DE1907992C3 - Bruhgetrankebereiter - Google Patents

Bruhgetrankebereiter

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DE1907992C3
DE1907992C3 DE1907992A DE1907992A DE1907992C3 DE 1907992 C3 DE1907992 C3 DE 1907992C3 DE 1907992 A DE1907992 A DE 1907992A DE 1907992 A DE1907992 A DE 1907992A DE 1907992 C3 DE1907992 C3 DE 1907992C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Briihgetränkebereiter mit einem heizbaren Wasserbehälter, dem zum Aufgießen auf ein Aufbrühmaterial eine vorbestimmie Mein ■ heißen Wassers über eine durch ein HeißvvusserausgaKv entil verschließbare Heißwasserausgabeleitung entnehmbar und bei verschlossener Heißwasserausgabeleitung eine "orbestimmte Menge kalten Wassers über eine bei einer bestimmten Fliissigkeitshöhe durch ein Kaltwassereinlaßventil verschließbare Kaltwassereinlaßleitung zuführbar ist.
F.in derartiger Briihgetränkebereiter ist aus der französischen Patentschrift 1401498 bekannt. Bei der dort gezeigten Einrichtung wird neben dem Kaltwassereinlaßventil auch das Heißwasserausgabeventil durch einen Schwimmer gesteuert. Solche Schwimmer weisen jedoch in einer Lagerung gleitende Führungsstangen auf, die durch sich mit der Zeit und gerade in Wasserhoilern bildenden Ablagerungen leicht verklemmen können. Fin Fehlfunktioniercn des Schwimmers ist aber gerade bei dem Heißwasserausgubevciitil sehr gefährlich, weil hier die Gefahr einer Verbrühung der Bedienungsperson besteht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Briihgetränkebereiter der eingangs, genannten Art zu entwickeln, bei welchem die Heißwasserausgnbclcitung unmittelbar und zwangläufig durch das zufließende kalte Wasser und unbeeinflußbar durch eine Bedienungsperson verschlossen wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Heißwasserausgabeventil eine durch den Druck des Wassers in der Ki'ltvvassercinlaßleitung betätigbare Membran aufweist.
Der Briihgetränkebereiter nach der Erfindung hat' c!en Vorteil, daß er einfacher aufgebaut ist und betriebssicherer arbeitet als die bekannte derartige Einrichtung. Seinem Wasserbehälter kann zu jeder Zeit und unabhängig von der in ihm enthaltenden Wassermenge kaltes Wasser zugeführt werden, was z. B. dann vorteilhaft ist, wenn bei zu erwartendem höherem Verbrauch eine größere Füllung des Wasserbehälters gewünscht wird. Dieser Brühgetränkebereiter hat den weiteren Vorteil, daß bei ihm ein Anbrühen und Quellen des Aufbrühmaterials möglich ist. wa·· beispielsweise bei KafTeemehl die Ausbeute und den Wohlgeschmack des Getränkes erhöht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Membran durch eine Feder in ihre Ruhestellung bewegbar. Hierdurch wird erreicht, daß das Heißwasserausgabeventil bei fehlendem Kaltwasserdruck ständig geöffnet ist.
Im folgenden wird die Erfindung an hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Brühgetränkebereitcrs nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt durch den Brühgetränkebereiter nach Linie 2-2 der Fig. 1, wobei der Wasserbehälter teilweise gefüllt ist,
F i g. 3 eine teilweise aufgebrochene Ansicht entsprechend Fig. 1 zur Erläuterung der Wirkungsweise bei Beginn des Brühvorganges, wobei heißes Wassei aus dem Heißwasserauslaß und dem Ausgabekopf fließt.
F i g. 4 und 5 Teilschnitte in größerem Maßstab als F i g. 2 zur Erläuterung der Konstruktion des hydraulisch betätigten Heißwasserausgabeventils,
F i g. 6 einen Schnitt durch die Durchflußdrosselvorrichtung nac'i Linie 6-6 der Fig. 2 in größerem Maßstab als diese,
F i g. 7 einen Schnitt durch die Schwimmerausschaltvorrichtung nach Linie 8-8 der F i g. 2 in größerem Maßstab als diese.
In den F i g. 1 bis 3 ist ein Briihgetränkebereiter als Ganzes mit 10 bezeichnet, der zur Erzeugung von Kaffee oder ähnlichen Getränken verwendet werden kann. Der Briihgetränkebereiter 10 weist ein im wesentlichen rechteckiges Untergestell 11 auf, das eine vordere Schalterwand 12 hat. Ferner sind eine Anzahl von einstellbaren Füßen 13 am Untergestell 11 vorgesehen.
In der Nähe des Vorderendes des Untergestells 11 ist eine untere Heizvorrichtung 14 angeordnet, auf der eine das Getränk aufnehmende Kanne 39 abgesetzt werden kann. An der Schalterwand 12 ist ein beleuchteter Schalter 15 für die untere Heizvorrichtung 14 vorgesehen.
