DE192835C - - Google Patents
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- Publication number
- DE192835C DE192835C DENDAT192835D DE192835DA DE192835C DE 192835 C DE192835 C DE 192835C DE NDAT192835 D DENDAT192835 D DE NDAT192835D DE 192835D A DE192835D A DE 192835DA DE 192835 C DE192835 C DE 192835C
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- protective grille
- lever
- protective
- rod
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P3/00—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
- F16P3/02—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
- F16P3/04—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 192835 -KLASSE τ&€. GRUPPE
REINHARD GÖRG in DRESDEN-A.
eines Schutzgitters gestattet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung an der Arbeiterschutzvorrichtung für
Pressen, Stanzen und ähnliche Maschinen nach Patent 175318, darin bestehend, daß die das
Einrückgestänge und Schutzgitter anhebende Trethebelfeder durch Anordnung einer besonderen
Hilfsvorrichtung entlastet wird.
Dieser Zweck soll dadurch erreicht werden, daß das Eigengewicht des Schutzgitters während
seines Niederganges dazu benutzt wird, eine Energiequelle zu spannen, welche beim Hochgang
des Gitters das Anheben unterstützt.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei
Äusführungsformen der Vorrichtung in Seitenansieht dargestellt. Die Fig. 3 bis 6 enthalten
Darstellungen von Einzelheiten, und zwar ist Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der
Linie I-I der Fig. 1, Fig. 4 ein senkrechter Schnitt
nach der Linie H-II der Fig. 1, Fig. 5 ein
wagerechter Schnitt nach der Linie H-I-III der Fig. i, während Fig. 6 eine besondere Ausführungsform
des das Schutzgitter anhebenden Hebels zeigt. Im Gegensatz zu den übrigen Figuren ist in Fig. 3 die Vorrichtung in der gehobenen
Lage des Schutzgitters, dargestellt. Die das Anheben des Schutzgitters unterstützende
Hilfsvorrichtung besteht bei der Ausführungsform nach Fig. 1 aus einem Gewicht 30, welches auf einem Arm des bei 32
drehbar gelagerten Hebels 29 verschiebbar und
: mittels der Mutter 31 feststellbar angeordnet
ist. Der andere Arm des Hebels ist mittels Gleitführung 33,34 mit dem Schaft 7 des
Schutzgitters derart zwangläufig verbunden, daß beim Niedergehen des Schutzgitters das
Gewicht 30 angehoben wird. Durch Verschiebung des Gewichts 30 auf dem Hebel 29 läßt sich die Wirkung des Gegengewichts regeln.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht die Hilfsvorrichtung aus einer Feder 45, welche
auf dem Schaft 7 des Schutzgitters angeordnet ist und beim Niedergehen des Gitters von einer
am Kopf des Schaftes 7 vorgesehenen Scheibe 46 zusammengedrückt wird.
Ein weiterer Unterschied zwischen der Ausführungsform der Fig. 1 und der Vorrichtung
des Patentes 1753-18 ist der, daß der das Gitter
anhebende Hebel 14 unmittelbar mit dem an dem Schutzgitter angeordneten Kloben 9 verbunden
ist, während gleichzeitig die zwangläufige Verbindung zwischen dem Hebel 14
und der mit dem Trethebel verbundenen Stange 1 aufgehoben ist. Der Kloben 9 ist zweiteilig
ausgeführt, der eine (untere) Teil ist fest mit dem Gitter verbunden, der andere Teil 35 ist
auf dem Schaft (j des Schutzgitters verschiebbar und mittels Klemmschraube 51 feststellbar angeordnet.
Beide Teile schließen zwischen sich den Kopf 38 des Hebels 14 ein. Durch diese
zwangläufige Verbindung wird die das Schutzgitter in der gehobenen Lage haltende Sperrfeder
18 (Fig. 2) erübrigt, da das Gitter durch den sich in dieser Stellung auf das Einrückgestänge
(1, 39) stützenden Hebel, sowie durch die Hilfsvorrichtung (Gewicht 30 oder Feder 45)
in der gehobenen Lage gehalten wird. Beim
55
Niederdrücken des Trethebels wird durch Niederziehen der Stange ι dem Hebel 14 der Stützpunkt
39 entzogen, und er fällt mit dem Schutzgitter frei herab.
