DE192078C - - Google Patents

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DE192078C
DE192078C DE1907192078D DE192078DD DE192078C DE 192078 C DE192078 C DE 192078C DE 1907192078 D DE1907192078 D DE 1907192078D DE 192078D D DE192078D D DE 192078DD DE 192078 C DE192078 C DE 192078C
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alternating current
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current
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self
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DE1907192078D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/0092Measuring current only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192078 KLASSE 21«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1907 ab.
Bei der Messung von Hochfrequenzströmen größerer Intensität, wie sie beispielsweise bei ungedämpften Schwingungen, die in der Strahlentelegraphie Anwendung finden, oder bei Telephonströmen erforderlich sind, ist bei den bisherigen ■ Anordnungen der Ubelstand vorhanden, daß die bekannten für größere Stromstärken geshunteten Hitzdrahtinstrumente infolge ihrer für Hochfrequenzströme
ίο beträchtlichen Abhängigkeit von der Periodenzahl keine exakten Messungen zulassen.
Der Gegenstand der Erfindung besteht nun darin, daß eine Vorrichtung benutzt wird, welche aus einem Wechselstromwiderstand (Selbstinduktion, Kapazität) und einem dazu parallelgeschalteten Wechselstromwiderstand mit einem hierzu in Reihe geschalteten Stromanzeigeinstrument besteht, wobei die Größen der Wechselstromwiderstände der beiden so gebildeten Stromzweige gegenüber den Ohmschen Widerständen derselben so gewählt sind, daß sich bei den in Betracht kommenden Periodenzahlen die Ströme in den beiden Stromzweigen umgekehrt oder annähernd umgekehrt wie die Wechselstromwiderstände verhalten. Man hat hierdurch den Vorteil, daß man mit geshuntetem, beliebig empfindlichem Instrument ohne Abhängigkeit von der Periodenzahl große Stromstärken messen kann.
Die Erklärung für dieses Vorgehen liegt darin, daß bei Hochfrequenzströmeh die Ohmschen Widerstände gegenüber den Wechselstromwiderständen vernachlässigbar klein sind.
Zweckmäßig wird bei dem Erfindungsgegenstände der erstgenannte Wechselstrom widerstand möglichst klein gegenüber dem an zweiter- Stelle genannten Wechselstromwiderstand gewählt. Wenn beispielsweise Selbstinduktionen als Wechselstromwiderstände gewählt werden, so ist die erstgenannte Selbstinduktion gegenüber der mit dem Stromanzeigeinstrument in Serie geschalteten tunlichst klein zu wählen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt, bei welcher die Meßvorrichtung in das Luftleitergebilde einer Station für Strahlentelegraphie eingeschaltet ist.
Es bezeichnet α den Luftleiter, b die Verbindung nach Erde oder Gegengewicht. In dem Luftleiter ist die Meßvorrichtung für Hochfrequenzströme c, d, e eingeschaltet, eist der eine, d, e der andere Stromzweig. Die Vorrichtung besteht aus einer Selbstinduktion mit kleinem Wechselstrom widerstand c, der dazu parallelgeschalteten Selbstinduktion e mit gegen c großem Wechselstromwiderstand und einem Anzeigeinstrument d, wie beispielsweise einem Hitzdrahtinstrument, Thermometer, Thermoelement, Bolometer oder dergl. An Stelle von c bezw. von e können auch ein oder mehrere passende Selbstinduktionen parallel- oder in Serie oder Serien parallelgeschaltet werden. Wesentlich ist nur, daß die Wechselstromwiderstände gegenüber den Ohmschen Widerständen der beiden Stromzweige stets so bemessen werden, daß sich bei den
für das Instrument bestimmten Periodenzahlen die Ströme umgekehrt oder annähernd umgekehrt wie die Selbstinduktion verhalten. An Stelle in Luftleitergebilden der Strahlentelegraphic kann die Meßvorrichtung auch mit einem beliebigen Schwingungssystem oder Hochfrequenzkreis (Telephonstromkreis) verbunden werden. Als Wechselstromwiderstände können Selbstinduktionen oder Kapazitäten angewendet werden, wobei jedoch zu beachten ist, daß, entsprechend c, in der Figur eine große Kapazität, gegenüber e, einer kleinen Kapazität, anzuwenden ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Messung von Hochfrequenzströmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wechselstromwiderstand parallel zu einem zweiten in Reihe mit einem Stromanzeiger geschaltetem Wechselstromwiderstand angeordnet ist, wobei diese Wechselstromwiderstände gegenüber den Ohmschen Widerständen der entsprechenden Stromzweige so gewählt sind, daß sich die Ströme der beiden Stromzweige umgekehrt oder annähernd umgekehrt wie diese Wechselstromwiderstände verhalten.
  2. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselstromwiderstände Selbstinduktionen angewendet werden.
  3. 3. Eine Ausführungsform nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselstromwiderstände Kapazitäten angewendet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907192078D 1907-01-01 1907-01-01 Expired DE192078C (de)

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DE1907192078D Expired DE192078C (de) 1907-01-01 1907-01-01

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