DE1921022U - Legetisch. - Google Patents

Legetisch.

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DE1921022U
DE1921022U DE1965B0061150 DEB0061150U DE1921022U DE 1921022 U DE1921022 U DE 1921022U DE 1965B0061150 DE1965B0061150 DE 1965B0061150 DE B0061150 U DEB0061150 U DE B0061150U DE 1921022 U DE1921022 U DE 1921022U
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BIELEFELDER SPEZIALMASCH
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Description

Ponton«*»· FA HO 20^*18 3 65
Dr. OiIo LossenoecK
ii Stke
"Οίρϊ.-ΪΓϊΟ· Stracke
48 Bielefeld, Werforder Sira^e 17
Bielefelder Spezialmaschinenfabrik Dücker K.-G., 4816 Sennestadt,
Edisonstr.
Legetiscli
Die Neuerung betrifft einen Legetisch mit Arbeitsplatte und schwenkbarem Legeblech, zum Legen von Herrenhemden, Damenblusen, Schlafanzugoberteilen od. dgl..
Derartige Legetische sind an sichlÄannt· Bei der Massenfertigung der genannten Artikel kommt es darauf an, die beim Zusammenlegen derselben unbedingt notwendige manuelle Arbeit auf ein Mindestmaß zu beschränken· Man hat bereits schon sehr komplizierte Vorrichtungen zum Legen von Herrenhemden od. dgl. konstruiert, jedoch haben sich diese in der Praxis nicht bewährt, so daß man immer wieder auf einfache Legetischkonstruktionen zurückgreift. Bei diesen besteht der Nachteil, daß das Absenken des Legebleches von Hand erfolgt, so daß die Legerin nach Einsetzen der Stützpappen in. den Kragen und Einbringen des letzteren in die Kragenpresse, das Hemd loslassen muss, um das Legeblech auf die Legepappe herunterschlagen zu lassen.
Dieser Übelstand ist durch die Neuerung beseitigt. Sie besteht darin, daß das Legeblech in einer angehobenen Stellung, vorzugsweise im spitzen Winkel, zur Arbeitsplatte stehend arretierbar ist und die Arretiermittel über einen Mechanismus mit einem Bedienungsorgan verbunden sind, das durch Druck die Entarretierung bewirkt, so daß das Legeblech durch Eigengewicht herunterfällt. Wird ein stumpfer Winkel gewählt, muss eine entsprechende Feder angeordnet sein. Somit ist es möglich, daß die Legerin im Moment des Absenkens des Legebleches die Seitenkanten des Hemdes bereits in der Hand hat, um sie über das Blech zu schlagen, da sie für das Absenken des Legebleches keinen Handgriff mehr benötigt. Das Bedienungsorgan kann mit dem Fuss oder der Hüfte betätigt werden, so daß Sekunden an Arbeitszeit gespart sind, was sich aber im Laufe des Tages wesentlich summiert. Als Arretierungsmittel ist an einen federnden Arretierungsbolzen gedacht, der in eine Halterung des Legebleches eingreift und beim Aufstellen des Legebleches automatisch durch Federdruck in eine entsprechende Ausnehmung einrastet.
Die gesamte Vorrichtung ist ausserordentlich einfach in der Konstruktion und bedarf keinerlei Wartung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 einen Teilschnitt durch die Vorrichtung entsprechend der Linie A-B der Figur 2,
Figur 2 eine Teildraufsicht schematisiert, Figur 3 eine schematische Seitenansicht.
Der neuerungsgemässe Legetisch besteht zunächst in an sich bekannter Weise aus einer Arbeitsplatte 1, die auf einem beliebigen Gestell 2 angeordnet ist. Auf der Arbeitsplatte 1 ist schwenkbar um eine Achse 3 ^as Legeblech 4 angeordnet. Es steht in angehobener Stellung in einem spitzen Winkel von etwa 50 his 88° zur Arbeitsplatte. Der Winkel ck, ist in Fig.3 eingetragen. Es ist ein spitzer Winkel gewählt, damit das Legeblech 4 durch Eigengewicht abfällt, wenn es nicht festgehalten wird. Wird ein stumpfer Winkel cL· gewählt, ist eine Torsionsfeder 22 anzuordnen. Das Legeblech ist neuerungsgemäss in der dargestellten oder einer ähnlichen Stellung arretierbar, wobei die Arretierungsmittel über einen Mechanismus mit einem Bedienungsorgan verbunden sind, das durch Druck die Entarretierung bewirkt.
