DE1907009A1 - Aus Einzelelementen zusammengesetzte Betondecke - Google Patents

Aus Einzelelementen zusammengesetzte Betondecke

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DE1907009A1
DE1907009A1 DE19691907009 DE1907009A DE1907009A1 DE 1907009 A1 DE1907009 A1 DE 1907009A1 DE 19691907009 DE19691907009 DE 19691907009 DE 1907009 A DE1907009 A DE 1907009A DE 1907009 A1 DE1907009 A1 DE 1907009A1
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DE19691907009
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Freihofer Henri Pierre
Karl Zeier
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FREIHOFER HENRI PIERRE
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FREIHOFER HENRI PIERRE
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    • E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
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Description

  • Karl ZEIER, Architekt, Drusbergstrasse 46, 8810 H o r g e n Henri -Pierre FREIHOFER, Architekt, Wiedingstrasse 42, 8003 Zürich Schweiz Aus Einzelelementen zusammengesetzte Betondecke Im Rahmen der Baurationalisierung werden neuartige Betondecken entwickelt, Bei der gemischten Bauweise (konventionell und vorfabriziert kombiniert) setzt sich immer mehr das Betonbrett mit einer Stärke von 4 bis 6 cm durch. Es ersetzt die Schalung und mit der völlig glatten Untersicht auch den Deckenputz. Sowohl die Trag- wie die Verteilarmierung ist eingebaut. Die Betonbretter werden je nach Situation als einfache Balken oder Durchlaufträger bewehrt. Nach dem Versetzen der Betonbretter auf der Baustelle werden die Installationen (elektrisch und Heizung) und die Ortarmierung (Fugenüberdeckung, Stütze) eingebracht und der Ortbeton tHauptbeton der Druckzone) aufgebracht. Wie üblich, wird beim Innenausbau der Unterlagsboden mit mehr oder weniger genügender Isolierschicht gegen Trittschall erstellt.
  • In'der reinen Vorfabrikation werden die Decken als Volidecken ausgebildet. Die Installation (elektrisch, Heizung, usw.) wird bei der Produktion der Elementtafeln im Werk eingelegt. Nach dem Versetzen der Tafeln auf der Baustelle werden die Installationsleitungen gekuppelt, die Fugenarmierung wird eingelegt und der Fugenortbeton eingebracht. Die Erstellung eines Unterlagsbodens erübrigt sich meist, da auch die Oberseite der Dekkenelemente völlig glatt ist, so dass der Bodenbelag (verbesserte Ausführungen im Hinblick auf dia Trittschall-Absorption) direkt aufgebracht werden kann.
  • Beide erwähnten Decken-Konstruktionen bringen Fortschritte; es haften ihnen aber immer noch grssse Nachteile an. Während beim Betonbrett alle Installationen unbehindert auf der Baustelle eingelegt werden können, braucht diese Konstruktionsart einen nachträglich zu erstellenden Unterlagsboden. Das bringt, neben dem Bauzeitmehraufwand, einen erheblichen Kostenaufwand, welch' letzterer durch die kommenden Normen für den Trittschall noch grösser wird, da die meisten der bisher üblichen Unterlagsböden nicht mehr genügen.
  • Die vorfabrizierte Volldecke mit beidseitig glatter Fläche erspart wohl den Unterlagsboden. Aber trotz dem Aufbringen. verbesserter Bodenbeläge genügt auch diese Lösung den kommenden Normen in Bezug auf Trittschallabsorption nicht mehr. Selbst die Verwendung eines Spannteppichs schaltet die Resonanz-- -bzw.
  • Membrane-Wirkungen einer vorfabrizierten Volldecke (ohne Unterlagsboden) nicht vollständig aus. Erwähnt wurde bereits, dass die Installationseinrichtungen im Werk in die Decken eingelegt werden. Auf der Baustelle müssen diese Leitungen von Element zu Element gekuppelt werden, was einen Mehraufwand bedeutet Die vorfabrizierte Volldecke kann kaum in der gemischten Bauweise Verwendung finden, da Elemente in der 6rösse über 10 tn2 so schwer sind, dass zum Versetzen Spezialhebezeuge urwendet werden müssen. Kleine Elemente aber sind nicht mehr wirtschaftlich.
