DE1925145A1 - Kabeltrommel - Google Patents

Kabeltrommel

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DE1925145A1
DE1925145A1 DE19691925145 DE1925145A DE1925145A1 DE 1925145 A1 DE1925145 A1 DE 1925145A1 DE 19691925145 DE19691925145 DE 19691925145 DE 1925145 A DE1925145 A DE 1925145A DE 1925145 A1 DE1925145 A1 DE 1925145A1
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cable
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DE19691925145
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Karl Gulden
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KM Kabelmetal AG
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KM Kabelmetal AG
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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Kabel- und Meta-llwerke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft
13. 5. 69
Kabeltrommel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabeltrommel, welche aus zwei gleichgroßen Scheiben besteht, die durch im rechten Winkel zu ihrer Ebene verlaufende Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Der Abstand der beiden Scheiben voneinander wird dabei durch die Länge der Verbindungselemente bestimmt. Durch die Verbindungselemente oder außen um dieselben herum wird gleichzeitig eine zylindrische Auflagefläche für das zu transportierende Kabel gebildet.
Es sind seit langem derartige Kabeltrommeln bekannt, welche aus Holz bestehen und bei welchen die Verbindung der Scheiben durch Metallbolzen erfolgt, welche dann mit Holzbrettern umkleidet werden, so daß sich die Auflagefläche für das zu transportierende Kabel ergibt« Derartige Kabeltrommeln sind in ihren Herstellungskosten relativ niedrig, haben jedoch den Nachteil, daß ihre Lebensdauer sehr beschränkt ist. Das verwendete Holz selbst besitzt keine sehr hohe Festigkeit und die Art der Verspannung ist darüber hinaus so gewählt, daß bei größeren Beanspruchungen, beispielsweise beim Verkanten der Trommeln, Brüche im Holz entstehen und die Trommeln dementsprechend des öfteren repariert oder überhaupt ersetzt werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser Trommeln besteht darin, daß sie dann, wenn kein Kabel auf ihnen transportiert wird, wenn sie also als Leergut anzusehen sind, im Transportfall den gleichen Raumbedarf haben, wie Trommeln, auf welchen
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Kabel aufgebracht sind, so daß also die Transportkosten der leeren Trommeln die gleichen sind, wie die der mit Kabeln bestückten Trommeln.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Kabeltrommel anzugeben, bei welcher die geschilderten Nachteile vermieden sind. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung für eine Kabeltrommel der eingangs geschilderten Art dadurch gelöst, daß die Scheiben und die Verbindungselemente aus Metall bestehen und daß die Verbindungselemente als an den Scheiben gelenkig gelagerte Stangen ausgebildet und mit Mitteln zur w Versteifung der Gelenke ausgerüstet sind. Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die aus Metall bestehenden Kabeltrommeln eine höhere Festigkeit als die bekannten Trommeln besitzen und dementsprechend auch von vornherein eine höhere Lebenserwartung aufweisen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zusehen, daß die Kabeltrommeln durch die gelenkig· Lagerung der Verbindungselemente im Falle des Leerguts zusammenlegbar sind, so daß ihr Raumbedarf auf ein Bruchteil des vorherigen Raumbedarfs vermindert wird. Die Transport- und Lagerkosten für Kabeltrommeln nach der Erfindung können dementsprechend um ein erhebliches gesenkt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt*
Fig. 1 zeigt «inen Schnitt durch eine Kabeltrommel, auf weleher kein Kabel angebracht ist. In den Fig. 2 und 3 sind zwei verschieden« Ansichten einer zusammengeklappten Kabeltrommel gemäß der Erfindung wiedergegeben und aus den Fig. 4, 5 und 6 sind weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes zu ersehen.
