DE1932006B2 - Vorrichtung zum maschinellen einfraesen eines pvc-belages zum scharfkantigen umbiegen desselben - Google Patents

Vorrichtung zum maschinellen einfraesen eines pvc-belages zum scharfkantigen umbiegen desselben

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Arno 5240 Betzdorf. B29U-06 Leiendecker
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/02Bending or folding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum maschinellen Einfräsen eines PVC-Belages zum scharfkantigen Umbiegen desselben, insbesondere zum Anbringen an Elektrohandwerkzeugen, wie Handfräse oder Geradschleifer, die mit Anschlägen zur Begrenzung der Anfräsung durch den Profilfräser versehen sind.
Von Architekten und Bauherren wird immer wieder die Forderung gestellt, Tischplatten, Theken, Türen u. dgl. mit einem PVC-Belag zu ummanteln, ohne daß eine Fuge oder Schweißnaht erforderlich ist. Dabei wird eine saubere, nahezu scharfe Kante gewünscht, die bei einem über 0,3 mm starken Belag nur durch rückseitiges Anfräsen erreichbar ist.
Es ist bereits eine Handfräsmaschine zur Bearbeitung der Kanten von harten Auflageplatten bekannt, bei welcher der aus dem Maschinengehäuse axial herausragende Hartmetallfräser von einem axialen Geha'useansatz umgeben ist, der sich gegen die Auflageplatte abstützt, wobei der Gehäuseansatz axial auch während des Betriebs verstellbar ist. Zur Führung des Fräsers sind Anschläge vorgesehen, wobei jedoch nicht von einer Frästiefe gesprochen werden kann, da die Vorrichtung lediglich dem Abfasen dient (deutsches Gebrauchsmuster 1773 901).
Ein weiteres bekanntes Motorhandfräsgerät hat eine senkrecht zur Werkzeugachse feststehende Werkstückanlageiläche und eine am Gerät angebrachte Werkzeugführung hinter dem freien Fräserende. Dieses Gerät ist insbesondere mr Furnierkantenbearbeitung vorgesehen, wobei als Anlagefläche ein zur Werkzeugachse konzentrisch angeordneter gewölbter Ringflansch vorgesehen ist, der einen die Werkzeugführung tragenden Bügel od. dgl. aufweist.
Der Fräser selbst ist kegelstumpfförmig gestaltet. Obwohl durch dieses Gerät die rechtwinklige Anordnung von Führungsanschlägen bekannt ist, läßt es sich nur zum Kantenabgleich verwenden (deutsche Patentschrift 954 737).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Serienfertigung eine Nut an der Kante einer Trägerplatte so einzufräsen, daß die Platte umgebogen werden kann, so daß sie unter Bildung einer scharfen Kante an den Trägerplattenseiten anliegt.
Diese Aufgabe wird bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Profilfräser bis zu einer mit dem PVC-Belag zu verleimenden Trägerplatte heranführbar ist, daß mit Hilfe des Anschlages dessen Frästiefe einstellbar ist, und daß dessen Achse zu der Trägerplatte in einem Winkel von 2 bis 5° gegenüber dem Anschlag angeordnet ist.
Zweckmäßigerweise weist der Anschlag zur Führung entlang der Trägerplatte eine Gleitfläche und zwei Leitflächen auf. Dabei sind vorteilhafterweise die Gleitfläche sowie die Leitfläche in an sich bekannter Weise als Rollenführungen ausgebildet.
Die erfindungsgemäßs Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie ein schnelles Verarbeiten von PVC-Belägen zuläßt, die ohne Stoßfuge um Kanten verleimt werden müssen. Dabei kann ein beliebiges Elektrohandwerkzeug eingesetzt werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in folgendem näher erläutert.