Der Brühgetränkebereiter 10 weist ferner ein Gehäuseunterteil 16 auf, das eine nach oben ragende Stirnwand 17, ein Paar \on Seitenwänden 18 und eine Rückwand 19 hat. Auf dem Gehäuseunterteil 16 ist ein Gehäuseoberteil 20 angeordnet, das sich nach vorwärts erstreckende Seitenwände 21, eine Schalterslimwand 22, eine Rücksvand 23, eine Oberwand 24 und eine Bodenwand 25 hat. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, hat das Gehäuseoberteil 20 eine verlängerte Form entsprechend dem Untergestell 11.
Die Oberwand 24 des Gehäuseoberteils ist mit einer oberen Heizvorrichtung 26 versehen, die in der Nähe des Vorderendes angeordnet ist. Die obere Heizvorrichtung 26 hat einen mittig angeordneten, auf Wärme ansprechenden Schalter 27 und eine handgesteuerte Einschaltvorrichtung 28 an der Schalterstirnwand 22 für die Heizvorrichtung 26. Ferner ist ein Warnlicht 29 an der Schalterstirnwand 22 vorgesehen, das eingeschaltet ist, wenn die Einschaltvorrichtung 28 in ihrer »Ein«-Stellung ist. Ferner ist an der Schaitcrstirnwand 22 ein Hauptsteuerschalter 30 angebracht, bei dessen Eindrücken der Briihgetränkebereiter, wie weiter unten näher erklärt, in Tätigkeit gesetzt wird.
An der Oberwand 24 des Gehauseoberteils 20 ist i einer eine Öffnung vorgesehen, die von einem Rinellansch 31 umgeben ist (s. F i g. 2) und die normalcrucisc durch einen domartigen Deckel 32 i>eschlossen >'. der innere Klammern zum Festhalten hin.
Die Bodenwand 25 des Gehäuseoberteils 20 ist mit .•i'ier Einbuchtung 34 versehen, in der ein Ausuabe- :>.pi 35 angeordnet ist, der mit einem Heißwasser-.,Li-gabesystem, wie weiter unten beschrieben, in Verladung steht. Die Bodenwand 25 ist ferner mit zwei • ich in Längsrichtung erstreckenden Schiebern 36. ,, η denen lediglich einer gezeigt ist. versehen, die .'ti dienen, ein Brühgefäß 37 in die richtige Lage i ,ierhalb des Ausgabekopfes 35 zu bringen. Während ,:.-> Arbeitens wird das Brühgef.iß 37 mit einem FiI-i map!" versehen, in welchem das Aufbrühmaterial. μ ,!ie-icm Fall gemahlener Kaffee, eingefüllt ist. Auf . unteren Heizvorrichtung 14 unterhalb des Brüh-... iBes ist die zur Aufnahme des Getränks dienende r π nc 39 angeordnet, wie dies besonders deutlich ..- ·. F i g. 3 hervorgeht.
in dem aus Gehäuseunterteil 16 und Gehäuseobcr- !. : 20 gebildeten Gehäuse befindet sich ein Wasser-I-.-'-,älter 40. Der Wasserbehälter 40 weist eine Bo-(j· iv.and 41 und einen zylindrischen Mantel 42 auf ι: -! ist auf einer Zwischenwand 43 im Gehäuseunteri 16 angeordnet. Das obere Ende des Wasserbehäl- ! 's 40 hat einen nach außen gebogenen ringförmil:p Bördelrand 44. Auf dem Wasserbehälter 40 ist L-i Deckel 45 angeordnet, der einen nach unten offer, Ii Ringrand 46 hat, der zusammen mit dem Bördelrand 44 des Wasserbehälters 40 eine seitliche Bewegung des Deckels 45 relativ zum Wasserbehälter 40 verhindert. Der Deckel 45 hat einen mittig angeordneten, sich nach oben erstreckenden Ringflansch 47, der eine Mittclöffnung umgibt, die zur Aufnahme des leeren F.ndes eines Kaltwassereinlasses 60 dient.
Innerhalb des Wasserbehälters 40 ist neben der Bodenwand 41 eine Heizschlange 50 angeordnet, deren Anschlüsse 51 sich durch die Bodenwand 41 des Wasserbehälters und die Zwischenwand 43 des Gehauseunterteils erstrecken, so daß diese über nicht dargestellte Leiter mit einem Anschlußblock 52 verbunden werden können, der unterhalb der Zwischenwand 43 angeordnet ist. Innerhalb des Wasserbehälters 40 ist ein Thermostat 53 angeordnet, dessen unteres Ende 54 sich durch fluchtende Öffnungen der Bddenwand 41 und Jer Zwischenwand 43 erstreckt. Dadurch wird das Wasser im Wasserbehälter 40 ständig auf einer erhöhten Temperatur gehalten. Diese ermöglicht es, rasch eine Heißwassermenge aus dem Wasserbehälter zur Herstellung eines Brühgetränkes abzuziehen.
