einem Röllchen c versehen ist, das auf der Erhöhung b läuft. Im Ruhezustand liegt das Röllchen c auf dem höchsten Punkte der Erhöhung b, und das Gestänge g g befindet sich in seiner obersten Stellung.
Sobald das Rad α und damit auch die Sprechplatte P gedreht wird, läuft das Röllchen c von der Erhöhung b ab, das Gestänge g g senkt sich; nach einer vollen Umdrehung des Rades α wird das Gestänge g g wieder gehoben. Das Gestänge gg wird an den beiden Führungsstangen i i geführt. Neben dem Fuße dieser Stangen i i befinden sich zwei isolierende Stützen ^1 ^2, die als Ruhepunkte für das Gestänge gg nach der Senkung, die durch das Eigengewicht und durch die der Sicherheit wegen noch angefügte Feder F bewirkt wird, dienen. Diese Stützen, welche oben eine Metallhaube mit Platinstückchen tragen, bilden die Kontaktpunkte zum Schluß des Mikrophon-Stromkreises, welcher durch die Querstange k bewirkt wird; der Strom nimmt seinen Lauf aus dem Verbindungsdraht in der Stütze ^1 über die Querleiste k des Gestänges g g zur Stütze ^2. Geschlossen ist der Mikrophon-Stromkreis also nur, wenn das Gestänge auf den Stützen ^1 und ^2 ruht, und dieses geschieht nur während der eigentlichen Sprechdauer. Da die Oberfläche der Stützen ^1 und ^2 etwas höher wie die obere Radfläche liegt, so schwebt nach Senkung des Gestänges das Röllchen c an der Querstange k über der Radfläche, jede Reibung vermeidend.
Die obere Querstange R des Gestänges trägt einen Rechen mit beispielsweise acht Zähnen. Diese acht Zähne entsprechen den acht auf der Sprechplatte enthaltenen Antworten. Im Ruhezustand des Antwortgebers, also bei gehobenem Rechen, ruht die von
der Schalldose D kommende Schallröhre Sch mit dem sie stützenden Stahlstift ο in einem der Zahneinschnitte, wobei der Stahlstift genau in die tiefste Stelle der Zahnung paßt, so daß für jede Antwort eine bestimmte Anfangslage der Schallröhre sich ergibt. Die Einstellung auf eine beliebige Antwort erfolgt mittels eines in Fig. ι mit ν bezeichneten Hebels, welcher an dem um seine Vertikalachse drehbaren Tragbügel T der Schallröhre Sch beweglich befestigt ist. Dieser Hebel ν umfaßt den Tonarm t, wie in Fig. ι dargestellt, und da die Schallröhre Sch außer in vertikaler Richtung auch um die Achse des Tragbügels T drehbar ist, so läßt sich nach der an der Vorderseite des Hebels ν angebrachten Skala w (Fig. 1 und 4), die genau mit den Einschnitten des Rechens und daher auch mit den Antworten auf der Platte P übereinstimmt, jede Antwort augenblicklich nach einer Pfeilmarke auf dem Tonarm t einstellen. Die Zahnung des Rechens dient jedoch nicht allein zur Einstellung der Antwort, sondern auch zur Rückführung der Schalldose D auf ihren Anfangspunkt. Wenn die Antwort beendet ist, so befindet sich der der Schallröhre parallele Stützstift o, welcher sich, während des Sprechens nur von dem Sprechstift 11 geführt, frei über dem gesenkten Rechen nach rechts bewegt, in der Nähe der Spitze des nächsten Zahnes über dem schrägen Zahnrücken. Würde jetzt das Gestänge g g durch Auflaufen der Rolle c auf die Erhöhung b des Rades α gehoben, so würde die schiefe Ebene der Zähne des Rechens nicht von hebender, sondern nur von seitwärtstreibender Wirkung auf den Stützstift 0 sein, und demgemäß die Nadel der Schalldose (u in Fig. 1) nicht sofort von der Platte abgehoben, sondern seitwärts über die Tonrillen geschoben werden, was Tonrillen und Nadel verderben würde. Um dieses zu vermeiden, ist dem Rechen bezw. den Zähnen eine Trageleiste L vorgelagert, deren Enden zapfenartig abgedreht sind. Gehalten wird die Trageleiste L durch die beiden Arme m1 m2, die auf die Führungsstangen i i geschraubt sind. Das Profil der Trageleiste L ist kommaförmig; sie ist nicht wie der Rechen auf- und abbeweglich, sondern kann nur teilweise um ihre Achse gedreht werden. Dieses wird bewirkt durch die Nase s, welche an dem Rechen befestigt ist. Beim Sprechen des Antwortgebers, also bei gesenktem Rechen, ruht die Trageleiste L auf der Oberkante der Nase 5 (Fig. 3), und die Zähne des Rechens R