Mit 1 und 2 sind die beiden Scheiben einer Kabeltrommel
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bezeichnet, welche durch die Verbindungselemente 3, 4, 5 und 6 sowie zwei weitere in der Zeichnung nicht sichtbare Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Durch die Länge dieser Verbindungselemente wird der Abstand der Scheiben voneinander festgelegt. Die Verbindungselemente sind an beiden Scheiben an den Stellen 7 mit Gelenken 8 versehen und dementsprechend gelenkig gelagert. Um für den Fall, daß die Trommel benötigt wird, so wie er in Fig. 1 dargestellt ist, die Wirksamkeit der Gelenke aufzuheben, sind die Hülsen vorgesehen, welche über die Gelenke geschoben werden und dementsprechend die Verbindungselemente versteifen. Außen um die Verbindungselemente herum ist die Auflagefläche 10 für das zu transporzierende Kabel geschaffen. Hierzu ist eine Anzahl von Brettern 11 zu einem Bretterband zusammengefaßt, und zwar beispielsweise durch ein alle Bretter miteinander verbindendes bewegliches Band. Die Bretter sind in Nutenkränze 12 eingelegt, welche an den Scheiben 1 und 2 unmittelbar oberhalb der Verbindungselemente 3 bis 6 angebracht sind. Dadurch, daß die Bretter 11 durch das Band zusammengefaßt sind, lassen sie sich einfach montieren und genau so einfach wieder demontieren, wenn im Bedarfsfall die Kabeltrommel zusammengelegt werden soll. Statt der Bretter 11, die beispielsweise aus Holz bestehen, können auch metallene Leisten oder Stäbe verwendet werden. Bretter, Leisten und Stäbe entsprechen genau dem Abstand der beiden Scheiben 1 und 2 und dienen somit zur zusätzlichen Stabilisierung . Um eine bessere Auflageflache für das Kabel zu schaffen, können die Bretter, Leisten und Stäbe noch mit einer gewölbten Auflagefläche versehen sein.
Das Zusammenlegen der Kabeltrommel gemäß der Erfindung kann nun beispielsweise so vorgenommen werden, wie es aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist. Durch das Abziehen der Hülsen
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von den Gelenken 8 werden diese Gelenke frei und die Verbindungselemente können dementsprechend bewegt werden. Dabei ist es nun möglich, durch diese gelenkige Lagerung die beiden Scheiben 1 und 2 einander anzunähern, bis die Verbindungselemente 3 bis 6 eine zu der Ebene der Scheiben nahezu parallele Position einnehmen. Der Raumbedarf der Kabeltrommel wird dadurch ungefähr auf ein Drittel des vorherigen Raumbedarfs reduziert. Die Ausführung und Lage der Nutenkränze 12, in welchen die Bretter 11 der Auflagefläche 10 gelagert sind, geht aus den Fig. 2 und 3 besser hervor. In diesem Fall ist das Band mit den Brettern 11, welches
ψ die Auflagefläche bildet, entfernt worden. Der Abstand der Bretter im Band entspricht selbstverständlich gerade dem Abstand der Nuten der Nutenkränze 12. Die Gelenke der Verbindungselemente 3 bis 6 sind so angeordnet, daß bei der Zusammenlegung der Kabeltrommel, d.h. also bei der Annäherung der Scheiben 1 und 2 aneinander, eine Art Parallelverschiebung stattfindet, so daß die Verbindungsstangen 3 bis 6 nicht aufeinander zu liegen kommen, sondern nebeneinander. Dadurch kann die Höhe der zusammengelegten Kabeltrommel noch um die Breite bzw. den Durchmesser der Verbindungsstangen vermindert werden. Es ergibt sich hierbei außerdem der Vorteil, daß die Naben 13 der Scheiben 1 und 2 ebenfalls nicht aufeinander zu liegen kommen und sich dementsprechend beim Zusammen-
' legen nicht beschädigen und auch nicht im Wege sein können.
