DE1914493U - Dosenrumpf mit angefalztem boden. - Google Patents

Dosenrumpf mit angefalztem boden.

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DE1914493U DE1965R0030074 DER0030074U DE1914493U DE 1914493 U DE1914493 U DE 1914493U DE 1965R0030074 DE1965R0030074 DE 1965R0030074 DE R0030074 U DER0030074 U DE R0030074U DE 1914493 U DE1914493 U DE 1914493U
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pouring
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Reese Blechwarenfabrik K G
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Reese Blechwarenfabrik K G
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  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Die !Teuerung "betrifft einen Dosenrumpf mit angefalztem Boden.
Es ist "bekannt, Flüssigkeiten aller Art in Dosen abzufüllen. Zur Entnahme der Flüssigkeit werden in die Deckel der Dosen zwei löcher eingedrückt. Beim Ausgießen der Flüssigkeiten verhalten sich jedoch die "bekannten Dosen nachteilig, weil ein Benetzen des Äußeren der Dose sowie des Deckels nicht zu vermeiden ist. Wird der Doseninhalt nicht mit einem einzigen Male verbraucht, dann läuft die Flüssigkeit, die das Äußere der Dose benetzt hat, herab und verschmutzt die Stellfläche, auf der die Dose abgestellt wird. Soll Flüssigkeit aus einer derartigen bekannten Dose in eine enge Einfüllöffnung gegossen werden, dann ist ein Verschütten von Flüssigkeit selten zu vermeiden.
Dieses nachteilige Verhalten der bekannten Dosen ist darauf zurückzuführen, daß ihnen eine Ausgießtülle fehlt.
Behälter, Kanister oder Dosen mit Ausgießtüllen sind bereits be-
-/2
kannt. Bei ihnen ist die Ausgießtülle jedoch an einem in den Deckel eingesetzten Verschlußhals angeordnet oder durch zusätzliche, die fertigung erheblich beeinträchtigende Arbeitsgänge durch besondere Formgebung des Dosenrumpfes und Deckels geschaffen. Das Verschließen derartiger Behälter oder dergl. ist infolge der besonderen formgebung mit herkömmlichen Dosenverschlußmaschinen nicht mehr möglieh oder zumindest stark beeinträchtigt.
Der !Teuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten! Uaehteile zu vermeiden und einen Dosenrumpf mit angefalztem Boden so auszubilden, daß er nach dem lullen mit einer Flüssigkeit, anschließendem Verschließen mittels herkömmlicher Verschlußmaschinen und nach Einstechen von Ausgieß- und Entlüftungsöffnungen ein befriedigendes Ausgießen des Doseninhaltes gestattet.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß der Doppelfalz zwischen Rumpf und Boden an einer Stelle des Rumpfumfanges radial nach außen zu einer Ausgießtülle geformt ist.
Bei der neuen Form des Dosenrumpfes wird die Herstellung des und
Rumpfes ^gä^gjfc das Anbringen seines Bodens durch Ausbildung des bekannten Doppelfalzes nicht beeinträchtigt. Dennoch wird eine Ausgießtülle geschaffen, indem der Doppelfalz an einer Stelle des Rumpfumfanges radial nach außen gebogen wird. Es wird also weder der Dosenrumpf noch der Deckel bzw. Boden einer besonderen Behandlung unterzogen, sondern lediglich der Doppelfalz nach dem Anbringen des Bodens am Dosenrumpf verformt. Derartige, mit Boden versehene Dosenrümpfe können daher als Massenartikel in der herkömmlichen Weise gefertigt werden. Das Füllen und Verschließen
