DE1921087U - Verklinkungsvorrichtung fuer ausloeseorgane in selbstschaltern. - Google Patents

Verklinkungsvorrichtung fuer ausloeseorgane in selbstschaltern.

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DE1921087U
DE1921087U DE1965B0061349 DEB0061349U DE1921087U DE 1921087 U DE1921087 U DE 1921087U DE 1965B0061349 DE1965B0061349 DE 1965B0061349 DE B0061349 U DEB0061349 U DE B0061349U DE 1921087 U DE1921087 U DE 1921087U
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
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Description

"Verklinkungsvorrichtung für Auslöseorgane in-Selbstschaltern"
Die Heuerung betrifft eine- Verklinkung svorri chtung für Auslöse-r organe in elektrischen .Selbstschaltern. . -
Bei derartigen Schaltern wird im Falle des selbsttätigen Ausschalt ens durch die entsprechenden Auslöseorgane-eine" Klinke freigegeben, durch die die'im Schaltschloss gespeicherte Ausschaltenergie frei wird, wobei die Schaltkontakte'geöffnet werden·1 Die Klinke selbst· besteht 'im allgemeinen aus'einem mit einer scharfkantig begrenzten Auflagefläche versehenen Klinkenhebel, der mittels Federkraft auf ein Gegenstück gepresst und durch elektromagnetische, thermische oder ähnliche Auslöser betätigt wird. Dabei bewegt sich der Hebel auf dem Gegenstück entlang bis zu dessen Stirnkante, "über'".die er dann abrutscht und somit die Auslösung des Schalters bewirkt. Die hierbei aufzubringenden Kräfte streuen sehr stark, da sich die Reibungsverhältnisse an. den Auflageflächen im Laufe der Zeit und überdies durch die bei häufiger Betätigung stets "wechselnde Beschaffenheit der Flächen. immer wieder ändern. Selbst wenn die Flächen gehärtet und' geschliffen sind, machen, sich diese Veränderungen bemerkbar.
Als ein weiterer Nachteil ist es zu bezeichnen, dass beiden beschriebenen Verklinkungsvorrichtungen die Dauer der Betätigungsimpulse eine wesentliche Eolle spielt, da-z.B. ein kurzer Impuls eine: ungenügende Verstellung der Klinkenteile gegeneinander zur Folge haben kann, ohne dass eine Auslösung erfolgt. Eine durch einen solchen kurzen oder zu schwachen Impuls angestossene Klinke
3C.8rl«fboe«n VIII 3478 (7At. SOOIVLA)
-2- ' . 556/65- ;
verharrt dann in einer von der Ausgangslage abweichenden Stellung, wodurch gegenüber der Ausgangslage abweichende Auslösebedingungen geschaffen werden. . .. ;■-''. '- *
Die genannte^ Mängel hat man durch die starre Lagerung einer Walze am Klinkenhebel zu beseitigen versucht. Dies hat jedoch keine wesentliche Verbesserung gebracht, da an.dem starren ; Walzenlager eine immer noch zu hohe Reibung auftritt, insbesondere wenn es sich um Schaltgeräte hoher Nennströme, mit großen Schaltschlössern handelt. Denselben Nachteil zeigen selbst Geräte, bei denen die Klinke nach einer Belastung mit ■· - ,. zu schwachem Auslöserimpuls in die Ausgangslage.,zurückgeholt wird.
Nach der Neuerung ist zwischen dem Klinkenhebel und dem Gegenstück, der in Betracht gezogenen Verklinkungsvorrichtung eine Walze etwa wie bei einem Wälzlager angeordnet, wobei-der Hebel unter vollem KraftSchluss über' diese Walze auf dem Gegenstück' aufliegt und die Walze im Überlappungsbereich der Klinke ohne zusätzliche lagerung frei.abrollen kann. Auf diese.Weise wird die Eeibung auf ein Minimum herabgemindert, so dass ein geringer 'Kraftbedarf für die Auslösung ausreicht. Damit.wird aber auch eine gleichbleibende Ansprechempfindlichkeit der Verklinkung- · Vorrichtung erzielt. Das Zurückholen des ausgelösten Klinkenteils ist nun auch nicht mehr schwierig, da die neue Vorrichtung be- deutend bessere Reibungsverhältnisse mit sich bringt.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung ist die Walze mit einer Führung versehen, die das Abrollen auf einer innerhalb bestimmter Grenzen liegenden Bahn ermöglicht. Zweckmässigerweise kann auch eine auf die Führung wirkende Feder angeordnet sein, die die Walze stets in die Ausgangslage zurückrollen .lässt. Hierbei wird das Zurückrollen noch erleichtert, wenn die Über-
lappungsfläclie am Gegenstück' schräg ausgebildet ist.- Bei g'eeig-' neter Ausgestaltung aller Abrollilächen, wobei man-gegebenenfalls auch einen zusätzlichen Abrollwiderstand anbringen kann, kann dartiberhinaus bei der neuerungsgemässen Vorrichtung die Abrutschbewegung des Klinkenhebels weitgehend beeinflusst werden.
In der Zeichnung sind bekannte" Anordnungen und Ausführungs- ' . beispiele -des Feuerungsgegenstandes wiedergegeben und zwar . zeigt^Fig. 1 eine VerklinkungsTorrichtung als Abrutschklinke' herkömmlicher Art. Die Vorrichtung nach Pig. 2 weist ein · starres Rollen- oder Walzenlager auf. Mg. 3 veranschaulicht das Prinzip des Neuerungsgedankens, während aus den .Figuren 4 und:| zweckmässige Weiterbildungen hierzu ersichtlich sind.
Aus Fig;. !geht hervor, dass der Klinkenhebel -1 .mit. der Kraft Ή auf das Gegenstück 2 gepresst wird. Beim Auslösevorgang wird der • Hebel 1 durch die Kraft P auf dem Gegenstück 2, in Richtung.nach rechts geschoben, bis er abrutschen kann. Hierbei entsteht eine in starkem Masse von der Kraft Έ und von der Beschaffenheit der aufeinander gleitenden-Flächen der Klinkenteile 1,2 abhängige
: Reibung, die für die Auslösekraft P bestimmend ist. Bei der Anordnung mit starrem Rollenlager 3 nach Fig. 2 hängt"trotz der besseren Reibungsverhältnisse- die Auslösekraft P "immer noch-'we-
; sentliöh vok-der Klinkenkraft N ab. . ' . -.
Die Verhältnisse ändern sich erheblich, wenn neuerungsgemäss wie in Fig. 3 bei der Verklinkungsvorrichtung zwischen Klinkenhebel 1 und Gegenstück 2 eine frei abrollende Rolle- oder Walze. 4 "angeordnet wird. In diesem Falle vermindert sich die zwischen den beiden Klinkenteilen 1,2 auftretende Reibung,derart, dass sie. praktisch vernachlässigt werden kann. Die Auslösekraft P ist ebenfalls kaum noch abhängig von der Klinkenkraft I. Bei.der
- 4 > 556/65 .
Ausführung nach Fig. 4 wird die Walze 4 durch Laschen 5 geführt, wobei sie in einer bestimmten Abrollbahn abläuft. Die schematisch dargestellte. Feder 6 besorgt das Zurückholen der Verklinkung nach Belastung mit einem zu schwachen Auslöseimpuls. Die Abrollfläche 7 des Gegenstückes 2 ist bei der Ausgestaltung nach Fig. 5 schräg , ausgebildet, so dass der Klinkenhebel 1 bei nicht ausreichendem Auslöseimpuls stets selbsttätig in die Ausgangslage zurückrollt.
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Claims (5)