F i g. 1 zeigt im Längsschnitt in einer Teilansicht ein Elektrohandwerkzeug mit der aufmontierten Vorrichtung in Arbeitsstellung;
F i g. 2 ist die Vorderansicht des Elektrohandwerkzeugs mit montierter Vorrichtung von Fig. 1.
Die dargestellte Elektrohandfräse weist einen Antriebsmotor 1 auf, der mit seinem Wellenstumpf 2 als Aufbauteil dient. Mit Befestigungsteilen 3 wird ein Profilfräser 4, der der gewünschten Nutbreite und Nuttiefe entspricht, am Wellenstumpf 2 befestigt. Auf das Gehäuse 5 der Elektrohandfräse wird ein Anschlag 6 aus Metall oder Kunststoff mit drei Schrauben 7, 8 und 9 befestigt. Die Schraube 7 dient als Drehpunkt für den Anschlag 6, die Schrauben 8 und 9 sitzen je in einem Langloch 10 des Anschlages 6, der zur Führung eine zur Fräserachse um 2 bis 5° geneigte Gleitfläche 11 und zwei Leitflächen 12 besitzt, die zur Gleitfläche 11 einen Winkel von 90° einnehmen.
Durch diese geringe Neigung wird ein Freischnitt erziel'., so daß ohne Beschädigung der Stirnfläche 13 einer zu umleimenden Trägerplatte 16 eine Einfräsung 14 in einen PVC-Belag 15 durchgeführt werden kann. Dies ist notwendig, damit die Einfräsung 14 so dicht wie möglich an der Stirnfläche 13 der Trägerplatte 16 ausgeführt werden kann, so daß eine mög liehst scharfkantige Kante entsteht. Das Maß »a« des Profilfräsers 4 muß dabei auf die jeweils zu verarbeitende PVC-Belagstärke abgestimmt sein, um eine entsprechende Kante beim Abbiegen des Belages zu erhalten. Die Tiefe der Einfräsung 14 ist durch Verschwenken des Anschlages 6 um die Schraube 7 genau einstellbar.
Um einer Verletzungsgefahr durch den rotierenden Profilfräser 4 vorzubeugen, wird eine Schutzkappe 17 angebracht. Diess ist entsprechend der zu umleimenden Trägerplatte 16 entweder als eine nur den Um-
fang umspannende Haube 18 oder als eine den Profilfräser 4 umschließende Kappe 19 ausgebildet (in F i g. 1 gestrichelt gezeichnete Weiterführung der Haube 18). Die Kappe 19 kann mit zwei Schrauben 20, die in Langlöchern 21 des Anschlages 6 gleiten, montiert werden und läßt sich so der Trägermaterialstärke anpassen, ohne daß dabei mehr als für den Arbeitsgang erforderlich von dem Profilfräser 4 frei läuft.
Die Gleitfläche 11 und die Leitflächen 12 können vorteilhaft durch Rollenführungen ersetzt werden, womit sich eine leichtere Verschiebbarkeit des Werkzeuges entlang der Trägerplatte 16 für längere Einfräsungen 14 ergibt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum maschinellen Einfräsen eines PVC-Belages zum scharfkantigen Umbiegen desselben, insbesondere zum Anbringen an Elektrohandwerkzeugen, wie Handfräse oder Geradschleifer, die mit Anschlägen zur Begrenzung der Anfräsung durch dea Profilfräser versehen sind. dadurch gekennzeichnet, daß der Profilfräser (4) bis zu einer mit dem PVC-Belag (15) zu verleimenden Trägerplatte (16) heranführbar ist, daß mit Hilfe des Anschlages (6) dessen Frästiefe einstellbar ist, und daß dessen Achse zu der Trägerplatte (16) in einem Winkel von 2 bis 5° gegenüber dem Anschlag (6) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (6) zur Führung entlang der Trägerplatte (16) eine Gleitfläche (11) to und zwei Leitflächen (12) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (11) sowie die Leitfläche (12) in an sich bekannter Weise als Rollenführungen ausgebildet sind. as
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