■ sowie die Trageleiste L liegen ein wenig unter dem Stahlstift 0 der Schallröhre Sch, damit diese nur mit dem Sprechstift 11 ' auf der Platte P ruht. Sobald jedoch nach beendetem Gespräch das Gestänge g g gehoben wird und damit auch die Nase s, so bewirkt, ehe noch der Stützstift 0 mit dem schrägen Zahnrücken in Berührung kommt, die durch den Hub der Nase 5 aufgerichtete Trageleiste L die sofortige Hebung der Schallröhre Sch und damit auch die Entfernung der Nadel u von der Sprechplatte P. Die schiefe Zahnebene drängt dann im Weiterheben den Stahlstift 0 und damit die Schallröhre mit dem Sprechwerkzeug, dabei immer auf der Trageleiste L ruhend, welche nun an der senkrechten Seite der Nase s (Fig. 3) schleift, und nicht höher gehoben wird, nach dem tiefsten Punkt der Zahnung, der erreicht ist, wenn der höchste Punkt der Erhöhung b des Rades a unter der Rolle c angelangt ist, in welchem Augenblicke das Laufwerk arretiert wird.
Dieses geschieht durch den Hebel h, dessen Anker r von dem Elektromagneten e angezogen werden kann. Das Vorderende dieses Hebels schleift mit einer nach unten stehenden Spitze, durch das auf Hebel h verstellbare Gewicht χ und die Feder f angedrückt, leicht auf der Oberfläche des Rades a. Die Hebelspitze fällt, wenn die Rolle c auf der Erhöhungi» angelangt ist, in eine Durchbohrung des Rades a, infolgedessen das andere hakenförmige Hebelende sich hebt und durch Erfassen eines Stiftes d am Windfang A des Laufwerkes dieses aufhält; beim Anruf wird durch den Anker r der Hebel von dem Stift d weggezogen, dadurch das Laufwerk für die Sprechplatte und das Rad α freigegeben, und das mit Gewicht beschwerte Ende des Hebels schleift wieder auf dem Rade a, bis es an dessen Durchbohrung wieder sinken kann, um das Laufwerk anzuhalten.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Selbsttätiger Antwortgeber für Fernsprechstellen nach Patent 190461, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehwerk eines Grammophons in bekannterWeise durch den Weckstrom elektromagnetisch ausgelöst, vermittels eines eine hügelartige Erhöhung (b) tragenden Rades (a) oder einer anderen Vorrichtung ein einen Rechen (R) tragendes Gestänge (g g) abwärtsbewegt, mit der Wirkung, daß die auf dem Rechen (R) und auf der diesem vorgelagerten Trageleiste (L) ruhende Schallröhre (Sch) mit der Schalldose (D) auf die Sprechplatte (P) niedergelassen wird, um die nach einör Skala (n>) einzustellende Antwort ertönen zu lassen, nachdem gleichzeitig durch die auf zwei Stützen fo1 ^) sich niedersenkende Querleiste (k)' des Gestänges (g g) der Mikrophon-Stromkreis geschlossen ist.
  2. 2. Antwortgeber nach Anspruch 1, da- 12p durch gekennzeichnet, daß das Geh werk nach beendeter Antwort durch Heben
    des Gestänges (g g) und der auf der Oberkante einer Nase (s) ruhenden Trageleiste (L) für die Schallröhre (Sch) unter gleichzeitiger öffnung des Mikrophon-Stromkreises durch das Abheben der Querleiste (k) von den Stützen (\l ^) die Schallröhre mit der Schalldose von der Sprechplatte (P) abhebt und auf der schiefen Ebene der Zahnrücken des Rechens (R), auf der Trageleiste (L) entlanggleitend, wieder auf den Anfang der Antwort zurückführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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