Ferner ist in dem Wasserbehälter 40 ein Überlaufrohr 55 angeordnet, dessen oberes Ende in einer vorbestimmten, maximal zulässigen Wasserhöhe innerhalb des Wasserbehälters angeordnet ist. Das Überlaufrohr 55 erstreckt sich durch die Bodenwand 41 und die Zwischenwand 43 und ist an eine biegsame Leitung 56 angeschlossen, so daß Flüssigkeit in ein Überlaufgefäß 57 abfließen kann, das auf einer Tragwand 58 im Gehüuseunterteil 16 angeordnet ist. Wenn das ausgeflossene Wasser im Überlaufgefäß 57 eine vorbestimmte Möhe erreicht, wird der Zufluß zum Wasserbehälter ganz abgeschaltet. . ·_. ;
Die 'Anordnung ist so getroffen, daß automatisch eine vorbestimmte Vknge heißen Wassqrs vom Oberteil des Wasserbehälters 40 dadurch abgegeben wird, daß eine gleiche Menge kalten Wassers über den Kaltwassereinlaß 60 in den Unterteil des Wasserbehälters eingeführt wird. Das obere Ende 61 des Kaltwassereinlasses 60 hat eine Vielzahl von nicht dargestellten Ansätzen, die mit dem nach oben ragenden Ringflansch 47 des Deckels 45 so zusammenwirken, der Kaltwassereinlaß 60 abnehmbar durch den Dekkel gehalten ist.
Der Ka'itwassereinlaß 60 erstreckt sich innerhalb
ίο des Wasserbehälters 40 nach unten, und sein unteres Ende 62 endet in der Nähe der Bodenwand 41 des Wasserbehälters. Das obere Ende des Kaltwassereinlasses 60 hat einen im wesentlichen rechteckigen Ausschnitt 64, der unterhalb des Deckels 45 beginnt und sich nach oben über den Flansch 47 hinaus erstreckt. Der Ausschnitt 64 stellt einen Luftauslaß am oberen Ende des Wasserbehälters 40 für beim Einlassen von kaltem Wasser durch den Kaltwassereinlaß 60 nach oben verdrängte Luft dar. Das obce Ende des Kaltwassereinlasses *<0 ist ferner mit einer Vielzahl von Öffnungen 65 für den Abfluß von Luft und rückgestautem Kaltwasser aus dem Wasserbehälter versehen.
Wie weiter aus F i g. 2 hervorgeht, trägt das obere Ende des Kaltwassereinlasses 60 einen Napf 70, der einen inneren, nach unten gebogenen Ringflansch 71 hat. der in das obere Ende 61 des Kaltwassercinlasses 60 eingreift. Der Napf 70 h"! an seinem äußeren Umfang einen nach oben gerichteten Flansch 72.
Am Napf 70 ist ein zylindrisches Sieb 73 angeordnet, das sich nach oben erstreckt und als Filter dient. Auf dem oberen Ende des Siebes 73 ist ein Einlaßdeckel 75 angebracht, der einen Mantel 76 hat, der sich nach unten dem Napf 70 zu erstreckt und an seinem Außenumfang einen wulstartigen Flansch 77 hat. wobei der nach oben gerichtete Flansch 72 des Napfes 70 wegen des Siebes 73 im Abstand vom Flansch 77 angeordnet ist. Der Einlaßdeckcl 75 ist in seiner Lage auf dem Sieb 73 durch ein Paar von Federklammern 78 gehalten, die ungefähr diametral am Deckel 45 angeordnet sind. Die Flansche 72 und 77 des Napfes 70 und der Einlaßdeckel 75 gestatten ein Einströmen von Luft, um so .-ine Siphonwirkung auf die Einlaßwasserleitung zu verhindern.
Wie ferner aus F i g. 2 hervorgeht, hat der Deckel 45 eine schwimmerbetätigte Ausschaltvorrichtung, die als Ganzes mit 80 bezeichnet ist. Die Einzelheiten derselben sind in F i g. 7 dargestellt. Die Ausschaltvorrichtung 80 weist einen Schwimmer 81 auf. der im Wasserbehälter 40 angeordnet ist und eine sich pich oben erstreckende Schwimmerstange 82 trägt, die sich durch eine Öffnung des Deckels 45 hindurch erstreckt.
Mit dem Deckel 45 ist ein im wesentlichen 'J-förmiger Winkel 83 fest verbunden, dessen Steg 84 eine Einpressung 85 mit einer öffnung aufweist, in der eine sich längserstreckende Buchse 86 befestigt ist. Die Buchse 86 hat einen Liingskanal, den die Schwimmerstange 82 durchgreift, und gestattet so eine Hin- und Herbewegung der Schwimmerstange 82. Die Schwimmerstange 82 hat eine nicht dargestellte Schulte-, oberhalb der der übrige Teil der Stange mit einem Gewinde 87 versehen ist. Auf der Schwimmerstange ist ein Winkelstück 88 mit einer nicht dargestellten durchgehenden öffnung angeordnet. Das Winkelstück 88 ist durch Stauchen fest mit dem Boden einer Sicherungsmutter 89 verbunden, die auf das Gewinde 87 der Schwimmerstange 82
aufgeschraubt ist, so daß sich nun das Winkelstück 88 mit der Sicherungsmutter 89 bewegt.
