DE1905856C3 - Gerätekombination - Google Patents

Gerätekombination

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DE1905856C3
DE1905856C3 DE1905856A DE1905856A DE1905856C3 DE 1905856 C3 DE1905856 C3 DE 1905856C3 DE 1905856 A DE1905856 A DE 1905856A DE 1905856 A DE1905856 A DE 1905856A DE 1905856 C3 DE1905856 C3 DE 1905856C3
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Ary Van Der Maasland Lely (Niederlande)
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C Van der Lely NV
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools
    • A01B49/06Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools for sowing or fertilising
    • A01B49/065Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools for sowing or fertilising the soil-working tools being actively driven
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/085Broadcast seeders

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Sowing (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)

Description

2. Gerätekombination nach Anspruch!, da- *o schicht gleichmäßig verteilt.
durch gekennzeichnet, daß in Fahrtrichtung hin- Mit der Maschine können in einfacher Weise K-
ter dem Behälter (11) und tiefer ein weiterer Be- wachsene Wiesen bearbeitet und sofort neu eingesät hälter (35) angeordnet ist, werden, ohne daß weitere Maschinen oder Gerate
notwendig sind Darum werden auch Radspuren im as frisch eingesäten Feld vermieden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Gerätekombination
Die Erfindung betrifft eine Gerätekombination, 30 in schematischer Darstellung.
bestehend aus einer Bodenfräse, deren umlaufende F i g. 2 einen Längsschnitt durch den rückwärtigen.
Werkzeuge das Erdreich entlang einer Leiteinrich- mit den beiden Behältern ausgerüsteten Teil der Getung schleudern einem in der Bewegungsbahn des rätekombination.
abgeschleuderten Erdreichs angeordneten Sieb und In einem Gestell 1 ist zwischen zwei vertikalen
wenigstens einem der Bodenfräse nachfolgenden Be- 35 Platten 3 eine Welle 2 gelagert, die Bodenbearbeihälter, dessen zur Bodenfräse zeigende Außenwan- tungswerkzeuge 2 A trägt, welche zu der Bodenfräse dung teilweise die Leiteinrichtung bildet und der eine gehören. Zwischen den Platten 3 sind anschließend Vorrichtung zum Einbringen von Düngern und/oder an eine die Werkzeuge nach vorne abdeckende (nicht Saatgut in das gesiebte Erdreich aufweist. dargestellte) Haube Federstahlstäbe 4 angebracht,
Bei einer bekannten Gerätekombination dieser Art 40 die ein Sieb bilden. An einer der Platten 3 ist vorne (französische Patentschrift 389 023) ist lediglich an ein Hebelarm 5 angelenkt, an dessen freiem Ende der Unterkante der von der Behälterwandung gebil- ein Laufrad 6 gelagert ist. Zwischen dem Hebel 5 und deten Leiteinrichtung ein Auslaß vorgesehen, durch der Oberseite der Platte 3 ist eine Gewindespindel 7 den das einzubringende Gut in die bereits wieder ab- in der Weise angeordnet, daß die Lage des Hebels 5 gelegte, gesiebte Erde gelangt. Bei dieser Anordnung 45 und dadurch die Stellung des Laufrades 6 in bezug wird das eingebrachte Gut nicht mit der gewünschten auf das Gerätegestell 1 mit der Spindel geändert wer-Gleichmäßigkeit in der gesiebten Erdschicht verteilt. den kann, über dem Sieb ist zwischen den Platten 3
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe eine Haube 9 angeordnet, die um querliegende Zapzugrunde, eine gleichmäßige Verteilung des einzu- fen8 schwenkbar und wie in Fig. 2 dargestellt gebringenden Gutes in einer gesiebten Erdschicht gleich- 50 krümmt ist.
mäßiger Dicke dadurch zu ermöglichen, daß in die Die Haube 9 schleift mit ihrem unteren, freien
an der Leitfläche entlang nach unten gleitende Erde Ende im Betrieb auf dem von den Werkzeugen bearschon während dieses Bewegungsvorganges Gut ein- beiteten Boden. Sie hat auf beiden Seiten verikale gebracht wird. Platten 10, welche die Seitenwände eines unmittelbar
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch 55 über der Haube 9 quer zur Fahrtrichtung angeordnegelöst, daß oberhalb der Unterkante des der Boden- ten Behälters 11 bilden. Eine Wandung des Behälters fräse nachfolgenden Teiles der Leiteinrichtung eine 11 ist von einem Teilstück der Haube 9 gebildet, zu Durchtrittsöffnung für das einzubringende Gut vor- der die Behälterrückwand 12 etwa rechtwinklig steht, gesehen ist, in die der Auslaß des Behälters mündet. Der Behälter 11 ist mit einem Deckel 13 verschlos-
Infolge dieser Anordnung wird das einzubringende. 60 sen. Die Behälterrückwand 12 des Behälters (Fig. 2) Gut der an der Leiteinrichtung entlang nach unten ist am unteren Ende gekrümmt und hat in dem so gegleitenden Erde zugemischt, so daß die gesiebte Erde bildeten Boden dreieckige Öffnungen, die in gleichen und das zugemischte Gut gleichzeitig auf dem Boden Abständen zueinander über die ganze Behälterbreite abgelegt werden und sich eine sehr gute Verteilung verteilt sind. Unter dem Boden des Behälters 11 liegt des Gutes in der Erde ergibt. 65 ein Schieber, mit dem die Austrittsmenge des Gutes