Für den Fall, daß durch besondere Umstände (Klemmung, Reibung usw.) das Eigengewicht
des Schutzgitters nicht genügen sollte, entgegen der Wirkung der Hilfsvorrichtung
(30 oder 45) den freien Fall des Gitters herbeizuführen, ist zwischen Stange 1 und Hebel 14
eine Schraubenfeder 40 vorgesehen, welche in diesem Falle den Fall des Schutzgitters bewirkt
bzw. beschleunigt, beim Hochgehen des Gitters jedoch unwirksam bleibt.
Schließlich wird gegenüber dem Patent 175318
noch eine Verbesserung dadurch erreicht, daß die am Trethebel befestigte Stange 1 mit einer
nach oben keilförmig verlaufenden Nase 42 versehen ist, welche den Sperrhebel 41, falls
die Feder 5 versagt, beim Hochgehen der Stange in die Sperrlage zürückdrückt.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 deckt sich im wesentlichen mit der Bauart der Schutzvorrichtung
beim Patent 175318; neu ist hier die das Anheben des Gitters unterstützende
Vorrichtung (Feder 45) und die Anordnung der Nase 41, wie bei.der Ausführungsform nach
Fig. i.
Falls der freie Fall des Gitters gehindert oder erschwert ist, wird das Herabfallen bzw.
eine Beschleunigung des Falles dadurch erzielt, daß das freie Ende des Hebels 14 auf die Nase 17
des Klobens 9 trifft und das Gitter nach unten drückt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 ist kurz
folgende:
Bei Beginn der Einrückbewegung wird die Stange 1 nach unten gezogen. Der bei 12
drehbar gelagerte Hebel 14 verliert seinen Stützpunkt (Nase 39) und fällt zugleich mit
dem Schutzgitter, mit dem er durch die Teile 38, 9, 35 zwangläufig verbunden ist, nach unten.
Hierbei wird das Gewicht 30 angehoben bzw. Feder 45 (Fig. 2) gespannt. Die weitere Wirkungsweise
ist die gleiche wie beim Patent 175318, d. h. das Schutzgitter dreht, falls ein
Hindernis, z. B. die Hand eines Arbeiters, nicht vorhanden ist, mittels des Gliedes 10 den
Sperrhebel 3, so daß die Nase 2 der Stange 1 durch den Schlitz am Ende des Hebels 3 hindurchtreten
und die Einrückung vollzogen werden kann. Nach Freigabe des Einrückgestänges wird die Stange 1 in bekannter Weise
durch die Trethebelfeder nach oben gezogen und nimmt hierbei mittels der Nase 39 den
Hebel 14 und hierdurch auch das Schutzgitter mit. Unterstützt wird dies Anheben des
Schutzgitters durch das sich senkende Gewicht 30 bzw. durch die sich ausdehnende Feder 45.
Durch Verstellung des beweglichen Klobenteils 35 in der Höhenrichtung kann die Hubhöhe
des Schutzgitters geregelt werden. Die Teile 40 und 42 kommen nur zur Wirkung, wenn einerseits das Eigengewicht des Schutzgitters,
andererseits die Feder 5 versagt.
Bei der Ausführungsform' nach Fig. 2 ist, wie bereits bemerkt, die Wirkungsweise dieselbe
wie bei der Vorrichtung des Patents 175318. Hinzugekommen ist nur die Hilfsvorrichtung 45
bzw. das Gewicht 30 und die nur beim Versagen der Feder 5 wirkende Nase 42. Die Fig. 6 zeigt eine besondere Ausführungsform
der gelenkigen Verbindung zwischen Stange 1 und Hebel 14, nämlich mittels des Zwischengliedes
48 und der Bolzen 13, 49, 50. Anstatt eines Zwischengliedes können auch mehrere
solche vorgesehen sein.