Wenn der Schwimmer 81 angehoben wird, so wird die Sicherungsmutter 89 auf der Schwimmerstange
82 mit angehoben, so daß das Winkelstück 88 ebenfalls ansteigt. Wenn der Schwimmer absinkt, so wird durch die das Winkelstück 88 tragende Sicherungsmutter 89 dieses Winkelstück so lange nach unten bewegt, bis es das obere Ende der Buchse 86 berührt. Das obere Ende der Schwimmerstange 82 hat einen Schlitz 90, mit dem die Schwimmerstangc 82 relativ zur Sicherungsmutter 89 verstellt werden kann.
Wie aus F i g. 2 deutlich hervorgeht, erstreckt sich der Hauptteil des Winkelstücks 88 im wesentlichen senkrecht zur Schwimmerstange 82, wobei das äußere Ende des Winkels zur Bildung einer Halteose
91 abgebogen ist, innerhalb der ein sich horizontal erstreckender Magnet 92 angeordnet ist. Der nach oben ragende Schenkel 94 des U-förmigen Winkels
83 trägt ein weiteres Winkelstück 95, in dem ein magnetfeldbetätigbarer Zungenschalter 96 befestigt ist.
Wenn während des Arbeitens des Brühgetränkebereiters das heiße Wasser innerhalb des Wasserbehälters 40 ansteigt, wird der Schwimmer 81 und mit diesem auch der Magnet 92 angehoben. Ist der Magnet ausreichend von dem Zungenschalter 96 entfernt, trennen sich dessen Zungen und unterbrechen seinen Stromkreis. Wenn dann der Wasserstand im Wasserbehälter wieder absinkt, so nähert sich der Magnet
92 dem Zungenschalter 96, bis sich durch seine Magnetkraft die Zungen berühren und damit den Stromkreis über den Zungenschalter 96 schließen. Die schwimmergesteuerte Ausschaltvorrichtung 80 dient dazu, ein elektrisch betätigtes Wassereinlaßventil zu steuern. Hierfür unterbricht der Zungenschalter 96 einen Stromkreis für das Wassereinlaßventil und damit den Zufluß von kaltem Wasser zum Wasserbehälter.
Das Heißwasscrausgabesystem für den Getränkebereiter geht aus F i g. 2 hervor. Der Mantel 42 des Wasserbehälters 40 hat beträchtlich unterhalb seines oberen Endes eine öffnung, die zur Aufnahme und Halterung eines Heißwasserauslasses 100 dient, über den das heiße Wasser vom Wasserbehälter 40 ausgegeben wird.
Der Heißwasserauslaß 100 weist einen senkrecht angeordneten Zuflußkanal 101 auf, der sich nach oben von der Bodenfläche 102 des Auslasses erstreckt und am Abflußkanal 103 endigt, der senkrecht zum Zuflußkanal 101 angeordnet ist. Der Abflußkanal 103 erstreckt sich durch eine öffnung des Wasserbehälters 40 und ist gegen diese durch einen Dichtring 104 aus Gummi abgedichtet.
Das eine Ende einer Ausgabeleitung 105 ist mit dem Abflußkanal 103 des Heißwasserauslasses 100 und das andere Ende mit einem ersten Einlaß eines Heißwasserausgabeventils 110 verbunden, dessen Auslaß an den Ausgabekopf 35 angeschlossen ist. Wie dargestellt, ist der Ausgabekopf 35 im Querab- »tand vom Wasserbehälter 40 unterhalb des Heißwasserauslasses 100 angeordnet und unterhalb der nach oben eingedrückten Einbuchtung 34 der Bodenbrand 25 des Gehäuseoberteils 20 angebracht.
Ein Aufwärtsverdrängen des heißen Wassers innerhalb des Wasserbehälters 40 bewirkt so lange sein Ansteigen im Zuflußkanal 101, bis es den Abflußkaial 103 erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt fließt heißes Wasser durch den Hcißwasscrauslaß 100, die Ausgabeleitung 105, das Hcißwasscrausgabcvcntil 110 (wenn geöffnet) und den Ausgabekopf 35, und zwar so lange, bis der Wasserspiegel im Wasserbchalter unter die Bodenfläche 102 des Heißwasscrauslasscs absinkt. Wenn der Wasserspiegel unterhalb der Unterfläche 102 des Hcißwasserauslasscs, wie bei 170 in F i g. 2 angedeutet, gesunken ist, so ergibt sich im Zuflußkanal 101 des Heißwasscrauslasscs ein
ίο Luftspalt zwischen dem Abflußkanal 103 und der Bodenfläche 102, wodurch das Abziehen von weiterem Wasser aus dem Wasserbehälter 40 verhindert wird. Der unterste Teil des Abftußkanals 103 und der Bodenfläche 102 des Hcißwasserauslasscs sind so weit voneinander entfernt, daß der Zuflußkanal 101 eine Ausdehnung des kalten Wassers bei Erwärmen im Wasserbehälter aufnimmt, ohne daß durch den Abflußkanal 103 ein Abtropfen oder ein Überlauf eintritt. Der Zuflußkanal 101 hat einen größeren Inncndurchmcsser als der Abflußkanal 103, um so sicherzustellen, daß ein voller Heißwasserstrom ohne Luftblasen in den Abflußkanal 103 eintreten kann.
