DE192835C - - Google Patents

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DE192835C
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DE
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grille
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/02Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
    • F16P3/04Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 192835 -KLASSE τ&€. GRUPPE
REINHARD GÖRG in DRESDEN-A.
eines Schutzgitters gestattet.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung an der Arbeiterschutzvorrichtung für Pressen, Stanzen und ähnliche Maschinen nach Patent 175318, darin bestehend, daß die das Einrückgestänge und Schutzgitter anhebende Trethebelfeder durch Anordnung einer besonderen Hilfsvorrichtung entlastet wird.
Dieser Zweck soll dadurch erreicht werden, daß das Eigengewicht des Schutzgitters während seines Niederganges dazu benutzt wird, eine Energiequelle zu spannen, welche beim Hochgang des Gitters das Anheben unterstützt.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei Äusführungsformen der Vorrichtung in Seitenansieht dargestellt. Die Fig. 3 bis 6 enthalten Darstellungen von Einzelheiten, und zwar ist Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1, Fig. 5 ein wagerechter Schnitt nach der Linie H-I-III der Fig. i, während Fig. 6 eine besondere Ausführungsform des das Schutzgitter anhebenden Hebels zeigt. Im Gegensatz zu den übrigen Figuren ist in Fig. 3 die Vorrichtung in der gehobenen Lage des Schutzgitters, dargestellt. Die das Anheben des Schutzgitters unterstützende Hilfsvorrichtung besteht bei der Ausführungsform nach Fig. 1 aus einem Gewicht 30, welches auf einem Arm des bei 32 drehbar gelagerten Hebels 29 verschiebbar und
: mittels der Mutter 31 feststellbar angeordnet ist. Der andere Arm des Hebels ist mittels Gleitführung 33,34 mit dem Schaft 7 des Schutzgitters derart zwangläufig verbunden, daß beim Niedergehen des Schutzgitters das Gewicht 30 angehoben wird. Durch Verschiebung des Gewichts 30 auf dem Hebel 29 läßt sich die Wirkung des Gegengewichts regeln. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht die Hilfsvorrichtung aus einer Feder 45, welche auf dem Schaft 7 des Schutzgitters angeordnet ist und beim Niedergehen des Gitters von einer am Kopf des Schaftes 7 vorgesehenen Scheibe 46 zusammengedrückt wird.
Ein weiterer Unterschied zwischen der Ausführungsform der Fig. 1 und der Vorrichtung des Patentes 1753-18 ist der, daß der das Gitter anhebende Hebel 14 unmittelbar mit dem an dem Schutzgitter angeordneten Kloben 9 verbunden ist, während gleichzeitig die zwangläufige Verbindung zwischen dem Hebel 14 und der mit dem Trethebel verbundenen Stange 1 aufgehoben ist. Der Kloben 9 ist zweiteilig ausgeführt, der eine (untere) Teil ist fest mit dem Gitter verbunden, der andere Teil 35 ist auf dem Schaft (j des Schutzgitters verschiebbar und mittels Klemmschraube 51 feststellbar angeordnet. Beide Teile schließen zwischen sich den Kopf 38 des Hebels 14 ein. Durch diese zwangläufige Verbindung wird die das Schutzgitter in der gehobenen Lage haltende Sperrfeder 18 (Fig. 2) erübrigt, da das Gitter durch den sich in dieser Stellung auf das Einrückgestänge (1, 39) stützenden Hebel, sowie durch die Hilfsvorrichtung (Gewicht 30 oder Feder 45) in der gehobenen Lage gehalten wird. Beim
55
Niederdrücken des Trethebels wird durch Niederziehen der Stange ι dem Hebel 14 der Stützpunkt 39 entzogen, und er fällt mit dem Schutzgitter frei herab.
Für den Fall, daß durch besondere Umstände (Klemmung, Reibung usw.) das Eigengewicht des Schutzgitters nicht genügen sollte, entgegen der Wirkung der Hilfsvorrichtung (30 oder 45) den freien Fall des Gitters herbeizuführen, ist zwischen Stange 1 und Hebel 14 eine Schraubenfeder 40 vorgesehen, welche in diesem Falle den Fall des Schutzgitters bewirkt bzw. beschleunigt, beim Hochgehen des Gitters jedoch unwirksam bleibt.
Schließlich wird gegenüber dem Patent 175318 noch eine Verbesserung dadurch erreicht, daß die am Trethebel befestigte Stange 1 mit einer nach oben keilförmig verlaufenden Nase 42 versehen ist, welche den Sperrhebel 41, falls die Feder 5 versagt, beim Hochgehen der Stange in die Sperrlage zürückdrückt.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 deckt sich im wesentlichen mit der Bauart der Schutzvorrichtung beim Patent 175318; neu ist hier die das Anheben des Gitters unterstützende Vorrichtung (Feder 45) und die Anordnung der Nase 41, wie bei.der Ausführungsform nach Fig. i.