  • Einen Nachteil haben beide Konstruktionsarten gemeinsam: 5owohl die Betonbrett-Decke mit Unterlagsboden, rauch alle konventionell hergestellten Decken mit Unterlagsboden), wie die vorfabrizierte Volldecke geben das Gefühl von Kälte. Dass dies tatsächlich so ist, kann man barfuss auf einem z.B. mit einem dünnen Kunststoffbelag versehenen Boden feststellen.
  • Die neue Betondecke weist die Vorzi;ge der bisherigen Deckenkonstruktionen auf und schaltet deren letzte Nachteile aus.
  • Das Neue der Erfindung besteht darin,- dass auf Auflagern (meist Tragwänden) ruhende Untersichtplatten vorgesehen sind,. über denen mit durch Auflagernoppen gewährleistetem Zwbscnenrm Tragplatten angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen 3enach-Farten Noppen von einander gegenüberliegenden Betonplatten mindestens annähernd der Breite des Auflagers entspricht.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch den über einem Auflager (Quertragwand) liegenden Teil einer Betondecke, Fig. 2 den gleichen Schnitt wie Fig. 1 durch die Dachgeschossdecke, Fig. 3 einen Doppelquerschnitt: rechts durch den über einem Auflager (Längstragwand) liegenden Teil einer Betondecke, links durch einen Deckenteil bei einer Längs-Stossfuge, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Hälfte einer Untersichtplatte» bzw. eines 8etonbrettes.
  • Wie aus Fg, 1 hevorgeht, sind auf einer als Auflager denen den Wand 1 zwei Untersichtplatten 2 aufgelegt, die konstruktiv gleich ausgebildet und z,B, durch ein Drahtnetz 3 armiert sind.
  • Zwischen den einander -gegenüberliecnden Stirnseiten der Platten 2 verbleibt ein Zwischenraum a. In den jeder Untersichtplatte 2 vorzugsweise aufbetonierten Noppen 4, welche der Auflagerung von Tragplatten 5 dienen, und im Querschnitt der Untersichtplatte selbst sind Aussparungen eingelassen, welche von einer Zugschlaufe 6 umfasst werden. Nach dem Versetzen der Untersichtplatten werden in diese Aussparungen Verbindungszughaken 7 eingeführt. Ebenso wird der Verbindungsbügel 8 von Wand zu Decke, Icher in die Abhängeschlaufe der Wnad Ba eingeführt wird und in den Fugenkern-Querschnitt -9 der Decke hineinragt, eingelegt.
  • Nach dem V-erlegen der Installationsleitungen IO, 10a wird der Fugenkern-Querschnitt mit samt den Aussparungen sorgfältig mit hochwertigem Zementmörtel ausbetoniert und zwar vorläufig nur bis Oberkante Noppen oder nur die Aussparung selbst.
  • Die Untersichtplatte 2 von z.B. 6,5 cm Stärke hat einen grossen, statischen Vorteil. Während bei einer Volidecke Verformungen infolge ungenauer Schalung oder unzweckmässiger Lagerung des entschalten Elemehtfrischlings in Form von positiven oder -nagativen Durchbiegungen nach detn Versetzen zurückble-iben und damit ungleich Auflagerbedingungen bzw. Druckspannungskonentrationen provozieren, bleibt die 6,5. cm starke Untersichtplatte so elastisch, dass sich die Verformungen zurückb lden, besonders wenn durch das Auflagern der Tragplatte die Untersichtplatte unter "Druck gerät.
  • Die Tragplatten 5 haben prinzipiell keine Verbindung unter sich.
