DE191268C - - Google Patents
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- DE191268C DE191268C DENDAT191268D DE191268DA DE191268C DE 191268 C DE191268 C DE 191268C DE NDAT191268 D DENDAT191268 D DE NDAT191268D DE 191268D A DE191268D A DE 191268DA DE 191268 C DE191268 C DE 191268C
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- Germany
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- cutting table
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- conveyor device
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G49/00—Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
- B65G49/05—Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
- B65G49/08—Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 191268 -KLASSE 80 α. GRUPPE
FRIEDRICH HERRMANN in GLATZ am Wehr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für auf der Strangpresse hergestellte
Formlinge aller Art, bei welcher ein Abnehmwagen die Formlinge an den Stellen des Abschneidetisches, auf welchen der Tonstrang
nicht aufliegt, selbsttätig aufnimmt. Die Fördervorrichtung kann in oder unter dem
eigentlichen Abschneidetisch angebracht werden und ist so eingerichtet,." daß sie durch Höhenänderung
ihrer Tragfläche die vorher vom Strang abgeschnittenen Formlinge abnimmt und hierauf
oder hierbei auseinanderrückt.
Die einfachste Ausführungsform ist in Fig. ι bis 4 dargestellt. . . ■
Fig. Ί zeigt den Strang α auf dem Abschneidetische
ζ liegend, in einzelne Formlinge zerschnitten. Die Ausführung des Abschneidetisches
ζ weicht von der üblichen dadurch ab, daß in der Mitte der Lauffläche eine breite
Lücke (Aussparung) b (Fig. 2) vorhanden ist, in welche die eigenartig gebaute . Abnahmevorrichtung
c (Fig. 3 und 4) eingeschoben werden kann. Es ist dabei gleichgültig, ob die Lauffläche durch Rollen d oder Gleitbleche
gebildet wird.
Fig. 2 zeigt den unbedeckten Abschneidetisch mit der Lücke b von oben gesehen.
Der Abnehmwagen c, welcher etwas weniger breit als die Lücke ist, besteht aus einem viereckigen
Rahmen, welcher auf mehreren Rädern ruht und mit Querleisten e für Auflage der
Formlinge versehen ist. In der Zeichnung sind drei Räder vorgesehen. Der drei- oder
vierrädrige Abnehmwagen c ruht auf drei oder vier Schienen eines einseitig aufgehängten,
auf- und abwärts beweglichen Führungsgestelles/ (Fig. 3). Die dem Abschneider zugekehrten
Enden der Schienen g sind schwach geneigt und am äußersten. Ende hochgebogen. Die Aufbiegung
bezweckt, das Herablaufen der Wagen von den Schienen zu verhindern.
Die Arbeitsweise ist folgende:
. Nachdem die Formlinge auf dem Abschneidetisch ζ zerschnitten sind, wird das Führungsgestell f für den Abnehm wagen c gesenkt. Es läuft dann der Abnehmwagen c selbsttätig in die Lücke b des Abschneidetisches ζ unter die Schnittlinge (Fig. 3). Dann wird das Führungsgestell / gehoben, bis das rechte Ende des Abnehmwagens c den äußersten Schnittling berührt. In dieser Stellung wird das Führungsgestell festgehalten. Bewegt man nun den Abnehmwagen c von links nach rechts, so hebt sich die Oberfläche des Wagens allmählich infolge der Steigung der Schienen, auf welchen er läuft. Das Heben hat zur Folge, daß die Schnittlinge nach und nach vom Abschneidetisch abgehoben und gleichzeitig auseinandergerückt werden. Es bleibt nämlich zwischen jedem Schnittimg ein freier Raum, dessen Größe von der Länge und Neigung der schrägen Laufschienen abhängig ist. Ist der Abnehmwagen über die schägen Ansteigungen seiner Gleise gelangt, so hat er nach und nach
Die Arbeitsweise ist folgende:
. Nachdem die Formlinge auf dem Abschneidetisch ζ zerschnitten sind, wird das Führungsgestell f für den Abnehm wagen c gesenkt. Es läuft dann der Abnehmwagen c selbsttätig in die Lücke b des Abschneidetisches ζ unter die Schnittlinge (Fig. 3). Dann wird das Führungsgestell / gehoben, bis das rechte Ende des Abnehmwagens c den äußersten Schnittling berührt. In dieser Stellung wird das Führungsgestell festgehalten. Bewegt man nun den Abnehmwagen c von links nach rechts, so hebt sich die Oberfläche des Wagens allmählich infolge der Steigung der Schienen, auf welchen er läuft. Das Heben hat zur Folge, daß die Schnittlinge nach und nach vom Abschneidetisch abgehoben und gleichzeitig auseinandergerückt werden. Es bleibt nämlich zwischen jedem Schnittimg ein freier Raum, dessen Größe von der Länge und Neigung der schrägen Laufschienen abhängig ist. Ist der Abnehmwagen über die schägen Ansteigungen seiner Gleise gelangt, so hat er nach und nach
alle Schnittlinge aufgenommen und dabei auseinandergerückt. In dieser Lage werden die
Formlinge mittels eines auf und ab beweglichen Ladegestells h (Fig. ii und 12) abgenommen,
ohne daß sie mit der Hand berührt werden. Anstatt den Abnehmwagen c in dem Innern
des Abschneidetisches ζ arbeiten zu lassen, ist es auch möglich, die Formlinge auf dem mittleren
Teil des Abschneidetisches durch eine oder mehrere Rollenbahnen (ähnlich Fig. 6) zu
unterstützen und den Abnehmwagen c gabelförmig zu gestalten, damit die Schnittlinge
an ihren äußeren Enden gefaßt, emporgehoben und auseinandergerückt werden (s. Fig. 5 und 6).
Die eben besprochene Ausführungsform geht von der Annahme aus, daß der Abnehmwagen c
(Schlitten o. dgl.) außer den zum Abheben und Trennen der Formlinge nötigen Ansteigungen
nur wagerechte ebene Bewegungen macht und daß der. Abnehmwagen von der Seite in den
Abschneidetisch ζ hineingeführt wird.
Genau auf denselben Gedanken beruhen auch jene Ausführungsformen, welche in Fig. 13
und 14 dargestellt, sind, bei welchen der Abnehmwagen c außer den zum Abheben und
Trennen der Formlinge nötigen Ansteigungen Bewegungen in lotrechter bzw. schräger Richtung
macht, und bei welchen der Abschneidetisch ζ in wagerechter oder ansteigender Linie
über den Abnehmwagen c geschoben wird, so daß der letztere innerhalb des Abschneidetisches
ζ arbeitet.
Der Abnehmwagen c hat eine schräge, mit treppenartigen Auflagen für die Formlinge versehene
Auflagefläche und läuft mit Rädern auf ein Drei- oder Vierschienengleis g, welches
lotrecht an Holz oder Mauerwerk befestigt ist und mit schrägen Ansteigungen s s ähnlich der
erstbeschriebenen Ausführungsform ausgestattet ist.
Die Formlinge sind in Fig. 13, wagerecht
liegend, mit den Zahlen 1 bis 12 bezeichnet. Sobald der Formling 1 durch ,die schräge
Auflagefläche berührt wird, wird der Abnehmwagen c über die schrägen Ansteigungen s s
hochgezogen und seine Beladung erfolgt somit in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Erfindung wird nicht beeinträchtigt, wenn für das Abnehmen der Formlinge andere Hilfsmittel
Verwendung finden, so z. B. folgende:
Anstatt die Formlinge mit Hilfe eines durch schräg liegende Schienen laufenden Abnehmwagens
zu heben, kann auch eine scherenartige Hebevorrichtung angewendet werden (Fig. 7).
Der Abschneidetisch braucht dadurch keine
Veränderung zu erfahren. Der Abnehmwagen c läuft ebenfalls auf Schienen m, welche in der
Lücke des Abschneidetisches fest gelagert sind.
Der Abnehmwagen c besteht aus einem Rädergestell, an dessen Rahmen beiderseitig scherenartige
Hebvorrichtungen η angebracht sind. Die Scheren tragen an ihren oberen Enden
Auflagefiächen 0 für die Schnittlinge.
Die Anwendungsweise ist folgende:
Nachdem der Strang in Schnittlinge zerlegt ist, wird der Abnehmwagen c mit ausr
gestreckten Scheren in die Lücke des Abschneidetisches eingeschoben (Fig. 7, linker Teil) und
dann die Scheren so weit zusammengezogen, daß die Formlinge vom Abschneidetisch abgehoben
werden (Fig. 7, rechter Teil). In diesem Zustande wird der beladene Wagen c aus dem
Abschneidetisch herausgezogen und die Scheren dann wieder auseinandergezogen. Die Schnittlinge
liegen dann voneinander getrennt. In diesem Zustande werden, wie bei der ersten Ausführungsform, die Formlinge mittels eines
Ladegestells abgenommen.. Bei den in Fig. 7 wiedergegebenen scherenartigen Vorrichtungen
sind die oberen Schenkel der Schere verlängert und tragen die Auflageflächen 0 für den Formling.