Der Heißwasserauslaß 100 ist in der Seitenwand 42 des Wasserbehälter so angeordnet, daß der Wasscrbchältcr 40 zwischen der Unterfläche 102 des Heißwusforauslasses und der betätigten Lage des Schwimmers (171 in Fig.3) ein ausreichendes Fassungsvermögen aufweist. Das Fassungsvermögen des Wasserbehälters 40 unterhalb des Heißwasserauslasses 100 beträgt etwa das Vierfache dieses Wertes. Durch Einstellen der Schwimmerstange 82 kann die Kapazität des Oberteils des Wasserbehälters einjustiert werden. Dabei hat der Oberteil des Wasserbehälters oberhalb des Heißwasserauslasses 100 vorzugsweise eine Kapazität entsprechend dem Fassungsvermögen der zugehörigen Kanne 39.
Das Einführen einer vorbestimmten Menge kalten Wassers in den Wasserbehälter 40 bewirkt die Verdrängung einer im wesentlichen gleichen Menge kalten Wassers nach oben. Eine gleiche Menge heißen Wassers fließt dann in die Ausgabeleitung 105 und über das Heißwasserausgabeleitung 110 in den Ausgabekopf 35, der das heiße Wasser nun in einer Vielzahl von Strahlen mit im wesentlichen gleichmäßiger Fließgeschwindigkeit und in einer bestimmten Gesamtverteilung über das Aufbrühmaterial 38 im Brühgefäß 37 aufsprüht. Der Abfluß des Brühgetränkes ist bei 172 in F i g. 3 schematisch angedeutet.
Das Heißwasserausgabeleitung 110 zur Steuerung der Ausgabe von heißem Wasser aus dem Wasserbehälter 40 ist besonders deutlich in den F i g. 4 und 5 dargestellt. Es hat ein Paar von im wesentlichen kreisförmigen und zueinanderpassenden, aus Kunststoff entsprechend geformten Gehäuseteilen 111 und 112, die durch eine Anzahl von am Umfang angeordneten Schrauben 113 und Muttern 114 zusammengehalten sind (von denen jeweils nur eine gezeigt ist). Die Gehäuseteile 111 und 112 sind im wesentlichen konkav und bilden zusammen eine Kammer 115.
Zwischen den Gehäuseteilen 111 und 112 ist eine flexible Membran 116 angeordnet, weiche die Kammer 115 in zwei Teilkammern 115 A und 115 B teilt, die links bzw. rechts von der Membran 116 angeordnet sind. Die'Membran hat einen Umfangswulst 116 A, der in einer entsprechenden Nut in dem rechten Gehäuseteil 112 angeordnet ist
Der Im1Re Gehäuseteil 111 hat einen ringförmigen Einlaßkattnl 117, der einen zylindrischen, vergrößer-
B 0 1
ten. inneren Rohransat/. 1IK hat. der sich in die Teil- Drosselvorrichtung 140 hai eine Kammer 144 dere.
kammer 115 Λ hine.n erstreck,. Der linke Gehäuse- Auslaßende 145 einen Stutzen Ut,™tDcr SlS
al 111 ha ferner cmc,, rohrförmigen .aus der Teil- 146 ha. ein am Kammerausgang angeordnete
kammer USA herausführenden AushiLikanal 119. Durchflußslnierglicd 147 und einen Aus aßk ini
der über eine biegsame Leitung 120 mit dem Einlaß- 5 148, der sich hiervon weg erstreck Das Durcl.fiuß
ende des Ausgabekopfes 35 verbunden »,Wie -id, steuerglied 147 dien, zum KonMan halte J, r S.ro
de hch aus Im g.4 erg.,. ist emc Feder 121 um den mungsgeschwindigkci. des kalten Wassers.