wird duroli das Vorhandensein der Ausbuchtung des Doppelfalzes nicht beeinträchtigt, weil sich dieser ja am Boden des Doesnrumpfeß| und nicht an dem nach dem Füllen anzubringenden !Deckel befindet:, Dieser Deckel stellt nach dem lullen und Versehließen der Dose den Boden dar, wodurch sich die Ausgießtülle ihrem Zweck entsprechend o"ben "befindet·
In Dosenrümpfe der "beschriebenen Art können Flüssigkeiten aller Art eingefüllt werden. Der Anwendungsbereich erstreckt sich nicht nur auf Getränke und ähnliche Flüssigkeiten, sondern auch auf technische Flüssigkeiten, Reinigungsflüssigkeiten und dergl. sowie auf Schmieröle und ähnliches·
Die Dosenrümpfe mit ihrem angefalzten Boden können aus "beliebigen Werkstoffen gefertigt werden, solange die Befestigung des Bodens mittels des bekannten Doppelfalzes möglich ist. Bevorzugter Werk— stoff ist das allgemein für Konservendosen verwendete Weißblech, Die Dosenrümpfe können die üblichen Querschnitte aufweisen. Ist; der Querschnitt nicht, wie allgemein üblich,, kreisförmig, sondern unrund, beispielsweise viereckig, oval oder ähnlich ausgebildet, dann empfiehlt es sich, die Ausbuchtung zur Bildung der Ausgießtülle] an einer Stelle anzubringen, an der sich eine Ecke des1 Querschnittes befindet oder dort, wo der Krümmungsradius des Querschnittes am kleinsten ist.
Die Neuerung sieht weiterhin vor, daß in den Boden in der Uähe des; Doppelfalzes zwei einander diagonal gegenüberliegende Markierungen zum Einstechen von Ausgieß- bzw. Luftlöchern eingedrückt sind und daß eine der Markierungen in Ausfließrichtung innerhalb der Ausgießtülle angeorndnet ist·
Eine bevorzugte Ausführungsform des neuen Dosenrumpfes ist da—
durch gekennzeichnet, daß die Markierungen zwischen dem Doppelfalz und einer ringförmigen Erhebung, vorzugsweise der Kochsicke des Bodens, liegen.
Diese Ausbildung des Dosenrumpfes verhindert, daß Flüssigkeit auf dem beim Ausgießen als Deckel wirkenden ursprünglichen Boden stehen bleibt. Es kann lediglieh zwischen Doppelfalz und Kochsicke Flüssigkeit zurückbleiben, die jedoch in die beiden eingestochenen Löcher einfließt und somit ins Doseninnere zurückläuft .
Die Neigung der G-ießtülle zur Längsachse des Dosenrumpfes sowie die Form ihres Querschnittes sind innerhalb gewisser Grenzen veränderbar und auf diese Weise an die besonderen Eigenschaften der Doseninhalte anpassungsfähig. Stark benetzende Flüssigkeiten, wie öle, werden bevorzugt in Dosenrümpfe mit angefalztem Boden eingefüllt, bei denen die Ausgießtülle spitz und an ihrer Spitze im wesentlichen scharfkantig ausgebildet ist.
Bei Inhalten, die zähflüssiger sind, kann es vorteilhafter sein, die G-ießtülle relativ breit und rund auszuformen.
Ein Ausführungsbeispiel des neuartigen Dosenrumpfes mit angefalztem Boden ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Dosenrumpf, der mit einem angefalzteii Boden ausgerüstet ist und der auf seinem zur Befestigung des Deckels vorgesehenen Bördelraneb steht.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch den in Fig. 1 gezeigten Dosenrumpf dar.
In den Fig« 1 und 2 ist ein Dosenrumpf 1 gezeigt, an den ein Boden 2 mittels des "bekannten Doppelfalzes 3 angefalzt ist. Der Boden 2 kann sowohl eben und plan ausgebildet sein als auch in der bekannten Weise mit einer ringförmigen Erhebung 4 der sogenannten Kochsicke ausgerüstet sein. Die I1Xg* 2 zeigt den Boden im Schnitt und läßt erkennen, daß zwischen der ringförmigen Erhebung 4 und dem Doppelfalz 3 eine ringförmige Rille gebildet wird. Das dem Boden 2 gegenüberliegende Ende des Dosenrumpfes 1 ist mit einem Bördelrand 5 versehen, der nach dem Füllen des Dosenrumpfes und Auflegen eines nicht gezeigten Deckels zur Ausbildung einer weiteren Doppelfalznaht dient.