Zu diesem Zweck ist unterhalb der Arbeitsplatte 1 eine auf einer Achse 5 ruhende Wippe 6 angeordnet, deren eines Ende unter dem Zug einer Jeder 7 steht. Die Feder 7 ist ^0- einem entsprechenden Punkt des Gestells 2 festgelegt und zieht die Wippe in Pfeilrichtung G. Auf den gegenüberliegenden Hebelarm der Wippe 6 drückt eine Feder 8, die auf einem Arretierungsbolzen 9 gelagert ist, derart, daß sie die Tendenz hat, den Arretierungsbolzen in Pfeilrichtung D zu verlagern. Die Zugfeder 7 ist stärker als die Druckfeder 8, so daß bei Wirkung der Zugfeder 7 äer Bolzen entgegen der Pfeilrichtung D nach oben verschoben wird. Das obere Ende des Arretierungsbolzens 9 greift in eine Ausnehmung 10 der Befestigungslaschen 11 des Legebleches 4 ein. Die Befestigungslaschen 11, von denen für die Lagerung des Legebleches 4 auf der Achse 3 vorzugsweise
zwei vorhanden sind, brauchen nicht beide einen gleichen Mechanismus zu haben, es genügt, wenn ein Arretierungsbolzen 9 vorhanden ist, da das Legeblech 4 kein wesentliches Eigengewicht aufweist. In Figur 1 ist die arretierte Stellung dargestellt. Soll nun der Arretierungsbolzen 9 aus der Ausnehmung herausgezogen werden, ist es notwendig, den Druck der Feder 7 aufzuheben, um die Feder 8 zur Wirkung kommen zu lassen. Zu diesem Zweck ist auf der Achse 5 öler Wippe 6 ein Hebel 12 gelagert, an dem das vordere Ende eines Stössels 13 anliegt. Wird der Stössel 13 in Pfeilrichtung E bewegt, also eingedrückt, verschwenkt sich der Hebel 12 und nimmt damit über die Achse 5 die Wippe 6 mit, die durch ihr Verschwenken dem Arretierungsbolzen 9 das Widerlager nimmt, wodurch die Feder 8 zur Wirkung kommt und den Bolzen in Pfeilrichtung D aus dem Eingriff mit der Befestigungslasche 11 herauszieht. Das Legeblech fällt durch Eigengewicht auf die Arbeitsplatte 1 in Pfeilrichtung G-, bzw. wird von der Feder 22 herumgeschlagen.
Die Achse 3 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel in einer U-förmigen Halterung 14· gelagert, deren Seitenflanken 15 die Schwenklager für die Achse 3 bilden. Es ist aber auch möglich, die Achse 3 feststehend zu machen und die Befestigungslaschen 11 schwenkbar auf der Achse 3 zu lagern. In diesem Fall müssten aber zusätzlich Anordnungen vorhanden sein, um ein axiales Wandern der Laschen 11 auf der Achse 3 zu verhindern. Die Halterung 14 kann zur genauen Einjustierung des Legebleches 4 in den Pfeilrichtungen H, also in axialer Richtung zum Legetisch, verschoben werden und ist durch Bolzen 16 und Muttern 17 stufenlos festklemmbar. Der Verschiebungshub ist durch die Länge
der Langlöcher 18, die in der Halterung 14 angeordnet sind,
begrenzt. Vorzugsweise ist auf jeder Seite der Halterung 14
eine derartige Festklemmung möglich. Entsprechend der Verstellbarkeit der Halterung 14 ist auch die Wippe 6 in ihrer Breite ausgebildet, so daß der Arretierungsbolzen 9 in den verschiedensten Stellungen das Widerlager auf der Wippe 6 findet.
Da der Bolzen 9 die Arbeitsplatte 1 in einer Bohrung 19 durchdringt, muss auch diese Bohrung 19 entsprechend der Verstellmöglichkeit als Langloch ausgebildet sein.
Selbstverständlich ist der Gedanke der Neuerung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, so besteht durchaus die Möglichkeit, an der Wippe 6 unterhalb des Bolzens 9
einen Zug anzubringen, der mit einem Ifusstritt verbunden ist, so daß bei Druck auf den Fusstritt die Wippe 6 sich in Pfeilrichtung F verschwenkt und der Bolzen 9 aus seinem Eingriff
mit der Befestigungslasche 11 herausgezogen wird. Es besteht
ferner die Möglichkeit, statt des Bolzeneingriffes in eine
Bohrung 10 diesen an seinem Ende mit einem Gummistopfen od. dgl, zu versehen, der die Befestigungslaschen 11 und damit das Legeblech 4 lediglich durch Reibung festhält, die durch Andruck erzeugt wird und bei Absenkung des Bolzens 9 ein Absenken des Legebleches 4 ermöglicht.

