DE1925151A1 - Endloses Schleifband mit schraegem ueberlapptem Stoss - Google Patents
Endloses Schleifband mit schraegem ueberlapptem StossInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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Description
Die Erfindung betrifft ein endloses Schleifband mit schrägem
überlapptem Stoss, insbesondere Breitband, bei dem der Schleifkornbelag an den beiden zusammenstossenden Bandenden
im Uberlappungsbereich entfernt ist.
Das Breitbandschleifen findet in den letzten Jahren nicht
nur in der holzverarbeitenden Industrie, sondern auch in der Metallindustrie Verwendung. Dabei werden sogenannte Breitbandstrassen
mit mehreren SchleifStationen eingesetzt, die mit Bändern unterschiedlich grober Körnung arbeiten können. Beispielsweise
können bei vier Schleifstationen zwei Stationen mit Bändern grober Körnung (Körnung 40 oder" 50) und die beiden
folgenden Stationen mit Bändern feiner Körnung (Körnung und feiner) arbeiten, um eine entsprechende Oberflächenqualität
zu erreichen. Dabei wird das Schleifband entweder mittels einer Kontaktwalze oder eines Andruckbalkens, über die oder
den das Schleifband läuft, an das Werkstück angedrückt.
Bei den bisher verwendeten endlosen Schleifbändern der eingangs genannten Art, die eine Breite bis zu etwa' 2,6 m und
eine Umfangslänge von etwa 3,8 m aufweisen können, beträgt die
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Überlappung der Bandenden an jedem Stoss "etwa 10 ram. Dabei hat
sich gezeigt, dass es nicht ausreicht, den Kornbelag nur am unteren Bandende in der Überlappungsbreite zu entfernen und
das obere Bandende auf das verdünnte untere Bandende bzw. die freigelegte Leinenunterlage aufzukleben. In diesem Falle
springt der Kornbelag des oberen Bandendes gegenüber dem unmittelbar benachbarten Kornbelag des unteren Bandendes vor,
und es wurde festgestellt, dass bei.einer derartigen Ausführung
sogenannte Rattermarken am Werkstück entstehen. Ausserdem ist es bei derartigen Schi elf bändern unbedingt erforderlich, dass
das Band in der Richtung umläuft, dass die Klebestelle auf
der Kornseite abläuft, so dass die Klebestellenstufe auf der Kornseite nicht auf das Werkstück auftrifft. Dann kann.aber
das Band auf seiner Unterseite nicht ablaufen, so dass an der
Bandunterseite das untere Bandende auf die Kontaktwalze oder
auf den Andruckbalken aufläuft. Dieses Auflaufen kann insbesondere
bei Verwendung eines nicht mitumlaufenden Andruckbalkens zu einem Reißen des Bandes führen, insbesondere bei einer
geringfehlerhaften Klebung. Dieser Nachteil wirkt sich auch bereits bei Grobschiiffεtationen aus, wo die Ausbildung von
Rattermarken und ähnlichen Fehlern bis zu einem gewissen Ausmas s in Kauf genommen werden kann.
Aus den vorgenannten Gründen ist man dazu übergegangen, den Kornbelag nicht nur am unteren Bandende, sondern auch am
oberen Bandende zu entfernen, und zwar jeweils in der Breite des Überlappungsbereichs, so dass an der Bandoberseite im
Überlappungsbereich kein Kornbelag vorhanden ist und die Bandoberseite im Überlappungsbereich zurückspringt, da der an den
beiden Bandenden entfernte Kornbelag mehr als die halbe Band-
stärke ausmacht. Bei dieser Ausführung werden zwar die vorerwähnten
Rattermarken vermieden, es hat: sich jedoch gezeigt,
dass bei Verwendung dieser Bänder mit einer Kornbelaglücke in der Breite der Klebestelle von etwa 10 mm unerwünschte Brenn
stellen auftreten, was darauf zurückzuführen sein dürftt, dass
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sich erhitzte Abschliffteilchen in der relativ breiten Kornlücke an der Bandoberseite festsetzen. Ausserdem ist auch
bei dieser Bandausführung ein relativ häufiges Reissen des
Bandes an der Nahtstelle festzustellen. Eine Erklärung für dieses häufige Reissen kann darin gesehen werden, dass durch
die Entfernung des Kornbelags eine Schwächung des Bandes auftritt
und dass diese Schwächung des -oberen Bandendes sich bis ■ zu einem Punkt erstreckt, an dem auch das untere Bandende bzw.
die verbleibende Leinenunterlage keine Verstärkung des oberen
Bandendes mehr bewirkt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass' die Nahtstelle durch- die beim Schleifen üblicherweise der Längsbewegung
des Bandes überlagerte hin- und hergehende Querbewegung über einer Breite von etwa 10 bis 15 mm und mit etwa
1 bis 6 Schwingungen je Minute eine zusätzliche Querbeanspruchung
erfährt, die -mitverantwortlich für ein relativ häufiges
Heissen des Bandes ist.