Aus der Fig. 1 ist zu erkennen, daß an einer Stelle des Do©enrumpf» umfanges der Doppelfalz 3 mit einer radialen Ausbuchtung versehen ist, die eine Ausgießtülle 6 bildet, die im gezeigten Beispiel spitz und im wesentlichen scharfkantig ist. Aus der Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Ausgießtülle 6 im Beispiel um etwa 45 zur Behälter- bzw. Rumpflängsachse geneigt ist. Andere Neigungen sind möglich. Ihre Wahl hängt vom Inhalt ab, der in die Dose eingefüllt werden soll.
Im Boden 2 sind zwischen der ringförmigen Erhebung 4 und dem Doppelfalz 3 zwei Markierungen 7 und 8 eingedrückt, die, wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, punktförmige Vertiefungen bilden. Die Markierungen 7 und 8 liegen einander diagonal gegenüber, wobei die eine Markierung 7 unmittelbar vor der Ausgießtülle 6 angeordnet ist. Die Markierungen 7 und 8 bezeichnen jene Stellen im Boden 2, in die beim späteren Entnehmen des Doseninhaltes Ausgieß** bzw. Luftlöcher einzustechen sind.
Die Ausgießtülle 6 gewährleistet "bei richtiger Anpassung an den Doseninhalt, daß das Ausgießen des Inhaltes ohne ein Yerschiitten von Flüssigkeit sowie ohne ein Benetzen des Dosenrumpfes möglich ist. !Flüssigkeit, die beim Abstellen der Dose auf dem als Deckel wirkenden Boden 2 zurückbleibt, wird von der ringförmigen Erhebung 4 daran gehindert, den gesamten Boden 2 zu bedecken, so daß eine Verschmutzung des Deckels vermieden wird. Die zwischen dem Doppelfalz 3 und der ringförmigen Erhebung 4 anstehende Bestflüssigkeit läuft schließlich von selbst durch die beiden löcher, die an den Markierungen 7 und 8 eingestochen sind, wieder in das Doseninnere zurück, so daß der als Deckel wirkende Boden 2 stets sauber bleibt.
Gefertigt ist der als Beispiel gezeigte Dosenrumpf 1 mit seinem angefalzten Boden 2 aus Weißblech. Anstelle von Weißblech kann jeder beliebige andere Werkstoff verwendet werden, solange sich ein Doppelfalz J ausbilden läßt.

Claims (1)

Schutzansprüche
1. Dosenrumpf mit angefalztem Boden, dadurch gekennzeichnet ,■ daß der Doppelfalz (3) zwischen Rumpf (1) und Boden (2) an einer Stelle des Rumpfumfanges radial nach außen zu einer Ausgießtülle (6) geformt ist.
2# Dosenrumpf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß in den Boden in der Nähe des Doppelfalzes (3) zwei einander diagonal gegenüberliegende Markier rungen (7,8) zum Einstechen von Ausgieße "bzw, Luftlöchern eingedrückt sind und daß eine der Markierungen in Ausfließ-* richtung innerhalb der Ausgießtülle (6) angeordnet ist.
3* Dosenrumpf nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Markierungen (7» 8) zwischen dem Doppelfalz (3) und einer ringförmigen Erhebung (4),» vorzugsweise der Kochsieke des Bodens (2), liegen.
4· Dosenrumpf nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgießtülle (6) spitz und an ihrer Spitze im wesentlichen scharfkantig ausgebildet ist.
DE1965R0030074 1965-02-19 1965-02-19 Dosenrumpf mit angefalztem boden. Expired DE1914493U (de)

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