DE1919085U - Kippbehaelter mit kippvorrichtung. - Google Patents
Kippbehaelter mit kippvorrichtung.Info
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Description
Indusiriemaschinen A.G.7 Zürich (Schweiz)
Kippvorrichtung für Gabelstapler
Die Neuerung betrifft eine Kippvorrichtung für Gabelstapler, insbesondere zum Kippen und Entleeren eines Behälters«
Es handelt sich vo^allem um das"Entleeren eines Mediums in
flüssigem bzw. in geschmolzenem Zustand» Hierbei spielt die
Lage des Behälterausgusses während des Entleerens eine wichtige Rolle.
Das wesentliche Merkmal der Neuerung besteht darin, dass
der mittels zwei hintereinander geschalteten Huborganen bewegte
Behälter um eine durch den Behälterausguss oder in dessen unmittelbaren Nähe liegende Achse schwenkbar ist. Bei einer
praktischen Ausführungsform der Neuerung sind die hintereinander geschalteten Huborgane durch ein Gelenk verbunden sind,
welches durch einen in der Kippachse gelagerten Arm geführt ist» Zweckmässig werden die Huborgane nacheinander in Tätigkeit gesetzt.
Dank dieser Anordnung kann der Behälter um einen relativ
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grossen Winkel gekippt werden, ohne dass eine übermässige
da
Belastung des Kipplagers auftritt^jiedes Huborgan in dem optimalen Bereich arbeitet. «Infolge der Anordnung der Kippachse am Rande des Behälters, steht ein grosser Hebelarm für den Angriffspunkt der Huborgane zur Verfügung. Es können daher kleine Arbeitszylinder verwendet werden, die sich bei den beschränkten Raumverhältnissen eines Gabelstaplers leichter unterbringen lassen, als ein einziger grosser Zylinder, wie er ii den bisher bekannten Anordnungen angewandt wurde.
Belastung des Kipplagers auftritt^jiedes Huborgan in dem optimalen Bereich arbeitet. «Infolge der Anordnung der Kippachse am Rande des Behälters, steht ein grosser Hebelarm für den Angriffspunkt der Huborgane zur Verfügung. Es können daher kleine Arbeitszylinder verwendet werden, die sich bei den beschränkten Raumverhältnissen eines Gabelstaplers leichter unterbringen lassen, als ein einziger grosser Zylinder, wie er ii den bisher bekannten Anordnungen angewandt wurde.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der !feuerung
schematisch dargestellt, und zwar zeigtj
Fig. 1 einen Kippbehälter in Richtung der Kippachse gesehen,
Pig. 2 die Ansicht des Kippbehälters in Richtung des Pfeiles II der Jig. I.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kippbehälter handelt es sich um einen Schmelztiegel 1, welcher mittels
eines bei 2 andeutungsweise dargestellten Gabelstaplers verfahrbar ist. Dabei ist der Schmelztiegel 1 an einem Kipprahmen
3 befestigt, v/elcher mit der Gabel 4 in am Boden des
Schmelztiegels 1 angeordnete Bügel 5 eingreift« Der Kipprahmen 3 ist mittels einer Kippachse 6 in einer Konsole 7 eines
Tragrahmens 8 kippbar gelagert. Der Tragrahmen 8 seinerseits ist an der Tragplatte 9 des Gabelstaplers seitlich verschiebbar
geführt und mittels eines Hubzylinders 10 bewegbar.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Schmelztiegel 1 bezüglich der Kippachse 6 in der Kippebene sowie senkrecht
dazu ausladend angeordnet, wobei gleichzeitig die Kippachse in der Höhe des Ausgusses 11 des Schmelztiegels 1 liegt.
Bei dieser Anordnung bleibt der gut zugängliche Ausguss beim Kippen des Tiegels annähernd an der gleichen Stelle. Ein am
Tragrahmen 8 bei 12 gelenkig verankerter Hubzylinder 13 und ein weiterer, dem ersten bei 14 gelenkig nachgeschalteter zweiter
Hubzylinder 15 greifen bei 16 an einem Schwenkarm 17 des Tragrahmens 8 gelenkig an. Das Gelenk 14 ist mittels eines
Lenkers 18 mit der Kippachse 6 verbunden. Die beiden Hubzylinder 13 und 15 sind an die nicht dargestellte Druckquelle des
Gabelstaplers 2 angeschlossen. Der Hubzylinder 13 weist eine etv/as grössere Wirkfläche als der Hubzylinder 15 auf und der
wirksame Hebelarm des erstgenannten Hubzylinders ist ebenfalls etwas grosser, als derjenige des zweiten. Bei dieser Anordnung
wird der Schmelztiegel zunächst vom Zylinder 13 und erst anschliessend von Zylinder 15 gekippt, was gegenüber der umgekehrten
Reihenfolge den Vorteil hat, dass das grösste Kippmoment direkt - und nicht durch den Zylinder 13 - am Tragrahmen
abgestützt wird.
Claims (3)
1. Kippvorrichtung für Gabelstapler, insbesondere zum Kippen und Entleeren eines Behälters, dadurch gekennzeichnet,
dass der mittels zwei hintereinander geschalteten Huborganen bewegte Behälter um eine durch den Behälterausguss
oder in dessen unmittelbaren Jfähe liegende Achse schwenkbar ist.
2. Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hintereinander geschalteten Huborgane durch ein
Gelenk verbunden sind, welches durch einen in der Kippachse gelagerten Arm geführt ist,
3. Kippvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Huborgane nacheinander in Tätigkeit gesetzt
v/erden.
#* »niete* •»r.aefaiutrte; sie weicht von der Wort-
- 4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH916461A CH394509A (de) | 1960-05-07 | 1961-08-04 | Gabelstapler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1919085U true DE1919085U (de) | 1965-07-01 |
Family
ID=33315310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962T0014956 Expired DE1919085U (de) | 1961-08-04 | 1962-07-09 | Kippbehaelter mit kippvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1919085U (de) |
-
1962
- 1962-07-09 DE DE1962T0014956 patent/DE1919085U/de not_active Expired
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