DE191780C - - Google Patents

Info

Publication number
DE191780C
DE191780C DENDAT191780D DE191780DA DE191780C DE 191780 C DE191780 C DE 191780C DE NDAT191780 D DENDAT191780 D DE NDAT191780D DE 191780D A DE191780D A DE 191780DA DE 191780 C DE191780 C DE 191780C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
self
machine
windings
exciting
excitation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT191780D
Other languages
English (en)
Publication of DE191780C publication Critical patent/DE191780C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F13/00Amplifiers using amplifying element consisting of two mechanically- or acoustically-coupled transducers, e.g. telephone-microphone amplifier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

bet,
&ivuxe(iiqk
PATENTSCHRIFT
- M 191780 KLASSE 21 a. GRUPPE
KARL HOCHENEGG in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1906 ab.
Eine unipolare oder bipolare Induktionsmaschine, deren Anker in Übereinstimmung mit Gleichstrommaschinen ausgeführt ist, mit konstanter Tourenzahl angetrieben wird und den äußeren Stromkreis speist, könnte zur Verstärkung veränderlicher elektrischer Ströme verwendet werden, wenn es gelänge, durch dieselben und in voller Übereinstimmung mit denselben das Magnetfeld der Maschine in genügend kräftiger Weise zu erregen.
Es ist nun leicht nachzurechnen, daß die Leistung eines z. B. von einem Telephon erzeugten schwingenden Stromes nicht hinreicht, um das Magnetfeld einer selbst sehr kleinen Induktionsmaschine in genügendem Maße zu erregen, selbst dann nicht, wenn alle möglichen Vorkehrungen zur Verminderung der Hysteresis- und Wirbelstromverluste getroffen werden.
Um dennoch die gewünschte Verstärkung zu erzielen, soll der von dem Geber erzeugte zu verstärkende Wechselstrom nur zur Anregung der Felderregung in wenigen Erregerwindungen zur Geltung gebracht werden, während die eigentliche Erregung des Feldes durch Selbsterregung herbeigeführt werden soll.
Zur Erzielung einer entsprechenden Leistung der Maschine muß die selbsterregende Wirkung gegenüber der von dem Geberstrom herbeigeführten sehr schwachen Anregung des Feldes bedeutend überwiegen.
Die Selbsterregerwicklüng darf daher nicht unmittelbar in Serie oder im Nebenschluß mit dem Anker verbunden werden, da sich die Maschine dann einfach zufolge des ersten Anstoßes als Gleichstromdynamomaschine in dem einen oder dem anderen Sinne so kräftig erregen würde, daß die späteren Impulse des Geberstromes gar nicht zur Geltung gelangen können.
Diese Erscheinung läßt sich vermeiden, wenn der Ankerstrom bezw. ein Teil desselben nicht unmittelbar, sondern durch Vermittlung eines Transformators nur insoweit zur Selbsterregung verwendet wird, als er durch den Transformator übertragen wird.
Die Anordnung ist aus den Schaltungsskizzen Fig. ι und 2 ersichtlich; in denselben bezeichnet:
G den Geber, z. B. ein Telephon, in welchem schwache Wechselströme erzeugt werden ; α die Anregebewicklung der Verstärkungsmaschine, in welcher diese Wechselströme die Anregung des Feldes der Ver-Stärkungsmaschine herbeiführen; A den durch einen Motor angetriebenen Anker der Verstärkungsmaschine; E den Empfänger, in
welchem der verstärkte Wechselstrom zur Verwendung gelangt; T einen Transformator, dessen primäre Bewicklung in Serie (Fig. i) oder im Nebenschluß (Fig. 2) zum Anker A geschaltet ist, während die sekundäre Bewicklung den zur Selbsterregung dienenden Strom abgibt; s die Selbsterregebewicklung der Verstärkungsmaschine.
Da der Transformator nur Wechselstrom übertragen kann, ist durch Verwendung desselben die Selbsterregung der Verstärkungsmaschine als Gleichstrommaschine ausgeschlossen, dagegen werden alle Veränderungen des Ankerstromes durch den Transformator übertragen und somit in der Selbsterregebewicklung zur Wirkung gelangen.
Da diese Veränderungen des Ankerstromes, sofern Eigenschwingungen vermieden werden, nur von dem Geber durch die Anregebewicklung herbeigeführt werden können, erfolgt auf diesem Wege eine Verstärkung der vom Geber ausgehenden elektrischen Oszillationen. Durch Anwendung mehrerer Verstärkungsmaschinen in Hintereinanderschaltung (Kas- kade, Fig. 3), wobei die Erregungswicklung der zweiten Verstärkungsmaschine E1 von dem Ankert, der ersten Verstärkungsmaschine usw. gespeist wird, läßt sich eine Verstärkung erzielen, welche dem Produkte der Verstärkungen der einzelnen Maschinen entspricht. Die erste dieser Verstärkungsmaschinen muß auch hier als selbsterregende ausgeführt sein, wenn es sich um Verstärkung sehr schwacher Ströme handelt.

Claims (2)

  1. 35 Patent-An Sprüche:
    ι. Selbsterregende Dynamomaschine zur Verstärkung von veränderlichen schwachen Strömen, insbesondere von Telephonströmen, dadurch gekennzeichnet, daß der zu verstärkende, rasch veränderliche Strom nur eine Anregung der Felderregung in wenigen Erregewindungen (a) herbeiführt, während die eigentliche Erregung des Feldes durch Selbsterregewicklungen (s) erfolgt, welche von den sekundären Bewicklungen eines Transformators (T) gespeist werden, dessen primäre Bewicklungen parallel oder in Serie zu den Ankerwicklungen geschaltet sind.
  2. 2. Die Verwendung zweier oder mehrerer Verstärkungsmaschinen in Kaskadenschaltung, von denen die erste (A, Fig. 3) als selbsterregende Verstärkungsmaschine in der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Weise ausgeführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT191780D Active DE191780C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE191780C true DE191780C (de)

Family

ID=455156

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT191780D Active DE191780C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE191780C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152751B (de) * 1957-04-12 1963-08-14 Werner Heise Niederfrequenz-Verstaerkermaschine fuer grosse Leistungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152751B (de) * 1957-04-12 1963-08-14 Werner Heise Niederfrequenz-Verstaerkermaschine fuer grosse Leistungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE191780C (de)
DE615751C (de) Aus einer einzigen Maschine bestehender synchroner Frequenzwandler
DE288225C (de)
DE240798C (de)
DE220551C (de)
DE123951C (de)
DE211690C (de)
DE925182C (de) Elektrische Verstaerkermaschine fuer Gleichstrom
DE74684C (de) Wechselstromtreibmaschine mit Kurzschlufsvorrichtung
DE532492C (de) Elektrische Membranschallsenderanlage
DE595523C (de) Kommutatorfrequenzwandler fuer Fremdantrieb mit verteiltem Staendereisen
DE267446C (de)
DE261044C (de)
DE216016C (de)
DE245445C (de)
DE682343C (de) Kurzschlusssicherer Gleichstromgenerator
DE920432C (de) Elektrische Verstaerkermaschine
DE201317C (de)
DE636314C (de) Gleichstromgenerator fuer konstanten Strom
DE76071C (de) Regelungseinrichtung für Wechselstrom-Gleichstrom-Umwandler
DE254782C (de)
DE161849C (de)
DE225131C (de)
DE676098C (de) Einrichtung zur Beeinflussung der statischen Charakteristik von Gleichstromgeneratoren fuer konstanten Strom
DE180716C (de)