Ul." μ Γ /»n»ß'"'nals herum angeordnet. Der Auslaßkanal 148 des Stutzens 146 isl mi
uni 0Pm-K l?e.mb.ran V6 UI!tCI Vorspannung sc.zi einer ^.!.wasserleitung ISO verbunden, die sich nach und gemäß - ig. 4 nach rechts ,!ruckt Der rechte ,„ oben von der Drosselvorrichtung 140 bis obcrhal
Gehäuseteil 112 ,st mit einem einstückig angeform- des Wasserbehälters 40 erstreck?. Das obere Fnd
ten, rohrförmigen fcinlaßs utzcn 122 versehen, de. der Knltwnsserlcitung 150 ist, wie bei 151 aneedcu
kaltes Wasser über eme Leitung 123 erhält, die ihrer- ,et. abgebogen, so dutt sich ein nach abwärts geriet"-
hJ \ \ Wassereinlaßsystem, wie weiter unten te.es Teilstück 152 ergibt, das innerhalb einer öf ■ beschrieben verbunden is , wöbe, das kalte Wasser .5 nung des Einlaßdcckcls 75 angeordnet ist. HierUhci
m die Teilkammer IiSB einfließt und so c.nen kann kaltes Wasser an das obere Ende des Kaltwas
Druck auf die rechte SeHc der Membran 116 ausübt. sereinlasses 60 abgegeben werden, wo es durch seine
Wenn das Ausgabcvcnti 110 in semer normale,, Schwerkraft zum unteren I ..de des Wasserbehälter?
offenen Lage ist, wobei die Membran 116. wie in fließt m mauer* Fig^J dargestellt, nach rechts bewegt ist kann he,- an Wenn kaltes Wasser durch den Durchflußkanal
ßcs Wasser aus dem Wasserbehälter durch d.e Aus- 142 in die Kammer 144 der Drosselvorrichtung
gabclcitung 105. den F.in.aßkanal 117 und den inne- strömt, so wird es durch das DurchSSeue glied 14?
ren Rohransatz 118 in die Teilkammer 115 A und mi, im wesentlichen von dem Eingangsdruck in der
aus der Teilkammer USA über den Auslaßkanal Kammer 144 unabhängiger gleichmäßiger Gcschwi" 119 und die b.cgsamc Leitung 120 zum LmIaB des ,5 digkei. abgegeben. Wenn der Druck des in die Kam-
Ausgabekopfes 35 strömen worauf es dann von dorl mCr einfließenden Wassers denjenigen des Wassers
über den gemahlenen Kaffee in .lern Bruhgcfäß gc- übersteigt, das unmittelbar durch das Durchflußstcu-
spruntwird erglied 147 abströmen kann, so wird durch dieses
Das lleiBwasscrausgabcventil 110 kann in eine ge- Glied ein Ruckstau erzeugt. Dieser Rückstau hat zur schlossene Stellung gebrach, werden wenn die Mcm- 30 Folge, daß ein Teil des eintretenden kalten Wassers
bn,n 116 gemäß Fig.5 nach links bewegt wird wor durch Jas T-Stück Ϊ4Ϊ abgeleitet wird, das über die
auf dann d.e Membran 6 den Rohransatz 118 des Leitung 123 mit dem Einlaßstutzen 122 des Heiß-
Einlaßkanals 117 abschließt und dadurch einen wasserausgabevent.ls 110 verbunden ist. Der Druck
Durchfluß von he.ßcm Wasser verhindert. Das He.ß- des in die Teilkammer 115 B des Heißwasseraus/awasserausgabeleilung wird durch den Druck des kai- 35 bevcntils 110 über den Einlaßslutzcn 122 eintreten-
lnUTa iIC «ftUng ■ ,· .T EinIaßstV,lzen den Wass"s bewegt die Membran in die geschlos-
122 fließenden Wassers in die geschlossene Mellun« sene Lage, wie sie in F i g 5 dargestellt ist
bewegt, wobei dieser Druck durch das Einlaßwasser- Das Wassereinlaßsystem und das Hei'ßwas eraus
system, wie weiter unten näher beschriebe. erzeugt gabesystcm wirken in der Weise zusammen daß dem
n' „, ·,„, .,".tu- ■ 4° Wasserbehäller 40 nur eine vorbestimmte Wasscr-
Das Wassercinlaßsystem des Getrankebcreiters ist menge zugeführt werden kann. Wenn während des
schematisch in F ig. 2 und 3 dargestellt und hat eine Arbeitens das Kaltwassereinlaßventil 131 erreet
Kaltwassereinlaßleitung 130, die an eine Kaltwasser- wird, so strömt kaltes Wasser durch die Kaltwasser
quelle anschheßbar ist. Diese Leitung ist an die Ein- einlaßleilung 130. das Kaltwassereinlaßventil 131
laßseite eines elektromagnetisch belangten Kaltwas- 45 die Leitung 132, das Schließventil 135 und dVn
sereinlaßventils Ϊ31 angeschlossen, dessen Auslaß Durchflußkanal 142 zur Drosselvorrichtung 140 wo
über eine Leitung 132 an den Einlaß eines normaler- ein durch das Durchflußsteuerelied 147CrZeUPtPr
weise offenen, mechanisch betätigten Schließventils Rückstau einen Teil des Wassers im Durchflußkanal
135 angeschlossen ist. in den Auslaßkanal 143 des T-Stückes und dami
Wie sich deutlich aus F ig. 2 ergibt, ist das 50 durch die Leitung 123 ableitet so daß dieses Wa-Jr
