DE191780C - - Google Patents
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- DE191780C DE191780C DENDAT191780D DE191780DA DE191780C DE 191780 C DE191780 C DE 191780C DE NDAT191780 D DENDAT191780 D DE NDAT191780D DE 191780D A DE191780D A DE 191780DA DE 191780 C DE191780 C DE 191780C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F13/00—Amplifiers using amplifying element consisting of two mechanically- or acoustically-coupled transducers, e.g. telephone-microphone amplifier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
bet,
&ivuxe(iiqk
PATENTSCHRIFT
- M 191780 KLASSE 21 a. GRUPPE
KARL HOCHENEGG in WIEN.
Eine unipolare oder bipolare Induktionsmaschine, deren Anker in Übereinstimmung
mit Gleichstrommaschinen ausgeführt ist, mit konstanter Tourenzahl angetrieben wird und
den äußeren Stromkreis speist, könnte zur Verstärkung veränderlicher elektrischer Ströme
verwendet werden, wenn es gelänge, durch dieselben und in voller Übereinstimmung mit
denselben das Magnetfeld der Maschine in genügend kräftiger Weise zu erregen.
Es ist nun leicht nachzurechnen, daß die Leistung eines z. B. von einem Telephon erzeugten
schwingenden Stromes nicht hinreicht, um das Magnetfeld einer selbst sehr kleinen Induktionsmaschine in genügendem
Maße zu erregen, selbst dann nicht, wenn alle möglichen Vorkehrungen zur Verminderung
der Hysteresis- und Wirbelstromverluste getroffen werden.
Um dennoch die gewünschte Verstärkung zu erzielen, soll der von dem Geber erzeugte
zu verstärkende Wechselstrom nur zur Anregung der Felderregung in wenigen Erregerwindungen
zur Geltung gebracht werden, während die eigentliche Erregung des Feldes durch Selbsterregung herbeigeführt werden
soll.
Zur Erzielung einer entsprechenden Leistung der Maschine muß die selbsterregende Wirkung
gegenüber der von dem Geberstrom herbeigeführten sehr schwachen Anregung des
Feldes bedeutend überwiegen.
Die Selbsterregerwicklüng darf daher nicht unmittelbar in Serie oder im Nebenschluß mit
dem Anker verbunden werden, da sich die Maschine dann einfach zufolge des ersten
Anstoßes als Gleichstromdynamomaschine in dem einen oder dem anderen Sinne so kräftig
erregen würde, daß die späteren Impulse des Geberstromes gar nicht zur Geltung gelangen
können.
Diese Erscheinung läßt sich vermeiden, wenn der Ankerstrom bezw. ein Teil desselben
nicht unmittelbar, sondern durch Vermittlung eines Transformators nur insoweit zur Selbsterregung verwendet wird, als er
durch den Transformator übertragen wird.
Die Anordnung ist aus den Schaltungsskizzen Fig. ι und 2 ersichtlich; in denselben
bezeichnet:
G den Geber, z. B. ein Telephon, in welchem schwache Wechselströme erzeugt werden
; α die Anregebewicklung der Verstärkungsmaschine,
in welcher diese Wechselströme die Anregung des Feldes der Ver-Stärkungsmaschine
herbeiführen; A den durch einen Motor angetriebenen Anker der Verstärkungsmaschine;
E den Empfänger, in
welchem der verstärkte Wechselstrom zur Verwendung gelangt; T einen Transformator,
dessen primäre Bewicklung in Serie (Fig. i) oder im Nebenschluß (Fig. 2) zum Anker A
geschaltet ist, während die sekundäre Bewicklung den zur Selbsterregung dienenden
Strom abgibt; s die Selbsterregebewicklung der Verstärkungsmaschine.
Da der Transformator nur Wechselstrom übertragen kann, ist durch Verwendung desselben
die Selbsterregung der Verstärkungsmaschine als Gleichstrommaschine ausgeschlossen,
dagegen werden alle Veränderungen des Ankerstromes durch den Transformator
übertragen und somit in der Selbsterregebewicklung zur Wirkung gelangen.
Da diese Veränderungen des Ankerstromes, sofern Eigenschwingungen vermieden werden,
nur von dem Geber durch die Anregebewicklung herbeigeführt werden können, erfolgt
auf diesem Wege eine Verstärkung der vom Geber ausgehenden elektrischen Oszillationen.
Durch Anwendung mehrerer Verstärkungsmaschinen in Hintereinanderschaltung (Kas-
kade, Fig. 3), wobei die Erregungswicklung der zweiten Verstärkungsmaschine E1 von dem
Ankert, der ersten Verstärkungsmaschine usw.
gespeist wird, läßt sich eine Verstärkung erzielen, welche dem Produkte der Verstärkungen
der einzelnen Maschinen entspricht. Die erste dieser Verstärkungsmaschinen muß auch hier als selbsterregende ausgeführt sein,
wenn es sich um Verstärkung sehr schwacher Ströme handelt.
Claims (2)
- 35 Patent-An Sprüche:ι. Selbsterregende Dynamomaschine zur Verstärkung von veränderlichen schwachen Strömen, insbesondere von Telephonströmen, dadurch gekennzeichnet, daß der zu verstärkende, rasch veränderliche Strom nur eine Anregung der Felderregung in wenigen Erregewindungen (a) herbeiführt, während die eigentliche Erregung des Feldes durch Selbsterregewicklungen (s) erfolgt, welche von den sekundären Bewicklungen eines Transformators (T) gespeist werden, dessen primäre Bewicklungen parallel oder in Serie zu den Ankerwicklungen geschaltet sind.
- 2. Die Verwendung zweier oder mehrerer Verstärkungsmaschinen in Kaskadenschaltung, von denen die erste (A, Fig. 3) als selbsterregende Verstärkungsmaschine in der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Weise ausgeführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191780C true DE191780C (de) |
Family
ID=455156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191780D Active DE191780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191780C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152751B (de) * | 1957-04-12 | 1963-08-14 | Werner Heise | Niederfrequenz-Verstaerkermaschine fuer grosse Leistungen |
-
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- DE DENDAT191780D patent/DE191780C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152751B (de) * | 1957-04-12 | 1963-08-14 | Werner Heise | Niederfrequenz-Verstaerkermaschine fuer grosse Leistungen |
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