- 5 - 556/65 Schutzans-prüche .
1. Yerklinkunsvorrichtung für Auslöseorgane in Selbst schaltern, im wesentlichen bestehend aus Klinkenhebel und Gegenstück, dadurch gekennzeichnet, dasa zwischen dem Klinkenhebel (1) und dem Gegenstück (2) eine einen Tollen Kraftaehluss bewirkende Walze (4) angeordnet ist, die im "öberlappungsbereich der Klinkenteile (1,2) frei abrollt.
2. YerklinkungsTorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (4) mit einer führung(5) versehen ist.
3. YerklinkungsYorrichtung nach Anspruch 1 und"2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine auf die Führung (5) wirkende Feder (6) aufweist, die die Walze (4) stets in die Ausgangslage zurückbringt.
4. Yerklinkungsvorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzflächev. für Sie Walze (4) am Gegenstück (2) schräg ausgebildet ist.
5. Verklinkungsrorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine gewünschte Klinkenbewegung durch die besonders geformten Abwälzflächen vorgegeben ist.
DE1965B0061349 1965-04-02 1965-04-02 Verklinkungsvorrichtung fuer ausloeseorgane in selbstschaltern. Expired DE1921087U (de)

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DE1921087U true DE1921087U (de) 1965-08-12

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DE (1) DE1921087U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2258922C3 (de) 1972-12-01 1980-03-06 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Magnetisch betätigbarer, abgeschlossener Kontakt mit einem flachen Gehäuse
EP0563368A4 (de) * 1991-10-18 1994-03-17 Square D Co Strombegrenzender selbstschalter.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2258922C3 (de) 1972-12-01 1980-03-06 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Magnetisch betätigbarer, abgeschlossener Kontakt mit einem flachen Gehäuse
EP0563368A4 (de) * 1991-10-18 1994-03-17 Square D Co Strombegrenzender selbstschalter.

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