Schließventil 135 über einen Arm 136 in Wirkverbin- nun auf die Membran 116 des Heißwasserami.'ahp
dung mit einem Schwimmer 137. Das Schließventil ventils 110 mit einem konstanten Druck wirkt H^
wirkt als Sicherheitsventil und sperrt die Zufuhr die Membran 116 in die geschlossene Laue »min
von kaltem Wasser zum Wasserbehälter, wenn stan- F i g. 5 bewegt 6
dig Wasser aus dem Wasserbehälter 40 durch das ss Gleichzeitig mit dem Schließen des Heißwasser
Überlaufrohr 55 strömt und im Überlaufgefäß 57 ausgabeventiis 110 fließt kaltes Wasser aus der n™
eine vorbestimmte maximale Höhe erreicht. selvorrichtung 140 durch das
Der Ausgang des Schließventils 135 ist mit dem 147 d d Alßkl
eine vorbestimmte maximale Höhe erreicht. selvorrichtung 140 durch das Du
Der Ausgang des Schließventils 135 ist mit dem 147 und den Auslaßkanal 148 zm SIwSSSi
Einlaß einer Drosselvorrichtung 140 über ein T-Stück 150, von wo es dann durch den Einlaßdeckel 75 rip
angeschlossen. Das T-Stück 141 ist in die Einiaß- 60 oberen Ende des K altwasserein lasses 60 zugeführt
seile der Drosselvorrichtung 140 eingeschraubt und wird. Das ankommende kalte Wasser strömt diirrh
hat einen sich längs erstreckenden Durchflußkanal den Kaltwassereinlaß 60 nach unten zum Β™ΐΓΓ
142. der den Auslaß des Schließventils 135 mit der Wasserbehälters und verdrängt das ctort vorhaiS
Drosselvorrichtung 140 verbindet (s.Fig.6). Das heiße Wasser nach oben. Wenn das heiße W»,!
T-Stück 141 hat ferner in Verbindung mit dem 65 Wasserbehälter ansteigt, fließt ein Teil dewlhT
Durchflußkanal 142 einen Auslaßkanal 143, der durch den Heißwasserauslaß 100 und die A^wX
über die Leitung 123 mit dem Einlaßstutzen 122 des leitung 105 in den Einlaßkanal 117 des Heißwaw
lleißwasserausgabcventils HO verbunden ist. Die ausgabeventiis 110. Der Druck des durch den Heiß
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wasserauslaß 100 fließenden Wassers ist lediglich gleich dem Überdruck der Wassersäule, die sich oberhalb des Hcißwasscrauslasses 100 befindet. Dieser und die Kraft der Feder 121 auf der linken Seite der Membran 116 sind jedoch wesentlich kleiner als der Druck des über die Leitung 123 gegen die rechte Seite der Membran 116 wirkenden kalten Wassers, scrdaß die Membran 116 geschlossen bleibt und eine Ausgabe von heißem Wasser durch das Heißsvasscrausgabeventil IiO und den Ausgabekopf 35 verhindert.
Da nun'das heiße Wasser aiis dem Wasserbehälter 40 über das Heißwasserausgabeventil 110 bei offenem Kaltwassereinlaßvcntil 131 nicht ausfließen kann, strömt das kalte Wasser weiter in den Unterteil des Wasserbehälters und hebt das heiße Wasser im Wasserbehälter so lange an, bis der Schwimmer 81 in die in Fig.3 dargestellte Lage angehoben wird. Die Schwimmerstange 82 entfernt dabei den Magneten 92 vom Zungenschalter 96, so daß dieser sich öffnet und den elektrischen Stromkreis zum Kaltwassercinlaßventil 131 unterbricht, wodurch das letztere ge schlossen wird und eine weitere Zufuhr von kaltem Wasser zum Wasserbehälter verhindert.
Wenn das Kaltwassereinlaßventil 131 schließt, hört der durch die Drosselvorrichtung 140 erzeugte Rückstau und der Wasserdruck gegen die rechte Seite der Membran 116 auf, so daß nun der Druck der Wassersäule des heißen Wassers und die Kraft der auf die linke Seite der Membran 116 drückenden Feder 121 eine Bewegung der Membran in ihre πυΐ-male offene Lage gemäß Fig.4 verursachen. Nunmehr kann das heiße Wasser über das Heißwasscrausgabeventil 110, den Auslaßkanal 119, die Leitung 120 und den Ausgabekopf 35 auf das Kaffeepulver im Brühgefäß 37 strömen. Das Wasser fließt dann so lange weiter aus dem Heißwasserauslaß bis der Wasserstand innerhalb des Wasserbehälters gerade unter die Bodenfläche 102 des Heißwasserauslasses 100 absinkt, wie dies bei 170 in F i g. 2 angedeutet ist. Die in den Wasserbehälter durch den Ausschnitt 64 und die öffnungen 65 am oberen Ende des Kaltwassereinlasses 60 eingesaugte Luft erzeugt einen Luftspalt in dem Zuflußkan.il 101, so daß der Austluß des heißen Wassers aus dem Wasserbehälter sicher beendet wird.
