DE190533C - - Google Patents

Info

Publication number
DE190533C
DE190533C DENDAT190533D DE190533DA DE190533C DE 190533 C DE190533 C DE 190533C DE NDAT190533 D DENDAT190533 D DE NDAT190533D DE 190533D A DE190533D A DE 190533DA DE 190533 C DE190533 C DE 190533C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
contact
armature
current
breaker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT190533D
Other languages
English (en)
Publication of DE190533C publication Critical patent/DE190533C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 162378 vom 7. August 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1906 ab. Längste Dauer: 6. August 1919.
Bei der im Hauptpatente angegebenen Konstruktion liegt die Transformatorzündspule und der elektromagnetische Unterbrecher außerhalb des Zündzeitpunktes im Nebenschluß zum j Ankerstroni und nur während des Zündzeitpunktes im Ankerstroni. Diese Anordnung hat verschiedene Nachteile zur Folge: Erstens tritt der Unterbrecher bei den schnelleren Tourenzahlen des Magnetinduktors auch schon vor Ausschaltung des kurzen Schlusses in Tätigkeit, so daß die Zündung ungewollt schon früher eintritt, und da zweitens der durch die Zündspule fließende Zündstrom während dieser Zeit nicht genügend stark ist, so ist auch diese Zündung eine unvollkommene. Um dieses zu vermeiden, dient die auf beiliegender Zeichnung angegebene Schaltung.
i, 2, 3 ist der Doppel-T-Anker der magnetelektrischen Maschine. 21, 22, 23, 25, 26, 27, 28, 29 ist der Unterbrecherkontakt, welcher von dem auf der Ankerwelle des Magnetinduktors fest angeordneten Steuernocken 24 betätigt wird. 5, 6, 7 ist ein Umschalter, um die Transformatorzündspule mit dem Magnetinduktor oder mittels einer Akkumulatorenbatterie 20 zu betreiben. 16, 19 ist die Transformatorzündspule, 17 ist deren Eisenkern, 16 die Primärleitung, 19 die Sekundärzündstromleitung, 32 die Zündstelle, 11, 12 die Unterbrecherfeder des Wagnerschen Hammers, 13, 14 die im Bocke 15 gelagerte Kontaktschraube, 18 der Konden-
, sator. Bei dem Unterbrecher- und Steuerkontakt ist der Steuer- und Unterbrecherhebel 21 mit der Masse leitend verbunden, während die Kontaktschrauben 25 und 26 isoliert angeordnet sind. Mittels der Druckfeder 28 wird der Kontakt 23, 22 während der geringeren Stromintensität des Magnetinduktors geschlossen gehalten. Diese Stellung ist auf der Zeichnung dargestellt. Der Stromverlauf ist dann folgender:
Der isolierte Pol 4 des Ankerstroms wird in bekannter Weise durch die Ankerwelle 31 geführt, tritt bei 30 aus derselben heraus, geht über 4, 5, 6, 16, 10 durch die isolierte Kontaktschraube 26, die Kontakte 23, 22 nach dem mit der Masse verbundenen anderen Pol der Ankerwickelung zurück. Hierdurch wird der Eisenkern 17 der Transformatorzündspule magnetisch und zieht die Unterbrecherfeder 11 an, so daß der Unterbrecherkontakt geöffnet bleibt. Wird nun bei der weiteren Drehung der Ankerwelle während oder in der Nähe der größten Stromintensität der Kontakt 23, 22 mittels des Nockens 24 geöffnet, dann entsteht zuerst ein Öffnungszündfunken und es tritt in unmittelbarer Folge der Unterbrecherkontakt 10, 11, 12, 13, 14, 15 in Tätigkeit, da jetzt der Ankerstrom nur durch den Unterbrecher bei 8 zurück zur Masse fließt. Der Strom verlauf ist hierbei folgender:
Der Ankerstrom fließt von 4 über 30, 5, 6, 16, 10, 11, 12, 13, 15, 8 zur Masse zurück, da in dem Augenblick der Öffnung des Kontaktes 22, 23

Claims (2)