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Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, ein Schleifband so auszubilden, dass die Nachteile der beiden vorgenannten
Ausführungen vermieden sind, dass also beim Betrieb des Bandes weder Rattermarken noch Brennstellen auftreten;
und das Band zugleich eine erhöhte Reissfestigkeit aufweist.
Erfindungsgemäss ist das endlose Schleifband mit schrägem
überlapptem Stoss, insbesondere Breitband, bei dem der
^ Schleifkornbelag an den beiden zusammenstossenden Bandenden
im Überlappungsbereich entfernt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kornbelag am oberen Bandende in einer Breite von nur etwa 30 bis 80 %, vorzugsvieise etwa 50 %, der Überlappungsbreite der beiden Bandenden entfernt ist. Obwohl bei dieser
erfindungsgemässen Ausführung das Band in einem Teil des Überlappungsbereichs
eine erhöhte Stärke aufweist, hat sich wider Erwarten gezeigt, dass die Verwendung dieses Bandes xveder zu
den vorerwähnten Rattermarken noch Brennstellen führt. Ferner ist ersichtlich, dass das erfindungsgemässe Band eine grössere
Reissfestigkeit als die bekannte Ausführung mit einer Kornlücke aufweist, da nun der Kornbelag des oberen Bandendes
auch das untere Bandende noch überlappt. Ferner wurde in Ver-
w suchen festgestellt, dass das erfindungsgemässe Band ohne
Nachteil an der Kornseite auflaufen kann, so dass es zweckmässigerweise
im Gegensatz zur bisherigen Praxis so eingebaut wird, dass es auf seiner Unterseite abläuft. Dadurch wird ein
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weiterer Grund für das Reissen von Schleifbändern ausgeschaltet.
Wenn also eine fehlerhafte Stelle in der Klebnaht vorhanden ist, ist dieser Fehler nicht von so starkem Einfluss
auf die Haltbarkeit des Bandes, weil die Klebestelle im Falle der Verwendung eines Druckbalkens nicht gegen diesen stösst
und deshalb auch nicht so leicht reisst.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einer schematischen
Zeichnung, die ein einen Überlappungsstoss enthaltendes Bandstück
in Seitenansicht zeigt, an einem Ausfuhrungsbeispiel näher erläutert. ,
In der Zeichnung sind das untere Bandende 1 und das obere
Bandende 2 dargestellt, die mit einem Überlappungsstoss 3» der schräg zur Bandumlaufrichtung verläuft, miteinander verbunden
sind. Das Bandende 1 besteht aus einer Leinenunterlage 5 an der Bandunterseite und einem Kornbelag 6 an der Bandoberseite.
In gleicher Weise besteht auch das Bandende 2 aus einer Lei-
ö nenunterlage 7 und aus einem Kornbelag/gleicher Stärke.
Der Kornbelag 6 des unteren Bandendes 1 ist am Stossende
in einer Breite a von etwa 10 mm entfernt. Auch der Kornbelag 8 des oberen Bandendes 2 ist am Stossende entfernt, jedoch
in einer Breite b von nur etwa 5 mm. Die Leinenunterlage
7 des oberen Bandendes 2 ist in der vollen Breite a auf die freigelegte Leinenunterlage 5 des unteren Bandendes 1 aufgeklebt.
Pfeil 9 kennzeichnet die bevorzugte Laufrichtung des
Bandes, bei der das Band, das gegebenenfalls aus mehreren Bandstücken zusammengesetzt sein kann und dann entsprechend
viele Stoßstellen 3 aufweist, an seiner Unterseite abläuft.
-Anspruch-009849/0 132
Claims (1)
- UR. ING. F. WUE STIIO FFDIPL·. ING. G. PULSDR.K.V.PECHMANNDR. ING. D. BEHRBNS8 MÜNCHEN OO SCHWEIGEllSTRASSE S TXUni 39 08 31ΜΟΙΙΟΓΡ1ΙΜΤ MONO»]»IA-36.3*2Pat entanspruchEndloses Schleifband mit schrägem überlapptem Stoss, insbesondere Breitband, bei dem der Schleifkornbelag an den beiden zusammenstossenden Bandenden im Überlappungsbereich entfernt ist, dadurch gekennzeichnet , dass der Kornbelag (8) am oberen Bandende (2) in einer Breite (b) von nur etwa 30 bis 80 %t vorzugsweise etwa 50 %, der Überlappunsgsbrelte (a) der beiden Bandenden '(1, 2) entfernt ist.009849/0132
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