Claims (8)

S c h u t zansprüche
1. Legetisch mit Arbeitsplatte und schwenkbarem Legeblech zum Legen von Herrenhemden, Damenblusen, Schlafanzugoberteilen od, dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Legeblech (4) in einer angehobenen Stellung im spitzen Winkel zur Arbeitsplatte (1) stehend, arretierbar ist und die Arretiermittel (9} 6, 7) über einen Mechanismus (5, 8, 12) mit einem Bedienungsorgan (13) verbunden sind, das durch. Druck die Entarretierung bewirkt.
2) Legetisch mit Arbeitsplatte und schwenkbarem Legeblech zum Legen von Herrenhemden, Damenblusen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Legeblech (4) im stumpfen Winkel zur Arbeitsplatte (1) stehend oder liegend arretierbar ist, wobei eine im Legeblechlager (3) befindliche Feder 22 gespannt ist und die Arretiermittel (9, 6, 7) über einen Mechanismus (5, 8, 12) mit einem Bedienungsorgan verbunden sind, das durch Druck die Entarretierung bewirkt, wobei die Feder (22) die Schwenkung des Legebleches (4) über die 90 Stellung zur Arbeitsplatte bewirkt.
3. Legetisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Legeblech (4) über Befestigungslaschen (11) auf einer Achse (3) gelagert ist und das Arretierungsmittel (9) die Laschen (11) angreift.
4. Legetisch nach Anspruch 1 oder 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb einer Arbeitsplatte (1) eine auf einer Achse (5) ruhende Wippe (6) angeordnet ist, deren eines Ende unter dem
Zug einer Feder (7) steht, die starter ist als eine entgegengesetzt wirkende, auf das andere Wippenende über den Arretierungsbolzen (9) drückende leder (8), während die Wippenachse (5) über eine α auf ihr angeordneten Hebelarm (12) durch Druck auf einen Stössel (13) schwenkbar ist.
5. Legetisch nach Anspruch 1 oder 2 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (3), die die Befestigungslaschen (11) für das Legeblech (4·) trägt, schwenkbar in einer U-förmigen Halterung (14·) gelagert ist, die ihrerseits axial zum Arbeitstisch (1) des Legetisehes verschiebbar und stufenlos arretierbar ist.
6. Legetisch nach Anspruch 1 oder 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (14) Langlöcher (18) aufweist, durch die jeweils ein BefestigungsfoOlzen (16) geführt ist und die Festklemmung jeweils durch eine Mutter (17) erfolgt.
7. Legetisch nach Anspruch 1 oder 2, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Wippe (6) in etwa der Länge des Langloches (18) entspricht.
8. Legetisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (8) in ein Langloch (19) der Arbeitsplatte (1) auf den Bolzen (9) zwischen der Halterung (14-) und einer Widerlagerscheibe (21) angeordnet ist, die ihrerseits auf dem Bolzen (9) angeordnet ist.
DE1965B0061150 1965-03-18 1965-03-18 Legetisch. Expired DE1921022U (de)

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