Die Ausbildung der Auflagefläche 10 für das Kabel mit den einzelnen Brettern 11 ist genauer aus den Fig. k und 5 zu ersehen. Die Höhe der Bretter 11 entspricht dabei gerade der Tiefe der Nuten in den Nutenkränzen 12, so daß an diesen Stellen also ein einwandfreier Abschluß gegeben ist. Zusammengehalten sind die Bretter beispielsweise durch ein Band l4, an welches sie beispielsweise angenietet sind. Der Abstand der Bretter voneinander ist variabel, jedoch muß dieser dem Abstand der Nuten in den Nutenkränzen 12 entsprechen. Statt
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des Bandes, welches aus Leder, Jute, Metall oder Kunststoff bestehen kann, können auch Stahldrähte oder Kabellängen verwendet werden, was besonders dann von Vorteil ist, wenn statt der Bretter die metallenen Leisten oder Stäbe verwendet werden.
Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung können die Scheiben 1 und 2 nun so ausgebildet sein, daß sie an ihrem äußeren Umfang mit einer umlaufenden Schulter versehen sind. Diese Schulter kann dazu vorgesehen werden, eine äußere Abdeckung für das auf der Kabeltrommel angeordnete Kabel zu schaffen. Diese Verschalung des fertigen Kabels kann beispielsweise mit Brettern vorgenommen werden, welche auf den Schultern 15 und 16 zur Auflage gelangen und dort mittels üblicher Befestigungselemente, beispielsweise mit Krampen 17 > wie sie aus Fig. 6 zu ersehen sind, gehalten werden. Durch die Anbringung dieser Schultern 15 und l6 ergibt sich der Vorteil, daß bei einem entsprechendem Abstand dieser Schultern vom äußeren Durchmesser der Scheiben 1 und 2 die Verschalung beim Transport der Kabeltrommeln überhaupt nicht beansprucht wird, da sie nicht am äußeren Umfang liegt, sondern noch unterhalb der Wülste der Scheiben angebracht ist. Beim Rollen der Kabeltrommel läuft diese also nur auf den Wülsten l8 und 19» so daß die Verschalungsbretter keiner Beanspruchung unterliegen.
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Claims (1)

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Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft
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Patentansprüche
1.ΛKabeltrommel, welche aus zwei gleichgroßen Scheiben _ —besteht, die durch im rechten Winkel zu ihrer Ebene verlaufende Verbindungselemente miteinander in einem durch die Länge der Verbindungselemente bestimmten Abstand verbunden sind und bei welcher durch die Verbindungselemente oder um diese von außen herum eine zylindrische Auflagefläche für das zu transportierende Kabel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben und die Verbindungselemente aus Metall bestehen und daß die Verbindungselemente als an den Scheiben gelenkig gelagerte Stangen ausgebildet und mit Mitteln zur Versteifung der Gelenke ausgerüstet sind. -
2. Kabeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, f daß radial außerhalb der Stangen an den Innenseiten der beiden Scheiben in gleicher Höhe «in Kranz von Nuten zur Aufnahme von die zylindrische Auflachfläche bildenden Brettern, Leisten oder Stäben angeordnet ist.
3« Kabeltrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bretter, Leisten oder Stäbe durch Drähte oder Kabellängen zusammengehalten sind.
4. Kabeltrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß di· Bretter, Leisten oder Stäbe durch ein Band zusammengehalten sind.
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5· Kabeltrommel nach einem der Anprüche 2 bis k , dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Bretter, Leisten oder Stäbe genau dem Abstand der Scheiben entspricht.
6. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß nahezu am äußersten Durchmesser der Scheiben an deren Innenseite eine umlaufende Schulter zur Aufnahme einer Verschalung angebracht ist.
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Leerseite
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AT337370A AT302454B (de) 1969-05-16 1970-04-13 Kabeltrommel
BE749910D BE749910A (fr) 1969-05-16 1970-05-04 Tambour de cable
CH699570A CH498503A (de) 1969-05-16 1970-05-11 Kabeltrommel
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WO1990003327A1 (de) * 1988-09-28 1990-04-05 Bernhard Kessler Kabelrollenkern

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