  • Ausnahmen sind die Dachgeschoss-Decke .(Fig. 2) und bei allen Decken die sichtbaren Längsfugenstösse, (Fugenstosse, die nicht durch Tragwände abgedeckt sind). Bei diesen Ausnahmen sind wieder Zugschlaufen 6 und Zughaken 7 angebracht. Nachdem die Tragplatten verlegt sind, wird der Fugenkern-uersc-hnitt 9 unter Einlegen der Zugarmierung 11 wiederum mit hochwertigem Zementmörtel ausbetoniert. Die Zugarmierung ist, neben den Zughaken als Deckenverbindung und dem Bügel als Verbindung von Wand zu Decke, die wesentliche statische Verbindung im Deckenquerschnitt. Zusammen mit dem oberen Betonkern-ue-rschnitt bildet sie Quer- und Längsgurten, welche die Bauten gegen Horizontalschub- und Torsions Kräfte abschirmen.
  • Für-die Schallabsorption ist die neue Decke eine ideale Lösung Mit ihrer totalen Betonquerschnittstärke von l6cm liegt sie in der kommenden Norm für Schallabsprption. -Diese Norm -wirQ..
  • durch das zwischen beiden Platten liegende Luftkissen 20 aber bei weitem übertroffen. Aehnlich liegen die Verhältnisse beim Trittschall. Indem die Trag- bzw. Gehplatte nur bei den Auf lagern -auf den 4,5 cm breiten Noppen aufgelagert ist, ersetzt das zwischen beiden Platten liegende Luftkissen den §'schwimmenden" Boden. Damit der Schall nicht durch die Auflagerung bei den Noppen übertragen wird, sind die Noppen mit einem Streifen 12 schallabsorbierendem Materials von mindestens 2 mm Stärke abgedeckt. Hiefür eignet sich synthetischer Gummi, z.B. Eutyl.
  • Werden die Ansprüche hinsichtlich Schallabsorption her-abgesetzt, können auch billiger Materialien, z.B. Resten von Kokosfaserplatten, Kunststoff-Fil-z, Dempoleum, Linoleum, usw. verwendet werden.
  • Der Hohlraum 20 absorbiert auch eventuelle Membraneschall schwingungen 63er Tragplatte 5. Auch Resonanzschallschwingungen durch zu grossflächige Hohlräume können nicht auftreten, da die Hohlräume bei allen Tragwandauflagern unterbrochen werden.
  • Das gilt auch für die sichtbaren DeckenlängsstossfAgen, bei welchen der Hohlraum mit einer Isolationsschicht 13 zur Abschirmung des Ortbetons auf eine Breite von 30 cm abgedeckt ist.
  • Damit auch durch die Stirnfläche der Tragplatte kein Schall übertragen wird, ist sie ringsum ebenfalls mit einem Streifen 14 schallabsorbierendem Materials abgedeckt.
  • Eine weitere Massnahme für die Schalabsopeion ist das Einlegen einer Isolationsstreifenlage 15 über den Tragwänden, bzw. unter dem Deckenauflager. Als Material eignet sich das für die Abdeckung der Noppen vorgesehene Material in der Stärke Fon 3 bis 5 mm. Bei Hochhäusern muss in den unteren Stockwerken ein druckstärkeres Material verwendet werden, z.B. Neopren, weil einerseits das Gewicht der oberen Stockwerke aufgenommen werden muss und weil durch das Sichern des Hochhauses genen Hori zontaischub mit Spannstählen in den Längstragwänden noch weitere Pressungen (Druckspannungen) entstehen. Die beschriebene Schallabsorption garantiert ein ruhiges, komfortables lohnen, das natürlich durch die Verwendung von verbesserten Bodenbelägen bis zur Verwendung- eines Spannteppichs noch gesteigert werten kann.
  • Sowohl Keller-, wie Dachgeschossdecke müssen mit einer Wdrmedämmschicht 16 versehen werden. Bei der Kellerdecke genügt eine 2 - 3 cm starke Steinwoliplatte. Oberhalb der Platte bleibt ein Luftraum von 4 bzw. 3 cm frei. Die Dachgeschoss-Decke wird ;t einer Steinwollfilz-Matte 17 von 5 bis 6 cm Stärke ausgesw welche den ganzen Hohlraumquerschnitt ausfüllt. Diese Stel@@ollmatte wird über die ganze Deckenfläche ausgelegt, (inkl.