  1. der Kontakt 12, 13 bei g geschlossen wird. Es werden nunmehr eine ganze Reihe weiterer Zündfunken unmittelbar dem ersten Unterbrechungsfunken bei 22, 23 folgert. Ein Kondensator 18 ist parallel zur Unterbrecherstelle geschaltet.
    Durch diese Anordnung werden folgende Vorteile erzeugt:
    Es wird der volle Ankerstrom zur Sättigung des Elektromagneten 16, 17 benutzt und der Unterbrecher bis zum Zündungszeitpunkte außer Tätigkeit gehalten, also ausgeschaltet. Im Momente des Zündungszeitpunktes werden dann dem ersten durch Unterbrechung des Steuerkontaktes erzeugten Zündfunken eine ganze Reihe von durch den elektromagnetischen Unterbrecher erzeugten Zündfunken folgen.
    Um nun die Transformatorzündspule auch mit einer Akkumulatorenbatterie 20 betreiben zu können, wird der Hebel 6/5 auf 6/7 geschaltet, und es tritt dann zwischen der isolierten Kontaktschraube 25 und dem mit der Masse verbundenen Unterbrecher- und Steuerhebel 21 die Kontaktunterbrechung so ein, daß nur während des Zündungszeitpunktes der Kontakt bei 29 geschlossen wird, so daß dann der Strom durch die Zündspule mit Unterbrecher fließt. Der Akkumulatorenstrom fließt dann von + über 7, 6, 16, 10, 11, 12, 13, 15 durch 8 zur Masse und von der Masse über den Unterbrecher- und Steuerhebel 21 bei 29 durch die isolierte Kontaktschraube 25 nach dem negativen Pole der Batterie zurück.
    P Λ T E N T - A N S V R Ü C H E :
    i. Magnetelektrische Zündvorrichtung für ein- oder mehrzylindrige Explosionskraftmaschinen mit Siemens - Doppel -T - Anker in Verbindung mit einer Zündspule, welche durch einen elektromagnetischen Hammer (Wagnerschen Hammer) in Tätigkeit versetzt wird, nach Patent 162378, dadurch gekennzeichnet, daß der im richtigen Verhältnis zum Induktor laufende Steuerkontakt (21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28) den Ankerstrom für die Transformotorzündspule (16, 17) und für die Unterbrechungsvorrichtung (10, 11, 12, 13, 14, 15) oder nur für letztere so steuert, daß während der geringeren -»Stromintensität die Transformatorzündspule oder die Primärwickelung derselben im Ankerstromkreis liegt, während die Unterbrechungsvorrichtung (10, 11, 12, 13, 14, 15) in dieser Zeit ausgeschaltet und nur im Zündzeitpunkte bzw. während der größten Stromintensität in Tätigkeit tritt, so daß der größte Teil der elektromotorischen Kraft des Ankers zur Sättigung des Elektromagneten (16, 17) und der Transformatorzündspule benutzt wird und dem sehr starken Öffnungsfunken des Steuerkontaktes die vom elektromagnetischen Unterbrecher erzeugten Zündfunken unmittelbar folgen.
  2. 2. Magnetelektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl bei Benutzung des Anker- als auch des Batteriestroms die dazugehörigen, einander dicht gegenüber angeordneten Kontakte durch einen dazwischenliegenden Steuer- und Unterbrecherhebel des Unterbrecherkontaktes (21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28) gesteuert werden, wobei der Weg des Unterbrecherhebels sehr klein ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT190533D Active DE190533C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190533C true DE190533C (de)

Family

ID=453984

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190533D Active DE190533C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE190533C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE193017C (de)
DE277970C (de)
DE971700C (de) Hilfszuendeinrichtung mit zwei Unterbrechern fuer die Hochspannungs-Zuendanlage einer Brennkraftmaschine
DE632431C (de) UEberstromschnellschalter
EP0556652A2 (de) Elektromechanische Schutzeinrichtung
DE2400065C3 (de) Elektrisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen
DE326979C (de) Vorrichtung zur Schaltung elektrischer Stromkreise
DE304769C (de)
DE225401C (de)
DE412281C (de) Elektrische Zeitschalteinrichtung
DE598208C (de) Einrichtung an Schalt- und Steuerorganen
DE585678C (de) Schutzschaltung fuer Wechselstromschweissanlagen hoher Leerlaufspannung
DE364718C (de) Selbsttaetiger elektrischer Schalter mit selbsttaetiger Wiedereinschaltung
DE557709C (de) Einrichtung zum Unterbrechen von Wechselstromkreisen
DE190262C (de)
DE274285C (de)
DE174951C (de)
DE367548C (de) UEberstromschutzschaltung fuer Anlagen mit mehreren parallel geschalteten Motoren
DE198314C (de)
DE589794C (de) Sicherungseinrichtung fuer die Zuendbatterieanlage von Brennkraftmaschinen
DE265103C (de)
DE174743C (de)
DE732830C (de) Schaltanordnung fuer elektrische Hochleistungsschalter
DE616572C (de) Elektrische Anlass- und Zuendvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren
DE417026C (de) Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Elektromotoren