Entsprechend der Anordnung des Gewichts 30 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 kann die
Feder 45 auch so befestigt werden, daß sie mittelbar auf das Gitter wirkt und ihre Wirkungsweise
sich regeln läßt.
Claims (6)
1. Arbeiterschutzvorrichtung für Pressen, Stanzen und ähnliche Maschinen, welche
die Einrückung der Maschine durch Fußtritt erst nach vollendetem Niedergang eines
Schutzgitters gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederfallen des Schutzgitters
eine Hilfsvorrichtung, ζ. Β. Gewicht (30) oder Feder (45), gespannt wird,
welche beim Hochgehen der Einrückstange
(1) das durch diese mittelbar bewirkte Anheben des Schutzgitters unterstützt. ■
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Gitter
unmittelbar anhebende Hebel (14) mit dem Gitter zwangläufig verbunden ist und das
Gitter, unterstützt durch die Hilfsvorrichtung (30 oder 45), in der Hochstellung hält,
wobei sich der Hebel (14) seinerseits auf eine an der Einrückstange (1) vorgesehene Nase
(39) stützt, während der Hebel (14) beim Niedergang dieser Stange (1) mit dem Schutzgitter
zugleich frei nach unten fällt.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige
Verbindung des Hebels (14) mit dem Schutzgitter durch einen zweiteiligen Kloben
erfolgt, dessen unterer Teil (9) fest mit dem Schutzgitter verbunden ist, während der
obere (35) auf dem Schaft (7) des Schutz- · gitters zwecks Regelung der Hubhöhe des
Gitters verstellt werden kann.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem
Schutzgitter zwangläufig verbundene Hebel (14) mit der Eisenstange (1) durch eine iao
Schraubenfeder (40) verbunden ist, welche zur Wirkung kommt, sobald der freie Fall
des Schutzgitters tnicht einwandsfrei erfolgt, derart, daß das Niedergleiten des
Schutzgitters durch die Feder (40) herbeigeführt bzw. beschleunigt wird.
5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Behinderung des freien Falles des Schutzgitters das freie Ende des hier mittel- oder
unmittelbar zwangläufig mit der Einrückstange (1) verbundenen, das Schutzgitter
anhebenden Hebels (14) auf eine schräge Fläche (17) des am Schutzgitter sitzenden
Klobens (9) trifft und hierdurch das Schutzgitter niederdrückt bzw. den Fall des Gitters
beschleunigt. '
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Einrückstange (1) eine nach oben keilförmig verlaufende Nase (42) vorgesehen ist,
welche das Ende (41) des Sperrhebels (3) beim Hochgehen der Einrückstange (1) in
die Sperrlage zurückdrückt, falls die zu diesem Zwecke vorgesehene Feder (5) versagt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192835C true DE192835C (de) |
Family
ID=456117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192835D Active DE192835C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192835C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012825B (de) * | 1952-06-16 | 1957-07-25 | Jung Albrecht Fa | Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl. |
| DE1054839B (de) * | 1955-09-26 | 1959-04-09 | Jung Albrecht Fa | Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl. |
| DE1118609B (de) * | 1957-08-21 | 1961-11-30 | Jung Albrecht Fa | Schutzvorrichtung fuer Fusspendelpressen |
-
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- DE DENDAT192835D patent/DE192835C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012825B (de) * | 1952-06-16 | 1957-07-25 | Jung Albrecht Fa | Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl. |
| DE1054839B (de) * | 1955-09-26 | 1959-04-09 | Jung Albrecht Fa | Schutzvorrichtung fuer schnell laufende Kurbelpressen u. dgl. |
| DE1118609B (de) * | 1957-08-21 | 1961-11-30 | Jung Albrecht Fa | Schutzvorrichtung fuer Fusspendelpressen |
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