DE1925151B - Endloses Schleifband mit schrägem überlapptem Stoß - Google Patents

Endloses Schleifband mit schrägem überlapptem Stoß

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DE1925151B
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tape
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sanding belt
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Pending
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English (en)
Inventor
Hans 5000 Köln Hildebrand
Original Assignee
Norton Co, Worcester, Mass (V St A)

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Description

Die Erfindung betrifft ein endloses Schleifband mit schrägem überlapptem Stoß, insbesondere Breitband, bei dem der Schleifkombelag an den beiden zusammenstoßenden Bandenden im Überlappungsbereich entfernt ist.
Das Breitbandschleifen findet in den letzten Jahren nicht nur in der holzverarbeitenden Industrie, sondern auch in der Metallindustrie Verwendung. Dabei werden sogenannte Breitbandstraßen mit mehreren Schleifstationen eingesetzt, die mit Bändern unterschiedlich grober Körnung arbeiten können. Beispielsweise können bei vier Sc!<leifst& Ionen zwei Stationen mit Bändern grober Körnung (Körnung 40 oder 50) und die beiden folgende.ι Stat, jnen mit Bändern feiner Körnung (Körnung 80 und feiner) arbeiten, um eine entsprechende Oberflächenqualität zu erreichen. Dabei wird das Schleifband entweder mittels einer Kontaktwalze oder eines Andruckbalkens, über die oder den das Schleifband läuft, an das Werkstück angedrückt.
Bei den bisher verwendeten endlosen Schleifbändern der eingangs genannten Art, die eine Breite bis zu etwa 2.fS m und eine Umfangslänge von etwa 3,8 m aufweisen können, beträgt die Überlappung der Bandenden an jedem Stoß etwa 10 mm. Dabei hat sich gezeigt, daß es nicht ausreicht, den Kornbelag nur am unteren Bandende in der Überlappungsbreite zu entfernen und das obere Bandende auf das verdünnte untere Bandende bzw. die freigelegte Leinenunterlage aufzukleben. In diesem Falle springt der Kornbelag des oberen Bandendes gegenüber dem unmittelbar benachbarten Kornbelag des unteren Bandendes vor. und es wurde festgestellt, daß bei einer derartigen Ausführung sogenannte Rattermarken am Werkstück entstehen. Außerdem ist es bei derartigen Schleifbändern unbedingt erforderlich, daß das Band in der Richtung umläuft, daß die Klebestelle auf der Kornseite abläuft, so daß die Klebestellcnstufe auf der Kornscitc nicht auf das Werkstück auftrifft. Dann kann aber das Band auf seiner Unterseite nicht ablaufen, so daß an der Bandunterseite das untere Bandende auf die Kontaktwalze oder auf den Andruckbalken aufläuft. Dieses Auflaufen kann insbesondere bei Verwendung eines nicht mitumlaufenden Andruckbalkens zu einem Reißen des Bandes führen, insbesondere bei einer geringfehlerhaften Klebung. Dieser Nachteil wirkt sich auch bereits bei Grobschliffstationen aus. wo die Ausbildung von Rattermarken und ähnlichen Fehlern bis zu einem gewissen Ausmaß in Kauf genommen Aus den vorgenannten Gründen ist man dazu übergegangen, den Kornbelag nicht nur am unteren Bandende, sondern auch am oberen Bandende zu entfernen, und zwar jeweils in der Breite des Überlappungsbereichs (USA-Patentschrift 1 009 709), so daß an der BandobcSeite im Überlappunjjsbereich kein Kornbelag vorhanden ist und die Bandoberseite im Überlappungsbereich zurückspringt, da der an den beiden Bandenden entfernte Kornbelag mehr als die
ία halbe Bandstärke ausmacht. Bei dieser Ausführung werden zwar die vorerwähnten Rattermarken vermieden, es hat sich jedoch gezeigt, daß bei Verwendung dieser Bänder mit einer Kornbelaglücke in der Breite der Klebestelle von etwa 10 mm unerwünschte Brennstellen auftreten, was darauf zurückzuführen sein dürfte, daß sich erhitzte Abschliffteilchen in der relativ breiten Kornlücke an der Bandoberseite festsetzen. Außerdem ist auch bei dieser Bandausführung ein relativ häufiges Reißen des Bandes an der Nahtstelle festzustellen. Eine Erklärung für dieses häufige Reißen kann darin gesehen werden, daß durch die Entfernung des Kornbelags eine Schwächung des Bandes auftritt und daß diese Schwächung des oberen Bandendes sich bis zu einem Punkt erstreckt.