  • 1apoe-- und Auflagerfläche). Damit der Ortbeton im Fugenkern- Querschnitt nicht-in die Steinwollniatte eindringt, wird letztere im Bereiche des Fugenkern-Querschnittes mit einer Pappe 16 abgedeckt. Dies gilt auch für sichtbare Längsfugen-Stösse (Fig. 3). Nach dem Ausbetonieren des Fugenkern-Querschnittes bis auf Oberkante Noppen, wird die Noppen- wie die Kernquerschnitt Fläche mit hartgepresstem Kork 19 in der aW1indeststärke von 2 cm, wenn nötig, mit Stärke 3 cm abgedeckt. Mit der -d-arüber gezogenen Steinwollmatte zusammen soll dieser Kork die Kältebrücke über dem Auflager (Kondensatgefahr) aufheben. Eventuell kann der Korkstreifen über dem Noppen bei der Produktion in die Schalung eingelegt werden, so dass bei der Deckenmontage nur noch der Auflagerstreifen anzubringen ist. Der Gefällsbeton zur Aufnahme der Flachdachhaut kann eingespart werden, da die Obefläche der Tragplatte absolut glatt und deshälb zur Aufnahmeder Dampfsperre geeignet ist.
  • Wie bereits erwähnt, wird der Hohlraum 20 zwischen den beiden Platten 2 und 5 fu"r verschiedene Installationszwecke ausgenützt, unter anderem auch für die Installation (Einlegen) der Anschluss-Leitungen 10 zu den beizkörpern. Die Rohre werden z-:-ckmässiger° weise in Kupfer vorgesehen und brauchen dadurch weniger 1n"'tilationsaufwand. Sie sind nicht isoliert und geben dadurch Wärme an den Luftraum 20 ab, das hei'sst, unter der Tragplatte 5 entsteht ein Warmluftkissen, welches die Platte angenehm erwärmt, nicht zu verwechseln mit den in der Anfangsentwicklung der Deckenstrahlungsheizung erstellten Bodenheizungen, welche die wärme durch die einbetonierten R-ohre an die Masse des Betons in der oberen-Zone der Decken gehen liess, was gesundheitsschädlich war). Installationsmässig ist die Tatsache günstig, dass die Anschlüsse zu den Heizkörpern mit einer Ringleitung erstellt werden können. Der Mehrrohrverbrauch wird zum gröbsten Teil dadurch kompensiert, dass an Länge beim Vor- und Rücklauf zu und von den Heizkörpern eingespart wird und andererseits rro Wohnung nur je ein zentraler Steig- und Fallstrans (teit.rSsführung in der Wand zu und von den Stockwerken) benötigt wird, Ebenso ist damit der Vorteil verbunden, dass mit einem einzigen Sperrventil eine ganze Wohnung abgesperrt werden kann, (Ravisionen, nicht benützte Wohnungen, etc.).
  • Es ist zweckmässig, eine Entlüftung der Hohlräume vorzusehen, (Kompression bei Heizbeginn und Gefahr der Kondensatbildung).
  • Das kann einfach und zweckmässig durch einzelne Löcher in der Untersichtplatte 2 und die Verbindung der Hohlräume mit der Sanitärentlüftung oder mit dem Abluftkamin geschehen. Die Verbindung der einzelnen Hohlraumfelder untereinander geschieht durch Einlegen von Plastikröhrchen 21 (Fig. 3) durch den Beton der Noppen und des Fugenkernquerschnittes oder durch deii I 60-lationsstreifen der sichtbaren Längsfugenstösse. Diese Entlüftung muss auch in der Keller- und vor allem in der Dachgeschossdecke eingebaut werden, (in der Dachgeschossdecke fehit die Ringleitung für die Heizkörperanschlüsse).
  • Im Hohlraum können noch andere Installationen, vor allem die Rohrleitungen 10a für das Elektrische untergebracht' werden.
  • Für alle Leitungen: Plastikentlüftungsröhrchen, Heizrohre, elektrische Leitungen, welche durch die Betonnoppen geführt werden müssen, werden im Werk bei der Produktion Ausspärungen eingelegt, sofern der Ort des Durchgangs festgelegt werden kann.