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Geräte- eingestellt werden kann. Zum Verstellen des Schiekombination ist in Fahrtrichtung hinter dem Behälter bers ist ein Hebel 30 vorgesehen, der um einen Zap- und tiefer ein weiterer Behälter angeordnet. fen 31 schwenkbar und über eine Stange 28 an dem
3 4
iSt· De/ Hebel ist mit einer ^ü- Haube 9 angeordneten Platten 10 eine quer zur
emem Segmentstück 33 verriegel- Fahrtrichtung liegende Andrückwalze 36 angeordnet,
Tm Re^ältpr et -κ λ die mit Ansätzen 37 versehen ist und sich über die
^T^ w ι Γ B°den dn Dosiergerät ganze Länge der die Bearbeitungswerkzeuge IA tra-
e ^n8eordnet D Wl E i hlb Höh d
IX in F^nT^n w ι Γ B°den dn Dosiergerät ganze Länge der die Bearbeitungswerkzeuge IA tra-
häl rin Brf,r -t , e ^n8eordnet· D'e Walze ent- 5 genden Welle2 erstreckt. Etwa in halber Höhe und ^lin §leichen Abstäd Uf 9 id Sll 46
, ^8t· D'e Walze ent 5 genden Welle2 erstreckt. Etwa in halber Höhe und
§leichen Abständen am Umfang im unteren Bereich der Haube 9 sind Spannrollen 46
α «,S? U zwischen den Stäben in für einen von der Walze 36 zu den Dosierwalzen 18
α verlaufende Ausnehmun- führenden Kettentrieb vorgesehen (Fig. 1). An einer
· βΪ' ^ en das Gut durch die der Platten 10 ist eine Gabel 47 angebracht, in die
im Behälterboden und dem Schieber einer io ein federbelasteter Verriegelungsstift 48 eingreift.
nmUiTitt ^?* -f«e der Haube 9 ver'£^enden Mit dieser Anordnung kann die Haube 9 in einer
uurcnmtisonnung ZO zugeführt wird, durch die das öffnung 49 der Platte 3 für Transportzwecke verrie-
^ "Af1R ei."wnenttItuderHaube gelan81· 8elt werden. Das Gestell der Bodenbearbeitungsma-
uer ßenaiter Il bildet mit dem Dosiergerät einen schine ist vorne mit einem Gestänge 50 versehen, das
ι en einer zwischen dem höchsten Punkt der Haube» 15 mit der Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers
und deren bis zum Boden reichendem Ende angeord- verbunden werden kann.
neien vorrichtung fur das Verteilen von Kunstdün- Die Maschine wird von dem Schlepper in Rich-
ger in die gelockerte Erde. tungA gezogen. Über eine Zwischenwelle kann die
uer untere Rand der Durchtrittsöffnung 20 wird mit den Bearbeitungswerkzeugen versehene Welle 2
durch eine abgewinkelte Kante der Haube 9 be- ao von der Schlepper-Zapfwelle in Richtung des Pfei-
grenzt, die eine Wand eines Behälters35 bildet, wel- lesß angetrieben werden (Fig. 1). Die von den
eher tiefer als der Behälter II angeordnet und klei- Werkzeugen IA aufgeworfene Erde wird längs der
η" iT? «ieSer Kt Der Behälter 3S ist durch einen vorderen Haube gegen das von den Stäben4 gebil-
Ueckel 35 Λ veischlossen. Die Form und Ausbildung dete Sieb geschleudert. Die gröberen Teile, wie
des Behalters 35 entspricht der des Behälters Ii. as Steine, Holz und Wurzelstücke, werden längs der
bbenso weist der Behälter eine Dosierwalze 18 auf. Stäbe in die von den Bearbeitungswerkzeugen gezo-
Auch der Boden des Behälters 35 hat mit Abstand genen Furche geworfen, während lockere Erde zwi-
voneinander hegende, dreieckige öffnungen, unter sehen den Stäben hindurch an die von der Innenseite
denen ein Schieber angeordnet ist, der mit gleichen der Haube 9 gebildete Leitfläche gelangt. Der obere
Offnungen versehen ist. Die öffnungen im Boden des 30 Behälter 11 kann mit Kunstdünger gefüllt werden.
Behalters 35 und in dem zugehörigen Schieber sind während der untere Behälter 35 Saatgut, z.B. Gras-
jedoch vorzugsweise mit geringerem Abstand vonein- samen, enthalten kann. Die auszutragenden Gutmen-
ander angeordnet als die des oberen Behälters. gen werden über die Hebel 30 mit Hilfe der Schieber
Der Behälter 35 bildet mit dem in ihm befindli- bestimmt. Es kann Kunstdünger oder Saatgut oder
chen Dosiergerät einen Teil einer Einrichtung zum 35 beides gleichzeitig ausgetraeen werden. Der Kunst-
Einbnngen von Saatgut in die gelockerte Erde. Auch dünger und das Saatgut wenden dabei zwischen dem
hier ist die Einrichtung so angeordnet, daß das Gut höchsten Punkt der Haube 9 und deren auf dem Bo-
zwischen dem höchsten Punkt der Haube 9 und dem den schleifendem Ende an die Innenseite bzw. die
bis zum Boden reichenden Ende der Haube dieser Außenseite der Haube geführt. Der Kunstdünger fällt
zugeführt wird. Das Saatgut wird aber in der Nähe 40 durch die Durchtrittsöffnung 20. Die rückseitig an-
des unteren Endes der Haube und über deren Ober- geordnete Andrückwalze 36 dient nicht nur zum
seite gleitend in die Erde gebracht. Das Saatgut und Glätten des bearbeiteten Saatbettes, sondern auch
der Dünger werden also im Bereich der Haube an zum Antreiben der Dosierwalze 18 in den Behältern
einander gegenüberliegenden Flächen der Hauben- 11 bzw. 35. Zum Reinigen lassen sich die in den Be-
wandung dem Boden zugeführt. An der Rückseite 45 hältern vorgesehenen Walzen 18 seitlich aus den Be-
der Maschine ist zwischen den beiderseits der hältern herausnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