an dem auch das untere Bandende bzw. die verbleibende Leinenunterlage keine Verstärkung des oberen Bandendes mehr bewirkt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Nahtstelle durch die beim Schleifen üblicherweise der Längsbewegung des Bandes überlagerte hin- und hergehende Querbewegung über einer Breite von etwa 10 bis 15 mm und mit etwa 1 bis 6 Schwingungen je Minute eine zusätzliche Querbeanspruchung erfährt, die mitverantwortlich für ein relativ häufiges Reißen des Bandes ist.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zu Grunde, ein Schleifband so auszuDiiden. daß die Nachteile der beiden vorgenannten Ausführungen vermieden sind, daß also beim Betrieb des Bandes weder Rattermarken noch Brennstellen auftreten und das Band zugleich eine erhöhte Reißfestigkeit aufweist.
Erfindungsgemäß ist das endlose Schleifband mit schrägem überlapptem Stoß, insbesondere Breitband, bei dem der Schleifkombelag an den beiden zusammenstoßenden Bandenden im Überlappungsbereich entfernt ist. dadurch gekennzeichnet, daß der Kornbelag am oberen Bandende in einer Breite von nur etwa 30 bis 80" 0. vorzugsweise etwa 50" n. der Überlappungsbreite der beiden Bandenden entfernt ist.
Obwohl bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung das Band in einem Teil des Überlappungsbereichs eine erhöhte Stärke aufweist, hat sich wider Erwarten gezeigt, daß die Verwendung dieses Bandes weder zu den vorerwähnten Rattermaiken noch Brennstellen führt. Ferner ist ersichtlich, daß das erfindungsgemäße Band eine größere Reißfestigkeit als die bekannte Ausführung mit einer Kornlücke aufweist, da nun der Kornbelag des oberen Bandendes auch das untere Bandende noch überlappt. Ferner wurde in Versuchen festgestellt, daß das erfindungsgemäße Band ohne Nachteil an der Kornseite auflaufen kann, so daß es zweckmäßigerweise im Gegensatz zur bisherigen Praxis so eingebaut wird, daß es auf seiner Unterseite abläuft. Dadurch wird ein weiterer Grund für das Reißen von Schleifbändern ausgeschaltet. Wenn also eine fehlerhafte Stelle in der Klebnaht vorhanden ist. ist dieser Fehler nicht von so starkem Einfluß auf die Haltbarkeit des Bandes, weil die
Klebestelle im Falle der Verwendung eines Druckbalken nicht gegen diesen stößt und deshalb auch flicht so leicht reißt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einer idiomatischen Zeichnung, die ein einen Überlappungsstoß enthaltendes Bandstück in Seitenansicht leigt, an einem Alisführungsbeispiel näher erläutert.
In der Zeichnung sind das untere Bandende 1 und das obere Bandende 2 dargestellt, die mit einem D'bedappungsstoß 3, der schräg zur Bandumlaufrichtung verläuft, miteinander verbunden sind. Das Bandende 1 besieht aus einer Leinenunterlage 5 an der Bandunterseite und einem Kornbelag 6 an der Bandoberseite. In gleicherweise besteht auch das Bandende 2 aus einer Leinenunterlage 7 und aus einem Kornhelag 8 gleicher Stärke.
Der Kornbelag 6 des unteren Bandendes ! ist am Stoßende in einer der Überlappungsbreite ti entsprechenden Breite von etwa 10 mm entfernt. Auch der Kornbelag 8 des oberen Bandendes 2 ist am Stoßende entfernt, jedoch in einer Breite b von nur etwa 5 mm. Die Leinenunterlage 7 des oberen Bandendes 2 ist in der vollen Breite α auf die freigelegte Leinenunterlage 5 des unteren Bandendes 1 aufgeklebt.
Pfeil 9 kennzeichnet die bevorzugte Laufrichtung des Bandes, bei der das Band, das gegebenenfalls aus mehreren Bandstücken zusammengesetzt sein kann und dann entsprechend viele Stoßstellen 3 aufweist, an seiner Unterseite abläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Endloses Schleifband mit schrägem überlapptem Stoß, insbesondere Breitband, bei dem der Schleifkombelag an den beiden zusammenstoßenden Bandenden im Überlappungsbereich entfernt ist. dadurch gekennzeichnet, daß der Kornbelag (8) am oberen Bandende (2) in einer Breite (b) von nur etwa 30 bis SO11U, vorzugsweise etwa SO0/», der Überlappungsbreite (a) der beiden Bandenden (1. 2) entfernt ist.

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