  • ,Andernfalls rwerden die Durchgänge bei der Montage maschinell ausgespitzt.
  • Sind Leitungskontentrationen vorhanden und muss zudem noch eine Isolationsschicht eingelegt werden, wie das bei den Kellerdecken durchwegs der Fall sein- wird, so kann der Hohlraumquerschnitt erhöht werden, indem auf den Noppen der Untersichtplatte zusätzlich ein Korkstreifen 23 (hartgepresst) in der erforderlichen Stärke aufgelegt wird. Indem der Fugenkern-Querschnitt 9 die Wandstärke überragt, kann der Hohlraum sozusagen beliebig hoch angeordnet werden, ohneadass in der Höhe unterschiedliche Wände produziert werden müssen. Oberkante Tragplatte überragt einfach Wandfuss-Unterkante. Die Erhöhung -des Hohlraumquerschnttes kann in ganzen Geschossen oder in Teilen von geschossen ausgeführt werden, ohne dass an der Baikonstruktion etwas ändert. Es muss nur die Aenderung des Niveaus der TRtschwellen und die Einhaltung der vorgeschriebenen lichten Raumhöhenmasse beachtet werden.
  • Auf wirtschaftlichste Weise kann der Hohlraum auch für den Einbau einer Klima-Anlage verwendet-werden. Das kommt unserer Gegend weniger für den Wohnungsbau in Frage, aber vor allem für Geschäfts und Verwaltungs-Gebäude. Vdn 8 cm Hdhlraumhöhe an ist der Einbau einer Klima-Anlage möglich. Wird die Anlage nur für einzelne Räume benötigt, so kann mittels hartgepresstem -Kork> wie vorerwähnt, die benötigte Querschnittshöhe erreicht werden. Der Luftauetritt in die Wohnräume kann durch Anemostaten geschehen, deren Rahmen im Werk bei der Produktion der Untersichtplatten eingelegt wird. Das Mischgerät für die Klimaanlage wird wie üblich in Nebenräumen untergebracht.
  • Auch der Einbau der dritten Art Klimatisierung-, der Decken strahlungeheizung ist möglich. Die Heizschlangen müssten vorzugs weise in die Untersichtplatte einbetoniert werden.
  • Um nun bei der Herstellung der Platten 2 und S die die hauptsächlich bei der horizontalen Etschalung auftretenden Betondruckspannung auf der ganzen Plattenfläche möglichst anzugleichen, wird die Aufhängung 25 der Platten in beiden Richtungen in einem Fünftel der Gesamtdimension vom Plattenrand weg vollzogen. Damit erhält die Platte, statisch gesehen, beidseitig Kragarme.
  • Um diese Kragarme nicht mit einer speziellen, oberen Armierung sichern zu müssen, wird das Stahldrahtnetz 3 so eingelegt dass es sich der Momentenlinie anpasst. Das geschieht so, indem das Netz bei der Aufhängung 25 um- 1 cm hoher als in Plattenmitte angehoben wird. Es muss sehr darauf geachtet werden, des die Steigung des Netzes bis zum Auflager (Plattenende) gleish mässig fortgeführt wird, damit kein Knick entsteht So hat das Netz an der Stelle der Aufhängung eine doppelte Wirkung. Es wirkt als Kragarm-Armierung, gleichzeitig nimmt es (in der Trageisenrichtung geshen), das an disssr.Stells---reltiv kleine Biegungernoment- auf, welches nach dem Versetzen der Platten auftritt.
  • Indem das Verteileisen über dem Trageisen liegt, wird auch in: dieser Richtung durch das Heben des Netzes, bzw. trotz dem-Heben des letzteren -ein durchschnittlich genügender Eisenquerschnitt zur Aufnahme des Stützenmomentes erhalten.
  • Die Untersichtplatte (ohne Noppen) kann im konventionellen Bau auch als Betonbrett Verwendung finden, ohne dass das Brett mit einer vorgespannten oder oberen Armierung versehen werden muss.