Wie bereits erwähnt, endet die Ausgabe des heißen Wassers aus dem Wasserbehälter 40, wenn das Wasser den Wasserstand 170 gemäß F i g. 2 erreicht. Da die Bodenfläche 102 des Heißwasserauslasses 100 unterhalb des Abflußkanals 103 angeordnet ist, ist auch der Wasserstand innerhalb des Wässerbehälters normalerweise unterhalb des Abflußkanals 103. Wie oben beschrieben, dient der Abstand zwischen dem Abflußkanal 103 und der Bodenfläche 102 des Heißwasserauslasses 100 zum Ausgleich, um eine Ausdehnung des kalten Wassers innerhalb des Wasserbehälters bei Erwärmen desselben zu gestatten, ohne daß ein überlauf des Wassers durch den Abflußkanal 103 stattfindet.
Es sei nun angenommen, daß der Wasserbehälter 40 anfangs bis zu einem bei 170 in Fi g. 2 angedeuteten Wasserstand gefüllt und die Heizschlange 50 fortwährend unter der Steuerung des Thermostaten 53 eingeschaltet wird, um das Wasser innerhalb des Wasserbehälters ungefähr auf einer vorbestimmten
ίο Temperatur zu hallen.
Wenn ein Getränk in die Kanne 39 eingefüllt werden soll, wird diese auf die Heizvorrichtung 14 gestellt und der Schalter 15 geschlossen. Nunmehr wird eine bestimmte Menge von Aufbrühmaterial, etwa von frisch gemahlenem Kaffee, in einen Filternapf des Brühbehälters 37 eingefüllt und nut diesem unterhalb des Ausgabekopfes 35 eingeführt. Anschließend wird der Hauptsteuerschalter 30 kurzzeitig gedruckt. Dadurch wird ein Kaltwasserstrom zum Flie-
so ßen gebracht, der durch das Kaltwassereinlaßventil 131, das Schließventil 135, die Drosselvorrichtung 140 und die Kaltwasserleitung 150 zum oberen Ende des Kaltwassereinlasses 60 strömt. Das kalte Was-2r fließt unmittelbar durch den Kaltwassereinlaß 60 in
as den unteren Teil des Wasserbehälters 40 ein, so daß das dort befindliche heiße Wasser im Wasserbehälter 40 nach oben verdrängt wird.
Gleichzeitig hiermit entwickelt die Drosselvorrichtung 140 einen Rückstau, so daß ein Teil des eintretenden kalten Wassers durch die Leitung 123 zum Einiaßsiuizen 122 des Heißwasserausgabeventils 110 fließt und der Einlaßwasserdruck die Membran 116 des Heißwasserausgabeventils 110 in die geschlossene Lage gemäß F i g. 5 bewegt. Wenn das Heißwasserausgabeventil 110 in seiner geschlossenen Lage ist, fließt kein heißes Wasser vom Wasserbehälter 40 über den Heißwasserauslaß 100.
Mit dem heißen Wasser im Wasserbehälter 40 steigt gleichzeitig der Schwimmer 81 so lange an, bis der vom Winkelstück 88 getragene Magnet 92 so weit vom Zungenschalter 96 entfernt ist, daß sich der Zungenschalter 96 öffnen kann, wodurch das Einlaßventil 131 geschlossen wird.
Wenn der Wassereinfluß beendet ist, so ist kein Rückstau mehr vorhanden, so daß die Kraft der Feder 121 und der Druck der Wassersäule des heißen Wassers im Einlaßkanal 117 die Membran 116 in die Ausgabestellung gemäß F i g. 4 bewegen. Damit kann nun heißes Wasser durch den Heißwasserauslaß 100,
die Ausgabeleitung 105, das Heißwasserausgabeventil 110 und den Ausgabekopf 35 so lange ausfließen und auf das Aufbrühmaterial im Briihbehäl^r 37 sprühen, bis das gesamte heiße Wasser im überteil des Wasserbehälters aus der Ausgabeleitung ausge-
flössen ist und der Wasserstand im Wasserbehälter die Höhe 170 einnimmt, worauf dann der Brühvorgang beendet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3601

Claims (2)

Palentansprüche:
1. Briihgetränkebereiter mit einem heizbaren Wasserbehälter, dem zum Aufgießen auf ein Aufbrühmaterial eine vorbestimmte Menge heißen Wassers über eine durch ein Heißwasserausgabe- \entil verschließbare Heißwasserausgabeleitung entnehmbür und bei verschlossener Heißwasserausgaheleitung eine vorbestimmte Menge kalten Wassers über eine bei einer bestimmten Flüssigkeitshöhe durch ein Kaltwassereinlaßventil verschließbare Kaltwassereinlaßleitunti zuführbar ist. dadurch gekennzeichnet, daLi dr . Heißwasserausgabeventil (110) eine durch den Druck des Wassers in der Kaltwassereinlaßleitung (130) betätigbare Membran (116) aufweist.
2. Brühoetränkebereiter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (116) durch ein*. Feder (121) in ihre Ruhestellung beweghar ist
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