Falls der freie Fall des Gitters gehindert oder erschwert ist, wird das Herabfallen bzw. eine Beschleunigung des Falles dadurch erzielt, daß das freie Ende des Hebels 14 auf die Nase 17 des Klobens 9 trifft und das Gitter nach unten drückt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 ist kurz folgende:
Bei Beginn der Einrückbewegung wird die Stange 1 nach unten gezogen. Der bei 12 drehbar gelagerte Hebel 14 verliert seinen Stützpunkt (Nase 39) und fällt zugleich mit dem Schutzgitter, mit dem er durch die Teile 38, 9, 35 zwangläufig verbunden ist, nach unten. Hierbei wird das Gewicht 30 angehoben bzw. Feder 45 (Fig. 2) gespannt. Die weitere Wirkungsweise ist die gleiche wie beim Patent 175318, d. h. das Schutzgitter dreht, falls ein Hindernis, z. B. die Hand eines Arbeiters, nicht vorhanden ist, mittels des Gliedes 10 den Sperrhebel 3, so daß die Nase 2 der Stange 1 durch den Schlitz am Ende des Hebels 3 hindurchtreten und die Einrückung vollzogen werden kann. Nach Freigabe des Einrückgestänges wird die Stange 1 in bekannter Weise durch die Trethebelfeder nach oben gezogen und nimmt hierbei mittels der Nase 39 den Hebel 14 und hierdurch auch das Schutzgitter mit. Unterstützt wird dies Anheben des Schutzgitters durch das sich senkende Gewicht 30 bzw. durch die sich ausdehnende Feder 45. Durch Verstellung des beweglichen Klobenteils 35 in der Höhenrichtung kann die Hubhöhe des Schutzgitters geregelt werden. Die Teile 40 und 42 kommen nur zur Wirkung, wenn einerseits das Eigengewicht des Schutzgitters, andererseits die Feder 5 versagt.
Bei der Ausführungsform' nach Fig. 2 ist, wie bereits bemerkt, die Wirkungsweise dieselbe wie bei der Vorrichtung des Patents 175318. Hinzugekommen ist nur die Hilfsvorrichtung 45 bzw. das Gewicht 30 und die nur beim Versagen der Feder 5 wirkende Nase 42. Die Fig. 6 zeigt eine besondere Ausführungsform der gelenkigen Verbindung zwischen Stange 1 und Hebel 14, nämlich mittels des Zwischengliedes 48 und der Bolzen 13, 49, 50. Anstatt eines Zwischengliedes können auch mehrere solche vorgesehen sein.
Entsprechend der Anordnung des Gewichts 30 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 kann die Feder 45 auch so befestigt werden, daß sie mittelbar auf das Gitter wirkt und ihre Wirkungsweise sich regeln läßt.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Arbeiterschutzvorrichtung für Pressen, Stanzen und ähnliche Maschinen, welche die Einrückung der Maschine durch Fußtritt erst nach vollendetem Niedergang eines Schutzgitters gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederfallen des Schutzgitters eine Hilfsvorrichtung, ζ. Β. Gewicht (30) oder Feder (45), gespannt wird, welche beim Hochgehen der Einrückstange
(1) das durch diese mittelbar bewirkte Anheben des Schutzgitters unterstützt. ■
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Gitter unmittelbar anhebende Hebel (14) mit dem Gitter zwangläufig verbunden ist und das Gitter, unterstützt durch die Hilfsvorrichtung (30 oder 45), in der Hochstellung hält, wobei sich der Hebel (14) seinerseits auf eine an der Einrückstange (1) vorgesehene Nase (39) stützt, während der Hebel (14) beim Niedergang dieser Stange (1) mit dem Schutzgitter zugleich frei nach unten fällt.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Verbindung des Hebels (14) mit dem Schutzgitter durch einen zweiteiligen Kloben erfolgt, dessen unterer Teil (9) fest mit dem Schutzgitter verbunden ist, während der obere (35) auf dem Schaft (7) des Schutz- · gitters zwecks Regelung der Hubhöhe des Gitters verstellt werden kann.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schutzgitter zwangläufig verbundene Hebel (14) mit der Eisenstange (1) durch eine iao Schraubenfeder (40) verbunden ist, welche zur Wirkung kommt, sobald der freie Fall
des Schutzgitters tnicht einwandsfrei erfolgt, derart, daß das Niedergleiten des Schutzgitters durch die Feder (40) herbeigeführt bzw. beschleunigt wird.
5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Behinderung des freien Falles des Schutzgitters das freie Ende des hier mittel- oder unmittelbar zwangläufig mit der Einrückstange (1) verbundenen, das Schutzgitter anhebenden Hebels (14) auf eine schräge Fläche (17) des am Schutzgitter sitzenden Klobens (9) trifft und hierdurch das Schutzgitter niederdrückt bzw. den Fall des Gitters beschleunigt. '
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einrückstange (1) eine nach oben keilförmig verlaufende Nase (42) vorgesehen ist, welche das Ende (41) des Sperrhebels (3) beim Hochgehen der Einrückstange (1) in die Sperrlage zurückdrückt, falls die zu diesem Zwecke vorgesehene Feder (5) versagt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012825B (de) * 1952-06-16 1957-07-25 Jung Albrecht Fa Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl.
DE1054839B (de) * 1955-09-26 1959-04-09 Jung Albrecht Fa Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl.
DE1118609B (de) * 1957-08-21 1961-11-30 Jung Albrecht Fa Schutzvorrichtung fuer Fusspendelpressen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1012825B (de) * 1952-06-16 1957-07-25 Jung Albrecht Fa Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl.
DE1054839B (de) * 1955-09-26 1959-04-09 Jung Albrecht Fa Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl.
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