  • Die quer zur Trageisenrichtung stark aufgerauhte Oberfläche und vermehrt eingelegte, auf die ganze Fläche (konzentrierter bei den Auflagern) eingelegte Aufhängebügel, gewähren die Haftung mit dem Ortbeton (Druckzone) und die Schubsicherheit der Konstruktion. Da das Betonbrettfselbsttragend ist, kann die Spriessung bei der Montage der Decke gegenüber anderen Systemen vereinfacht werden.
  • Die"aus Einzelelementen zusammengesetzte Betondecke kann selbstverständlich, wie das Betonbrett auch für die gemischte Bauweise Verwendung finden. Wird auf eine Schlagschallabsoption durch Abdecken der Wandköpfe mit einem Dämmstreifen verzichtet» so ist der Montagevorgang derselbe we beim Betonbrett. Aber statt dem Ortbeton wird einfach die Tragplatte- aufgebracht. Wird aber auf Schlagschallabsorption Gewicht gelegt, so muss der Mauerkopf sur Aufnahme des Dämmstreifens mit einer Zementmörtel° Ausgleichsschicht abgedeckt werden. Bei Bauten über vier Stockwerken kann bei den unteren Mehrstockwerken eine Verbindung Wand zu Decke hergestellt werden» indem die vier obersten Schichten des Mauerwerkes mit Pretoninnenwand-St:einen gemauert werden. In den Aussparungskern,-den diese Steine bilden und bei bei vier Schichten eine Höhe von ca. 60 cm erreicht, können Rundeisen eingemauert werden, die durch den Dämmstreifen in den Deckenquerschnitt hineinragen und so die statische Verbindung herstellen.-Die vorerwähnten Auflagee- bzw. Abstandnoppen 4 werden vor-ZU zugsweise mit der Untersichtplatte 2 aus einem Stück hergestellt. Sie könnten aber auch auf den Platten 2 nachträglich befestigt òder nur aufgelegt sein. Es wäre auch möglich,.dies.e Noppen 4 an der Unterseite der Tragplatte 5 anzuordnen. Wesent lich ist, dass der Abstand zwischen benachbarten Noppen von nebaneinanderliegenden Betonplatten 2 höchstens der Dicke des Auflagers 1 entspricht.

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    gakennzeichnet durch auf buflagern ruhende Untersichtplatten, über denen mit' durch Auflagernoppen gewährleistetem Zwischenraum Tragplatten angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen benachbarten Noppen von einander gegenüberliegenden Betonplatten mindestens annähernd der Breite des Auflagers entspricht.
  2. 2. Betondecke nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (4) fest mit den Untersiçhtplatten verbunden sind.
  3. 3. Betonde¢ke nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass dis Noppen (4) an der Unterseite-der Tragplatten angeordnet sind.
  4. 4. Betondecke nach Anspruch log dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Noppen und Tragplatten und zwischen Auflager (1) und Untersichtplatten (2) schallisolierende Zwischenlagen (12, bzw. 15) angeordnet sind.
  5. 5. Betondecke nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlraum (20) zwischen Untersicht- und Tragplatte den ersteren wenigstens teilweise ausfüllende Wärmeisolationen eingelegt sind.
  6. 6. Betondecke nach Anspruch 1., bei welcher über dem Auflager die Fuge zwischen nebeneinanderliegenden Betonplatten mit Beton ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen letzterem und den Tragplatten challdä'mmende-Einlagen (14) angeordnet sind.
  7. 7. Betondecke nach Anspruch 1., dadurch gekannzeich net, dass die Noppen mit Schlitzen zur Durchführung von Leitungen versehen sind.
  8. 8. Betondecke nach Anspruch 1., gekennzeichnet durch eine über benachbarte Noppen und den dazwischen eingefüllten Ortsbeton gelegte wärmeisolierende Zwischenlage (19).
  9. 9. Betondecke nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass das in die Untersichtplatte eingelegte Armierungsnetz von der Mitte der ersteren gegen die Auflagerzone ansteigt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20240125055A1 (en) * 2022-10-18 2024-04-18 Dutchland, Inc. Bonded Concrete Walkway

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20240125055A1 (en) * 2022-10-18 2024-04-18 Dutchland, Inc. Bonded Concrete Walkway

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