ι 2 Die Anordnung von zwei Vorraisbehältern für unPatentansprüche: terschiedliches Gut, beispielsweise Dünger und Saatgut, ist bei Bodenbearbeitungsmaschineh an sich be-
1. Gerälekombination, bestehend aus einer Bo- kan'nt (deutsche Patentschrift 401 879 und USA.-Padenfräse, deren umlaufende Werkzeuge das Erd- 5 tentschrift 3 247 812). Bei diesen bekannten Maschireich entlang einer Leiteinrichtung schleudern, nen sind die beiden Behälter jedoch derart hintereineinem in der Bewegungsbahn des abgeschleuder- ander angeordnet, daß die beiden Gutsorten uumitten Erdreichs angeordneten Sieb und wenigstens telbar übereinanderliegend auf der gelockerten Erde einem der Bodenfräse nachfolgenden Behälter, abgelegt werden. Eine gleichmäßige Durchmischung dessen zur Bodenfräse zeigende Außenwandung io der Erde mit den beiden Gutsorten ist daher nicht teilweise die Leiteinrichtung bildet und der eine möglich, denn die üblicherweise an die Maschine anVorrichtung zum Einbringen von Dünger und/ hängte Walze kann die lockere Erde nur andrük- oder Saatgut in das gesiebte Erdreich aufweist, ken, aber nicht gleichmäßig mit den beiden Gutsordadurch gekennzeichnet, daß oberhalb ten vermischen.
der Unterkante des der Bodenfräse nachfolgen- 15 Die erfindungsgemäße Anordnung mit zwei Behäl-
den Teiles der Leiteinrichtung eine Durchtritts- tern ermöglicht demgegenüber das Einbringen der
öffnung (20) für das einzubringende Gut vorge- zweiten Gutsorte in die gesiebte Erde, der die erste
sehen ist, in die der Auslaß des Behälters (11) Gutsorte bereits zugemischt ist. Beide Gutsorten wer-
mündet. den daher in der gelockerten und gesiebten Erd-
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