Diese Einrichtung kann aber auch durch eine Anordnung, wie sie Fig. 8 darstellt, ersetzt
werden. Hier sind die Auflageflächen 0 mit dem oberen Gelenk der Scheren fest verbunden.
Gleich gute Dienste leistet aber auch die in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung. Es sind hier
eine Reihe zweiarmiger Hebel s angeordnet, deren Mittelachse t in dem Rahmen des Abnehmwagens
gelagert ist. Die unteren Enden der Hebel s sind mit einer Zugstange u verbunden.
Zum Abnehmen wird die Vorrichtung unter die Formlinge geschoben und die Zugstange
nach rechts gezogen, bis die Hebel s senkrecht stehen (s. punktierte Stellung). Hierbei wird
die Auflage 0 für die Formlinge gleichzeitig gehoben, wodurch die Formlinge vom Abschneidetisch
abgenommen werden. Nach dem Herausfahren des Wagens aus dem Abschneider
bewegt man die Zugstange von rechts nach links, wodurch ein Senken und gleichzeitiges
Äuseinanderziehen der einzelnen Schnittlinge stattfindet. Fig. 10 stellt eine Vorrichtung dar,
bei welcher die Tragarme f einarmig ausgebildet und durch eine Kette r miteinander
verbunden sind. Das Anziehen erfolgt mittels einer Querstange v, auf welcher Anschläge w
befestigt sind. Die Entfernung der Anschläge w ist so gewählt, daß beim Anziehen derselben
nach links alle Arme eine senkrechte Stellung annehmen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Fördervorrichtung für auf der Strangpresse hergestellte Formlinge, bei welcher der Abnehmwagen an den Stellen des Abschneidetisches, auf welchen der Tonstrang nicht aufliegt, die Schnittlinge selbsttätig aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (c) unter den Abschneidetisch (z) gebracht und ihreTragfläche gehoben wird, um die vorher vom Strang abgeschnittenen Formlinge abzunehmen und hierbei auseinanderzurücken. Fördervorrichtung nach Anspruch i,dadurch gekennzeichnet, daß sie auf einer unter oder seitlich der Lücke (b) des Abschneidetisches (z) angebrachten schiefen Ebene bewegt wird, um die zwecks Abhebens der Schnittlinge erforderliche Höhenänderung der Tragfläche zu erreichen.3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenänderung der Tragfläche durch an den Rahmen des Abnehmwagens (c) angebrachte scherenartige, Hebevorrichtungen (n) bewirkt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191268C true DE191268C (de) |
Family
ID=454677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191268D Active DE191268C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191268C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2431667A1 (fr) * | 1978-07-18 | 1980-02-15 | Lingl Anlagenbau | Installation destinee a la decomposition de rangees continues de briques ebauchees en vue de la formation d'assises |
| DE3006909A1 (de) * | 1980-02-23 | 1981-09-03 | Hans Lingl Anlagenbau Und Verfahrenstechnik Gmbh & Co Kg, 7910 Neu-Ulm | Verfahren und vorrichtung zum bilden von setzlagen aus ziegelformlingen |
| WO1981002865A1 (en) * | 1980-04-09 | 1981-10-15 | Betong Sabema Ab A | A method and apparatus for manufacturing elements |
-
0
- DE DENDAT191268D patent/DE191268C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2431667A1 (fr) * | 1978-07-18 | 1980-02-15 | Lingl Anlagenbau | Installation destinee a la decomposition de rangees continues de briques ebauchees en vue de la formation d'assises |
| DE3006909A1 (de) * | 1980-02-23 | 1981-09-03 | Hans Lingl Anlagenbau Und Verfahrenstechnik Gmbh & Co Kg, 7910 Neu-Ulm | Verfahren und vorrichtung zum bilden von setzlagen aus ziegelformlingen |
| WO1981002865A1 (en) * | 1980-04-09 | 1981-10-15 | Betong Sabema Ab A | A method and apparatus for manufacturing elements |
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